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Listinus Toplisten
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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 236 mal aufgerufen
 Das Vorgängerforum "Die Macht der weißen Magie"
spirit ( gelöscht )
Beiträge:

09.08.2001 09:10
RE: Telepathie Thread geschlossen

Meiner persönlichen Erfahrung nach bildet die Meditation die verlässlichste Grundlage für den Einstieg in die Ausbildung (bzw. die Wiedererweckung) telepatischer Fähigkeiten. Die Ursache hierfür liegt in der Beschaffenheit des menschlichen Geistes begründet. Aufgrund der Multidimensionalität aller Lebewesen bestehen „geistige Bande“ zwischen den einzelnen Individuen einer Spezies. Diese Trägerwellen kosmischer bewusster Energien finden ihre Erwähnung in so ziemlich allen verbreiteteren mythologischen Schriften der Völker und Generationen des Planeten Erde.


Gerade im vergangenen Jahrhundert erlebten jene mythologischen Auffassungen eine Renaissance und Bestätigung durch die Forschungsansätze von beispielsweise C.G. Jung, der unter anderem den Begriff des „kollektiv Unbewussten“ prägte und erforschte, und den Sitz der Erinnerung (sowohl der individuellen, als auch der kollektiven – also der Erinnerung der menschlichen Spezies) im Blut eines jeden Individuums manifestiert sah. Dieser Gedanke – Blut als Speichermedium des Kollektivwissens einer Spezies – ist z.B. Rabbinern seit Beginn der Auslegung ihrer Schrift vertraut. Insbesondere die Völker des Altertums näherten sich der kosmischen Dimension menschlicher Existenz in holistischer – also ganzheitlicher – Weise.


So bildeten gnostische Einflüsse der griechischen Antike bezüglich des Menschenbildes jene Gedanken der hinduistisch geprägten altindischen Mythologie ab. Jene griechischen Einflüsse, die ihrerseits ihren Ursprung in weitaus älterer Zeit haben, bewirkten auch die moderne Auffassung westlicher Wissenschaften, den Menschen in Körper, Geist und Seele einzuteilen und diese drei Bereiche miteinander wechselseitig verbunden zu sehen. Ein Ausdruck dieses „modernen“ Denkens findet sich beispielsweise in der psychosomatischen Medizin wieder (gr. Psyche = Seele, Soma = Körper, Leib).


Aus der ägyptischen Pharaonenzeit ist diese Unterteilung der Existenz von Lebewesen „höherer“ Ordnung als Mer-Ka-Ba bekannt und überliefert.


Gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts formulierte der britische Naturforscher und Biologe Rupert Sheldrake seine Vorschläge zur Annäherung an die Beschaffenheit des menschlichen Geistes - unter Bezugnahme auf mythologische Beschreibungen und Vorstellungen und wohl auch unter Kenntnis der Jung’schen Schriften, als „morphische Resonanz“. Sheldrake führt aus, dass jedes Individuum einer Spezies unterbewussten Zugang zur kollektiven Erinnerung des Gruppenbewusstseins innehat, und sich auf diese Weise der Spezies nutzbringende Verhaltensweisen in der Gruppe (ausgehend vom Individuum) manifestieren. Die Eigenschaften der „Vernetzung“ innerhalb einer Gattung sind universell und haben also nicht nur für die menschliche Existenz Geltung.


Was hat dies alles mit Telepathie zu tun?


Eine Menge. Wenn die grundsätzliche Möglichkeit der Verbundenheit aller Mitglieder einer Spezies also in der überlieferten Geschichte allzeit bekannt ist und war, stellt sich die Frage, warum die derzeitige Öffentlichkeit über jene Möglichkeit spärlich bis überhaupt nicht informiert wird. Schließlich handelt es sich bei der Klärung dieser Angelegenheit um keine Frage ausschließlich akademischen Interesses, sondern vielmehr um die Basis eines grundlegend anderen Menschenverständnisses, als es das derzeit postulierte darstellt.


Würden die Menschen dieses Planeten ihre natürlich gegebenen und vorhandenen Fähigkeiten zur Telepathie ausbilden, käme es zwangsläufig zu einer Umstrukturierung menschlicher Gesellschaften auf diesem wunderschönen Planeten. Und dieser Gedanke gefällt wohl Keinem, der der herrschenden Klasse angehört und sein Ziel in der Gewinnung möglichst umfangreicher Profite sieht.


Ein Umdenken ist also nötig – und bahnbrechende Umwälzungen kamen und kommen seit Alters her unmittelbar aus dem Volk.


Als praktische Methode zur individuellen Ausprägung telepathischer Fähigkeiten empfehle ich, den Körper bequem (am Besten auf einem Bett oder einer Liege) in Ruhelage zu bringen. Es ist nicht notwendig, eine besondere Lage der Gliedmaßen einzunehmen – alleine der individuelle Komfort ist entscheidend für die Übung. Beruhigende und als persönlich angenehm empfundene Musik ist, je nach Belieben, ratsam. Durch die bequeme Haltung kommt das Gehirn rasch in einen Alpha-Zustand (mittels eines EEG’s lassen sich hierbei die Zunahme und erhöhte Intensität von Alpha-Wellen, d.h., der Ruhestruktur des Gehirns angepassten Wellen, bestätigen). Der Mensch befindet sich in einem Zustand zwischen Schlafen und Wachen.


Durch stetige Wiederholung (im Geiste) eines Mantras, wie z.B. „Om mani padme hum“, werden die beiden bewussten Gedankenkanäle beschäftigt.


Anmerkung: Wer seinen Geist schult, wird – bei Betrachtung des eigenen Gedankenflusses – feststellen, dass das Denken ZWEI parallele Gedankengänge zulässt. Neben diesen – dem Bewusstsein entspringenden – Gedankenflüssen mögen Bilder, Töne und andere Sinnesempfindungen dem Übenden gewahr werden. Dieser Umstand ist „normal“.


Die Erfahrung wird zumeist gemacht, wenn das – zuvor lange unbeobachtet gehaltene – Gehirn sich der „Konzentration in Unkonzentriertheit“ widmet.


Nun mag man, je nach Fortschritt der Übung (keine Bange, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – Übung macht den Meister), feststellen, dass neben den bewusst formulierten Gedanken weitere im Geist auftauchen, die dort scheinbar nicht hingehören und die mitunter seltsam klingen mögen. Diese Gedanken (Worte), die im Geist (Bewusstsein) erscheinen, sind Gedanken und Manifestationen Anderer, die gerade und unmittelbar „empfangen“ wurden. Hierüber bestätigt sich die Vernetzung des eigenen Geistes mit dem von Anderen.


Mit fortgeschrittener Übung ist es dann möglich, sich auf gewollte und bestimmte Frequenzen „einzutunen“.


Die Übung möge gelingen und ihre Resultate für jeden sicht- und spürbar zeitigen. Ein Jeder, der sich der Wahrheit telepathischer Kommunikation stellt, wird belohnt.

... hier gibt's mehr davon ...:



Ab nach Hause

Klingsor ( gelöscht )
Beiträge:

04.09.2001 09:31
#2 RE: Telepathie Thread geschlossen

>Meiner persönlichen Erfahrung nach bildet die Meditation die verlässlichste Grundlage für den Einstieg in die Ausbildung (bzw. die Wiedererweckung) telepatischer Fähigkeiten. Die Ursache hierfür liegt in der Beschaffenheit des menschlichen Geistes begründet. Aufgrund der Multidimensionalität aller Lebewesen bestehen „geistige Bande“ zwischen den einzelnen Individuen einer Spezies. Diese Trägerwellen kosmischer bewusster Energien finden ihre Erwähnung in so ziemlich allen verbreiteteren mythologischen Schriften der Völker und Generationen des Planeten Erde.

Wenn Du etwas konkreter wärest könnte ich etwas dazu sagen - so bleibt es unscharf. Davon abgesehen deutet der Begriff 'Trägerwellen' bereits Erklärung an, die Telepathie in Analogie zum Funk setzt - dem würde ich widersprechen.



>
>Gerade im vergangenen Jahrhundert erlebten jene mythologischen Auffassungen eine Renaissance und Bestätigung durch die Forschungsansätze von beispielsweise C.G. Jung, der unter anderem den Begriff des „kollektiv Unbewussten“ prägte und erforschte, und den Sitz der Erinnerung (sowohl der individuellen, als auch der kollektiven – also der Erinnerung der menschlichen Spezies) im Blut eines jeden Individuums manifestiert sah. Dieser Gedanke – Blut als Speichermedium des Kollektivwissens einer Spezies – ist z.B. Rabbinern seit Beginn der Auslegung ihrer Schrift vertraut.

Wenn vom 'Blut' die Rede ist, ist in der Regel die Vererbung gemeint - wir würden heute vom Genom sprechen, was auch eine Fehlinterpretation ist. Das allzuwörtliche Verständnis des Blutes als Speichermedium des Kollektivwissens ist abwegig. Das würde zum Beispiel nahelegen, daß ich die Kaballa besser verstünde, wenn ich eine Bluttransfusion von einem Rabiner erhielte, oder ich könnte Blues spielen, wenn ich genug Blut von Afroamerikanern eingepumpt bekäme. So schlecht ist der moderne Geist nicht, wenn er uns vor solcherlei Unfug bewahrt.



>Insbesondere die Völker des Altertums näherten sich der kosmischen Dimension menschlicher Existenz in holistischer – also ganzheitlicher – Weise.
... das mag daran liegen, daß ihnen ein säkulares Weltverständnis fremd war.


>
>So bildeten gnostische Einflüsse der griechischen Antike bezüglich des Menschenbildes jene Gedanken der hinduistisch geprägten altindischen Mythologie ab. Jene griechischen Einflüsse, die ihrerseits ihren Ursprung in weitaus älterer Zeit haben, bewirkten auch die moderne Auffassung westlicher Wissenschaften, den Menschen in Körper, Geist und Seele einzuteilen und diese drei Bereiche miteinander wechselseitig verbunden zu sehen. Ein Ausdruck dieses „modernen“ Denkens findet sich beispielsweise in der psychosomatischen Medizin wieder (gr. Psyche = Seele, Soma = Körper, Leib).
>
Die Leistung der Griechen bestand daran, daß sie lernten das Ganze von verschiedenen Seiten zu betrachten und aufzuteilen. Erst so konnte es intelektuell verarbeitet werden. Nicht der Zusammenhang - die Differenzierung ist die Leistung.


>
>Gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts formulierte der britische Naturforscher und Biologe Rupert Sheldrake seine Vorschläge zur Annäherung an die Beschaffenheit des menschlichen Geistes - unter Bezugnahme auf mythologische Beschreibungen und Vorstellungen und wohl auch unter Kenntnis der Jung’schen Schriften, als „morphische Resonanz“. Sheldrake führt aus, dass jedes Individuum einer Spezies unterbewussten Zugang zur kollektiven Erinnerung des Gruppenbewusstseins innehat, und sich auf diese Weise der Spezies nutzbringende Verhaltensweisen in der Gruppe (ausgehend vom Individuum) manifestieren. Die Eigenschaften der „Vernetzung“ innerhalb einer Gattung sind universell und haben also nicht nur für die menschliche Existenz Geltung.


Ich hatte gehofft, daß Sheldrake zusammen mit Capra das wohlverdiente Vergessen der anderen New-Age-Propagandisten erlangt. Ich glaube nicht, daß Sheldrake mehr Kenntnis von Jungs Schriften hat, als in Esoterikkreisen mündlich übermittelt wird. Ich hätte mir auch gewünscht, daß er sich etwas mehr mit der Biologiegeschichte beschäftigt hätte.
Seine "morphische Resonanz" bzw. die "morphogenetischen Felder" spiegeln ungefähr das, was Hans Driesch in den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts als "Entelechie" propagierte. Wir haben es hier mit der alten - und wie ich finde sehr sinnvollen - Diskussion um den Vitalismus zu tun. Übrigens mußte die Entelechie als Erklärungsmuster für die Biologie aus methodischen Gründen abgewiesen werden (Kurt Schilling, Philosophia Naturalis, 1955).
Allerdings hat Sheldrake das methodische Niveau seinder Vorgänger nirgends auch nur annähernd erreicht. Er ist eher ein Epigone... Wenn ich in Anrechnung stelle, daß er nicht zu erkennen gibt, daß er sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat, hat er sich eher den Namen eines Banausen verdient. Damit möchte ich nicht in Abrede stellen, daß Sheldrakes Arbeiten um das "Phänomen des hundertsten Affen" als Stoffsammlung für einen besseren Biologen dienen können. Ich warne davor, auch nur eine seiner These ohne selbständige Prüfung zu übernehmen.

Für unser Thema ist allerdings ein weiteres Werk von Hans Driesch interessant: Seine Parapsychologie von 1933 (ich glaube das letzte Buch von Driesch, das bis 1945 in Deutschland erscheinen durfte). Hier versucht er eine Grundlegung wissenschaftlicher Parapsychologie. Der Lehrstuhl in Freiburg geht auf Drieschs Vorarbeiten zurück.


>
>Was hat dies alles mit Telepathie zu tun?
>
>Eine Menge. Wenn die grundsätzliche Möglichkeit der Verbundenheit aller Mitglieder einer Spezies also in der überlieferten Geschichte allzeit bekannt ist und war, stellt sich die Frage, warum die derzeitige Öffentlichkeit über jene Möglichkeit spärlich bis überhaupt nicht informiert wird. Schließlich handelt es sich bei der Klärung dieser Angelegenheit um keine Frage ausschließlich akademischen Interesses, sondern vielmehr um die Basis eines grundlegend anderen Menschenverständnisses, als es das derzeit postulierte darstellt.

Darf ich mal ganz doof fragen, welches "Menschenverständnis" derzeit postuliert wird, wer das tut und welches die Hauptthesen sind?

>
>Würden die Menschen dieses Planeten ihre natürlich gegebenen und vorhandenen Fähigkeiten zur Telepathie ausbilden, käme es zwangsläufig zu einer Umstrukturierung menschlicher Gesellschaften auf diesem wunderschönen Planeten. Und dieser Gedanke gefällt wohl Keinem, der der herrschenden Klasse angehört und sein Ziel in der Gewinnung möglichst umfangreicher Profite sieht.

Ich widerspreche. Sollte durch irgendein Ereignis die Fähigkeit zur Telepathie zur gleichen Zeit auf dem ganzen Planeten zu voller Blüte gelangen, so rechne ich mit bestenfalls zwei Wochen Verwirrung. Dann hätten alle Menschen ihre Fähigkeiten wieder stillgelegt bzw. auf ein für sie erträgliches bzw. bequemes Maß reduziert.


>
>Ein Umdenken ist also nötig – und bahnbrechende Umwälzungen kamen und kommen seit Alters her unmittelbar aus dem Volk.

Nenn mir eine, die unmittelbar kam, so ohne Propheten, Philosophen, Priester. Irgendwas in der Größenordnung des Christentums, der Dampfmaschine oder französischen Revolution.
>
>Als praktische Methode zur individuellen Ausprägung telepathischer Fähigkeiten empfehle ich, den Körper bequem (am Besten auf einem Bett oder einer Liege) in Ruhelage zu bringen. Es ist nicht notwendig, eine besondere Lage der Gliedmaßen einzunehmen – alleine der individuelle Komfort ist entscheidend für die Übung. Beruhigende und als persönlich angenehm empfundene Musik ist, je nach Belieben, ratsam. Durch die bequeme Haltung kommt das Gehirn rasch in einen Alpha-Zustand (mittels eines EEG’s lassen sich hierbei die Zunahme und erhöhte Intensität von Alpha-Wellen, d.h., der Ruhestruktur des Gehirns angepassten Wellen, bestätigen). Der Mensch befindet sich in einem Zustand zwischen Schlafen und Wachen.
>
>Durch stetige Wiederholung (im Geiste) eines Mantras, wie z.B. „Om mani padme hum“, werden die beiden bewussten Gedankenkanäle beschäftigt.

Du meinst autogenes Training?



>
>Anmerkung: Wer seinen Geist schult, wird – bei Betrachtung des eigenen Gedankenflusses – feststellen, dass das Denken ZWEI parallele Gedankengänge zulässt. Neben diesen – dem Bewusstsein entspringenden – Gedankenflüssen mögen Bilder, Töne und andere Sinnesempfindungen dem Übenden gewahr werden. Dieser Umstand ist „normal“.

Schließ nicht von Dir auf andere. Es gibt mehr Ebenen der Reflektion.

>
>Die Erfahrung wird zumeist gemacht, wenn das – zuvor lange unbeobachtet gehaltene – Gehirn sich der „Konzentration in Unkonzentriertheit“ widmet.
>
>Nun mag man, je nach Fortschritt der Übung (keine Bange, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – Übung macht den Meister), feststellen, dass neben den bewusst formulierten Gedanken weitere im Geist auftauchen, die dort scheinbar nicht hingehören und die mitunter seltsam klingen mögen. Diese Gedanken (Worte), die im Geist (Bewusstsein) erscheinen, sind Gedanken und Manifestationen Anderer, die gerade und unmittelbar „empfangen“ wurden. Hierüber bestätigt sich die Vernetzung des eigenen Geistes mit dem von Anderen.
>
>Mit fortgeschrittener Übung ist es dann möglich, sich auf gewollte und bestimmte Frequenzen „einzutunen“.
>
>Die Übung möge gelingen und ihre Resultate für jeden sicht- und spürbar zeitigen. Ein Jeder, der sich der Wahrheit telepathischer Kommunikation stellt, wird belohnt.


Ich lehne dies Form der Telepathie ab. Wenn Du ehrlich bist, wirst Du feststellen, daß Du wenn Du Dich auf Dein Gegenüber einphast, keinen Unterschied zwischen seinen und Deinen Gedanken feststellen kannst. Du weißt also gar nicht, ob Du seine Wünsche liest oder ihm Deine Wünsche einbläst. Jeder, der auf diese Art und Weise im Geist seiner Mitmenschen rumpanscht, verdient einen Tritt in den Arsch.
Ich tue kund und zu wissen, daß ich für jeden, der in diesem Sinne bei mir vorbeitelepathiert, eine Überraschung vorbereitet habe, die er sein Lebtag nicht vergessen wird.

Komm zur Gesundheit,

Klingsor

Werbung als Heilsbotschaf ( gelöscht )
Beiträge:

25.07.2001 09:31
#3 RE: Telepathie Thread geschlossen

Das hast Du sehr schön (und lang) gesagt oder rüberkopiert. Aber wenn Du schon die werbetrommel für Deine Homepage hier rührst, noch bevor ich mal dahinklicke eine Frage:

Dieser Satz macht mich nachdenklich: Wenn die grundsätzliche Möglichkeit der Verbundenheit aller Mitglieder einer Spezies also in der überlieferten Geschichte allzeit bekannt ist und war, stellt sich die Frage, warum die derzeitige Öffentlichkeit über jene Möglichkeit spärlich bis überhaupt nicht informiert wird.

Nun die Frage:
Warum soll uns jemand über unsere telepathischen Fähigkeiten informieren müssen, wenn wir telepathisch sind? Das ist doch nicht nötig, da wir es ja ohnehin 'empfangen'. Und warum müssen wir uns Deinen Homepage-Senf angucken, wenn Du uns Deine Ergüsse doch viel einfacher, preiswerter und konstruktiver direkt per Telepathie übermitteln könntest.

Tja, mein Lieber - irgendwas stimmt da wohl doch nicht an der These, daß in uns allen dieses phantastische Potential schlummert. Aber warum schreib' ich das überhaupt. Der kommt hier eh nicht mehr her - wollte nur seinen Pseudo-Link setzen...

Julian ( gelöscht )
Beiträge:

18.09.2001 09:01
#4 RE: Telepathie Thread geschlossen

>Dieser Satz macht mich nachdenklich: Wenn die grundsätzliche Möglichkeit der Verbundenheit aller Mitglieder einer Spezies also in der überlieferten Geschichte allzeit bekannt ist und war, stellt sich die Frage, warum die derzeitige Öffentlichkeit über jene Möglichkeit spärlich bis überhaupt nicht informiert wird.
>Nun die Frage:
>Warum soll uns jemand über unsere telepathischen Fähigkeiten informieren müssen, wenn wir telepathisch sind? Das ist doch nicht nötig, da wir es ja ohnehin 'empfangen'. Und warum müssen wir uns Deinen Homepage-Senf angucken, wenn Du uns Deine Ergüsse doch viel einfacher, preiswerter und konstruktiver direkt per Telepathie übermitteln könntest.
>Tja, mein Lieber - irgendwas stimmt da wohl doch nicht an der These, daß in uns allen dieses phantastische Potential schlummert. Aber warum schreib' ich das überhaupt. Der kommt hier eh nicht mehr her - wollte nur seinen Pseudo-Link setzen...
>

Sinnlose Verallgemeinerung, wpürde da ein Deutschlehrer drunterschreiben.
Nimm halt alles wortwörtlich oder was?!
No aggressions, please.
Also mein Posting nicht als böse betrachten, sondern als Tip in die richtige Richtung.
Ach ja, und warum niemand informiert wird?
1. Du machst Dich sinnlos zum Gespött, da die meisten nichts davon halten und vergeudest Energien.
2. Bei manchen Dingen ist es besser, dass nicht jeder davon weiß, weil man das dann nicht mehr verantworten könnte.
Tip:
Lies mal Dürrenmatts "Die Physiker", da gehts um genau diese Problematik.

spirit ( gelöscht )
Beiträge:

25.07.2001 09:20
#5 RE: Telepathie Thread geschlossen

Hallo :-)!

Tja - wieso sollte ich den Nutzen des Schriftwechsels vollbringen, wenn es auch telepathisch geht?
Telepathie ist - wie alles im Leben - erLERNbar. Und das geht nicht von heute auf morgen. Es tut mir leid, wenn Dir meine homepage nichts sagt, denn dies ist wohl dann ein "Versagen" meinerseits... Ich will Dir nur ein Angebot unterbreiten, Deinen Geist auf seine Möglichkeiten zu untersuchen und wünsche Dir alles Gute bei diesem Versuch. ch bin nicht vollkommen - wer ist das schon? -, aber ich denke, die Freíheit des Gedankens darf verbreitet werden.

Wenn Du Dir die Frage stellst, wie Dein Geist, Dein eigentliches Sein, wohl dimensioniert und strukturiert ist, wirst Du nicht umhin können, reifen zu wollen. Und genau das wünsche ich Dir von Herzen!!! Und bitte glaube nicht, dass Du nach meinen Vorstellungen reifen solltest - gehe Deinen Weg...

Peace




>Dieser Satz macht mich nachdenklich: Wenn die grundsätzliche Möglichkeit der Verbundenheit aller Mitglieder einer Spezies also in der überlieferten Geschichte allzeit bekannt ist und war, stellt sich die Frage, warum die derzeitige Öffentlichkeit über jene Möglichkeit spärlich bis überhaupt nicht informiert wird.
>Nun die Frage:
>Warum soll uns jemand über unsere telepathischen Fähigkeiten informieren müssen, wenn wir telepathisch sind? Das ist doch nicht nötig, da wir es ja ohnehin 'empfangen'. Und warum müssen wir uns Deinen Homepage-Senf angucken, wenn Du uns Deine Ergüsse doch viel einfacher, preiswerter und konstruktiver direkt per Telepathie übermitteln könntest.
>Tja, mein Lieber - irgendwas stimmt da wohl doch nicht an der These, daß in uns allen dieses phantastische Potential schlummert. Aber warum schreib' ich das überhaupt. Der kommt hier eh nicht mehr her - wollte nur seinen Pseudo-Link setzen...
>

Ab nach Hause

Klingsor ( gelöscht )
Beiträge:

13.08.2001 09:10
#6 RE: Telepathie Thread geschlossen

Wenn ich Dir jetzt mal zu nahe treten darf, möchte ich Dir mitteilen, daß mich beim Lesen Deines Elaborates das Gefühl beschlich, daß Dir Freund Wirrwarr beim Verfassen der angesprochenen Zeilen ein wenig die Feder führte.

Ich sah beim Lesen ein Gemenge von richtigen Feststellungen, altbackenen Vorstellungen, kontraproduktiven Meditationsanweisungen, Behauptungen, die ich nicht nachvollziehen kann, nachgeplapperten Thesen, die vorgeben wissenschaftlich zu sein, und Unkenntnis des parapsychologischen Forschungsstandes, der - das gebe ich gerne zu - für uns nicht unbedingt leitend sein sollte.

Ich glaube trotzdem, daß Du an einer thematischen Auseinandersetzung interessiert bist und verspreche, Deine Gedankengänge für mich etwas zu entknoten und Stellung zu beziehen.

In aller Freundschaft - suche ich Streit mit Dir.
Demnächst mehr in diesem Forum.

Viele Grüße,
Klingsor

Wirrwarr ( gelöscht )
Beiträge:

14.08.2001 09:07
#7 RE: Telepathie Thread geschlossen

>Wenn ich Dir jetzt mal zu nahe treten darf, möchte ich Dir mitteilen, daß mich beim Lesen Deines Elaborates das Gefühl beschlich, daß Dir Freund Wirrwarr beim Verfassen der angesprochenen Zeilen ein wenig die Feder führte.
>Ich sah beim Lesen ein Gemenge von richtigen Feststellungen, altbackenen Vorstellungen, kontraproduktiven Meditationsanweisungen, Behauptungen, die ich nicht nachvollziehen kann, nachgeplapperten Thesen, die vorgeben wissenschaftlich zu sein, und Unkenntnis des parapsychologischen Forschungsstandes, der - das gebe ich gerne zu - für uns nicht unbedingt leitend sein sollte.
>Ich glaube trotzdem, daß Du an einer thematischen Auseinandersetzung interessiert bist und verspreche, Deine Gedankengänge für mich etwas zu entknoten und Stellung zu beziehen.
>In aller Freundschaft - suche ich Streit mit Dir.
>Demnächst mehr in diesem Forum.
>Viele Grüße,
>Klingsor
Na, Klingsor, hoffentlich diskutierst Du Dich mit dem Telepathie-Freak nicht in ein magisches Vakuum. Jedenfalls habe ich dem guten nicht die Feder geführt. Steh in der Tat eher aufs telefonieren statt telepathieren, die Kommunikation ist einfach konkreter.
Unverwirrt
Wirrwarr

Wirrwarr ( gelöscht )
Beiträge:

12.08.2001 09:37
#8 RE: Telepathie Thread geschlossen

>Meiner persönlichen Erfahrung nach bildet die Meditation die verlässlichste Grundlage für den Einstieg in die Ausbildung (bzw. die Wiedererweckung) telepatischer Fähigkeiten. Die Ursache hierfür liegt in der Beschaffenheit des menschlichen Geistes begründet. Aufgrund der Multidimensionalität aller Lebewesen bestehen „geistige Bande“ zwischen den einzelnen Individuen einer Spezies. Diese Trägerwellen kosmischer bewusster Energien finden ihre Erwähnung in so ziemlich allen verbreiteteren mythologischen Schriften der Völker und Generationen des Planeten Erde.
>
>Gerade im vergangenen Jahrhundert erlebten jene mythologischen Auffassungen eine Renaissance und Bestätigung durch die Forschungsansätze von beispielsweise C.G. Jung, der unter anderem den Begriff des „kollektiv Unbewussten“ prägte und erforschte, und den Sitz der Erinnerung (sowohl der individuellen, als auch der kollektiven – also der Erinnerung der menschlichen Spezies) im Blut eines jeden Individuums manifestiert sah. Dieser Gedanke – Blut als Speichermedium des Kollektivwissens einer Spezies – ist z.B. Rabbinern seit Beginn der Auslegung ihrer Schrift vertraut. Insbesondere die Völker des Altertums näherten sich der kosmischen Dimension menschlicher Existenz in holistischer – also ganzheitlicher – Weise.
>
>So bildeten gnostische Einflüsse der griechischen Antike bezüglich des Menschenbildes jene Gedanken der hinduistisch geprägten altindischen Mythologie ab. Jene griechischen Einflüsse, die ihrerseits ihren Ursprung in weitaus älterer Zeit haben, bewirkten auch die moderne Auffassung westlicher Wissenschaften, den Menschen in Körper, Geist und Seele einzuteilen und diese drei Bereiche miteinander wechselseitig verbunden zu sehen. Ein Ausdruck dieses „modernen“ Denkens findet sich beispielsweise in der psychosomatischen Medizin wieder (gr. Psyche = Seele, Soma = Körper, Leib).
>
>Aus der ägyptischen Pharaonenzeit ist diese Unterteilung der Existenz von Lebewesen „höherer“ Ordnung als Mer-Ka-Ba bekannt und überliefert.
>
>Gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts formulierte der britische Naturforscher und Biologe Rupert Sheldrake seine Vorschläge zur Annäherung an die Beschaffenheit des menschlichen Geistes - unter Bezugnahme auf mythologische Beschreibungen und Vorstellungen und wohl auch unter Kenntnis der Jung’schen Schriften, als „morphische Resonanz“. Sheldrake führt aus, dass jedes Individuum einer Spezies unterbewussten Zugang zur kollektiven Erinnerung des Gruppenbewusstseins innehat, und sich auf diese Weise der Spezies nutzbringende Verhaltensweisen in der Gruppe (ausgehend vom Individuum) manifestieren. Die Eigenschaften der „Vernetzung“ innerhalb einer Gattung sind universell und haben also nicht nur für die menschliche Existenz Geltung.
>
>Was hat dies alles mit Telepathie zu tun?
>
>Eine Menge. Wenn die grundsätzliche Möglichkeit der Verbundenheit aller Mitglieder einer Spezies also in der überlieferten Geschichte allzeit bekannt ist und war, stellt sich die Frage, warum die derzeitige Öffentlichkeit über jene Möglichkeit spärlich bis überhaupt nicht informiert wird. Schließlich handelt es sich bei der Klärung dieser Angelegenheit um keine Frage ausschließlich akademischen Interesses, sondern vielmehr um die Basis eines grundlegend anderen Menschenverständnisses, als es das derzeit postulierte darstellt.
>
>Würden die Menschen dieses Planeten ihre natürlich gegebenen und vorhandenen Fähigkeiten zur Telepathie ausbilden, käme es zwangsläufig zu einer Umstrukturierung menschlicher Gesellschaften auf diesem wunderschönen Planeten. Und dieser Gedanke gefällt wohl Keinem, der der herrschenden Klasse angehört und sein Ziel in der Gewinnung möglichst umfangreicher Profite sieht.
>
>Ein Umdenken ist also nötig – und bahnbrechende Umwälzungen kamen und kommen seit Alters her unmittelbar aus dem Volk.
>
>Als praktische Methode zur individuellen Ausprägung telepathischer Fähigkeiten empfehle ich, den Körper bequem (am Besten auf einem Bett oder einer Liege) in Ruhelage zu bringen. Es ist nicht notwendig, eine besondere Lage der Gliedmaßen einzunehmen – alleine der individuelle Komfort ist entscheidend für die Übung. Beruhigende und als persönlich angenehm empfundene Musik ist, je nach Belieben, ratsam. Durch die bequeme Haltung kommt das Gehirn rasch in einen Alpha-Zustand (mittels eines EEG’s lassen sich hierbei die Zunahme und erhöhte Intensität von Alpha-Wellen, d.h., der Ruhestruktur des Gehirns angepassten Wellen, bestätigen). Der Mensch befindet sich in einem Zustand zwischen Schlafen und Wachen.
>
>Durch stetige Wiederholung (im Geiste) eines Mantras, wie z.B. „Om mani padme hum“, werden die beiden bewussten Gedankenkanäle beschäftigt.
>
>Anmerkung: Wer seinen Geist schult, wird – bei Betrachtung des eigenen Gedankenflusses – feststellen, dass das Denken ZWEI parallele Gedankengänge zulässt. Neben diesen – dem Bewusstsein entspringenden – Gedankenflüssen mögen Bilder, Töne und andere Sinnesempfindungen dem Übenden gewahr werden. Dieser Umstand ist „normal“.
>
>Die Erfahrung wird zumeist gemacht, wenn das – zuvor lange unbeobachtet gehaltene – Gehirn sich der „Konzentration in Unkonzentriertheit“ widmet.
>
>Nun mag man, je nach Fortschritt der Übung (keine Bange, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – Übung macht den Meister), feststellen, dass neben den bewusst formulierten Gedanken weitere im Geist auftauchen, die dort scheinbar nicht hingehören und die mitunter seltsam klingen mögen. Diese Gedanken (Worte), die im Geist (Bewusstsein) erscheinen, sind Gedanken und Manifestationen Anderer, die gerade und unmittelbar „empfangen“ wurden. Hierüber bestätigt sich die Vernetzung des eigenen Geistes mit dem von Anderen.
>
>Mit fortgeschrittener Übung ist es dann möglich, sich auf gewollte und bestimmte Frequenzen „einzutunen“.
>
>Die Übung möge gelingen und ihre Resultate für jeden sicht- und spürbar zeitigen. Ein Jeder, der sich der Wahrheit telepathischer Kommunikation stellt, wird belohnt.
>... hier gibt's mehr davon ...:
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Und für was soll das gut sein, wo es doch heute jede Menge Händis gibt?

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