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Weiße Magie als Weg zur Selbsterkenntnis ist das Thema dieses Forums.

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Listinus Toplisten
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Dieses Thema hat 15 Antworten
und wurde 188 mal aufgerufen
 Das Vorgängerforum "Die Macht der weißen Magie"
Seiten 1 | 2
Anke ( gelöscht )
Beiträge:

23.05.2003 11:10
RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

>Als Kind erlag ich dem klassischen Bild einer gehörnten, rotäugigen und behuften Gestalt
>in der Hölle, welche den bösen Seelen Obhut gab. Ebenso, wie der Vorstellung vom lieben Gott
>mit weißem Rauschebart auf einer Wolke, zu dem diejenigen, die brav und artig waren, auf-
>steigen durften. Später lösten sich diese Bilder auf. Es gab keinen Gott, es gab keinen
>Teufel, es gab nur noch böse und gute Menschen, während die, die andere verletzten, die
>bösen, und die, welche sich anständig benahmen, die guten waren.
>Heute sind Teufel und Gott für mich Begriffe, der Versuch etwas einen Namen zu geben, damit
>man darüber reden kann. Der Versuch etwas zu beschreiben, was sich nicht in Worte fassen
>läßt.
>Der Teufel lebt in den dunklen Ecken unserer Kellerräume. Dort hält er sich versteckt.
>Dort lauert er als Angst. Dort lauert er als Macht. Und von dort, beherrscht er unser Tun.
>Der Pakt mit dem Teufel liegt in den Zwängen und Mustern, durch die wir verleitet werden,
>Dinge zu tun und zu denken, um dem in der Finsternis Lauerndem Nahrung zu verschaffen.
>Der Pakt mit dem Teufel ist ein in der Dunkelheit geschlossenes Bündnis, ein Kreislauf
>in dem die Menschen gefangen sind. Ein Teufelskreis. Angst ist teuflisch, weil sie uns
>gefangen hält. Angst ist teuflisch, weil sie uns verschließt. Angst ist teuflisch, weil
>sie uns treibt auf Suche nach Macht und Anerkennung, durch die wir unsere Angst bekämpfen,
>und unsere Lieblosigkeit betäuben möchten. Angst und Kontrolle wirken oft unter dem
>Deckmäntelchen Gutes zu tun. Das Scheitern am angeblich gutem Wirken ist ein Zerwürfnis
>mit Gott. Das Scheitern am angeblich gutem Wirken, ist aber auch eine Chance, den Schatz
>in der Dunkelheit zu heben. In der Ohnmacht gegenüber einer höheren Macht, liegt die
>Chance sich fallen zu lassen. Im Fallenlassen ist Vertrauen und Geborgenheit, Hingabe
>und Liebe. Im Fallenlassen ist das Leben. Und das Leben ist ein ewiger Kreislauf des
>Werdens und des Vergehens. Das Leben ist ein Fluß, der nicht stehen bleibt.
>Das Böse wird gut, und das Bestreben etwas Gutes zu Wirken wird böse.
>Es liegt nicht im gewöhnlichem, menschlichem Ermessen, die einzelnen Puzzlesteine als ein
>Bild der Gesamtheit zu betrachten. Oder besser gesagt, in jener Dimension, liegt
>es nicht im Ermessen des menschlichen Verstandes, solange eine Mauer aus Angst besteht.
>Manchmal, beim Pieseln oder beim Fussnägel schneiden, weiß ich, warum der Magier ein
>Magier ist, weil er keiner ist. Doch wenn ich es festzuhalten versuche, weiß ich es nicht
>mehr. Wenn ich es festzuhalten versuche, gerät alles aus dem Gleichgewicht so, dass sich
>das Ganze in komplexe, nicht fassbare Nebelschwaden zerreißt.
>Die Fetzen wabern hier hin, sie wabern dort hin. Doch für einen Bruchteil von
>Sekunden, kehrt es beim Kartoffeln schälen wieder ein. Was man nicht in der Hand hat,
>kann man halt nicht halten.
>Dieses Forum ist voller Kerzen! Kerzen, die man als Geschenk erhält. Kerzen, mit denen
>man die dunklen Ecken des eigenen Kellers beleuchten kann. Kerzen, durch die sich das
>Dunkel in Helligkeit verwandelt.
>Es liegt an Euch diese Kerzen anzunehmen, oder vor dem, was Euch Angst und Schmerzen
>bereitet, erneut in die Dunkelheit zurück zu flüchten...
>Licht und Liebe
>Eure nichtswissende Anke

Großmeister ( gelöscht )
Beiträge:

24.05.2003 11:18
#2 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

>>Als Kind erlag ich dem klassischen Bild einer gehörnten, rotäugigen und behuften Gestalt
>>in der Hölle, welche den bösen Seelen Obhut gab. Ebenso, wie der Vorstellung vom lieben Gott
>>mit weißem Rauschebart auf einer Wolke, zu dem diejenigen, die brav und artig waren, auf-
>>steigen durften. Später lösten sich diese Bilder auf. Es gab keinen Gott, es gab keinen
>>Teufel, es gab nur noch böse und gute Menschen, während die, die andere verletzten, die
>>bösen, und die, welche sich anständig benahmen, die guten waren.
>>Heute sind Teufel und Gott für mich Begriffe, der Versuch etwas einen Namen zu geben, damit
>>man darüber reden kann. Der Versuch etwas zu beschreiben, was sich nicht in Worte fassen
>>läßt.
>>Der Teufel lebt in den dunklen Ecken unserer Kellerräume. Dort hält er sich versteckt.
>>Dort lauert er als Angst. Dort lauert er als Macht. Und von dort, beherrscht er unser Tun.
>>Der Pakt mit dem Teufel liegt in den Zwängen und Mustern, durch die wir verleitet werden,
>>Dinge zu tun und zu denken, um dem in der Finsternis Lauerndem Nahrung zu verschaffen.
>>Der Pakt mit dem Teufel ist ein in der Dunkelheit geschlossenes Bündnis, ein Kreislauf
>>in dem die Menschen gefangen sind. Ein Teufelskreis. Angst ist teuflisch, weil sie uns
>>gefangen hält. Angst ist teuflisch, weil sie uns verschließt. Angst ist teuflisch, weil
>>sie uns treibt auf Suche nach Macht und Anerkennung, durch die wir unsere Angst bekämpfen,
>>und unsere Lieblosigkeit betäuben möchten. Angst und Kontrolle wirken oft unter dem
>>Deckmäntelchen Gutes zu tun. Das Scheitern am angeblich gutem Wirken ist ein Zerwürfnis
>>mit Gott. Das Scheitern am angeblich gutem Wirken, ist aber auch eine Chance, den Schatz
>>in der Dunkelheit zu heben. In der Ohnmacht gegenüber einer höheren Macht, liegt die
>>Chance sich fallen zu lassen. Im Fallenlassen ist Vertrauen und Geborgenheit, Hingabe
>>und Liebe. Im Fallenlassen ist das Leben. Und das Leben ist ein ewiger Kreislauf des
>>Werdens und des Vergehens. Das Leben ist ein Fluß, der nicht stehen bleibt.
>>Das Böse wird gut, und das Bestreben etwas Gutes zu Wirken wird böse.
>>Es liegt nicht im gewöhnlichem, menschlichem Ermessen, die einzelnen Puzzlesteine als ein
>>Bild der Gesamtheit zu betrachten. Oder besser gesagt, in jener Dimension, liegt
>>es nicht im Ermessen des menschlichen Verstandes, solange eine Mauer aus Angst besteht.
>>Manchmal, beim Pieseln oder beim Fussnägel schneiden, weiß ich, warum der Magier ein
>>Magier ist, weil er keiner ist. Doch wenn ich es festzuhalten versuche, weiß ich es nicht
>>mehr. Wenn ich es festzuhalten versuche, gerät alles aus dem Gleichgewicht so, dass sich
>>das Ganze in komplexe, nicht fassbare Nebelschwaden zerreißt.
>>Die Fetzen wabern hier hin, sie wabern dort hin. Doch für einen Bruchteil von
>>Sekunden, kehrt es beim Kartoffeln schälen wieder ein. Was man nicht in der Hand hat,
>>kann man halt nicht halten.
>>Dieses Forum ist voller Kerzen! Kerzen, die man als Geschenk erhält. Kerzen, mit denen
>>man die dunklen Ecken des eigenen Kellers beleuchten kann. Kerzen, durch die sich das
>>Dunkel in Helligkeit verwandelt.
>>Es liegt an Euch diese Kerzen anzunehmen, oder vor dem, was Euch Angst und Schmerzen
>>bereitet, erneut in die Dunkelheit zurück zu flüchten...
>>Licht und Liebe
>>Eure nichtswissende Anke


Anke, ich bin begeistert, zaubergeist hat alles gesagt. ich dir nicht auf hühnerauge trette, ich dich in arm nehme und streichel.

die meister grüssen dich

Dein
Großmeister

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

24.05.2003 11:31
#3 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

>>>Als Kind erlag ich dem klassischen Bild einer gehörnten, rotäugigen und behuften Gestalt
>>>in der Hölle, welche den bösen Seelen Obhut gab. Ebenso, wie der Vorstellung vom lieben Gott
>>>mit weißem Rauschebart auf einer Wolke, zu dem diejenigen, die brav und artig waren, auf-
>>>steigen durften. Später lösten sich diese Bilder auf. Es gab keinen Gott, es gab keinen
>>>Teufel, es gab nur noch böse und gute Menschen, während die, die andere verletzten, die
>>>bösen, und die, welche sich anständig benahmen, die guten waren.
>>>Heute sind Teufel und Gott für mich Begriffe, der Versuch etwas einen Namen zu geben, damit
>>>man darüber reden kann. Der Versuch etwas zu beschreiben, was sich nicht in Worte fassen
>>>läßt.
>>>Der Teufel lebt in den dunklen Ecken unserer Kellerräume. Dort hält er sich versteckt.
>>>Dort lauert er als Angst. Dort lauert er als Macht. Und von dort, beherrscht er unser Tun.
>>>Der Pakt mit dem Teufel liegt in den Zwängen und Mustern, durch die wir verleitet werden,
>>>Dinge zu tun und zu denken, um dem in der Finsternis Lauerndem Nahrung zu verschaffen.
>>>Der Pakt mit dem Teufel ist ein in der Dunkelheit geschlossenes Bündnis, ein Kreislauf
>>>in dem die Menschen gefangen sind. Ein Teufelskreis. Angst ist teuflisch, weil sie uns
>>>gefangen hält. Angst ist teuflisch, weil sie uns verschließt. Angst ist teuflisch, weil
>>>sie uns treibt auf Suche nach Macht und Anerkennung, durch die wir unsere Angst bekämpfen,
>>>und unsere Lieblosigkeit betäuben möchten. Angst und Kontrolle wirken oft unter dem
>>>Deckmäntelchen Gutes zu tun. Das Scheitern am angeblich gutem Wirken ist ein Zerwürfnis
>>>mit Gott. Das Scheitern am angeblich gutem Wirken, ist aber auch eine Chance, den Schatz
>>>in der Dunkelheit zu heben. In der Ohnmacht gegenüber einer höheren Macht, liegt die
>>>Chance sich fallen zu lassen. Im Fallenlassen ist Vertrauen und Geborgenheit, Hingabe
>>>und Liebe. Im Fallenlassen ist das Leben. Und das Leben ist ein ewiger Kreislauf des
>>>Werdens und des Vergehens. Das Leben ist ein Fluß, der nicht stehen bleibt.
>>>Das Böse wird gut, und das Bestreben etwas Gutes zu Wirken wird böse.
>>>Es liegt nicht im gewöhnlichem, menschlichem Ermessen, die einzelnen Puzzlesteine als ein
>>>Bild der Gesamtheit zu betrachten. Oder besser gesagt, in jener Dimension, liegt
>>>es nicht im Ermessen des menschlichen Verstandes, solange eine Mauer aus Angst besteht.
>>>Manchmal, beim Pieseln oder beim Fussnägel schneiden, weiß ich, warum der Magier ein
>>>Magier ist, weil er keiner ist. Doch wenn ich es festzuhalten versuche, weiß ich es nicht
>>>mehr. Wenn ich es festzuhalten versuche, gerät alles aus dem Gleichgewicht so, dass sich
>>>das Ganze in komplexe, nicht fassbare Nebelschwaden zerreißt.
>>>Die Fetzen wabern hier hin, sie wabern dort hin. Doch für einen Bruchteil von
>>>Sekunden, kehrt es beim Kartoffeln schälen wieder ein. Was man nicht in der Hand hat,
>>>kann man halt nicht halten.
>>>Dieses Forum ist voller Kerzen! Kerzen, die man als Geschenk erhält. Kerzen, mit denen
>>>man die dunklen Ecken des eigenen Kellers beleuchten kann. Kerzen, durch die sich das
>>>Dunkel in Helligkeit verwandelt.
>>>Es liegt an Euch diese Kerzen anzunehmen, oder vor dem, was Euch Angst und Schmerzen
>>>bereitet, erneut in die Dunkelheit zurück zu flüchten...
>>>Licht und Liebe
>>>Eure nichtswissende Anke
>
>Anke, ich bin begeistert, zaubergeist hat alles gesagt. ich dir nicht auf hühnerauge trette, ich dich in arm nehme und streichel.
>die meister grüssen dich
>Dein
>Großmeister

Ich auch keine Angst mehr habe, dass Du mir auf die Hühneraugen trittst. Ich mich an Dich
schmiege und das Streicheln genieße.
in Liebe
Anke

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

24.05.2003 11:12
#4 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

Liebe Anke, ich habe Deine Korrektur hier hinein kopiert und das Korrekturposting selbst gelöscht, so bleibt das ganze übersichtlich.
Dein Text gefällt mir, vor allem deshalb, weil er mir zeigt, dass Du Grund findest und den Raum Deiner magischen Wirklichkeit erkennst und betrittst. Über die Angst haben wir hier ja vor kurzem schon mal diskutiert. Dass Angst etwas Zersetzendes ist, ist ein Aspekt, den wir damals nicht so reflektierten. Da ging es eher darum, dass die Angst vor etwas nur selten eine konkrete Angst vor etwas ist, sondern die Angst davor, etwas zu verlieren. Dieser Aspekt spielt auch bei der zersetzenden Angst eine Rolle. Es ist nämlich die Angst, seine Unversehrtheit einzubüßen, die einen korrumpierbar macht, die einen den Pakt mit dem Bösen eingehen lässt. Im praktischen Extremfall finden wir dies im Stockholmsyndrom wieder, wo Geiseln mit dem Geiselnehmer paktieren. Es gibt aber ebenso unfassbare seelische Angst, die uns mit den bösen Seiten des Lebens paktieren lässt, ohne dass dieser Pakt als konkrete Äußerung sichtbar wird; vielmehr ist ein solches Bündnis zur Angstkompensierung als eine vorbereitende Konditionierung zu verstehen. Der Vertrag ist unterzeichnet und wird zu einem bestimmten Zeitpunkt erfüllt.
Beim Vertrag mit dem Bösen gibt es auch wieder verschiedene Partner, die auf einen wirken können. Wobei wenn uns Böse in einen Pakt zwingen will, es in jedem Fall stark genug sein muss, uns zu ängstigen. Einmal kann es, so wie Du es andeutest, der eigene Abgrund sein. Den halte ich allerdings nur dann für ausreichend mächtig, wenn er entsprechend in einem verkapselt ist, so dass die Schwären aus ihm einen explosionsartig übermannen. Die andere Form ist die Bosheit der Dummheit verbunden mit physischer und psychischer Macht, wie sie einem alltäglich in der Welt begegnet (Eltern, Arbeitgeber bis hin zur großen Politik). Die dritte Form der Bosheit ist das Böse an sich, eine diabolische Macht, die ich für eine eigenständige Kraft ansehe. Es ist die Kraft, die sich in den bösen Menschen manifestiert, die sich in der Nekromantie äußert und die alle Abarten des Bösen nährt. Es ist eine morphogenetische Dimension in der menschlichen Gesamtbewusstheit. Ich denke aber auch, dass der derjenige, der sich nicht von der Angst korrumpieren lässt, gegen das Böse gefeit ist.
Nicht korrumpierbar ist man, wie Du richtig skizzierst, solange man verlieren kann, solange ich etwas abgeben kann, wenn ich mich fallen lassen kann, ohne etwas festzuhalten. Und nur wenn ich keine Angst vor der Angst habe, treten auch die Momente vermehrt in mein Leben, in denen ich den Raum der lauteren Magie erkenne, jenen Raum jenseits der muffigen Aufeinanderbezogenheit von Weiß und Schwarz, von Gut und Böse.
Lass die tollen Geister zum Ende des Karnevals aus Dir heraus, liebe Anke,
Licht und Liebe für Dich
Zaubergeist

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

24.05.2003 11:17
#5 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

>Liebe Anke, ich habe Deine Korrektur hier hinein kopiert und das Korrekturposting selbst gelöscht, so bleibt das ganze übersichtlich.
>Dein Text gefällt mir, vor allem deshalb, weil er mir zeigt, dass Du Grund findest und den Raum Deiner magischen Wirklichkeit erkennst und betrittst. Über die Angst haben wir hier ja vor kurzem schon mal diskutiert. Dass Angst etwas Zersetzendes ist, ist ein Aspekt, den wir damals nicht so reflektierten. Da ging es eher darum, dass die Angst vor etwas nur selten eine konkrete Angst vor etwas ist, sondern die Angst davor, etwas zu verlieren. Dieser Aspekt spielt auch bei der zersetzenden Angst eine Rolle. Es ist nämlich die Angst, seine Unversehrtheit einzubüßen, die einen korrumpierbar macht, die einen den Pakt mit dem Bösen eingehen lässt. Im praktischen Extremfall finden wir dies im Stockholmsyndrom wieder, wo Geiseln mit dem Geiselnehmer paktieren. Es gibt aber ebenso unfassbare seelische Angst, die uns mit den bösen Seiten des Lebens paktieren lässt, ohne dass dieser Pakt als konkrete Äußerung sichtbar wird; vielmehr ist ein solches Bündnis zur Angstkompensierung als eine vorbereitende Konditionierung zu verstehen. Der Vertrag ist unterzeichnet und wird zu einem bestimmten Zeitpunkt erfüllt.
>Beim Vertrag mit dem Bösen gibt es auch wieder verschiedene Partner, die auf einen wirken können. Wobei wenn uns Böse in einen Pakt zwingen will, es in jedem Fall stark genug sein muss, uns zu ängstigen. Einmal kann es, so wie Du es andeutest, der eigene Abgrund sein. Den halte ich allerdings nur dann für ausreichend mächtig, wenn er entsprechend in einem verkapselt ist, so dass die Schwären aus ihm einen explosionsartig übermannen. Die andere Form ist die Bosheit der Dummheit verbunden mit physischer und psychischer Macht, wie sie einem alltäglich in der Welt begegnet (Eltern, Arbeitgeber bis hin zur großen Politik). Die dritte Form der Bosheit ist das Böse an sich, eine diabolische Macht, die ich für eine eigenständige Kraft ansehe. Es ist die Kraft, die sich in den bösen Menschen manifestiert, die sich in der Nekromantie äußert und die alle Abarten des Bösen nährt. Es ist eine morphogenetische Dimension in der menschlichen Gesamtbewusstheit. Ich denke aber auch, dass der derjenige, der sich nicht von der Angst korrumpieren lässt, gegen das Böse gefeit ist.
>Nicht korrumpierbar ist man, wie Du richtig skizzierst, solange man verlieren kann, solange ich etwas abgeben kann, wenn ich mich fallen lassen kann, ohne etwas festzuhalten. Und nur wenn ich keine Angst vor der Angst habe, treten auch die Momente vermehrt in mein Leben, in denen ich den Raum der lauteren Magie erkenne, jenen Raum jenseits der muffigen Aufeinanderbezogenheit von Weiß und Schwarz, von Gut und Böse.
>Lass die tollen Geister zum Ende des Karnevals aus Dir heraus, liebe Anke,
>Licht und Liebe für Dich
>Zaubergeist


Lieber Zaubergeist,
nun, der Text bezieht sich natürlich auf meine Geschichte und auf meine eigenen, seelischen
Abgründe. Es ist das, was ich erlebt und erfahren habe, es ist das, worüber ich berichten
kann. Diese Angst hatte mich seit meiner Kindheit beherrscht. Wollte ich ein Grundgefühl
der vergangenen Jahre mit einem Wort beschreiben, so würde ich das Wort "Angst" als das
treffendste bezeichnen. Als Kind hatte ich Angst vor meiner Mutter, ich hatte Angst vor
der Schule, vor den Lehrern, vor den Mitschülern und vor den schlechten Noten. Ich hatte
solche Angst, dass ich es nicht gewagt habe ein unbedachtes Wort, oder eine spontane
Reaktion zu äußern. Ich habe mich stets damit abgemüht, keinen Fehler, für den man mich
mit Verachtung strafen könnte, zu machen. Später hatte ich Angst vor dem Chef und davor,
meinen Arbeitsplatz zu verlieren. Irgendwann hatte ich Angst davor überhaupt nur einen
Schritt vor die Haustüre zu machen, schon am Morgen bin ich mit einem unbestimmtem Gefühl
der Angst im Magen aufgewacht. Ich habe gekämpft gegen diese Angst, aber je mehr ich dagegen
kämpfte, desto größer wurde sie. Ich habe gelernt mit dieser Angst zu leben, aber ich war
starr, und mehr tot als lebendig. Bündnispartner dieses Paktes sind mir viele begegnet, doch
seit ich mich der Angst in mir selbst gestellt habe, haben sie keine Macht mehr über mich.
Das Gefühl frei zu sein läßt sich nicht messen, daher weiß ich nicht, wie frei ich jetzt
wirklich bin. Doch Überlegungen wie diese, sind im Moment gar nicht angebracht. Alles was
ich sagen kann ist; ich fühle mich von einer bleischweren Last befreit ! Zum einen, weil
ich mich meinem Schatten endlich stellen konnte, und zum anderen, weil ich erfahren durfte,
daß meine Vorstellung von den Dingen nicht der Wirklichkeit entsprachen. Der Punkt, an dem
ich den Kampf ums "Gutsein" aufgegeben habe, war der Punkt, an dem das Böse von mir gewichen
ist. Und dann war es gut ! Ich fühle Wärme, wo zuvor Kälte war. Ich fühle Verständnis und Verbundenheit, wo zuvor Unverständnis und Einsamkeit gewesen ist. Ich fühle Liebe und
Vertrauen, wo ich vorher abgetrennt und eingemauert war. Etwas Dunkles in mir selbst hat
sich gewandelt, und die Welt ist nicht mehr die, die sie vorher war. Dies alles erscheint
mir wie ein Plan und ich empfinde Frieden, mit allem, was gewesen ist. Ich empfinde Zuversicht,
weil ich mich dessen, was mich solange Zeit beherrschte, entledigt habe. Ein Bündnis wurde
aufgelöst, und entsprechende Partner im Außen werden da auch keine Angriffsfläche mehr bei
mir finden. Im Vergleich zu anderen, weitaus konkreteren Formen der Angst, mag diese, meine
Geschichte relativ banal erscheinen. Doch für mich war die Überwindung dieses seelischen
Abgrundes, ein Riesensprung. Denn das, was da in meinem dunklen Keller spukte, hielt mich
35 Jahre lang davon ab zu leben, zu lieben und zu lachen. Es hat mich beherrscht und ge-
quält, und jetzt, jetzt bin ich frei, frei, frei...!
Über meine eigene Dummheit kann ich nur noch lachen. Und Lachen treibt den Teufel aus!
Licht und Liebe,
Lebensfreude und tiefe Dankbarkeit

Anke

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

26.05.2003 11:53
#6 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

Als Kind hatte ich Angst vor meiner Mutter, ich hatte Angst vor
der Schule, vor den Lehrern, vor den Mitschülern und vor den schlechten Noten. Ich hatte
solche Angst, dass ich es nicht gewagt habe ein unbedachtes Wort, oder eine spontane
Reaktion zu äußern. Ich habe mich stets damit abgemüht, keinen Fehler, für den man mich
mit Verachtung strafen könnte, zu machen.


Nein, es ist keine Angst vor ... sondern Angst dem Bild nicht zu entsprechen, das andere von einem erwarten, dass sie uns einpflanzten und dem wir folgen, um ihnen zu gefallen und von ihrem Gefallen wiederum unser Selbstwertgefühl zu nähren. Können wir diesem Bild nicht folgen, darbt unser Selbstwertgefühl.
Vor dem Versagen fürchtet man sich nicht wirklich. Wenn man was nicht kann, dann kann man es halt nicht. Basta. Statt dessen fürchtet man sich vor dem Spott, der das Bild zerstört, das man darstellte oder man darstellen wollte, um zu gefallen. Mit der Zerstörung des Bildes wird ein Teil von mir zerstört.
Wird das Bild in Frage gestellt, wird die ganze Person in Frage gestellt. Es geht den Dummen und Bösen nicht um die Vernichtung der Person, sondern um den steten Angriff auf die Person, sie hierdurch in Frage zu stellen, macht sie abhängig von ihrer Antwort. Ihre Antwort ist dann selbst in ihrer Gemeinheit noch eine positive Zuwendung, weil sie die diskriminierte Person noch wahrnimmt.
Das ist das Spiel. Den anderen zu vergiften. Ihn das eigene Gift der Bosheit zu übertragen. Nicht indem man sagt, hier ist Gift, schluck es. Nein, man sagt, du bist nicht gut genug. Du bist nicht so, wie wir dich gerne sehen würde, du genügst mir nicht. Sei wie wir, damit wir dich leiden mögen. Wir würden dich ja leiden mögen, wenn du so wärest, wie wir dich gerne hätten. Sei lieb und komm uns entgegen, beuge dich und biege dich. Das Spiel hat viele Facetten. Und es geht darum, die Person zu zerstören, ihr die Kraft auszusaugen und sie von sich abhängig zu machen. Zerstört man ihren Selbstwert, macht man sie abhängig von seiner Wertschätzung. Dann hat das zerstörte Ich der Dummen und Bösen ein Gegenüber, an dem es sich mit billiger Münze aufrichten kann.
Solches Verhalten ist Magie. Man streicht die eigene böse Kraft auf das Gegenüber, um es seiner Aura anzupassen und unter sich zu zwingen. Es ist die Selbsterhöhung der Dummheit und Boshaftigkeit. Und es ist die Wirkung ihrer Zaubersprüche, die da heißen: du bist dumm, du bist schlecht, du bist böse.
Und ihr Gift wirkt und wirkt, und wenn man glaubt, man hat es ausgespien und ausgewaschen, trifft uns der Blick des Bösen erneut und schon brechen neue Schwären und Abgründe auf, die man nicht mehr in sich glaubte. Das Gift auszuwaschen ist eine Aufgabe, die uns immer wieder neu fordert. Und nur wenn wir nichts mit uns forttragen und uns stetig wandeln, werden wir uns als jemand erleben, der den anderen kein Abbild ihrer Bilder ist, sondern ein stets neues Gegenüber. Nur wenn wir nicht in das Korsett der Vorstellung über uns schlüpfen, bleiben wir beweglich und ruhen dennoch in uns. Dies ist die Magie des steten Endens und des steten Schöpfens. Nur wenn die Schleuse offen ist und das Leben fließt, kann das Lebensrad aus dem Fluss des Lebens Leben schöpfen. Leben will sprudeln, will verschwendet werden, um quicklebendig zu sein.
Licht und Liebe
Zaubergeist

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

26.05.2003 11:11
#7 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

>Als Kind hatte ich Angst vor meiner Mutter, ich hatte Angst vor
>der Schule, vor den Lehrern, vor den Mitschülern und vor den schlechten Noten. Ich hatte
>solche Angst, dass ich es nicht gewagt habe ein unbedachtes Wort, oder eine spontane
>Reaktion zu äußern. Ich habe mich stets damit abgemüht, keinen Fehler, für den man mich
>mit Verachtung strafen könnte, zu machen.

>
>Nein, es ist keine Angst vor ... sondern Angst dem Bild nicht zu entsprechen, das andere von einem erwarten, dass sie uns einpflanzten und dem wir folgen, um ihnen zu gefallen und von ihrem Gefallen wiederum unser Selbstwertgefühl zu nähren. Können wir diesem Bild nicht folgen, darbt unser Selbstwertgefühl.
>Vor dem Versagen fürchtet man sich nicht wirklich. Wenn man was nicht kann, dann kann man es halt nicht. Basta. Statt dessen fürchtet man sich vor dem Spott, der das Bild zerstört, das man darstellte oder man darstellen wollte, um zu gefallen. Mit der Zerstörung des Bildes wird ein Teil von mir zerstört.
>Wird das Bild in Frage gestellt, wird die ganze Person in Frage gestellt. Es geht den Dummen und Bösen nicht um die Vernichtung der Person, sondern um den steten Angriff auf die Person, sie hierdurch in Frage zu stellen, macht sie abhängig von ihrer Antwort. Ihre Antwort ist dann selbst in ihrer Gemeinheit noch eine positive Zuwendung, weil sie die diskriminierte Person noch wahrnimmt.
>Das ist das Spiel. Den anderen zu vergiften. Ihn das eigene Gift der Bosheit zu übertragen. Nicht indem man sagt, hier ist Gift, schluck es. Nein, man sagt, du bist nicht gut genug. Du bist nicht so, wie wir dich gerne sehen würde, du genügst mir nicht. Sei wie wir, damit wir dich leiden mögen. Wir würden dich ja leiden mögen, wenn du so wärest, wie wir dich gerne hätten. Sei lieb und komm uns entgegen, beuge dich und biege dich. Das Spiel hat viele Facetten. Und es geht darum, die Person zu zerstören, ihr die Kraft auszusaugen und sie von sich abhängig zu machen. Zerstört man ihren Selbstwert, macht man sie abhängig von seiner Wertschätzung. Dann hat das zerstörte Ich der Dummen und Bösen ein Gegenüber, an dem es sich mit billiger Münze aufrichten kann.
>Solches Verhalten ist Magie. Man streicht die eigene böse Kraft auf das Gegenüber, um es seiner Aura anzupassen und unter sich zu zwingen. Es ist die Selbsterhöhung der Dummheit und Boshaftigkeit. Und es ist die Wirkung ihrer Zaubersprüche, die da heißen: du bist dumm, du bist schlecht, du bist böse.
>Und ihr Gift wirkt und wirkt, und wenn man glaubt, man hat es ausgespien und ausgewaschen, trifft uns der Blick des Bösen erneut und schon brechen neue Schwären und Abgründe auf, die man nicht mehr in sich glaubte. Das Gift auszuwaschen ist eine Aufgabe, die uns immer wieder neu fordert. Und nur wenn wir nichts mit uns forttragen und uns stetig wandeln, werden wir uns als jemand erleben, der den anderen kein Abbild ihrer Bilder ist, sondern ein stets neues Gegenüber. Nur wenn wir nicht in das Korsett der Vorstellung über uns schlüpfen, bleiben wir beweglich und ruhen dennoch in uns. Dies ist die Magie des steten Endens und des steten Schöpfens. Nur wenn die Schleuse offen ist und das Leben fließt, kann das Lebensrad aus dem Fluss des Lebens Leben schöpfen. Leben will sprudeln, will verschwendet werden, um quicklebendig zu sein.
>Licht und Liebe
>Zaubergeist

Das ist eine Beschreibung, durch die der Pfeil ins Schwarze trifft, wie er nicht treffender
treffen kann!
Ja, Zaubergeist kristallisiert durch diesen Text die Zusammenhänge noch sehr viel feiner,
klarer, deutlicher und noch ehrlicher heraus. Zaubergeist beschreibt das Bündnis, der
unglückseligen Verstrickung eines mangelnden Selbstwertgefühls, welches sich von den
Urteilen der Dummen und Bösen ernährt, und von dessen Urteilen abhängig ist. Das ist
wie eine Sucht, durch die man sich kurzfristig eine Linderung jener Symptome, die durch
die Sucht erst hervorgerufen werden, verschafft. Eine Sucht, der man durch Unachtsamkeit
jederzeit erneut verfallen kann. Welches menschliche Wesen, kann von sich behaupten, sich
vollständig gereinigt zu haben, und frei von Irrtum und Schuld zu sein ?
Dieser Sucht kann man aber auch nur im Selbstbetrug verfallen denn, wenn ich einem Bild
nicht entspreche, ist es auch nur jenes, welches zerstört werden kann. Da ich mich mit
diesem Bild identifiziere, habe ich dann auch den Eindruck mit ihm unterzugehen.
Auf das Selbst fällt Licht, wenn das Spiel der Masken zerbricht. Das Selbst ist weder
gut noch böse, es ist überhaupt nichts, und es ist alles. Wird das Selbst nicht mehr
zugeschminkt, kann es auch nicht mehr zur Projektionsflächer von Bildern werden, solange
man selbst keine Bilder darauf projiziert. Das unmaskierte Selbst, wirft augenblicklich
alle Bilder auf den Ansender zurück. Das Selbst ist unzerstörbar.
Ein weiterer Versuch es so, wie ich es verstenden habe mit meinen eigenen Worten zu
umschreiben: Das eigene Maskenspiel zu durchschauen und seine trügerischen Gespinste zu
zerreißen ist der lebenslange Prozess einer Reiniung, durch die das Selbst jenseits
aller Bilder und Vorstellungen das wird, was es schon immer war und sein wird.
Reines, liebendes Licht.
Licht und Liebe zum bevorstehendem Aschermittwoch
an dem die Masken fallen
Anke

Lain ( gelöscht )
Beiträge:

26.05.2003 11:41
#8 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

ich danke dir für deine sehr offenen texte,

ich muss gestehen das ich mich in deinem text sehr gut selbst wiedererkannt habe.
mir ist diese form der angst nicht unbekannt, nein sie bestimmte mein leben, wenn auch nicht solange wie bei dir.
zugegeben manchesmal kommt diese angst hin und wieder verstärkt hervor, verschwinden wird sowas wohl nie, zumindest kann ich es mir nicht vorstellen.
doch banal ist angst nie egal in welcher form sie sich auch immer zeigen mag, es lässt sich auch nicht mit der angst anderer vergleichen, welchen gemeinsamen nenner wollten wir auch zugrunde legen, durch die individuellen erfahrungen eines jeden werden sich auch andere formen der angst entwickeln, jede form der angst beeinflußt jeden menschen im unterschiedlichen ausmassen.

>Der Punkt, an dem ich den Kampf ums "Gutsein" aufgegeben habe, war der Punkt, an dem das Böse von >mir gewichen ist.

diesen satz empfinde ich als sehr wichtig, danke nochmal für die mühe die du dir mit deinen texten gemacht hast.

licht und liebe und viel lachen wünscht
Lain

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

26.05.2003 11:43
#9 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

>ich danke dir für deine sehr offenen texte,
>ich muss gestehen das ich mich in deinem text sehr gut selbst wiedererkannt habe.
>mir ist diese form der angst nicht unbekannt, nein sie bestimmte mein leben, wenn auch nicht solange wie bei dir.
>zugegeben manchesmal kommt diese angst hin und wieder verstärkt hervor, verschwinden wird sowas wohl nie, zumindest kann ich es mir nicht vorstellen.
>doch banal ist angst nie egal in welcher form sie sich auch immer zeigen mag, es lässt sich auch nicht mit der angst anderer vergleichen, welchen gemeinsamen nenner wollten wir auch zugrunde legen, durch die individuellen erfahrungen eines jeden werden sich auch andere formen der angst entwickeln, jede form der angst beeinflußt jeden menschen im unterschiedlichen ausmassen.
>>Der Punkt, an dem ich den Kampf ums "Gutsein" aufgegeben habe, war der Punkt, an dem das Böse von >mir gewichen ist.
>diesen satz empfinde ich als sehr wichtig, danke nochmal für die mühe die du dir mit deinen texten gemacht hast.
>licht und liebe und viel lachen wünscht
>Lain

Hallo lieber Lain,
ich kann mir vorstellen, dass sich in diesen Zeilen sogar sehr viele Menschen wiederfinden,
die einen mehr, die anderen weniger.
Angst, die ein Mensch empfindet, wenn er von einem anderem mächtigem Menschen beherrscht, körperlich gequält und eingesperrt wird, ist im Ausdruck sehr viel konkreter als,
wenn man sich von der eigenen Angst beherrschen läßt, und sich damit in sich selbst
gefangen hält. Das Prinzip ist jedoch so oder so das selbe, es zeigt sich nur auf
verschiedenen Ebenen. Vielleicht kann man Angst nicht vermeiden, aber ich glaube, daß
man lernen kann, sich der Angst zu stellen. Wenn man sich der Angst stellt, verändert
sie ihre Qualität, sie verwandelt sich. Angst ist nur dort, wo es dunkel ist.
Wenn ich meine Angst mit dem Namen benennen und ihr begegnen kann, hat sie mich nicht mehr
in der Hand.
Ich hatte jahrelang Angst davor nicht gut zu sein. Ich wußte gar nicht, wie sehr ich ums
"Gutsein" kämpfte ( dachte immer, ich sei keine Kämpfernatur; Harr, Harr ).
Ich kämpfte ums Gutsein, weil ich mich besser fühlen wollte. Ich hatte Angst, weil ich
glaubte schlecht zu sein. Ich hatte Angst, weil ich glaubte damit alles Schlechte geradezu
magnetisch anzuziehen, und nichts Gutes zu verdienen. Meine Realität war der Beweis, dass
es so gewesen ist! Ich wußte nicht, wie ich diesem Teufelskreis entkommen konnte, ich bin
gerannt wie ein Hamster im Laufrad, bis ich keine Kraft mehr hatte. Dann bin ich aus dem
Rad geplumpst, der Kampf war zu Ende, und ich war da, wo ich immer hin wollte.
Ganz einfach! Das ist so einfach, dass es total verrückt ist und, dass ich es kaum glauben
kann. Ich bin gestorben, und ich fühle mich wie neu geboren. In meinem Bewußtsein hat sich
etwas gewandelt, und die Welt ist sehr viel heller als zuvor. Das ist Magie !
Alle, die mich verletzten, mich demütigten und denen ich nicht gut genug war, kann ich
verzeihen. Ich war die strenge Mutter, ich war der strenge Lehrer, ich war der verachtende
Blick ! Ich war dumm !
Ich offenbare, was ich darüber sagen kann, damit es auch zu einem Licht in diesem
Forum wird. Was sich da ereignet hat ist geheimnisvoll, es ist zauberhaft, und es ist
und bleibt unbeschreiblich. Man kann eine Vorstellung davon haben, wie köstlich ein
frischer, saftiger Pfirsich schmeckt. Aber man weiß es erst dann, wenn man hinein
gebissen hat. Mit einer vagen Ahnung kam ich hier an, doch erlebt und erfahren, was
Magie bedeutet, habe ich Seite an Seite mit diesem Forum hier. Ich mag gar nicht mehr
damit aufhören, es immer und immer wieder hervor zu heben und die Kerze des Lichts und
der Hoffnung zu zeigen, weil ich darüber soviel Glück und Freude fühle...
Licht und Liebe
aus ganzem Herzen
Anke

Muggel ( gelöscht )
Beiträge:

26.05.2003 11:25
#10 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

>>ich danke dir für deine sehr offenen texte,
>>ich muss gestehen das ich mich in deinem text sehr gut selbst wiedererkannt habe.
>>mir ist diese form der angst nicht unbekannt, nein sie bestimmte mein leben, wenn auch nicht solange wie bei dir.
>>zugegeben manchesmal kommt diese angst hin und wieder verstärkt hervor, verschwinden wird sowas wohl nie, zumindest kann ich es mir nicht vorstellen.
>>doch banal ist angst nie egal in welcher form sie sich auch immer zeigen mag, es lässt sich auch nicht mit der angst anderer vergleichen, welchen gemeinsamen nenner wollten wir auch zugrunde legen, durch die individuellen erfahrungen eines jeden werden sich auch andere formen der angst entwickeln, jede form der angst beeinflußt jeden menschen im unterschiedlichen ausmassen.
>>>Der Punkt, an dem ich den Kampf ums "Gutsein" aufgegeben habe, war der Punkt, an dem das Böse von >mir gewichen ist.
>>diesen satz empfinde ich als sehr wichtig, danke nochmal für die mühe die du dir mit deinen texten gemacht hast.
>>licht und liebe und viel lachen wünscht
>>Lain
>Hallo lieber Lain,
>ich kann mir vorstellen, dass sich in diesen Zeilen sogar sehr viele Menschen wiederfinden,
>die einen mehr, die anderen weniger.
>Angst, die ein Mensch empfindet, wenn er von einem anderem mächtigem Menschen beherrscht, körperlich gequält und eingesperrt wird, ist im Ausdruck sehr viel konkreter als,
>wenn man sich von der eigenen Angst beherrschen läßt, und sich damit in sich selbst
>gefangen hält. Das Prinzip ist jedoch so oder so das selbe, es zeigt sich nur auf
>verschiedenen Ebenen. Vielleicht kann man Angst nicht vermeiden, aber ich glaube, daß
>man lernen kann, sich der Angst zu stellen. Wenn man sich der Angst stellt, verändert
>sie ihre Qualität, sie verwandelt sich. Angst ist nur dort, wo es dunkel ist.
>Wenn ich meine Angst mit dem Namen benennen und ihr begegnen kann, hat sie mich nicht mehr
>in der Hand.
>Ich hatte jahrelang Angst davor nicht gut zu sein. Ich wußte gar nicht, wie sehr ich ums
>"Gutsein" kämpfte ( dachte immer, ich sei keine Kämpfernatur; Harr, Harr ).
>Ich kämpfte ums Gutsein, weil ich mich besser fühlen wollte. Ich hatte Angst, weil ich
>glaubte schlecht zu sein. Ich hatte Angst, weil ich glaubte damit alles Schlechte geradezu
>magnetisch anzuziehen, und nichts Gutes zu verdienen. Meine Realität war der Beweis, dass
>es so gewesen ist! Ich wußte nicht, wie ich diesem Teufelskreis entkommen konnte, ich bin
>gerannt wie ein Hamster im Laufrad, bis ich keine Kraft mehr hatte. Dann bin ich aus dem
>Rad geplumpst, der Kampf war zu Ende, und ich war da, wo ich immer hin wollte.
>Ganz einfach! Das ist so einfach, dass es total verrückt ist und, dass ich es kaum glauben
>kann. Ich bin gestorben, und ich fühle mich wie neu geboren. In meinem Bewußtsein hat sich
>etwas gewandelt, und die Welt ist sehr viel heller als zuvor. Das ist Magie !
>Alle, die mich verletzten, mich demütigten und denen ich nicht gut genug war, kann ich
>verzeihen. Ich war die strenge Mutter, ich war der strenge Lehrer, ich war der verachtende
>Blick ! Ich war dumm !
>Ich offenbare, was ich darüber sagen kann, damit es auch zu einem Licht in diesem
>Forum wird. Was sich da ereignet hat ist geheimnisvoll, es ist zauberhaft, und es ist
>und bleibt unbeschreiblich. Man kann eine Vorstellung davon haben, wie köstlich ein
>frischer, saftiger Pfirsich schmeckt. Aber man weiß es erst dann, wenn man hinein
>gebissen hat. Mit einer vagen Ahnung kam ich hier an, doch erlebt und erfahren, was
>Magie bedeutet, habe ich Seite an Seite mit diesem Forum hier. Ich mag gar nicht mehr
>damit aufhören, es immer und immer wieder hervor zu heben und die Kerze des Lichts und
>der Hoffnung zu zeigen, weil ich darüber soviel Glück und Freude fühle...
>Licht und Liebe
>aus ganzem Herzen
>Anke

Liebe Anke,
Es freut mich ungemein, das Du in diesem Forum dermaßen Kraft schöpfst und wieder mit einbringst,
dennoch muß ich ein wenig schmunzeln, weil vor gar nicht allzulanger Zeit hast Du dieses Forum "endgültig" abgeschlossen und wolltest NIE mehr was damit zu tun haben.
Warum?
Weil die beiden Forumscheffs (Ich nenne sie mal so...) Dir in unmissverständlichen Worten klargemacht haben, wo´s klemmt. Beinahe wärst Du, wie schon einige andere Forumsgäste, beleidigt abgerauscht und hättest die Tür hinter Dir zugeknallt. Die Wahrheit ist nun mal schwer verdaulich, und so manches Mal fällt´s einem geraume Zeit später auf, das es eben DOCH stimmt. Gell?

Euer stiller Beobachter Muggel

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

26.05.2003 11:50
#11 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

>>>ich danke dir für deine sehr offenen texte,
>>>ich muss gestehen das ich mich in deinem text sehr gut selbst wiedererkannt habe.
>>>mir ist diese form der angst nicht unbekannt, nein sie bestimmte mein leben, wenn auch nicht solange wie bei dir.
>>>zugegeben manchesmal kommt diese angst hin und wieder verstärkt hervor, verschwinden wird sowas wohl nie, zumindest kann ich es mir nicht vorstellen.
>>>doch banal ist angst nie egal in welcher form sie sich auch immer zeigen mag, es lässt sich auch nicht mit der angst anderer vergleichen, welchen gemeinsamen nenner wollten wir auch zugrunde legen, durch die individuellen erfahrungen eines jeden werden sich auch andere formen der angst entwickeln, jede form der angst beeinflußt jeden menschen im unterschiedlichen ausmassen.
>>>>Der Punkt, an dem ich den Kampf ums "Gutsein" aufgegeben habe, war der Punkt, an dem das Böse von >mir gewichen ist.
>>>diesen satz empfinde ich als sehr wichtig, danke nochmal für die mühe die du dir mit deinen texten gemacht hast.
>>>licht und liebe und viel lachen wünscht
>>>Lain
>>Hallo lieber Lain,
>>ich kann mir vorstellen, dass sich in diesen Zeilen sogar sehr viele Menschen wiederfinden,
>>die einen mehr, die anderen weniger.
>>Angst, die ein Mensch empfindet, wenn er von einem anderem mächtigem Menschen beherrscht, körperlich gequält und eingesperrt wird, ist im Ausdruck sehr viel konkreter als,
>>wenn man sich von der eigenen Angst beherrschen läßt, und sich damit in sich selbst
>>gefangen hält. Das Prinzip ist jedoch so oder so das selbe, es zeigt sich nur auf
>>verschiedenen Ebenen. Vielleicht kann man Angst nicht vermeiden, aber ich glaube, daß
>>man lernen kann, sich der Angst zu stellen. Wenn man sich der Angst stellt, verändert
>>sie ihre Qualität, sie verwandelt sich. Angst ist nur dort, wo es dunkel ist.
>>Wenn ich meine Angst mit dem Namen benennen und ihr begegnen kann, hat sie mich nicht mehr
>>in der Hand.
>>Ich hatte jahrelang Angst davor nicht gut zu sein. Ich wußte gar nicht, wie sehr ich ums
>>"Gutsein" kämpfte ( dachte immer, ich sei keine Kämpfernatur; Harr, Harr ).
>>Ich kämpfte ums Gutsein, weil ich mich besser fühlen wollte. Ich hatte Angst, weil ich
>>glaubte schlecht zu sein. Ich hatte Angst, weil ich glaubte damit alles Schlechte geradezu
>>magnetisch anzuziehen, und nichts Gutes zu verdienen. Meine Realität war der Beweis, dass
>>es so gewesen ist! Ich wußte nicht, wie ich diesem Teufelskreis entkommen konnte, ich bin
>>gerannt wie ein Hamster im Laufrad, bis ich keine Kraft mehr hatte. Dann bin ich aus dem
>>Rad geplumpst, der Kampf war zu Ende, und ich war da, wo ich immer hin wollte.
>>Ganz einfach! Das ist so einfach, dass es total verrückt ist und, dass ich es kaum glauben
>>kann. Ich bin gestorben, und ich fühle mich wie neu geboren. In meinem Bewußtsein hat sich
>>etwas gewandelt, und die Welt ist sehr viel heller als zuvor. Das ist Magie !
>>Alle, die mich verletzten, mich demütigten und denen ich nicht gut genug war, kann ich
>>verzeihen. Ich war die strenge Mutter, ich war der strenge Lehrer, ich war der verachtende
>>Blick ! Ich war dumm !
>>Ich offenbare, was ich darüber sagen kann, damit es auch zu einem Licht in diesem
>>Forum wird. Was sich da ereignet hat ist geheimnisvoll, es ist zauberhaft, und es ist
>>und bleibt unbeschreiblich. Man kann eine Vorstellung davon haben, wie köstlich ein
>>frischer, saftiger Pfirsich schmeckt. Aber man weiß es erst dann, wenn man hinein
>>gebissen hat. Mit einer vagen Ahnung kam ich hier an, doch erlebt und erfahren, was
>>Magie bedeutet, habe ich Seite an Seite mit diesem Forum hier. Ich mag gar nicht mehr
>>damit aufhören, es immer und immer wieder hervor zu heben und die Kerze des Lichts und
>>der Hoffnung zu zeigen, weil ich darüber soviel Glück und Freude fühle...
>>Licht und Liebe
>>aus ganzem Herzen
>>Anke
>Liebe Anke,
>Es freut mich ungemein, das Du in diesem Forum dermaßen Kraft schöpfst und wieder mit einbringst,
>dennoch muß ich ein wenig schmunzeln, weil vor gar nicht allzulanger Zeit hast Du dieses Forum "endgültig" abgeschlossen und wolltest NIE mehr was damit zu tun haben.
>Warum?
>Weil die beiden Forumscheffs (Ich nenne sie mal so...) Dir in unmissverständlichen Worten klargemacht haben, wo´s klemmt. Beinahe wärst Du, wie schon einige andere Forumsgäste, beleidigt abgerauscht und hättest die Tür hinter Dir zugeknallt. Die Wahrheit ist nun mal schwer verdaulich, und so manches Mal fällt´s einem geraume Zeit später auf, das es eben DOCH stimmt. Gell?
>Euer stiller Beobachter Muggel
-
Ist aber nicht der feinste Zug, Muggel, da nachzutreten. Was soll die Stichelei, und was bringt es, außer einem scheelen Licht auf Dich. Denn wer sagen kann, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, ist entweder Bundeskanzler oder weise. Nur jener, der es moniert, zählt zu jenen die auf Maskenzwang bestehen, dabei ist jetzt gerade Demaskierung angesagt.
Kehraus ist, zeigt Gesicht
Zaubergeist

Muggel ( gelöscht )
Beiträge:

27.05.2003 11:32
#12 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

>>Liebe Anke,
>>Es freut mich ungemein, das Du in diesem Forum dermaßen Kraft schöpfst und wieder mit einbringst,
>>dennoch muß ich ein wenig schmunzeln, weil vor gar nicht allzulanger Zeit hast Du dieses Forum "endgültig" abgeschlossen und wolltest NIE mehr was damit zu tun haben.
>>Warum?
>>Weil die beiden Forumscheffs (Ich nenne sie mal so...) Dir in unmissverständlichen Worten klargemacht haben, wo´s klemmt. Beinahe wärst Du, wie schon einige andere Forumsgäste, beleidigt abgerauscht und hättest die Tür hinter Dir zugeknallt. Die Wahrheit ist nun mal schwer verdaulich, und so manches Mal fällt´s einem geraume Zeit später auf, das es eben DOCH stimmt. Gell?
>>Euer stiller Beobachter Muggel
>-
>Ist aber nicht der feinste Zug, Muggel, da nachzutreten. Was soll die Stichelei, und was bringt es, außer einem scheelen Licht auf Dich. Denn wer sagen kann, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, ist entweder Bundeskanzler oder weise. Nur jener, der es moniert, zählt zu jenen die auf Maskenzwang bestehen, dabei ist jetzt gerade Demaskierung angesagt.
>Kehraus ist, zeigt Gesicht
>Zaubergeist

Oh, ich glaube, da muß ich was korrigieren, meine obigen Ausführungen sind keineswegs stichelig gemeint, ich sah das vielmehr mit einem Augenzwinkern. Ganz richtig, lieber die Meinung gewechselt, wenn sie sich als überholt herausstellt, als ewig stur mit falschen Ansichten herumirren.
Muggel

Großmeister ( gelöscht )
Beiträge:

27.05.2003 11:43
#13 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

>
>>>Liebe Anke,
>>>Es freut mich ungemein, das Du in diesem Forum dermaßen Kraft schöpfst und wieder mit einbringst,
>>>dennoch muß ich ein wenig schmunzeln, weil vor gar nicht allzulanger Zeit hast Du dieses Forum "endgültig" abgeschlossen und wolltest NIE mehr was damit zu tun haben.
>>>Warum?
>>>Weil die beiden Forumscheffs (Ich nenne sie mal so...) Dir in unmissverständlichen Worten klargemacht haben, wo´s klemmt. Beinahe wärst Du, wie schon einige andere Forumsgäste, beleidigt abgerauscht und hättest die Tür hinter Dir zugeknallt. Die Wahrheit ist nun mal schwer verdaulich, und so manches Mal fällt´s einem geraume Zeit später auf, das es eben DOCH stimmt. Gell?
>>>Euer stiller Beobachter Muggel
>>-
>>Ist aber nicht der feinste Zug, Muggel, da nachzutreten. Was soll die Stichelei, und was bringt es, außer einem scheelen Licht auf Dich. Denn wer sagen kann, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, ist entweder Bundeskanzler oder weise. Nur jener, der es moniert, zählt zu jenen die auf Maskenzwang bestehen, dabei ist jetzt gerade Demaskierung angesagt.
>>Kehraus ist, zeigt Gesicht
>>Zaubergeist
>Oh, ich glaube, da muß ich was korrigieren, meine obigen Ausführungen sind keineswegs stichelig gemeint, ich sah das vielmehr mit einem Augenzwinkern. Ganz richtig, lieber die Meinung gewechselt, wenn sie sich als überholt herausstellt, als ewig stur mit falschen Ansichten herumirren.
>Muggel

ich glaube nicht das anke hier jemand als chef sehen muß und auch nicht tut. Ich glaube eher, das sie hier freunde gefunden hat. die chance hat hier jeder, auch du liebes muggelchen du mußt dich nur richtig trauen.
mut zur liebe
Großmeister

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

27.05.2003 11:46
#14 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

>
>>>Liebe Anke,
>>>Es freut mich ungemein, das Du in diesem Forum dermaßen Kraft schöpfst und wieder mit einbringst,
>>>dennoch muß ich ein wenig schmunzeln, weil vor gar nicht allzulanger Zeit hast Du dieses Forum "endgültig" abgeschlossen und wolltest NIE mehr was damit zu tun haben.
>>>Warum?
>>>Weil die beiden Forumscheffs (Ich nenne sie mal so...) Dir in unmissverständlichen Worten klargemacht haben, wo´s klemmt. Beinahe wärst Du, wie schon einige andere Forumsgäste, beleidigt abgerauscht und hättest die Tür hinter Dir zugeknallt. Die Wahrheit ist nun mal schwer verdaulich, und so manches Mal fällt´s einem geraume Zeit später auf, das es eben DOCH stimmt. Gell?
>>>Euer stiller Beobachter Muggel
>>-
>>Ist aber nicht der feinste Zug, Muggel, da nachzutreten. Was soll die Stichelei, und was bringt es, außer einem scheelen Licht auf Dich. Denn wer sagen kann, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, ist entweder Bundeskanzler oder weise. Nur jener, der es moniert, zählt zu jenen die auf Maskenzwang bestehen, dabei ist jetzt gerade Demaskierung angesagt.
>>Kehraus ist, zeigt Gesicht
>>Zaubergeist
>Oh, ich glaube, da muß ich was korrigieren, meine obigen Ausführungen sind keineswegs stichelig gemeint, ich sah das vielmehr mit einem Augenzwinkern. Ganz richtig, lieber die Meinung gewechselt, wenn sie sich als überholt herausstellt, als ewig stur mit falschen Ansichten herumirren.
>Muggel

Tja, Muggelchen, wenn's weh tut, triffts halt an der rechten Stelle, gelle ?
Gruß Anke

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

27.05.2003 11:41
#15 RE: Versuch etwas zu beschreiben, von dem ich keine Ahnung habe... Thread geschlossen

>>
>>>>Liebe Anke,
>>>>Es freut mich ungemein, das Du in diesem Forum dermaßen Kraft schöpfst und wieder mit einbringst,
>>>>dennoch muß ich ein wenig schmunzeln, weil vor gar nicht allzulanger Zeit hast Du dieses Forum "endgültig" abgeschlossen und wolltest NIE mehr was damit zu tun haben.
>>>>Warum?
>>>>Weil die beiden Forumscheffs (Ich nenne sie mal so...) Dir in unmissverständlichen Worten klargemacht haben, wo´s klemmt. Beinahe wärst Du, wie schon einige andere Forumsgäste, beleidigt abgerauscht und hättest die Tür hinter Dir zugeknallt. Die Wahrheit ist nun mal schwer verdaulich, und so manches Mal fällt´s einem geraume Zeit später auf, das es eben DOCH stimmt. Gell?
>>>>Euer stiller Beobachter Muggel
>>>-
>>>Ist aber nicht der feinste Zug, Muggel, da nachzutreten. Was soll die Stichelei, und was bringt es, außer einem scheelen Licht auf Dich. Denn wer sagen kann, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, ist entweder Bundeskanzler oder weise. Nur jener, der es moniert, zählt zu jenen die auf Maskenzwang bestehen, dabei ist jetzt gerade Demaskierung angesagt.
>>>Kehraus ist, zeigt Gesicht
>>>Zaubergeist
>>Oh, ich glaube, da muß ich was korrigieren, meine obigen Ausführungen sind keineswegs stichelig gemeint, ich sah das vielmehr mit einem Augenzwinkern. Ganz richtig, lieber die Meinung gewechselt, wenn sie sich als überholt herausstellt, als ewig stur mit falschen Ansichten herumirren.
>>Muggel
>Tja, Muggelchen, wenn's weh tut, triffts halt an der rechten Stelle, gelle ?
>Gruß Anke

Für Muggel
Die Musik ist aus, grelles Licht blendet und wir blicken erschrocken einander ins
Gesicht. Dein Blick weicht dem meinem aus und heftet sich an das leere Glas in Deiner
Hand. Der Saal leert sich auch, und der bunte Schmuck eines rauschenden Festes, steht
plötzlich als Abfall auf dem Tisch. Wir gehen schweigend hinaus, da fällt mir auf, daß
ich meine rosa Brille vergessen habe. Doch die Türen sind verschlossen, es gibt kein
zurück. Es gibt nur den Weg hinaus.
Obwohl wir nebeneinander laufen, geht jeder von uns den Weg allein. Obwohl wir uns
an den Händen halten, berühren wir einander nicht.
Es beginnt zu regnen, das Wasser rinnt in Strömen und das Rinnsal der Farben zerfließt
zu entstellten Fratzen auf unserem Gesicht.
Ich sehe Dich an, und Dein Blick weicht dem meinem nicht mehr aus.
Als ein Bild des Elends stehst Du da, und meine Hand streichelt Dein Gesicht.
Als ein Bild des Elends stehe ich vor Dir, und Du nimmst mich in den Arm.
Das Bild des Elends löst sich auf, und wir erkennen im strahlendem Spiegelglas unserer Augen,
dass wir uns gestern, auf dem Maskenball, nicht nahe waren.
Denn erst jetzt erkennen wir einander wieder...

Licht und Liebe
Deine Anke

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