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Weiße Magie als Weg zur Selbsterkenntnis ist das Thema dieses Forums.

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Listinus Toplisten
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Dieses Thema hat 13 Antworten
und wurde 134 mal aufgerufen
 Das Vorgängerforum "Die Macht der weißen Magie"
Katharina ( gelöscht )
Beiträge:

28.05.2003 11:45
RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

Dieses Forum hat mir geholfen, eine Tür, auf dem weg zu mir zu öffnen.

Ich dufte erleben, was es heißt, die Kontrolle des Geistes über den Körper gehen zu lassen und erfahren, welche Energie dies freigeben kann.
Ich habe erkannt, dass ich mich trotz meiner Angst fallen lassen kann und das Ergebnis war erfüllender als ich mir hätte vorstellen können.
Ich hatte die Gelegenheit, meinen Körper zu spüren, wie nie zuvor!
Mein Geist konnte durch diese Erfahrung Zusammenhänge erkennen, die ich vorher höchstens erahnt hatte. Er bekam antworten und ich erlebte, dass die Wahrnehmung meines Geistes, der mir als mein größter Verbündeter erschien, ohne Körper und Seele eingeschränkt sein muss und ich mich meinem Körper und meiner Seele mehr öffnen sollte.
Ich durfte einen Ausschnitt aus dem erleben, was nur die Seele wahrnehmen kann und mir bewußt machen, dass sie, wenn ich den Zugang zu ihr öffnen kann, mein stäkster verbündeter ist.

Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrungen und möchte Euch ein Stück dieser positiven Energie zurückgeben.
Ohne dieses Forum hätte ich vielleicht nie die Chance bekommen, mich dorthin führen zu lassen.

Jedem der sich hier bereichernd beteiligt ein GROßES DANKE!

Licht und Liebe, auch für die, die es vielleicht gerade nicht geben können, denn sie haben es am nötigsten!
Katharina

Großmeister ( gelöscht )
Beiträge:

23.05.2003 11:53
#2 RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

>Dieses Forum hat mir geholfen, eine Tür, auf dem weg zu mir zu öffnen.
>Ich dufte erleben, was es heißt, die Kontrolle des Geistes über den Körper gehen zu lassen und erfahren, welche Energie dies freigeben kann.
>Ich habe erkannt, dass ich mich trotz meiner Angst fallen lassen kann und das Ergebnis war erfüllender als ich mir hätte vorstellen können.
>Ich hatte die Gelegenheit, meinen Körper zu spüren, wie nie zuvor!
>Mein Geist konnte durch diese Erfahrung Zusammenhänge erkennen, die ich vorher höchstens erahnt hatte. Er bekam antworten und ich erlebte, dass die Wahrnehmung meines Geistes, der mir als mein größter Verbündeter erschien, ohne Körper und Seele eingeschränkt sein muss und ich mich meinem Körper und meiner Seele mehr öffnen sollte.
>Ich durfte einen Ausschnitt aus dem erleben, was nur die Seele wahrnehmen kann und mir bewußt machen, dass sie, wenn ich den Zugang zu ihr öffnen kann, mein stäkster verbündeter ist.
>Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrungen und möchte Euch ein Stück dieser positiven Energie zurückgeben.
>Ohne dieses Forum hätte ich vielleicht nie die Chance bekommen, mich dorthin führen zu lassen.
>Jedem der sich hier bereichernd beteiligt ein GROßES DANKE!
>Licht und Liebe, auch für die, die es vielleicht gerade nicht geben können, denn sie haben es am nötigsten!
>Katharina
Hallo Katha,
schaut so aus als ob dich die begegnung mit dem meister in himmel und hölle gleichzeitig geführt hat.ich hoffe das dein meister es gut mit dir meint und keinerlei erwartungen an dich hat und dir versucht hat zu zeigen wie anstrengend entspannung und entspannent anstrengung sein kann.Ich glaube du solltest dich jetzt um die dinge kümmern die getan werden müssen. Ich meine damit so sachen wie beruf,familie und umfeld. von manchem muß man sich trennen obwohl man es festhalten will und an anderes muß man sich binden obwohl es einen nervt. Prüfe mit dem verstand was dir nützt und was dir schadet. nimm in liebe an und löß dich in liebe. tue alles was dir nützt, tue nichts was anderen schadet und wenn du kannst nütze denen die dir nah sind.
ich wünsche dir das du erfolg hast mit allem was du tust und deine verwirrung umso größerer klarheit weicht.

Licht und Liebe
Großmeister

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

28.05.2003 11:10
#3 RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

>Dieses Forum hat mir geholfen, eine Tür, auf dem weg zu mir zu öffnen.
>Ich dufte erleben, was es heißt, die Kontrolle des Geistes über den Körper gehen zu lassen und erfahren, welche Energie dies freigeben kann.
>Ich habe erkannt, dass ich mich trotz meiner Angst fallen lassen kann und das Ergebnis war erfüllender als ich mir hätte vorstellen können.
>Ich hatte die Gelegenheit, meinen Körper zu spüren, wie nie zuvor!
>Mein Geist konnte durch diese Erfahrung Zusammenhänge erkennen, die ich vorher höchstens erahnt hatte. Er bekam antworten und ich erlebte, dass die Wahrnehmung meines Geistes, der mir als mein größter Verbündeter erschien, ohne Körper und Seele eingeschränkt sein muss und ich mich meinem Körper und meiner Seele mehr öffnen sollte.
>Ich durfte einen Ausschnitt aus dem erleben, was nur die Seele wahrnehmen kann und mir bewußt machen, dass sie, wenn ich den Zugang zu ihr öffnen kann, mein stäkster verbündeter ist.
>Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrungen und möchte Euch ein Stück dieser positiven Energie zurückgeben.
>Ohne dieses Forum hätte ich vielleicht nie die Chance bekommen, mich dorthin führen zu lassen.
>Jedem der sich hier bereichernd beteiligt ein GROßES DANKE!
>Licht und Liebe, auch für die, die es vielleicht gerade nicht geben können, denn sie haben es am nötigsten!
>Katharina

Hallo Katharina,
schön, dass Du hier bist, ich habe mich schon gefragt, wo Du steckst ?!
Merkwürdig; denn seit ein paar Tagen denke ich über eine Beschreibung der Begriffe
"Geist und Seele" nach, hatte aber bislang noch keinen Ansatzpunkt gefunden.
Wodurch unterscheidet sich denn nun, nach Deiner Erfahrung, Geist von Seele für Dich ?
Licht und Liebe
Anke

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

29.05.2003 11:59
#4 RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

>>Dieses Forum hat mir geholfen, eine Tür, auf dem weg zu mir zu öffnen.
>>Ich dufte erleben, was es heißt, die Kontrolle des Geistes über den Körper gehen zu lassen und erfahren, welche Energie dies freigeben kann.
>>Ich habe erkannt, dass ich mich trotz meiner Angst fallen lassen kann und das Ergebnis war erfüllender als ich mir hätte vorstellen können.
>>Ich hatte die Gelegenheit, meinen Körper zu spüren, wie nie zuvor!
>>Mein Geist konnte durch diese Erfahrung Zusammenhänge erkennen, die ich vorher höchstens erahnt hatte. Er bekam antworten und ich erlebte, dass die Wahrnehmung meines Geistes, der mir als mein größter Verbündeter erschien, ohne Körper und Seele eingeschränkt sein muss und ich mich meinem Körper und meiner Seele mehr öffnen sollte.
>>Ich durfte einen Ausschnitt aus dem erleben, was nur die Seele wahrnehmen kann und mir bewußt machen, dass sie, wenn ich den Zugang zu ihr öffnen kann, mein stäkster verbündeter ist.
>>Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrungen und möchte Euch ein Stück dieser positiven Energie zurückgeben.
>>Ohne dieses Forum hätte ich vielleicht nie die Chance bekommen, mich dorthin führen zu lassen.
>>Jedem der sich hier bereichernd beteiligt ein GROßES DANKE!
>>Licht und Liebe, auch für die, die es vielleicht gerade nicht geben können, denn sie haben es am nötigsten!
>>Katharina
>Hallo Katharina,
>schön, dass Du hier bist, ich habe mich schon gefragt, wo Du steckst ?!
>Merkwürdig; denn seit ein paar Tagen denke ich über eine Beschreibung der Begriffe
>"Geist und Seele" nach, hatte aber bislang noch keinen Ansatzpunkt gefunden.
>Wodurch unterscheidet sich denn nun, nach Deiner Erfahrung, Geist von Seele für Dich ?
>Licht und Liebe
>Anke
>
Nun, offenbar ist Katharina von dem Meister so beeindruckt worden, dass es ihr Geist, Seele und Verstand ein bisschen durcheinander wirbelte, jedenfalls ahne ich so ungefähr, was sie uns sagen wollte, doch verständlich ist es für mich nicht. Egal. Was ist Geist und was ist Seele, willst Du gerne wissen, liebe Anke.
Ich denke Du weißt es ohnehin, oder hast dazu eine dezidierte Meinung und suchst den Austausch darüber. Nun gut in Kürze, wie ich es sehe:
Geist - Seele - Psyche - Psyche und Vernunft.
Psyche und Vernunft = das Alltagsbewusstsein, die Fähigkeit zur Einsicht und Korrektur
Psyche = die Leidens und Mitleidsfähigkeit an sich und seiner Mitwelt, Charakter und Wesenszüge
Seele = Selbsterkenntnis, der Funke Leben
Geist = die transzendente verbindende und belebende Kraft (daneben der Begriff des Geistes für die Ratio)
Mir ist klar das Seele und Psyche den gleichen Wortsinn haben. Nur hat sich durch die Psychologie eine inhaltliche Trennung von Seele und Psyche ergeben. Eine Trennung die früher teils mit den Begriffen Seele und Gemüt vollzogen wurde. In diesem Sinne möchte ich auch meine Auffassung von Psyche verstanden wissen.
Licht und Liebe
Zaubergeist

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

30.05.2003 11:13
#5 RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

>>>Dieses Forum hat mir geholfen, eine Tür, auf dem weg zu mir zu öffnen.
>>>Ich dufte erleben, was es heißt, die Kontrolle des Geistes über den Körper gehen zu lassen und erfahren, welche Energie dies freigeben kann.
>>>Ich habe erkannt, dass ich mich trotz meiner Angst fallen lassen kann und das Ergebnis war erfüllender als ich mir hätte vorstellen können.
>>>Ich hatte die Gelegenheit, meinen Körper zu spüren, wie nie zuvor!
>>>Mein Geist konnte durch diese Erfahrung Zusammenhänge erkennen, die ich vorher höchstens erahnt hatte. Er bekam antworten und ich erlebte, dass die Wahrnehmung meines Geistes, der mir als mein größter Verbündeter erschien, ohne Körper und Seele eingeschränkt sein muss und ich mich meinem Körper und meiner Seele mehr öffnen sollte.
>>>Ich durfte einen Ausschnitt aus dem erleben, was nur die Seele wahrnehmen kann und mir bewußt machen, dass sie, wenn ich den Zugang zu ihr öffnen kann, mein stäkster verbündeter ist.
>>>Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrungen und möchte Euch ein Stück dieser positiven Energie zurückgeben.
>>>Ohne dieses Forum hätte ich vielleicht nie die Chance bekommen, mich dorthin führen zu lassen.
>>>Jedem der sich hier bereichernd beteiligt ein GROßES DANKE!
>>>Licht und Liebe, auch für die, die es vielleicht gerade nicht geben können, denn sie haben es am nötigsten!
>>>Katharina
>>Hallo Katharina,
>>schön, dass Du hier bist, ich habe mich schon gefragt, wo Du steckst ?!
>>Merkwürdig; denn seit ein paar Tagen denke ich über eine Beschreibung der Begriffe
>>"Geist und Seele" nach, hatte aber bislang noch keinen Ansatzpunkt gefunden.
>>Wodurch unterscheidet sich denn nun, nach Deiner Erfahrung, Geist von Seele für Dich ?
>>Licht und Liebe
>>Anke
>>
>Nun, offenbar ist Katharina von dem Meister so beeindruckt worden, dass es ihr Geist, Seele und Verstand ein bisschen durcheinander wirbelte, jedenfalls ahne ich so ungefähr, was sie uns sagen wollte, doch verständlich ist es für mich nicht. Egal. Was ist Geist und was ist Seele, willst Du gerne wissen, liebe Anke.
>Ich denke Du weißt es ohnehin, oder hast dazu eine dezidierte Meinung und suchst den Austausch darüber. Nun gut in Kürze, wie ich es sehe:
>Geist - Seele - Psyche - Psyche und Vernunft.
>Psyche und Vernunft = das Alltagsbewusstsein, die Fähigkeit zur Einsicht und Korrektur
>Psyche = die Leidens und Mitleidsfähigkeit an sich und seiner Mitwelt, Charakter und Wesenszüge
>Seele = Selbsterkenntnis, der Funke Leben
>Geist = die transzendente verbindende und belebende Kraft (daneben der Begriff des Geistes für die Ratio)
>Mir ist klar das Seele und Psyche den gleichen Wortsinn haben. Nur hat sich durch die Psychologie eine inhaltliche Trennung von Seele und Psyche ergeben. Eine Trennung die früher teils mit den Begriffen Seele und Gemüt vollzogen wurde. In diesem Sinne möchte ich auch meine Auffassung von Psyche verstanden wissen.
>Licht und Liebe
>Zaubergeist

Hallo lieber Zaubergeist,
also, ich weiß nicht, ob ich es weiß. Es ist ja nun mal so, dass die Menschen mit einem
Wort unterschiedliche Vorstellungen verbinden. Darum kann eine Kommunikation über etwas,
das mit denselben Worten bezeichnet wird, missverständlich verlaufen. Ich erweitere meine
Ansichten gerne durch den Austausch mit anderen Menschen, und deshalb wollte ich von
Katharina wissen, was sie unter den Worten "Geist und Seele" versteht.
Katharinas Text ist für mich nämlich auch nicht so ganz verständlich, aber ich habe
auch so ein bisschen das Gefühl zu erahnen, was sie uns sagen wollte.
Die Begriffe Geist und Seele sind in der Tat Worte, über deren Inhalt ich mir oft Gedanken
mache. Ich habe natürlich ein Bild davon, aber es fällt mir ein bisschen schwer dieses
Bild zu beschreiben.
Der Begriff Psyche wirkt etwas verwaschen auf mich, denn Psyche umschreibt ja irgendwie
die Gesamtverfassung. Ich meine, ich kann mich psychisch schlecht fühlen, weil mir schwer-
mütige Gedanken durch den Kopf jagen. Es kann mir aber auch psychisch schlecht gehen, weil
ich völlig grundlos miese Laune habe. Andererseits geht es mir psychisch gut, wenn ich
mich bestätigt fühle. Ich kann psychisch instabil sein, wenn ich mich von jeder Kleinig-
keit umhauen lasse. Und ich kann psychisch stabil sein, wenn ich ein dickes Fell habe u.s.w..
Die Seele ist für mich jene Instanz, die uns durchs Leben führt. Eine Seele kann sehr weise
sein, auch wenn der Intellekt eine schlechte Allgemeinbildung hat. Die Seele fühlt und
empfindet, sie weiß woher wir kommen, und sie weiß auch, wohin wir gehen. Die Seele sucht
Erfahrungen, um das Bewußtsein zu erweitern. In der Seele sind alle Erfahrungen gespeichert.
Durch meine Beschäftigung mit der Astrologie weiß ich, dass es keinen Zufall gibt, und
deshalb kann es auch kein Zufall sein, in welchen Körper, in welche Familie und in welche
Umstände eine Seele hineingeboren wird. Jede Seele hat einen Auftrag, der nach Erfüllung
sucht. In der Asrologie ist der Mond ein seelisches Symbol, wohingegen die Sonne das
Tagesbewußtsein, und das, was wir mit ICH oder EGO bezeichnen, symbolisiert.
Je mehr das Ego entgegen den Absichten der Seele handelt, desto mehr Konflikte entstehen.
Das Bewußtsein kann sich gegen die eigene Seele stellen, aber die Seele hat die stärkere
Macht, denn sie verwirklicht, was sie verwirklicht wissen will,- bewußt oder unbewusst.
Unbewusste Einlösungen sind herbe Schicksalsschläge, welche das Ego dazu bewegen soll,
den Kurs zu korrigieren. Die Einlösung ereignet sich dann aber unbewusst und führt natürlich
auch dann nicht immer zu dem Ziel einer Bewußtwerdung, aber es ist ein Chance dazu.
Der Ort der Komplexe, der in der Psychologie ( meiner Meinung nach irrtümlich ) als
Seele definiert wird, ist in meinen Augen eine Art Schale, welche die Seele umschattet,
und von der sie sich befreien will. Die Seele führt den Menschen mit instinktiver
Sicherheit immer wieder in prinzipiell gleiche Situationen, bis das Bewußtsein den Knoten
erkennen und lösen kann. Die Psychologie sucht nach Ursachen in der Kindheit, aber die
Ursachen liegen in der Seele, die sehr viel älter als ein einziges Menschenleben ist.
In der Kindheit finden sich lediglich jene Muster, von der die Seele umschattet wird, wieder.
Erkennt das Bewußtsein das Muster der Verstrickung, kann sie die Seele aus dieser bewußt
erlösen.
In der Ratio sehe ich ein Teil des Bewußtseins. Nur einen Teil deshalb, weil das Bewußtsein
in Verbindung mit der Seele auch Zusammenhänge erkennen kann, die nicht logisch sind.
Diesen bewußten Raum würde ich als Geist bezeichnen.
Ansonsten ist der Begriff Ratio für mich von logisch denkender Natur, es ist eine Art
Kanal, durch den die Seele sich mit dem Bewußtsein verbinden, und zu Geist werden kann.
Die Ratio ist der Ort der Eindrucksverarbeitung, jene Instanz, welche Zusammenhänge über-
denken, korrigieren und die bewußte Einstellung verändern kann.
Geist ist aber auch noch das, in dem alles, alles enthalten ist.
Geist ist das, was in unsere Körper Leben haucht.
Und dann habe ich noch die Vorstellung, dass eine zu Geist gewordene Seele erleuchtet ist,
und sich dadurch vom Rad der Wiedergeburt befreit hat. Sie kann, wenn es für andere
Wesen auf ihrem Weg nützlich ist, inkarnieren, aber sie muss es nicht, denn sie ist zu
Licht geworden.
Die Sache mit der Wiedergeburt erscheint mir deshalb einleuchtend, weil, wie ich oben
schon erwähnte, keine Seele zufällig irgendwo hineingeboren wird. Ist die Qualität der
Zeit, in der sie in einen Körper inkarniert jedoch kein Zufall, so steht dahinter ein
Gesetz, welches im Zeitpunkt der Geburt nicht ihren Ursprung hat, sondern lediglich
dem ihr gesetzmäßig zufallendem Zustand entspricht.
So, das war so in etwa das, was ich darüber denke.
Licht und Liebe
Anke

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

31.05.2003 11:59
#6 RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

Liebe Anke,
Du gehst offenbar von der buddhistischen Sicht der Dinge aus, dass sich eine Seele inkarniert und inkarniert bis sie sich im Licht der Erleuchtung verliert.
Nun halte ich von dieser Sicht der Dinge wenig bis gar nichts. Doch möchte ich auf die Aspekte und Modelle der Inkarnation nicht weiter eingehen, sie sind ein Kaugummithema in allen esoterischen Foren, so wie etwa die Diskussionen über Schwarz und Weiß und Gut und Böse in Magieforen. Wobei du der westlich-buddhistischen Sicht der Seelenkunde folgst und von der Vorstellung eines höheren Selbst ausgehst, einem quasi spirituellen Ich, das sich wandelnd durch verschiedene Menschenleben zur endgültigen Lösung strebt. Diese Vorstellung bedingt ein in seinem Kern statisches Ich. Nur was soll es sein das statische Ich? Der ideale irdische Mensch ohne seine Freuden und Nöte. Der wahre Kern des irdischen Menschen mit all religiösen Offenbarungsträumen. Du meinst: "In der Seele sind alle Erfahrungen gespeichert." Eine solche Seele wäre folglich ein Superego. Das persönliche morphogenetische Feld. In einer solchen Seele ist eine Welt, eine Welt der Erfahrung, allerdings ist eine solche Seele der Welt selbst fremd, da sie ihr gegenüber steht.
Ich sehe diese zentrierten und statischen Strukturen nicht in einer Seele. Für mich ist die Seele in der Tat das Beseelende, die göttliche Flamme, der Funken aus dem Geist, unberührt von jedem Ich. Und so ist der Geist die Instanz über der Seele. Wobei Du zwei verschiedene Ansichten von Geist vorträgst, im Englischen unterscheidet man zwischen mind und spirit. Ich denke Du siehst Deine Unterscheidung von Geist in ähnlicher Weise. Bei mir klang sie auch an, in der Verbindung von Ratio und Geist (mind). Nur unter dem transzendenten Geist (spirit) verstehe ich etwas anderes als Du anklingen ließt. Dieser Geist ist in meinen Augen pure Energie, die Verbindung zum Höchsten, der kommunikative Raum zwischen Seele und Höchstem. Der Raum aus dem die wahre weiße Magie wirkt.
Ein schönes Wochenende im Vorfrühling
wünscht Dir Dein Zaubergeist.

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

31.05.2003 11:02
#7 RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

>Liebe Anke,
>Du gehst offenbar von der buddhistischen Sicht der Dinge aus, dass sich eine Seele inkarniert und inkarniert bis sie sich im Licht der Erleuchtung verliert.
>Nun halte ich von dieser Sicht der Dinge wenig bis gar nichts. Doch möchte ich auf die Aspekte und Modelle der Inkarnation nicht weiter eingehen, sie sind ein Kaugummithema in allen esoterischen Foren, so wie etwa die Diskussionen über Schwarz und Weiß und Gut und Böse in Magieforen. Wobei du der westlich-buddhistischen Sicht der Seelenkunde folgst und von der Vorstellung eines höheren Selbst ausgehst, einem quasi spirituellen Ich, das sich wandelnd durch verschiedene Menschenleben zur endgültigen Lösung strebt. Diese Vorstellung bedingt ein in seinem Kern statisches Ich. Nur was soll es sein das statische Ich? Der ideale irdische Mensch ohne seine Freuden und Nöte. Der wahre Kern des irdischen Menschen mit all religiösen Offenbarungsträumen. Du meinst: "In der Seele sind alle Erfahrungen gespeichert." Eine solche Seele wäre folglich ein Superego. Das persönliche morphogenetische Feld. In einer solchen Seele ist eine Welt, eine Welt der Erfahrung, allerdings ist eine solche Seele der Welt selbst fremd, da sie ihr gegenüber steht.
>Ich sehe diese zentrierten und statischen Strukturen nicht in einer Seele. Für mich ist die Seele in der Tat das Beseelende, die göttliche Flamme, der Funken aus dem Geist, unberührt von jedem Ich. Und so ist der Geist die Instanz über der Seele. Wobei Du zwei verschiedene Ansichten von Geist vorträgst, im Englischen unterscheidet man zwischen mind und spirit. Ich denke Du siehst Deine Unterscheidung von Geist in ähnlicher Weise. Bei mir klang sie auch an, in der Verbindung von Ratio und Geist (mind). Nur unter dem transzendenten Geist (spirit) verstehe ich etwas anderes als Du anklingen ließt. Dieser Geist ist in meinen Augen pure Energie, die Verbindung zum Höchsten, der kommunikative Raum zwischen Seele und Höchstem. Der Raum aus dem die wahre weiße Magie wirkt.
>Ein schönes Wochenende im Vorfrühling
>wünscht Dir Dein Zaubergeist. Lieber Zaubergeist,

zunächst einmal meinen Dank an Dich für diese Gegenüberstellung.
Ich dachte es mir schon, dass Du von dieser Sicht der Dinge nicht viel hälst. Ich werde mir Zeit nehmen, um Deine Darstellung auf mich wirken zu lassen. Das erste, was mir dazu in den Sinn gekommen ist war, dass ich die Zusammenhänge vielleicht mit zuviel Logik zu ergründen versuche.
Es ist richtig, dass diese, meine momentane Sicht, der buddhistischen Sicht gleicht. Allerdings habe ich sie nicht einfach so übernommen, weil sie mir glaubwürdig erscheint. Die Astrologie selbst, hat ja nun auch wieder nichts mit den Modellen der Reinkarnation zu tun,- die Buddhisten halten von der Astrologie auch wenig bis gar nichts. Für mich persönlich ist es auch nicht wichtig welche Religion was vorgibt, ich bin mit Sicherheit kein Mensch, der einem vorgegebenem Strickmuster folgt und nachbetet, was andere vorbeten. Wichtig erscheint mit, dass die Sache
einen Sinn ergibt. An dieser Stelle habe ich nun, um ganz offen und ehrlich zu sein, ein Problem, die Brücke zu Deiner Darstellung zu schlagen. Wie gesagt, ich möchte den Text noch eine Weile auf mich wirken lassen. Aber vielleicht kannst Du mir ja auch auf die Sprünge helfen ? Ich habe ja in meiner Darstellung erwähnt, dass ich durch die Astrologie erkannt und erfahren habe, dass es den "Zufall" nicht gibt. Hinter jedem Zufall steht ein Gesetz. Ein Gesetz besagt, dass sich hinter einem Ereignis, kein blind gewürfeltes Chaos, sondern eine Gesetzmäßigkeit, die zu diesem Ereignis führte, befindet. Ich möchte hier nun nicht, die auch mir bekannten, und mir zum Halse heraushängenden Diskussionen über Schuld und Karma, oder Ursache und Wirkung aufwärmen, denn durch diese Begriffe werden und wurden abermals Tausende in noch tiefere, völlig irrtümliche Vorstellungen über Schuld und Sünde geführt.( Ich kann es selbst nicht mehr hören )!!! Nein, auf was ich hinaus möchte ist: Wenn ich davon ausgehe, dass es die Reinkarnation der Seele gar nicht gibt; welchen Sinn ergibt dann jener Umstand, dass eine Seele nicht zufällig in ganz bestimmte Umstände e.t.c hineingeboren wird ? Genau da, kann ich gerade nicht die Brücke schlagen, denn dann müßte ich den Zufallsbegriff wieder in mein Weltbild einfügen, dann müsste ich daraus die Konsequenzen ziehen und alles, was ich durch die Astrologie erfahren habe, aus meinem Gedächnis verbannen. Doch damit nicht genug, denn wenn dem so ist; wodurch erfährt dann eine Seele Gnade und Gerechtigkeit, wenn nicht durch jene Gesetze, die sie sich selber schafft ? Was in uns ist es dann, das sich Gott zuwenden, oder sich von Gott abwenden kann ? Oder ist es Gott, welcher die Funken des Lebens durch Zufall versprüht, und dem einem die Gnade erweist aufzusteigen, während ein anderer das "zufällige" Pech an den Schuhsohlen heften hat, und einfach nicht erwacht ? Nun, vielleicht habe ich da ein Brett vor dem Kopf, oder ich habe mich einst in eine für mich sinnmachende Vorstellung verrannt,- ich weiß es nicht ?! Wenn die Theorie von der Reinkarnation Käse ist, in welchen Räumen halten sich dann jene, die das Licht zu ihren Lebzeiten nicht erkannten, auf ? Und wo sind die anderen, die es erkannten ? Oder sind wir dann alle an dem selben energetischem Ort ? Das kann doch so nicht sein, denn wenn es so wäre, aus welchem Grund sollte dann Irgendjemand die Verantwortung für sein Handeln und für sein Leben übernehmen ? Und welche Chancen haben diese Seelen dann, um den Weg zu Gott zu finden ? Gibt es dann vielleicht andere, feinstoffliche Ebenen, auf denen die Suche mit all ihren Chancen und Irrtümern weitergeht ?
Deine,
mal wieder in Gedanken suchende und irrende
Anke

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

31.05.2003 11:31
#8 RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

>>Liebe Anke,
>>Du gehst offenbar von der buddhistischen Sicht der Dinge aus, dass sich eine Seele inkarniert und inkarniert bis sie sich im Licht der Erleuchtung verliert.
>>Nun halte ich von dieser Sicht der Dinge wenig bis gar nichts. Doch möchte ich auf die Aspekte und Modelle der Inkarnation nicht weiter eingehen, sie sind ein Kaugummithema in allen esoterischen Foren, so wie etwa die Diskussionen über Schwarz und Weiß und Gut und Böse in Magieforen. Wobei du der westlich-buddhistischen Sicht der Seelenkunde folgst und von der Vorstellung eines höheren Selbst ausgehst, einem quasi spirituellen Ich, das sich wandelnd durch verschiedene Menschenleben zur endgültigen Lösung strebt. Diese Vorstellung bedingt ein in seinem Kern statisches Ich. Nur was soll es sein das statische Ich? Der ideale irdische Mensch ohne seine Freuden und Nöte. Der wahre Kern des irdischen Menschen mit all religiösen Offenbarungsträumen. Du meinst: "In der Seele sind alle Erfahrungen gespeichert." Eine solche Seele wäre folglich ein Superego. Das persönliche morphogenetische Feld. In einer solchen Seele ist eine Welt, eine Welt der Erfahrung, allerdings ist eine solche Seele der Welt selbst fremd, da sie ihr gegenüber steht.
>>Ich sehe diese zentrierten und statischen Strukturen nicht in einer Seele. Für mich ist die Seele in der Tat das Beseelende, die göttliche Flamme, der Funken aus dem Geist, unberührt von jedem Ich. Und so ist der Geist die Instanz über der Seele. Wobei Du zwei verschiedene Ansichten von Geist vorträgst, im Englischen unterscheidet man zwischen mind und spirit. Ich denke Du siehst Deine Unterscheidung von Geist in ähnlicher Weise. Bei mir klang sie auch an, in der Verbindung von Ratio und Geist (mind). Nur unter dem transzendenten Geist (spirit) verstehe ich etwas anderes als Du anklingen ließt. Dieser Geist ist in meinen Augen pure Energie, die Verbindung zum Höchsten, der kommunikative Raum zwischen Seele und Höchstem. Der Raum aus dem die wahre weiße Magie wirkt.
>>Ein schönes Wochenende im Vorfrühling
>>wünscht Dir Dein Zaubergeist. Lieber Zaubergeist,
>zunächst einmal meinen Dank an Dich für diese Gegenüberstellung.
>Ich dachte es mir schon, dass Du von dieser Sicht der Dinge nicht viel hälst. Ich werde mir Zeit nehmen, um Deine Darstellung auf mich wirken zu lassen. Das erste, was mir dazu in den Sinn gekommen ist war, dass ich die Zusammenhänge vielleicht mit zuviel Logik zu ergründen versuche.
>Es ist richtig, dass diese, meine momentane Sicht, der buddhistischen Sicht gleicht. Allerdings habe ich sie nicht einfach so übernommen, weil sie mir glaubwürdig erscheint. Die Astrologie selbst, hat ja nun auch wieder nichts mit den Modellen der Reinkarnation zu tun,- die Buddhisten halten von der Astrologie auch wenig bis gar nichts. Für mich persönlich ist es auch nicht wichtig welche Religion was vorgibt, ich bin mit Sicherheit kein Mensch, der einem vorgegebenem Strickmuster folgt und nachbetet, was andere vorbeten. Wichtig erscheint mit, dass die Sache
>einen Sinn ergibt. An dieser Stelle habe ich nun, um ganz offen und ehrlich zu sein, ein Problem, die Brücke zu Deiner Darstellung zu schlagen. Wie gesagt, ich möchte den Text noch eine Weile auf mich wirken lassen. Aber vielleicht kannst Du mir ja auch auf die Sprünge helfen ? Ich habe ja in meiner Darstellung erwähnt, dass ich durch die Astrologie erkannt und erfahren habe, dass es den "Zufall" nicht gibt. Hinter jedem Zufall steht ein Gesetz. Ein Gesetz besagt, dass sich hinter einem Ereignis, kein blind gewürfeltes Chaos, sondern eine Gesetzmäßigkeit, die zu diesem Ereignis führte, befindet. Ich möchte hier nun nicht, die auch mir bekannten, und mir zum Halse heraushängenden Diskussionen über Schuld und Karma, oder Ursache und Wirkung aufwärmen, denn durch diese Begriffe werden und wurden abermals Tausende in noch tiefere, völlig irrtümliche Vorstellungen über Schuld und Sünde geführt.( Ich kann es selbst nicht mehr hören )!!! Nein, auf was ich hinaus möchte ist: Wenn ich davon ausgehe, dass es die Reinkarnation der Seele gar nicht gibt; welchen Sinn ergibt dann jener Umstand, dass eine Seele nicht zufällig in ganz bestimmte Umstände e.t.c hineingeboren wird ? Genau da, kann ich gerade nicht die Brücke schlagen, denn dann müßte ich den Zufallsbegriff wieder in mein Weltbild einfügen, dann müsste ich daraus die Konsequenzen ziehen und alles, was ich durch die Astrologie erfahren habe, aus meinem Gedächnis verbannen. Doch damit nicht genug, denn wenn dem so ist; wodurch erfährt dann eine Seele Gnade und Gerechtigkeit, wenn nicht durch jene Gesetze, die sie sich selber schafft ? Was in uns ist es dann, das sich Gott zuwenden, oder sich von Gott abwenden kann ? Oder ist es Gott, welcher die Funken des Lebens durch Zufall versprüht, und dem einem die Gnade erweist aufzusteigen, während ein anderer das "zufällige" Pech an den Schuhsohlen heften hat, und einfach nicht erwacht ? Nun, vielleicht habe ich da ein Brett vor dem Kopf, oder ich habe mich einst in eine für mich sinnmachende Vorstellung verrannt,- ich weiß es nicht ?! Wenn die Theorie von der Reinkarnation Käse ist, in welchen Räumen halten sich dann jene, die das Licht zu ihren Lebzeiten nicht erkannten, auf ? Und wo sind die anderen, die es erkannten ? Oder sind wir dann alle an dem selben energetischem Ort ? Das kann doch so nicht sein, denn wenn es so wäre, aus welchem Grund sollte dann Irgendjemand die Verantwortung für sein Handeln und für sein Leben übernehmen ? Und welche Chancen haben diese Seelen dann, um den Weg zu Gott zu finden ? Gibt es dann vielleicht andere, feinstoffliche Ebenen, auf denen die Suche mit all ihren Chancen und Irrtümern weitergeht ?
>Deine,
>mal wieder in Gedanken suchende und irrende
>Anke
>

Möchte noch versuchen den Anker mal an einer anderen Stelle zu setzen, und beziehe
mich dazu auf folgendes aus Deinem Text:

1. Seele = göttliche Flamme, Funken aus dem Geist
2. Geist = pure Energie, der kommunikative Raum zwischen Seele und dem Höchsten
3. wären Erfahrungen, in der Seele gespeichert, wäre die Seele ein Superego.
4. Seele ist frei von jedem Ich

Also hier mein Anker, werde jetzt mal weiterdenken und weiterfragen, und erbitte Dich,
mich über meine nicht folgerichtigen Irrtümer aufzuklären:

Punkt 1, okay !

Punkt 2, pure Energie ist pures Leben, demnach befindet sich jedes Bewußtsein, welches
die Angst des Ego's überwunden hat, in diesem Raum ! Demnach ist Bewußtsein selbst, ein
kommunikativer Raum zum Höchsten ! Dieses Bewußtsein ist dann aber auch frei von jedem Ich.
Dieses Bewußtsein kann sich dann folgerichtig auch nicht mehr als Ich wahrnehmen, sein
Ich = Ego hat sich quasi aufgelöst. Den Körper, den die anderen, die sich noch als Ich
erleben, bei diesem Du wahrnehmen, ist dann aber auch eine fette Illusion.

Punkt 3 + 4, die Seele ist frei von jedem Ich, sie ist kein Speicher sämtlicher Erfahrungen,
= die Bindung einer Seele an den Körper, ist dann auch eine Illusion.
Folgerichtig befreit jenes Bewußtsein, das ein komunikativer Raum zum Höchsten ist,
die Seele aus einer Illusion, die das Ich erzeugte.

Frage:
Was ist das Ich und woher kommt das Ich ? Wer oder was erzeugt die Illusion eines Ego's ?
Warum wird eine schon immer freie Seele, an eine Illusion gebunden, die sich als Illusion
erkennen muß, um die Seele zu befreien ?

Neue These:
Das, was sich als Ich wahrnimmt, wird durch einen Funken aus dem Geist ( Seele ) zur
Welt gebracht, mit der Illusion, etwas zu sein, was es nicht ist. Ob es nun erkennt, das
es nichts als eine Illusion ist oder nicht, früher oder später löst es sich auf.
Es löst sich auf, weil es erkennt, das es eine Illusion ist, oder das Ich löst sich auf,
auch wenn es nicht erkennt, das es eine Illusion ist, weil es sterblich ist.
Die Seele jedoch ist nicht sterblich, sie verbleibt als Energie, nämlich als ein Funke
des Geistes. Oder ist dieser Funke vielleicht doch sterblich, weil er erlöschen kann ?
Dann würde von der Seele nichts übrig bleiben, als eine erloschene Energie.
Verbleibt sie als Funke, dann ist sie auch nach dem Tode des Ichs, was sie schon immer
war. Wird dieser Funke jedoch selbst zu Geist, dann braucht sie das Bewußtsein um sich
zu Geist ( pure Energie und Leben ) zu entwickeln. Dann ist die Seele aber auch nicht
frei, denn sie ist abhängig, von einer Illusion Namens Ich, die sich als Illusion entlarvt,
um den Funken ( Seele ) energetisch gesehen zu retten, zu vemehren, zu vergrößern oder
sonst was.
Was ist mit jenen Funken, die an ein zu dummes Ich geraten, um die Illusion zu erkennen ?
Das wäre doch pure Energievergeudung ?!
Und was soll das Ganze, ich meine, dann versprüht die göttliche Flamme doch jede Menge
nutzlose und vergeudetet Funkenenergie ? Nun, vielleicht ist das der Flamme ja auch egal,
ebenso wie es dem Funken ( Seele ) egal ist, denn die Flamme ist goß genug um sich selbst
am Leben zu erhalten ?!
Also lieber Zaubergeist, ich hab's auch durch den zweiten Anlauf nicht kapiert, ich bin in
der Tat auf einen Fingerzeig von Dir angewiesen...
Licht und Liebe
Anke

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

23.05.2003 11:59
#9 RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

>>>Liebe Anke,
>>>Du gehst offenbar von der buddhistischen Sicht der Dinge aus, dass sich eine Seele inkarniert und inkarniert bis sie sich im Licht der Erleuchtung verliert.
>>>Nun halte ich von dieser Sicht der Dinge wenig bis gar nichts. Doch möchte ich auf die Aspekte und Modelle der Inkarnation nicht weiter eingehen, sie sind ein Kaugummithema in allen esoterischen Foren, so wie etwa die Diskussionen über Schwarz und Weiß und Gut und Böse in Magieforen. Wobei du der westlich-buddhistischen Sicht der Seelenkunde folgst und von der Vorstellung eines höheren Selbst ausgehst, einem quasi spirituellen Ich, das sich wandelnd durch verschiedene Menschenleben zur endgültigen Lösung strebt. Diese Vorstellung bedingt ein in seinem Kern statisches Ich. Nur was soll es sein das statische Ich? Der ideale irdische Mensch ohne seine Freuden und Nöte. Der wahre Kern des irdischen Menschen mit all religiösen Offenbarungsträumen. Du meinst: "In der Seele sind alle Erfahrungen gespeichert." Eine solche Seele wäre folglich ein Superego. Das persönliche morphogenetische Feld. In einer solchen Seele ist eine Welt, eine Welt der Erfahrung, allerdings ist eine solche Seele der Welt selbst fremd, da sie ihr gegenüber steht.
>>>Ich sehe diese zentrierten und statischen Strukturen nicht in einer Seele. Für mich ist die Seele in der Tat das Beseelende, die göttliche Flamme, der Funken aus dem Geist, unberührt von jedem Ich. Und so ist der Geist die Instanz über der Seele. Wobei Du zwei verschiedene Ansichten von Geist vorträgst, im Englischen unterscheidet man zwischen mind und spirit. Ich denke Du siehst Deine Unterscheidung von Geist in ähnlicher Weise. Bei mir klang sie auch an, in der Verbindung von Ratio und Geist (mind). Nur unter dem transzendenten Geist (spirit) verstehe ich etwas anderes als Du anklingen ließt. Dieser Geist ist in meinen Augen pure Energie, die Verbindung zum Höchsten, der kommunikative Raum zwischen Seele und Höchstem. Der Raum aus dem die wahre weiße Magie wirkt.
>>>Ein schönes Wochenende im Vorfrühling
>>>wünscht Dir Dein Zaubergeist. Lieber Zaubergeist,
>>zunächst einmal meinen Dank an Dich für diese Gegenüberstellung.
>>Ich dachte es mir schon, dass Du von dieser Sicht der Dinge nicht viel hälst. Ich werde mir Zeit nehmen, um Deine Darstellung auf mich wirken zu lassen. Das erste, was mir dazu in den Sinn gekommen ist war, dass ich die Zusammenhänge vielleicht mit zuviel Logik zu ergründen versuche.
>>Es ist richtig, dass diese, meine momentane Sicht, der buddhistischen Sicht gleicht. Allerdings habe ich sie nicht einfach so übernommen, weil sie mir glaubwürdig erscheint. Die Astrologie selbst, hat ja nun auch wieder nichts mit den Modellen der Reinkarnation zu tun,- die Buddhisten halten von der Astrologie auch wenig bis gar nichts. Für mich persönlich ist es auch nicht wichtig welche Religion was vorgibt, ich bin mit Sicherheit kein Mensch, der einem vorgegebenem Strickmuster folgt und nachbetet, was andere vorbeten. Wichtig erscheint mit, dass die Sache
>>einen Sinn ergibt. An dieser Stelle habe ich nun, um ganz offen und ehrlich zu sein, ein Problem, die Brücke zu Deiner Darstellung zu schlagen. Wie gesagt, ich möchte den Text noch eine Weile auf mich wirken lassen. Aber vielleicht kannst Du mir ja auch auf die Sprünge helfen ? Ich habe ja in meiner Darstellung erwähnt, dass ich durch die Astrologie erkannt und erfahren habe, dass es den "Zufall" nicht gibt. Hinter jedem Zufall steht ein Gesetz. Ein Gesetz besagt, dass sich hinter einem Ereignis, kein blind gewürfeltes Chaos, sondern eine Gesetzmäßigkeit, die zu diesem Ereignis führte, befindet. Ich möchte hier nun nicht, die auch mir bekannten, und mir zum Halse heraushängenden Diskussionen über Schuld und Karma, oder Ursache und Wirkung aufwärmen, denn durch diese Begriffe werden und wurden abermals Tausende in noch tiefere, völlig irrtümliche Vorstellungen über Schuld und Sünde geführt.( Ich kann es selbst nicht mehr hören )!!! Nein, auf was ich hinaus möchte ist: Wenn ich davon ausgehe, dass es die Reinkarnation der Seele gar nicht gibt; welchen Sinn ergibt dann jener Umstand, dass eine Seele nicht zufällig in ganz bestimmte Umstände e.t.c hineingeboren wird ? Genau da, kann ich gerade nicht die Brücke schlagen, denn dann müßte ich den Zufallsbegriff wieder in mein Weltbild einfügen, dann müsste ich daraus die Konsequenzen ziehen und alles, was ich durch die Astrologie erfahren habe, aus meinem Gedächnis verbannen. Doch damit nicht genug, denn wenn dem so ist; wodurch erfährt dann eine Seele Gnade und Gerechtigkeit, wenn nicht durch jene Gesetze, die sie sich selber schafft ? Was in uns ist es dann, das sich Gott zuwenden, oder sich von Gott abwenden kann ? Oder ist es Gott, welcher die Funken des Lebens durch Zufall versprüht, und dem einem die Gnade erweist aufzusteigen, während ein anderer das "zufällige" Pech an den Schuhsohlen heften hat, und einfach nicht erwacht ? Nun, vielleicht habe ich da ein Brett vor dem Kopf, oder ich habe mich einst in eine für mich sinnmachende Vorstellung verrannt,- ich weiß es nicht ?! Wenn die Theorie von der Reinkarnation Käse ist, in welchen Räumen halten sich dann jene, die das Licht zu ihren Lebzeiten nicht erkannten, auf ? Und wo sind die anderen, die es erkannten ? Oder sind wir dann alle an dem selben energetischem Ort ? Das kann doch so nicht sein, denn wenn es so wäre, aus welchem Grund sollte dann Irgendjemand die Verantwortung für sein Handeln und für sein Leben übernehmen ? Und welche Chancen haben diese Seelen dann, um den Weg zu Gott zu finden ? Gibt es dann vielleicht andere, feinstoffliche Ebenen, auf denen die Suche mit all ihren Chancen und Irrtümern weitergeht ?
>>Deine,
>>mal wieder in Gedanken suchende und irrende
>>Anke
>>
>Möchte noch versuchen den Anker mal an einer anderen Stelle zu setzen, und beziehe
>mich dazu auf folgendes aus Deinem Text:
>1. Seele = göttliche Flamme, Funken aus dem Geist
>2. Geist = pure Energie, der kommunikative Raum zwischen Seele und dem Höchsten
>3. wären Erfahrungen, in der Seele gespeichert, wäre die Seele ein Superego.
>4. Seele ist frei von jedem Ich
>Also hier mein Anker, werde jetzt mal weiterdenken und weiterfragen, und erbitte Dich,
>mich über meine nicht folgerichtigen Irrtümer aufzuklären:
>Punkt 1, okay !
>Punkt 2, pure Energie ist pures Leben, demnach befindet sich jedes Bewußtsein, welches
>die Angst des Ego's überwunden hat, in diesem Raum ! Demnach ist Bewußtsein selbst, ein
>kommunikativer Raum zum Höchsten ! Dieses Bewußtsein ist dann aber auch frei von jedem Ich.
>Dieses Bewußtsein kann sich dann folgerichtig auch nicht mehr als Ich wahrnehmen, sein
>Ich = Ego hat sich quasi aufgelöst. Den Körper, den die anderen, die sich noch als Ich
>erleben, bei diesem Du wahrnehmen, ist dann aber auch eine fette Illusion.
>Punkt 3 + 4, die Seele ist frei von jedem Ich, sie ist kein Speicher sämtlicher Erfahrungen,
>= die Bindung einer Seele an den Körper, ist dann auch eine Illusion.
>Folgerichtig befreit jenes Bewußtsein, das ein komunikativer Raum zum Höchsten ist,
>die Seele aus einer Illusion, die das Ich erzeugte.
>Frage:
>Was ist das Ich und woher kommt das Ich ? Wer oder was erzeugt die Illusion eines Ego's ?
>Warum wird eine schon immer freie Seele, an eine Illusion gebunden, die sich als Illusion
>erkennen muß, um die Seele zu befreien ?
>Neue These:
>Das, was sich als Ich wahrnimmt, wird durch einen Funken aus dem Geist ( Seele ) zur
>Welt gebracht, mit der Illusion, etwas zu sein, was es nicht ist. Ob es nun erkennt, das
>es nichts als eine Illusion ist oder nicht, früher oder später löst es sich auf.
>Es löst sich auf, weil es erkennt, das es eine Illusion ist, oder das Ich löst sich auf,
>auch wenn es nicht erkennt, das es eine Illusion ist, weil es sterblich ist.
>Die Seele jedoch ist nicht sterblich, sie verbleibt als Energie, nämlich als ein Funke
>des Geistes. Oder ist dieser Funke vielleicht doch sterblich, weil er erlöschen kann ?
>Dann würde von der Seele nichts übrig bleiben, als eine erloschene Energie.
>Verbleibt sie als Funke, dann ist sie auch nach dem Tode des Ichs, was sie schon immer
>war. Wird dieser Funke jedoch selbst zu Geist, dann braucht sie das Bewußtsein um sich
>zu Geist ( pure Energie und Leben ) zu entwickeln. Dann ist die Seele aber auch nicht
>frei, denn sie ist abhängig, von einer Illusion Namens Ich, die sich als Illusion entlarvt,
>um den Funken ( Seele ) energetisch gesehen zu retten, zu vemehren, zu vergrößern oder
>sonst was.
>Was ist mit jenen Funken, die an ein zu dummes Ich geraten, um die Illusion zu erkennen ?
>Das wäre doch pure Energievergeudung ?!
>Und was soll das Ganze, ich meine, dann versprüht die göttliche Flamme doch jede Menge
>nutzlose und vergeudetet Funkenenergie ? Nun, vielleicht ist das der Flamme ja auch egal,
>ebenso wie es dem Funken ( Seele ) egal ist, denn die Flamme ist goß genug um sich selbst
>am Leben zu erhalten ?!
>Also lieber Zaubergeist, ich hab's auch durch den zweiten Anlauf nicht kapiert, ich bin in
>der Tat auf einen Fingerzeig von Dir angewiesen...
>Licht und Liebe
>Anke
>
Also, liebe Anke, zum Ich. Das Ich ist ja nun eine sehr flüchtige Angelegenheit, ein Ziegel auf den Kopf und es verschwindet im ewigen Koma, ein bisschen zuviel Drogen und es kennt sich selbst nicht mehr, und noch dazu wandelt es sich von heute auf morgen, wechselt seine Überzeugungen wie die Unterwäsche und will trotz alledem stets dasselbe sein. Es ist nie dasselbe, sondern nur die anhaltende Illusion desselben.
Ich ist in meinen Augen eine nützliche Funktion, durch die ich den Weg nach Hause wieder finde, durch die ich weiß was mein Zuhause ist und verschiedenes lerne und anwenden kann. Doch im Grunde ist das Ich nur der Knotenpunkt vieltausendfacher Beziehungen, Beziehung zur Umwelt, zur Mitwelt, zu meinem Körper und zu sich selbst. Das Ich-Bewußtsein wandelt sich auch durch die Zeiten, es war in der DDR ein anderes als in der BRD. Das Sein prägt nicht nur das Bewusstsein, sondern auch das Ich. Je vielfältiger die Beziehungen, die das Ich zentrieren, um so facettenreicher wird es. Ein beziehungsarmer Mensch besitzt auch nur ein beschränktes Ich. Das Ich anzugreifen und zu zerstören ist die Absicht moderner Folterknechte, und es gelingt ihnen häufig genug.
Da das Ich flüchtig ist, andererseits uns aber das Gefühl von Einzigartigkeit und Subjektivität und eines originären Lebens vermittelt, strebt es nach Beständigkeit. Denn das Empfinden individueller Existenz ist nur über ein stabiles Ich möglich. Wenn nun aber etwas, was nicht beständig ist, nach Beständigkeit strebt, dann erzeugt es einen Konflikt. Von daher ist unser Ich der Hort aller Konflikte. Die meisten Streitigkeiten haben mit verletzten Ichgefühlen zu tun. Das Ich kann sich aber in seinem Gefühl nur verletzt fühlen, wenn seine Festigkeit infrage gestellt wird.
Ein Mensch, der im reinen Bewusstsein ist, ist nicht mehr Ich. Er wird zwar noch ein Ich haben, denn er wird Gelerntes ebenso wenig wie seine Adresse vergessen, nur wird sein Ich sich nicht mehr um Festigkeit bemühen. Es hat sich erkannt und weiß um seine Flüchtigkeit und um die Dummheit, dem zu widerstreben.
Licht und Liebe
Zaubergeist

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

02.06.2003 11:14
#10 RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

>>>>Liebe Anke,
>>>>Du gehst offenbar von der buddhistischen Sicht der Dinge aus, dass sich eine Seele inkarniert und inkarniert bis sie sich im Licht der Erleuchtung verliert.
>>>>Nun halte ich von dieser Sicht der Dinge wenig bis gar nichts. Doch möchte ich auf die Aspekte und Modelle der Inkarnation nicht weiter eingehen, sie sind ein Kaugummithema in allen esoterischen Foren, so wie etwa die Diskussionen über Schwarz und Weiß und Gut und Böse in Magieforen. Wobei du der westlich-buddhistischen Sicht der Seelenkunde folgst und von der Vorstellung eines höheren Selbst ausgehst, einem quasi spirituellen Ich, das sich wandelnd durch verschiedene Menschenleben zur endgültigen Lösung strebt. Diese Vorstellung bedingt ein in seinem Kern statisches Ich. Nur was soll es sein das statische Ich? Der ideale irdische Mensch ohne seine Freuden und Nöte. Der wahre Kern des irdischen Menschen mit all religiösen Offenbarungsträumen. Du meinst: "In der Seele sind alle Erfahrungen gespeichert." Eine solche Seele wäre folglich ein Superego. Das persönliche morphogenetische Feld. In einer solchen Seele ist eine Welt, eine Welt der Erfahrung, allerdings ist eine solche Seele der Welt selbst fremd, da sie ihr gegenüber steht.
>>>>Ich sehe diese zentrierten und statischen Strukturen nicht in einer Seele. Für mich ist die Seele in der Tat das Beseelende, die göttliche Flamme, der Funken aus dem Geist, unberührt von jedem Ich. Und so ist der Geist die Instanz über der Seele. Wobei Du zwei verschiedene Ansichten von Geist vorträgst, im Englischen unterscheidet man zwischen mind und spirit. Ich denke Du siehst Deine Unterscheidung von Geist in ähnlicher Weise. Bei mir klang sie auch an, in der Verbindung von Ratio und Geist (mind). Nur unter dem transzendenten Geist (spirit) verstehe ich etwas anderes als Du anklingen ließt. Dieser Geist ist in meinen Augen pure Energie, die Verbindung zum Höchsten, der kommunikative Raum zwischen Seele und Höchstem. Der Raum aus dem die wahre weiße Magie wirkt.
>>>>Ein schönes Wochenende im Vorfrühling
>>>>wünscht Dir Dein Zaubergeist. Lieber Zaubergeist,
>>>zunächst einmal meinen Dank an Dich für diese Gegenüberstellung.
>>>Ich dachte es mir schon, dass Du von dieser Sicht der Dinge nicht viel hälst. Ich werde mir Zeit nehmen, um Deine Darstellung auf mich wirken zu lassen. Das erste, was mir dazu in den Sinn gekommen ist war, dass ich die Zusammenhänge vielleicht mit zuviel Logik zu ergründen versuche.
>>>Es ist richtig, dass diese, meine momentane Sicht, der buddhistischen Sicht gleicht. Allerdings habe ich sie nicht einfach so übernommen, weil sie mir glaubwürdig erscheint. Die Astrologie selbst, hat ja nun auch wieder nichts mit den Modellen der Reinkarnation zu tun,- die Buddhisten halten von der Astrologie auch wenig bis gar nichts. Für mich persönlich ist es auch nicht wichtig welche Religion was vorgibt, ich bin mit Sicherheit kein Mensch, der einem vorgegebenem Strickmuster folgt und nachbetet, was andere vorbeten. Wichtig erscheint mit, dass die Sache
>>>einen Sinn ergibt. An dieser Stelle habe ich nun, um ganz offen und ehrlich zu sein, ein Problem, die Brücke zu Deiner Darstellung zu schlagen. Wie gesagt, ich möchte den Text noch eine Weile auf mich wirken lassen. Aber vielleicht kannst Du mir ja auch auf die Sprünge helfen ? Ich habe ja in meiner Darstellung erwähnt, dass ich durch die Astrologie erkannt und erfahren habe, dass es den "Zufall" nicht gibt. Hinter jedem Zufall steht ein Gesetz. Ein Gesetz besagt, dass sich hinter einem Ereignis, kein blind gewürfeltes Chaos, sondern eine Gesetzmäßigkeit, die zu diesem Ereignis führte, befindet. Ich möchte hier nun nicht, die auch mir bekannten, und mir zum Halse heraushängenden Diskussionen über Schuld und Karma, oder Ursache und Wirkung aufwärmen, denn durch diese Begriffe werden und wurden abermals Tausende in noch tiefere, völlig irrtümliche Vorstellungen über Schuld und Sünde geführt.( Ich kann es selbst nicht mehr hören )!!! Nein, auf was ich hinaus möchte ist: Wenn ich davon ausgehe, dass es die Reinkarnation der Seele gar nicht gibt; welchen Sinn ergibt dann jener Umstand, dass eine Seele nicht zufällig in ganz bestimmte Umstände e.t.c hineingeboren wird ? Genau da, kann ich gerade nicht die Brücke schlagen, denn dann müßte ich den Zufallsbegriff wieder in mein Weltbild einfügen, dann müsste ich daraus die Konsequenzen ziehen und alles, was ich durch die Astrologie erfahren habe, aus meinem Gedächnis verbannen. Doch damit nicht genug, denn wenn dem so ist; wodurch erfährt dann eine Seele Gnade und Gerechtigkeit, wenn nicht durch jene Gesetze, die sie sich selber schafft ? Was in uns ist es dann, das sich Gott zuwenden, oder sich von Gott abwenden kann ? Oder ist es Gott, welcher die Funken des Lebens durch Zufall versprüht, und dem einem die Gnade erweist aufzusteigen, während ein anderer das "zufällige" Pech an den Schuhsohlen heften hat, und einfach nicht erwacht ? Nun, vielleicht habe ich da ein Brett vor dem Kopf, oder ich habe mich einst in eine für mich sinnmachende Vorstellung verrannt,- ich weiß es nicht ?! Wenn die Theorie von der Reinkarnation Käse ist, in welchen Räumen halten sich dann jene, die das Licht zu ihren Lebzeiten nicht erkannten, auf ? Und wo sind die anderen, die es erkannten ? Oder sind wir dann alle an dem selben energetischem Ort ? Das kann doch so nicht sein, denn wenn es so wäre, aus welchem Grund sollte dann Irgendjemand die Verantwortung für sein Handeln und für sein Leben übernehmen ? Und welche Chancen haben diese Seelen dann, um den Weg zu Gott zu finden ? Gibt es dann vielleicht andere, feinstoffliche Ebenen, auf denen die Suche mit all ihren Chancen und Irrtümern weitergeht ?
>>>Deine,
>>>mal wieder in Gedanken suchende und irrende
>>>Anke
>>>
>>Möchte noch versuchen den Anker mal an einer anderen Stelle zu setzen, und beziehe
>>mich dazu auf folgendes aus Deinem Text:
>>1. Seele = göttliche Flamme, Funken aus dem Geist
>>2. Geist = pure Energie, der kommunikative Raum zwischen Seele und dem Höchsten
>>3. wären Erfahrungen, in der Seele gespeichert, wäre die Seele ein Superego.
>>4. Seele ist frei von jedem Ich
>>Also hier mein Anker, werde jetzt mal weiterdenken und weiterfragen, und erbitte Dich,
>>mich über meine nicht folgerichtigen Irrtümer aufzuklären:
>>Punkt 1, okay !
>>Punkt 2, pure Energie ist pures Leben, demnach befindet sich jedes Bewußtsein, welches
>>die Angst des Ego's überwunden hat, in diesem Raum ! Demnach ist Bewußtsein selbst, ein
>>kommunikativer Raum zum Höchsten ! Dieses Bewußtsein ist dann aber auch frei von jedem Ich.
>>Dieses Bewußtsein kann sich dann folgerichtig auch nicht mehr als Ich wahrnehmen, sein
>>Ich = Ego hat sich quasi aufgelöst. Den Körper, den die anderen, die sich noch als Ich
>>erleben, bei diesem Du wahrnehmen, ist dann aber auch eine fette Illusion.
>>Punkt 3 + 4, die Seele ist frei von jedem Ich, sie ist kein Speicher sämtlicher Erfahrungen,
>>= die Bindung einer Seele an den Körper, ist dann auch eine Illusion.
>>Folgerichtig befreit jenes Bewußtsein, das ein komunikativer Raum zum Höchsten ist,
>>die Seele aus einer Illusion, die das Ich erzeugte.
>>Frage:
>>Was ist das Ich und woher kommt das Ich ? Wer oder was erzeugt die Illusion eines Ego's ?
>>Warum wird eine schon immer freie Seele, an eine Illusion gebunden, die sich als Illusion
>>erkennen muß, um die Seele zu befreien ?
>>Neue These:
>>Das, was sich als Ich wahrnimmt, wird durch einen Funken aus dem Geist ( Seele ) zur
>>Welt gebracht, mit der Illusion, etwas zu sein, was es nicht ist. Ob es nun erkennt, das
>>es nichts als eine Illusion ist oder nicht, früher oder später löst es sich auf.
>>Es löst sich auf, weil es erkennt, das es eine Illusion ist, oder das Ich löst sich auf,
>>auch wenn es nicht erkennt, das es eine Illusion ist, weil es sterblich ist.
>>Die Seele jedoch ist nicht sterblich, sie verbleibt als Energie, nämlich als ein Funke
>>des Geistes. Oder ist dieser Funke vielleicht doch sterblich, weil er erlöschen kann ?
>>Dann würde von der Seele nichts übrig bleiben, als eine erloschene Energie.
>>Verbleibt sie als Funke, dann ist sie auch nach dem Tode des Ichs, was sie schon immer
>>war. Wird dieser Funke jedoch selbst zu Geist, dann braucht sie das Bewußtsein um sich
>>zu Geist ( pure Energie und Leben ) zu entwickeln. Dann ist die Seele aber auch nicht
>>frei, denn sie ist abhängig, von einer Illusion Namens Ich, die sich als Illusion entlarvt,
>>um den Funken ( Seele ) energetisch gesehen zu retten, zu vemehren, zu vergrößern oder
>>sonst was.
>>Was ist mit jenen Funken, die an ein zu dummes Ich geraten, um die Illusion zu erkennen ?
>>Das wäre doch pure Energievergeudung ?!
>>Und was soll das Ganze, ich meine, dann versprüht die göttliche Flamme doch jede Menge
>>nutzlose und vergeudetet Funkenenergie ? Nun, vielleicht ist das der Flamme ja auch egal,
>>ebenso wie es dem Funken ( Seele ) egal ist, denn die Flamme ist goß genug um sich selbst
>>am Leben zu erhalten ?!
>>Also lieber Zaubergeist, ich hab's auch durch den zweiten Anlauf nicht kapiert, ich bin in
>>der Tat auf einen Fingerzeig von Dir angewiesen...
>>Licht und Liebe
>>Anke
>>
>Also, liebe Anke, zum Ich. Das Ich ist ja nun eine sehr flüchtige Angelegenheit, ein Ziegel auf den Kopf und es verschwindet im ewigen Koma, ein bisschen zuviel Drogen und es kennt sich selbst nicht mehr, und noch dazu wandelt es sich von heute auf morgen, wechselt seine Überzeugungen wie die Unterwäsche und will trotz alledem stets dasselbe sein. Es ist nie dasselbe, sondern nur die anhaltende Illusion desselben.
>Ich ist in meinen Augen eine nützliche Funktion, durch die ich den Weg nach Hause wieder finde, durch die ich weiß was mein Zuhause ist und verschiedenes lerne und anwenden kann. Doch im Grunde ist das Ich nur der Knotenpunkt vieltausendfacher Beziehungen, Beziehung zur Umwelt, zur Mitwelt, zu meinem Körper und zu sich selbst. Das Ich-Bewußtsein wandelt sich auch durch die Zeiten, es war in der DDR ein anderes als in der BRD. Das Sein prägt nicht nur das Bewusstsein, sondern auch das Ich. Je vielfältiger die Beziehungen, die das Ich zentrieren, um so facettenreicher wird es. Ein beziehungsarmer Mensch besitzt auch nur ein beschränktes Ich. Das Ich anzugreifen und zu zerstören ist die Absicht moderner Folterknechte, und es gelingt ihnen häufig genug.
>Da das Ich flüchtig ist, andererseits uns aber das Gefühl von Einzigartigkeit und Subjektivität und eines originären Lebens vermittelt, strebt es nach Beständigkeit. Denn das Empfinden individueller Existenz ist nur über ein stabiles Ich möglich. Wenn nun aber etwas, was nicht beständig ist, nach Beständigkeit strebt, dann erzeugt es einen Konflikt. Von daher ist unser Ich der Hort aller Konflikte. Die meisten Streitigkeiten haben mit verletzten Ichgefühlen zu tun. Das Ich kann sich aber in seinem Gefühl nur verletzt fühlen, wenn seine Festigkeit infrage gestellt wird.
>Ein Mensch, der im reinen Bewusstsein ist, ist nicht mehr Ich. Er wird zwar noch ein Ich haben, denn er wird Gelerntes ebenso wenig wie seine Adresse vergessen, nur wird sein Ich sich nicht mehr um Festigkeit bemühen. Es hat sich erkannt und weiß um seine Flüchtigkeit und um die Dummheit, dem zu widerstreben.
>Licht und Liebe
>Zaubergeist
>

Lieber Zaubergeist,
auch diese, Deine Antwort, ist bei mir angekommen,- so kann ich es gut verstehen !
Ja, das Ich ist eine flüchtige Angelegenheit, und wahrscheinlich streben deshalb auch
soviele Menschen nach Beständigkeit, denn die Unbeständigkeit und Vergänglichkeit ihres
Ichs macht Ihnen Angst. Dass das Ich insofern nützlich ist, den Heimweg zu gehen und
zu lernen, entspricht auch meiner Ansicht. Das Ich sieht sich als eigenständiges und
von der Umwelt abgetrenntes Wesen, es empfindet sich als einen eigenen Organismus mit
eigenen Gesetzen. Die Egodominanz betrachtet sich sogar als Zentrum allen Geschehens,
quasi als Sonne, um die alles andere kreist. Das Hauptsächliche, um was es im Lernplan Leben
für das Ich zu gehen scheint ist, zu lernen sich zu lösen, und sich dem Fluß des Lebens zu überlassen. Mir offenbart sich immer klarer, warum der Tod nicht das Gegenteil vom Leben
ist. Für ein nach Festigkeit strebendes Ich ist der Tod im Leben jedoch das Ende seiner
Beständigkeit, und das ist nicht so, weil es lebendig, sondern vielmehr starr und un-
beweglich sein will. Man könnte sagen, dass ein nach Festigkeit strebendes Ich verhindert zu leben, weil es im Tod das Gegenteil vom Leben sieht. Da sich nun dieses Ich gegen das
Leben, und somit gegen eine höhere Ordnung stellt, erzeugt es den Konflikt und lebt im
Zerwürfnis mit Gott. Ein Zerwürfnis mit Gott erzeugt Krankheit, Krieg und Leid.
Dieses Zerwürfnis ist nicht eine Strafe Gottes, sondern eine natürliche Folge, die aus der
Missachtung der Schöpfung Gottes entsteht, denn das Ich, welches sich als Zentrum der Macht betrachtet, wehrt sich gegen die Liebe und das Heilsein. Es wehrt sich, weil es sich nicht
erkennt und weil es sich nicht erkennt, kann es sich nicht in die Harmonie des Kosmos fallen lassen.
Daran erkrankt das Ich. Die Verbindung der Worte Heilung und Heiland, fallen mir gerade
jetzt wie Schuppen von den Augen. Was bedeutet es denn heil zu sein ?
"Heil" sein, bedeutet doch "ganz" sein, und ein Ich, das sich abgetrennt von seiner
Umwelt erlebt, ist doch nie und nimmer "ganz" ? Dann ist aber auch der Ursprung des
"Unheils" im Ich zu finden ?! Dann ist das Unheil dieser Welt auch nicht die Schuld
Gottes, wie viele nicht erkennende Ichs zu erkennen glauben, weswegen Gott für sie so
wenig existent ist, wie ihre eigene Dummheit und Boshaftigkeit.
Weißt Du, Zaubergeist, ich bin sehr dankbar über das, was ich hier erkennen darf.
Bevor ich hier ankam, war mir lediglich klar, dass ich an der Angst vor dem Tod krank
geworden bin. Der Gedanke an den Tod hat mich Tag und Nacht verfolgt, und vor lauter
Angst konnte ich nicht leben. Bevor ich hier ankam, wusste ich nicht, wie ich mich dieser
Angst stellen sollte, ich war einfach nur ganz starr vor Angst, vor jenem Tag, an dem
er nach meiner leiblichen Existenz greifen wird. Jetzt weiß ich, dass ich das Loslassen
an jedem Tag und zu jeder Stunde üben kann. Ich kann immer wieder von Klippen springen,
und ich will mir alle Mühe geben nie mehr zu vergessen, wie schön es ist, auf der Reise
zu sein.
Zuvor empfand ich mein Dasein auf der Erde als ein Verdammnis, als ein Ausgeliefertsein
an eine dunkle, unheilvolle Welt und ich konnte für mein Leben nicht dankbar sein.
Mein Leben ist eine Chance zu erkennen was das Leben, und was die Schöpfung Gottes ist.
Und war es nicht einst so, dass der Mensch den Weg der Erkenntnis gehen, und das
Paradies Gottes begreifen wollte ?
So kann das Leben nur die Aufgabe des Erkennens mit sich bringen, und das bedeutet zu
verstehen, dass das Bemühen um Beständigkeit eine wirklich grosse Dummheit ist.
Ich denke, wer diese Kunst im Leben schon verwirklicht hat, muss keine Angst mehr vor
dem Tode haben. Und jeder neue Tag ist eine neue Chance zu lernen, die wir mit Dankbarkeit
entgegen nehmen sollten...
Licht und Liebe
Anke

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

02.06.2003 11:37
#11 RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

>>>>>Liebe Anke,
>>>>>Du gehst offenbar von der buddhistischen Sicht der Dinge aus, dass sich eine Seele inkarniert und inkarniert bis sie sich im Licht der Erleuchtung verliert.
>>>>>Nun halte ich von dieser Sicht der Dinge wenig bis gar nichts. Doch möchte ich auf die Aspekte und Modelle der Inkarnation nicht weiter eingehen, sie sind ein Kaugummithema in allen esoterischen Foren, so wie etwa die Diskussionen über Schwarz und Weiß und Gut und Böse in Magieforen. Wobei du der westlich-buddhistischen Sicht der Seelenkunde folgst und von der Vorstellung eines höheren Selbst ausgehst, einem quasi spirituellen Ich, das sich wandelnd durch verschiedene Menschenleben zur endgültigen Lösung strebt. Diese Vorstellung bedingt ein in seinem Kern statisches Ich. Nur was soll es sein das statische Ich? Der ideale irdische Mensch ohne seine Freuden und Nöte. Der wahre Kern des irdischen Menschen mit all religiösen Offenbarungsträumen. Du meinst: "In der Seele sind alle Erfahrungen gespeichert." Eine solche Seele wäre folglich ein Superego. Das persönliche morphogenetische Feld. In einer solchen Seele ist eine Welt, eine Welt der Erfahrung, allerdings ist eine solche Seele der Welt selbst fremd, da sie ihr gegenüber steht.
>>>>>Ich sehe diese zentrierten und statischen Strukturen nicht in einer Seele. Für mich ist die Seele in der Tat das Beseelende, die göttliche Flamme, der Funken aus dem Geist, unberührt von jedem Ich. Und so ist der Geist die Instanz über der Seele. Wobei Du zwei verschiedene Ansichten von Geist vorträgst, im Englischen unterscheidet man zwischen mind und spirit. Ich denke Du siehst Deine Unterscheidung von Geist in ähnlicher Weise. Bei mir klang sie auch an, in der Verbindung von Ratio und Geist (mind). Nur unter dem transzendenten Geist (spirit) verstehe ich etwas anderes als Du anklingen ließt. Dieser Geist ist in meinen Augen pure Energie, die Verbindung zum Höchsten, der kommunikative Raum zwischen Seele und Höchstem. Der Raum aus dem die wahre weiße Magie wirkt.
>>>>>Ein schönes Wochenende im Vorfrühling
>>>>>wünscht Dir Dein Zaubergeist. Lieber Zaubergeist,
>>>>zunächst einmal meinen Dank an Dich für diese Gegenüberstellung.
>>>>Ich dachte es mir schon, dass Du von dieser Sicht der Dinge nicht viel hälst. Ich werde mir Zeit nehmen, um Deine Darstellung auf mich wirken zu lassen. Das erste, was mir dazu in den Sinn gekommen ist war, dass ich die Zusammenhänge vielleicht mit zuviel Logik zu ergründen versuche.
>>>>Es ist richtig, dass diese, meine momentane Sicht, der buddhistischen Sicht gleicht. Allerdings habe ich sie nicht einfach so übernommen, weil sie mir glaubwürdig erscheint. Die Astrologie selbst, hat ja nun auch wieder nichts mit den Modellen der Reinkarnation zu tun,- die Buddhisten halten von der Astrologie auch wenig bis gar nichts. Für mich persönlich ist es auch nicht wichtig welche Religion was vorgibt, ich bin mit Sicherheit kein Mensch, der einem vorgegebenem Strickmuster folgt und nachbetet, was andere vorbeten. Wichtig erscheint mit, dass die Sache
>>>>einen Sinn ergibt. An dieser Stelle habe ich nun, um ganz offen und ehrlich zu sein, ein Problem, die Brücke zu Deiner Darstellung zu schlagen. Wie gesagt, ich möchte den Text noch eine Weile auf mich wirken lassen. Aber vielleicht kannst Du mir ja auch auf die Sprünge helfen ? Ich habe ja in meiner Darstellung erwähnt, dass ich durch die Astrologie erkannt und erfahren habe, dass es den "Zufall" nicht gibt. Hinter jedem Zufall steht ein Gesetz. Ein Gesetz besagt, dass sich hinter einem Ereignis, kein blind gewürfeltes Chaos, sondern eine Gesetzmäßigkeit, die zu diesem Ereignis führte, befindet. Ich möchte hier nun nicht, die auch mir bekannten, und mir zum Halse heraushängenden Diskussionen über Schuld und Karma, oder Ursache und Wirkung aufwärmen, denn durch diese Begriffe werden und wurden abermals Tausende in noch tiefere, völlig irrtümliche Vorstellungen über Schuld und Sünde geführt.( Ich kann es selbst nicht mehr hören )!!! Nein, auf was ich hinaus möchte ist: Wenn ich davon ausgehe, dass es die Reinkarnation der Seele gar nicht gibt; welchen Sinn ergibt dann jener Umstand, dass eine Seele nicht zufällig in ganz bestimmte Umstände e.t.c hineingeboren wird ? Genau da, kann ich gerade nicht die Brücke schlagen, denn dann müßte ich den Zufallsbegriff wieder in mein Weltbild einfügen, dann müsste ich daraus die Konsequenzen ziehen und alles, was ich durch die Astrologie erfahren habe, aus meinem Gedächnis verbannen. Doch damit nicht genug, denn wenn dem so ist; wodurch erfährt dann eine Seele Gnade und Gerechtigkeit, wenn nicht durch jene Gesetze, die sie sich selber schafft ? Was in uns ist es dann, das sich Gott zuwenden, oder sich von Gott abwenden kann ? Oder ist es Gott, welcher die Funken des Lebens durch Zufall versprüht, und dem einem die Gnade erweist aufzusteigen, während ein anderer das "zufällige" Pech an den Schuhsohlen heften hat, und einfach nicht erwacht ? Nun, vielleicht habe ich da ein Brett vor dem Kopf, oder ich habe mich einst in eine für mich sinnmachende Vorstellung verrannt,- ich weiß es nicht ?! Wenn die Theorie von der Reinkarnation Käse ist, in welchen Räumen halten sich dann jene, die das Licht zu ihren Lebzeiten nicht erkannten, auf ? Und wo sind die anderen, die es erkannten ? Oder sind wir dann alle an dem selben energetischem Ort ? Das kann doch so nicht sein, denn wenn es so wäre, aus welchem Grund sollte dann Irgendjemand die Verantwortung für sein Handeln und für sein Leben übernehmen ? Und welche Chancen haben diese Seelen dann, um den Weg zu Gott zu finden ? Gibt es dann vielleicht andere, feinstoffliche Ebenen, auf denen die Suche mit all ihren Chancen und Irrtümern weitergeht ?
>>>>Deine,
>>>>mal wieder in Gedanken suchende und irrende
>>>>Anke
>>>>
>>>Möchte noch versuchen den Anker mal an einer anderen Stelle zu setzen, und beziehe
>>>mich dazu auf folgendes aus Deinem Text:
>>>1. Seele = göttliche Flamme, Funken aus dem Geist
>>>2. Geist = pure Energie, der kommunikative Raum zwischen Seele und dem Höchsten
>>>3. wären Erfahrungen, in der Seele gespeichert, wäre die Seele ein Superego.
>>>4. Seele ist frei von jedem Ich
>>>Also hier mein Anker, werde jetzt mal weiterdenken und weiterfragen, und erbitte Dich,
>>>mich über meine nicht folgerichtigen Irrtümer aufzuklären:
>>>Punkt 1, okay !
>>>Punkt 2, pure Energie ist pures Leben, demnach befindet sich jedes Bewußtsein, welches
>>>die Angst des Ego's überwunden hat, in diesem Raum ! Demnach ist Bewußtsein selbst, ein
>>>kommunikativer Raum zum Höchsten ! Dieses Bewußtsein ist dann aber auch frei von jedem Ich.
>>>Dieses Bewußtsein kann sich dann folgerichtig auch nicht mehr als Ich wahrnehmen, sein
>>>Ich = Ego hat sich quasi aufgelöst. Den Körper, den die anderen, die sich noch als Ich
>>>erleben, bei diesem Du wahrnehmen, ist dann aber auch eine fette Illusion.
>>>Punkt 3 + 4, die Seele ist frei von jedem Ich, sie ist kein Speicher sämtlicher Erfahrungen,
>>>= die Bindung einer Seele an den Körper, ist dann auch eine Illusion.
>>>Folgerichtig befreit jenes Bewußtsein, das ein komunikativer Raum zum Höchsten ist,
>>>die Seele aus einer Illusion, die das Ich erzeugte.
>>>Frage:
>>>Was ist das Ich und woher kommt das Ich ? Wer oder was erzeugt die Illusion eines Ego's ?
>>>Warum wird eine schon immer freie Seele, an eine Illusion gebunden, die sich als Illusion
>>>erkennen muß, um die Seele zu befreien ?
>>>Neue These:
>>>Das, was sich als Ich wahrnimmt, wird durch einen Funken aus dem Geist ( Seele ) zur
>>>Welt gebracht, mit der Illusion, etwas zu sein, was es nicht ist. Ob es nun erkennt, das
>>>es nichts als eine Illusion ist oder nicht, früher oder später löst es sich auf.
>>>Es löst sich auf, weil es erkennt, das es eine Illusion ist, oder das Ich löst sich auf,
>>>auch wenn es nicht erkennt, das es eine Illusion ist, weil es sterblich ist.
>>>Die Seele jedoch ist nicht sterblich, sie verbleibt als Energie, nämlich als ein Funke
>>>des Geistes. Oder ist dieser Funke vielleicht doch sterblich, weil er erlöschen kann ?
>>>Dann würde von der Seele nichts übrig bleiben, als eine erloschene Energie.
>>>Verbleibt sie als Funke, dann ist sie auch nach dem Tode des Ichs, was sie schon immer
>>>war. Wird dieser Funke jedoch selbst zu Geist, dann braucht sie das Bewußtsein um sich
>>>zu Geist ( pure Energie und Leben ) zu entwickeln. Dann ist die Seele aber auch nicht
>>>frei, denn sie ist abhängig, von einer Illusion Namens Ich, die sich als Illusion entlarvt,
>>>um den Funken ( Seele ) energetisch gesehen zu retten, zu vemehren, zu vergrößern oder
>>>sonst was.
>>>Was ist mit jenen Funken, die an ein zu dummes Ich geraten, um die Illusion zu erkennen ?
>>>Das wäre doch pure Energievergeudung ?!
>>>Und was soll das Ganze, ich meine, dann versprüht die göttliche Flamme doch jede Menge
>>>nutzlose und vergeudetet Funkenenergie ? Nun, vielleicht ist das der Flamme ja auch egal,
>>>ebenso wie es dem Funken ( Seele ) egal ist, denn die Flamme ist goß genug um sich selbst
>>>am Leben zu erhalten ?!
>>>Also lieber Zaubergeist, ich hab's auch durch den zweiten Anlauf nicht kapiert, ich bin in
>>>der Tat auf einen Fingerzeig von Dir angewiesen...
>>>Licht und Liebe
>>>Anke
>>>
>>Also, liebe Anke, zum Ich. Das Ich ist ja nun eine sehr flüchtige Angelegenheit, ein Ziegel auf den Kopf und es verschwindet im ewigen Koma, ein bisschen zuviel Drogen und es kennt sich selbst nicht mehr, und noch dazu wandelt es sich von heute auf morgen, wechselt seine Überzeugungen wie die Unterwäsche und will trotz alledem stets dasselbe sein. Es ist nie dasselbe, sondern nur die anhaltende Illusion desselben.
>>Ich ist in meinen Augen eine nützliche Funktion, durch die ich den Weg nach Hause wieder finde, durch die ich weiß was mein Zuhause ist und verschiedenes lerne und anwenden kann. Doch im Grunde ist das Ich nur der Knotenpunkt vieltausendfacher Beziehungen, Beziehung zur Umwelt, zur Mitwelt, zu meinem Körper und zu sich selbst. Das Ich-Bewußtsein wandelt sich auch durch die Zeiten, es war in der DDR ein anderes als in der BRD. Das Sein prägt nicht nur das Bewusstsein, sondern auch das Ich. Je vielfältiger die Beziehungen, die das Ich zentrieren, um so facettenreicher wird es. Ein beziehungsarmer Mensch besitzt auch nur ein beschränktes Ich. Das Ich anzugreifen und zu zerstören ist die Absicht moderner Folterknechte, und es gelingt ihnen häufig genug.
>>Da das Ich flüchtig ist, andererseits uns aber das Gefühl von Einzigartigkeit und Subjektivität und eines originären Lebens vermittelt, strebt es nach Beständigkeit. Denn das Empfinden individueller Existenz ist nur über ein stabiles Ich möglich. Wenn nun aber etwas, was nicht beständig ist, nach Beständigkeit strebt, dann erzeugt es einen Konflikt. Von daher ist unser Ich der Hort aller Konflikte. Die meisten Streitigkeiten haben mit verletzten Ichgefühlen zu tun. Das Ich kann sich aber in seinem Gefühl nur verletzt fühlen, wenn seine Festigkeit infrage gestellt wird.
>>Ein Mensch, der im reinen Bewusstsein ist, ist nicht mehr Ich. Er wird zwar noch ein Ich haben, denn er wird Gelerntes ebenso wenig wie seine Adresse vergessen, nur wird sein Ich sich nicht mehr um Festigkeit bemühen. Es hat sich erkannt und weiß um seine Flüchtigkeit und um die Dummheit, dem zu widerstreben.
>>Licht und Liebe
>>Zaubergeist
>>
>Lieber Zaubergeist,
>auch diese, Deine Antwort, ist bei mir angekommen,- so kann ich es gut verstehen !
>Ja, das Ich ist eine flüchtige Angelegenheit, und wahrscheinlich streben deshalb auch
>soviele Menschen nach Beständigkeit, denn die Unbeständigkeit und Vergänglichkeit ihres
>Ichs macht Ihnen Angst. Dass das Ich insofern nützlich ist, den Heimweg zu gehen und
>zu lernen, entspricht auch meiner Ansicht. Das Ich sieht sich als eigenständiges und
>von der Umwelt abgetrenntes Wesen, es empfindet sich als einen eigenen Organismus mit
>eigenen Gesetzen. Die Egodominanz betrachtet sich sogar als Zentrum allen Geschehens,
>quasi als Sonne, um die alles andere kreist. Das Hauptsächliche, um was es im Lernplan Leben
>für das Ich zu gehen scheint ist, zu lernen sich zu lösen, und sich dem Fluß des Lebens zu überlassen. Mir offenbart sich immer klarer, warum der Tod nicht das Gegenteil vom Leben
>ist. Für ein nach Festigkeit strebendes Ich ist der Tod im Leben jedoch das Ende seiner
>Beständigkeit, und das ist nicht so, weil es lebendig, sondern vielmehr starr und un-
>beweglich sein will. Man könnte sagen, dass ein nach Festigkeit strebendes Ich verhindert zu leben, weil es im Tod das Gegenteil vom Leben sieht. Da sich nun dieses Ich gegen das
>Leben, und somit gegen eine höhere Ordnung stellt, erzeugt es den Konflikt und lebt im
>Zerwürfnis mit Gott. Ein Zerwürfnis mit Gott erzeugt Krankheit, Krieg und Leid.
>Dieses Zerwürfnis ist nicht eine Strafe Gottes, sondern eine natürliche Folge, die aus der
>Missachtung der Schöpfung Gottes entsteht, denn das Ich, welches sich als Zentrum der Macht betrachtet, wehrt sich gegen die Liebe und das Heilsein. Es wehrt sich, weil es sich nicht
>erkennt und weil es sich nicht erkennt, kann es sich nicht in die Harmonie des Kosmos fallen lassen.
>Daran erkrankt das Ich. Die Verbindung der Worte Heilung und Heiland, fallen mir gerade
>jetzt wie Schuppen von den Augen. Was bedeutet es denn heil zu sein ?
>"Heil" sein, bedeutet doch "ganz" sein, und ein Ich, das sich abgetrennt von seiner
>Umwelt erlebt, ist doch nie und nimmer "ganz" ? Dann ist aber auch der Ursprung des
>"Unheils" im Ich zu finden ?! Dann ist das Unheil dieser Welt auch nicht die Schuld
>Gottes, wie viele nicht erkennende Ichs zu erkennen glauben, weswegen Gott für sie so
>wenig existent ist, wie ihre eigene Dummheit und Boshaftigkeit.
>Weißt Du, Zaubergeist, ich bin sehr dankbar über das, was ich hier erkennen darf.
>Bevor ich hier ankam, war mir lediglich klar, dass ich an der Angst vor dem Tod krank
>geworden bin. Der Gedanke an den Tod hat mich Tag und Nacht verfolgt, und vor lauter
>Angst konnte ich nicht leben. Bevor ich hier ankam, wusste ich nicht, wie ich mich dieser
>Angst stellen sollte, ich war einfach nur ganz starr vor Angst, vor jenem Tag, an dem
>er nach meiner leiblichen Existenz greifen wird. Jetzt weiß ich, dass ich das Loslassen
>an jedem Tag und zu jeder Stunde üben kann. Ich kann immer wieder von Klippen springen,
>und ich will mir alle Mühe geben nie mehr zu vergessen, wie schön es ist, auf der Reise
>zu sein.
>Zuvor empfand ich mein Dasein auf der Erde als ein Verdammnis, als ein Ausgeliefertsein
>an eine dunkle, unheilvolle Welt und ich konnte für mein Leben nicht dankbar sein.
>Mein Leben ist eine Chance zu erkennen was das Leben, und was die Schöpfung Gottes ist.
>Und war es nicht einst so, dass der Mensch den Weg der Erkenntnis gehen, und das
>Paradies Gottes begreifen wollte ?
>So kann das Leben nur die Aufgabe des Erkennens mit sich bringen, und das bedeutet zu
>verstehen, dass das Bemühen um Beständigkeit eine wirklich grosse Dummheit ist.
>Ich denke, wer diese Kunst im Leben schon verwirklicht hat, muss keine Angst mehr vor
>dem Tode haben. Und jeder neue Tag ist eine neue Chance zu lernen, die wir mit Dankbarkeit
>entgegen nehmen sollten...
>Licht und Liebe
>Anke
>
>
Freut mich, liebe Anke, dass ich Dir ein wenig die Schleier wegziehen konnte. Das Thema ist freilich sehr komplex, und ich habe derzeit zu wenig Zeit, mich an der Diskussion angemessen zu beteiligen, deshalb empfehle ich Dir ein kleines Buch von Jiddu Krishnamurti "Einbruch in die Freiheit". Folge einfach dem Link.
Alles Liebe
Zaubergeist

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

31.05.2003 11:01
#12 RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

Liebe Anke,
Newtons Gesetz gilt auf der Erde und im großen Raum gelten andere. Warum soll man also auf die Astrologie verzichten, wenn man sie für sich als ein Deutungssystem gefunden hat, nur weil sie in diesem oder jenem Feld nicht passt.
In der Magie gibt es viele Handlungsoptionen, die für den einen Fall richtig und für den anderen Fall falsch sind; denken wir nur an die verschiedenen Möglichkeiten, sich einer Besessenheit zuzuwenden. Also musst Du nicht das ganze Porzellan zerschlagen, wenn es doch einen Zufall gibt. Und es gibt ihn. Und uns fällt einiges zu.
Dass wir dann wieder kausale Linien ziehen und erkennen wollen, hat nichts damit zu tun. Dass Sonne- und Mondscheibe am Firmament gleich groß sind, ist zum Beispiel eine pure Zufälligkeit, die allerdings für unser Weltbild, für unser Denken, für unsere Kultur prägend ist. Stell Dir nur vor, wir hätten zwei Monde am Himmel, wie dann unsere Mythologie aussehen würde. Denke dazu nur hilfsweise an die Astrologie vor Entdeckung des Neptuns.
Wir denken aber notwendigerweise in der Kategorie von Ursache und Wirkung und suchen deshalb stets nach Verbindungen.
Nun zur Seele und Inkarnation. Die Inkarnation, so wie sie allgemein gesehen wird, setzt etwas Stabiles voraus, das inkarniert. Doch wo sind wir Menschen in uns derart stabil und unverrückbar. Selbst der konservativste Holzkopf ist noch einem Persönlichkeitswandel ausgesetzt und wenn man ihm die falschen Drogen gibt, ist seine Persönlichkeit perdu. Was also soll inkarnieren?
Wenn der Mensch stirbt, wird seine Seele im Geist verwesen. Und wenn sie nicht verwest, ist die Seele in der Hölle. Denn das ist in meinen Augen die Hölle, wenn du gestorben bist, und deine Scheinexistenz fortführst, weil dein Ego in deiner Seele verwachsen ist und sie nicht mehr los lässt. Betrachte Dir nur all die Geschichten von okkulten Sitzungen zu denen Verstorbene befragt wurden. Das ist doch das blanke Grauen, dieser uninspirierte Müll, der da abgesondert wird. Da unterhalte ich mich ja lieber im Hofbräuhaus, mit irgendwelchen Bierleichen, das ist interessanter als jede okkulte Sitzung. Es ist wirklich die Hölle, da kommen Seelen an, die schon seit Hunderten von Jahren sich nicht lösen konnten, und immer noch die Geschichte ihres banalen Unglücks absondern. Es ist wirklich grauenhaft.
Doch irgendwann verwest auch die verbohrteste Seele, vielleicht liegt es an ihrer Einsamkeit, dass sie sich dann löst. Denn Geister die älter als 1000 Jahre sind begegnen einem selten. Also was geschieht, wenn ein verbohrtes Ego sich löst. Die Seele verweht (verwest) im Geist. Und die Aspekte, die sich partout nicht lösen wollen, das Ungeklärte, das verdichtet sich zu einer neuen Seele, beziehungsweise wird, wenn ein Aspekt des Geistes in das gezeugte Leben eingeht zu einem Wesenszug. Dies ist die einzige Form der Inkarnation, die ich mir vorstellen kann. Aber sie ist auch so unwichtig. Es ist doch im Grunde recht einfach, entweder du lässt den Tod im Leben zu, und inkarnierst im Leben, ein ums andere mal, schöpfst du dich neu, oder du sammelst Verhärtungen und dein Ego verkrustet.
Schau in Dich hinein, liebe Anke, der Weg führt Dich da entlang wo die Angst ist. Die Angst ist das Ich. Die Angst ist die Angst des Ichs, sich im Geist zu lösen. Denn löst sich das Ich, verliert sich das Bild, das wir von uns selbst in uns tragen. Wie verlieren uns. Es entsteht Raum. Und dieser Raum ist nicht unser Raum. Es ist Glückseligkeit. Doch das Ich sucht nicht Glückseligkeit, sondern Festigkeit.
Übrigens fand ich diesen Gedanken sehr nett von Dir: "Oder ist es Gott, welcher die Funken des Lebens durch Zufall versprüht, und dem einem die Gnade erweist aufzusteigen," er ist der calvinistische Aspekt der Rechtfertigungslehre. Danach gibt es Gottbegnadete und Unbegnadete, und die die in der Gnade sind, sind auch im Geld.
Licht und Liebe und fette Zufälle
Zaubergeist

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

23.05.2003 11:25
#13 RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

>Liebe Anke,
>Newtons Gesetz gilt auf der Erde und im großen Raum gelten andere. Warum soll man also auf die Astrologie verzichten, wenn man sie für sich als ein Deutungssystem gefunden hat, nur weil sie in diesem oder jenem Feld nicht passt.
>In der Magie gibt es viele Handlungsoptionen, die für den einen Fall richtig und für den anderen Fall falsch sind; denken wir nur an die verschiedenen Möglichkeiten, sich einer Besessenheit zuzuwenden. Also musst Du nicht das ganze Porzellan zerschlagen, wenn es doch einen Zufall gibt. Und es gibt ihn. Und uns fällt einiges zu.
>Dass wir dann wieder kausale Linien ziehen und erkennen wollen, hat nichts damit zu tun. Dass Sonne- und Mondscheibe am Firmament gleich groß sind, ist zum Beispiel eine pure Zufälligkeit, die allerdings für unser Weltbild, für unser Denken, für unsere Kultur prägend ist. Stell Dir nur vor, wir hätten zwei Monde am Himmel, wie dann unsere Mythologie aussehen würde. Denke dazu nur hilfsweise an die Astrologie vor Entdeckung des Neptuns.
>Wir denken aber notwendigerweise in der Kategorie von Ursache und Wirkung und suchen deshalb stets nach Verbindungen.
>Nun zur Seele und Inkarnation. Die Inkarnation, so wie sie allgemein gesehen wird, setzt etwas Stabiles voraus, das inkarniert. Doch wo sind wir Menschen in uns derart stabil und unverrückbar. Selbst der konservativste Holzkopf ist noch einem Persönlichkeitswandel ausgesetzt und wenn man ihm die falschen Drogen gibt, ist seine Persönlichkeit perdu. Was also soll inkarnieren?
>Wenn der Mensch stirbt, wird seine Seele im Geist verwesen. Und wenn sie nicht verwest, ist die Seele in der Hölle. Denn das ist in meinen Augen die Hölle, wenn du gestorben bist, und deine Scheinexistenz fortführst, weil dein Ego in deiner Seele verwachsen ist und sie nicht mehr los lässt. Betrachte Dir nur all die Geschichten von okkulten Sitzungen zu denen Verstorbene befragt wurden. Das ist doch das blanke Grauen, dieser uninspirierte Müll, der da abgesondert wird. Da unterhalte ich mich ja lieber im Hofbräuhaus, mit irgendwelchen Bierleichen, das ist interessanter als jede okkulte Sitzung. Es ist wirklich die Hölle, da kommen Seelen an, die schon seit Hunderten von Jahren sich nicht lösen konnten, und immer noch die Geschichte ihres banalen Unglücks absondern. Es ist wirklich grauenhaft.
>Doch irgendwann verwest auch die verbohrteste Seele, vielleicht liegt es an ihrer Einsamkeit, dass sie sich dann löst. Denn Geister die älter als 1000 Jahre sind begegnen einem selten. Also was geschieht, wenn ein verbohrtes Ego sich löst. Die Seele verweht (verwest) im Geist. Und die Aspekte, die sich partout nicht lösen wollen, das Ungeklärte, das verdichtet sich zu einer neuen Seele, beziehungsweise wird, wenn ein Aspekt des Geistes in das gezeugte Leben eingeht zu einem Wesenszug. Dies ist die einzige Form der Inkarnation, die ich mir vorstellen kann. Aber sie ist auch so unwichtig. Es ist doch im Grunde recht einfach, entweder du lässt den Tod im Leben zu, und inkarnierst im Leben, ein ums andere mal, schöpfst du dich neu, oder du sammelst Verhärtungen und dein Ego verkrustet.
>Schau in Dich hinein, liebe Anke, der Weg führt Dich da entlang wo die Angst ist. Die Angst ist das Ich. Die Angst ist die Angst des Ichs, sich im Geist zu lösen. Denn löst sich das Ich, verliert sich das Bild, das wir von uns selbst in uns tragen. Wie verlieren uns. Es entsteht Raum. Und dieser Raum ist nicht unser Raum. Es ist Glückseligkeit. Doch das Ich sucht nicht Glückseligkeit, sondern Festigkeit.
>Übrigens fand ich diesen Gedanken sehr nett von Dir: "Oder ist es Gott, welcher die Funken des Lebens durch Zufall versprüht, und dem einem die Gnade erweist aufzusteigen," er ist der calvinistische Aspekt der Rechtfertigungslehre. Danach gibt es Gottbegnadete und Unbegnadete, und die die in der Gnade sind, sind auch im Geld.
>Licht und Liebe und fette Zufälle
>Zaubergeist


Hallo lieber Zaubergeist,
was Du schreibst ist hochinteressant und macht so, wie Du es hier schilderst, auch Sinn.
Deine Texte sind Feuerwerke für mich, und es macht mir Freude den Funkenregen nachzujagen.
Dann erkenne ich, wie meine eigenen, zuvor soooooo wichtigen Gedanken irgendwo erlöschen
und, dass vieles von dem, was mir gestern so wesentlich und wichtig erschien, einfach
unwichtig ist.
Deinen Gedanken hier, kann ich fast uneingeschränkt folgen.
Was die Astrologie betrifft, habe ich beobachtet, dass ihre allgemein verbindlichen
Gesetze für einen Menschen, der sich auf einem hohem, geistigem Niveau befindet, immer weniger
zutreffend sind. Die Astrologie arbeitet mit den Prinzipien archetypischer Kräfte, die sich
analog durch die verschiedensten Ebenen ziehen. Je höher die Ebene, desto feiner manifestiert
sich das Prinzip. Bilslang habe ich mir diesen Umstand damit erklärt, dass die Gesetze dieser
Prinzipien auf einer sehr hohen Bewußtseinsebene erlöst worden sind und, dass sie für den
Betreffenden dann keine Gültigkeit mehr haben, bzw. er hat sich von dieser Gesetzmäßigkeit
befreit. Eigentlich ist das Horoskop nichts anderes als ein Messinstrument des eigenen Empfindens. Ich habe vor ein paar Tagen an mir selbst beobachten dürfen, dass eine Konstellationen, die sich früher immer, als ein Stolpern in Gefühle der Angst bemerkbar machte, diesmal ein ganz anderes Empfinden zum Ausdruck brachte. Ich erlebte einen überaus beglückenden Augenblick, und das ist, da ich diese Dinge immerhin schon seit einigen Jahren beobachte, ein echt revolutionäres Ereignis für mich !
Im alten Ägytpten fand man übrigens Aufzeichnungen unseres Sonnensystems, in denen auch
die Planeten Uranus, Neptun und Pluto eingefügt waren.
Die Entdeckung Neptuns in unserer Zeit, hat das astrologische System nicht erschüttert, sondern
nur verfeinert. Nun, Du hast recht, ich sollte deshalb nicht das ganze Porzellan zerschlagen.
Du sagst, dass es den Zufall gibt ! Das Wort Zufall besagt ja, dass einem etwas zu fällt, und in meinen Betrachtungen des Zufalls, bin ich von analogen Verbindungen ausgegangen. Kausal gesehen, hat eine Hautkrankheit ja nichts mit dem Schachtelhalm im Wald, oder mit Saturn am Himmel zu tun. Analog betrachtet ist die Verbindung jedoch geradezu augenfällig. Ich spreche mich trotzdem nicht von dem irrtümlichen Versuch, kausale Verbindungen zu suchen, frei. Das ist vielleicht eine Falle, in die ich bisweilen selbst, durch eine alte Denkstruktur tappe.

Geister sind also erdgebundene Seelen. Das klingt wirklich grauenhaft ! Von okkulten Sitzungen und auch von Berichten darüber, habe ich mich schon immer fern gehalten, da stellen sich mir die Nackenhaare, wenn ich nur daran denke.
Die Bedinungen, die Du beschreibst, unter denen Du Dir vorstellen könntest, dass eine
Seele inkarniert, wirken auch sehr sinnmachend auf mich. Natürlich ist, und das war nie die
Frage, die Reinkarnation alles andere als tröstlich und erstrebenswert, und insofern unwichtig.
Nicht nur das Festhalten des Egos an der Seele im Jenseits ist Hölle, auch die irdische Wiedergeburt ist Hölle,- geschieht sie doch unter dem Aspekt des sich Festkrallens an Illusionen,
die noch nicht einmal festhaltenswert sind.
Ich denke auch, dass der Wunsch nach Festigkeit, eine Voraussetzung dafür ist. Hat das Ich
im Leben schon nicht erkannt, dass es eine Illusion und flüchtig ist, wird das Ich auch
nach dem Tod nicht erkennen wollen. Ich habe mal davon gehört, dass viele gar nicht gleich
wissen, dass sie gestorben sind. Irgendwann merken sie, dass sie flüchtig sind wie der Wind,
und krallen sich dann an das ihnen Bekannte. Dann versuchen sie mit den Menschen zu kommunizieren uns stellen fest, dass sie keiner mehr bemerkt. Vielleicht ist es auch die Einsamkeit der Geister
was ihr Sehnen nach einem festem Körper verstärkt, und diese Wünsche verdichten läßt.
Das Tibetanische Totenbuch gilt ja der Totenwache und der Führung abeschiedener Seelen, und so
sinnlos und daneben finde ich das eigentlich nicht.
Nochmals meinen Dank an Dich dafür, dass Du Dir soviel Mühe mit mir machst.

Licht und Liebe
Anke

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

31.05.2003 11:42
#14 RE: Begegnung mit einem Meister Thread geschlossen

>Liebe Anke,
>Newtons Gesetz gilt auf der Erde und im großen Raum gelten andere. Warum soll man also auf die Astrologie verzichten, wenn man sie für sich als ein Deutungssystem gefunden hat, nur weil sie in diesem oder jenem Feld nicht passt.
>In der Magie gibt es viele Handlungsoptionen, die für den einen Fall richtig und für den anderen Fall falsch sind; denken wir nur an die verschiedenen Möglichkeiten, sich einer Besessenheit zuzuwenden. Also musst Du nicht das ganze Porzellan zerschlagen, wenn es doch einen Zufall gibt. Und es gibt ihn. Und uns fällt einiges zu.
>Dass wir dann wieder kausale Linien ziehen und erkennen wollen, hat nichts damit zu tun. Dass Sonne- und Mondscheibe am Firmament gleich groß sind, ist zum Beispiel eine pure Zufälligkeit, die allerdings für unser Weltbild, für unser Denken, für unsere Kultur prägend ist. Stell Dir nur vor, wir hätten zwei Monde am Himmel, wie dann unsere Mythologie aussehen würde. Denke dazu nur hilfsweise an die Astrologie vor Entdeckung des Neptuns.
>Wir denken aber notwendigerweise in der Kategorie von Ursache und Wirkung und suchen deshalb stets nach Verbindungen.
>Nun zur Seele und Inkarnation. Die Inkarnation, so wie sie allgemein gesehen wird, setzt etwas Stabiles voraus, das inkarniert. Doch wo sind wir Menschen in uns derart stabil und unverrückbar. Selbst der konservativste Holzkopf ist noch einem Persönlichkeitswandel ausgesetzt und wenn man ihm die falschen Drogen gibt, ist seine Persönlichkeit perdu. Was also soll inkarnieren?
>Wenn der Mensch stirbt, wird seine Seele im Geist verwesen. Und wenn sie nicht verwest, ist die Seele in der Hölle. Denn das ist in meinen Augen die Hölle, wenn du gestorben bist, und deine Scheinexistenz fortführst, weil dein Ego in deiner Seele verwachsen ist und sie nicht mehr los lässt. Betrachte Dir nur all die Geschichten von okkulten Sitzungen zu denen Verstorbene befragt wurden. Das ist doch das blanke Grauen, dieser uninspirierte Müll, der da abgesondert wird. Da unterhalte ich mich ja lieber im Hofbräuhaus, mit irgendwelchen Bierleichen, das ist interessanter als jede okkulte Sitzung. Es ist wirklich die Hölle, da kommen Seelen an, die schon seit Hunderten von Jahren sich nicht lösen konnten, und immer noch die Geschichte ihres banalen Unglücks absondern. Es ist wirklich grauenhaft.
>Doch irgendwann verwest auch die verbohrteste Seele, vielleicht liegt es an ihrer Einsamkeit, dass sie sich dann löst. Denn Geister die älter als 1000 Jahre sind begegnen einem selten. Also was geschieht, wenn ein verbohrtes Ego sich löst. Die Seele verweht (verwest) im Geist. Und die Aspekte, die sich partout nicht lösen wollen, das Ungeklärte, das verdichtet sich zu einer neuen Seele, beziehungsweise wird, wenn ein Aspekt des Geistes in das gezeugte Leben eingeht zu einem Wesenszug. Dies ist die einzige Form der Inkarnation, die ich mir vorstellen kann. Aber sie ist auch so unwichtig. Es ist doch im Grunde recht einfach, entweder du lässt den Tod im Leben zu, und inkarnierst im Leben, ein ums andere mal, schöpfst du dich neu, oder du sammelst Verhärtungen und dein Ego verkrustet.
>Schau in Dich hinein, liebe Anke, der Weg führt Dich da entlang wo die Angst ist. Die Angst ist das Ich. Die Angst ist die Angst des Ichs, sich im Geist zu lösen. Denn löst sich das Ich, verliert sich das Bild, das wir von uns selbst in uns tragen. Wie verlieren uns. Es entsteht Raum. Und dieser Raum ist nicht unser Raum. Es ist Glückseligkeit. Doch das Ich sucht nicht Glückseligkeit, sondern Festigkeit.
>Übrigens fand ich diesen Gedanken sehr nett von Dir: "Oder ist es Gott, welcher die Funken des Lebens durch Zufall versprüht, und dem einem die Gnade erweist aufzusteigen," er ist der calvinistische Aspekt der Rechtfertigungslehre. Danach gibt es Gottbegnadete und Unbegnadete, und die die in der Gnade sind, sind auch im Geld.
>Licht und Liebe und fette Zufälle
>Zaubergeist

Danke Zaubergeist,
ich hatte noch einen Nachtrag hinterher gesendet, bevor ich das hier lesen konnte, Du
kannst ihn Dir ja trotzdem mal vorknöpfen.
Für heute muss ich das Denken jetzt lassen, sonst dreht meine Diskette im Oberstübchen
durch...!
Licht und Liebe und eine Gute Nacht
Anke

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