Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  
logo

Weiße Magie als Weg zur Selbsterkenntnis ist das Thema dieses Forums.

Listinus Toplisten Dieses Forum ist nicht mehr aktiv. Es dient mit seinen Beiträgen als Archiv.

Betreiber dieses Forums ist Matthias Mala. Zu Büchern zur Theurgie von Matthias Mala klicken Sie bitte hier. Sein aktuelles Blog zu Mystik und Kontemplation finden Sie hier.

Listinus Toplisten
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 24 Antworten
und wurde 215 mal aufgerufen
 Das Vorgängerforum "Die Macht der weißen Magie"
Seiten 1 | 2
Großmeister ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2003 11:56
#16 RE: Bitte an Großmeister und Zaubergeist Thread geschlossen

>Na gut.
>Der Traum:
>Ich hatte heute, Donnerstag, wieder einmal einen Traum.
>Ich war mit jemandem vor den Toren einer Wüstenstadt. Links waren die Tore und in Front waren ein paar Geschäfte. Ich ging in ein Eisgeschäft und einer war bei mir. Irgendwie waren da auch Soldaten oder Militärpolizei oder etwas in der Richtung. Sie durchsuchten aber ihren Zweck weiß ich nicht. Ich war ein Junge und der andere auch.
>Auf jeden Fall war ich dann bei meiner Mutter(schien so) oder so links von den Toren entfernt weit weg und sprach mit ihr. Sie war eine Art Orakel und bei ihr war noch jemand. Sie riet mir irgendetwas und gab mir einen Zwanziger, den ich in meine Hintertasche steckte. Danach ging ich zurück vor die Tore.
>Draußen das Gebiet der Wüste war eigentlich ein See wo Wasser hätte sein müssen oder ein Sumpf und Wasser war gerade da, so daß es keine Wüste mehr war. Aber da war einer, ein König, wie mein Vater (schien so), der es einfach abließ, weil er Angst davor hatte oder glaubte es müsse so sein. Er war plötzlich vor den Toren wo ein Sofa stand usw. Dieser sagte, ich wäre zu spät gekommen, 6 Minuten oder 9 oder so und zur Strafe gäbe es 6 bzw 9 % weniger Taschengeld diesen Monat. Daraufhin wurde ich wütend und ich schrie zu ihm. Er war plötzlich verschwunden und ich fragte wo er sei. Er sagte er wäre da, woraufhin ich ihn einen Lügner schalt. Doch dann nahm ich es so an und sprach weiter. Ich sagte ihm warum er denn niemals zulasse das Wasser zu bestehen und sprach noch mehr. Daraufhin ging er nach links und spazierte um nachzudenken.
>Danach ging ich zu den Toren und sprang auf das Tor. Dahinter waren eine Meute von vielleicht 30 Löwen und links bei mir war ein Leopard, der mit mir gekommen war. Ich hatte ihn befreit oder vielleicht war es von meiner Mutter. Der sprang in die Meute. Ich hatte Angst, sie würden ihn zerreißen und sprang hinterher, denn die Löwen kannte ich bzw ihre Art und sie taten mir nichts mehr weil ich ihnen vertraut war.
>Danach war ich in einem Saal, glatte Wände, rechteckig. Etwa 30x70 Meter wo der Eingang in einer Ecke war. Da war ein kurzer Einschnitt in die 70meterwand, am Ende der anderen Wand ohne diese zu verletzen, etwa 2x2 Meter und darin war an der 30meterwand eine Tür. Gegenüber an der anderen 70meterwand war ebenso ein Einschnitt und dort stand auf einem kleinen viereckigen flachen Sockel (etwa 60x60x7) eine Statue aus Stein, die denke ich Menschengroß war. Ein Krieger. Diagonal gegenüber war genau so eine Statue. Zwischen Eingang und der Statue, an der 30meterwand, war noch ein flacher Sockel. Etwa einen Meter von der 30meterwand entfernt. Darauf stand ich und ich sah mich von vorn. Nun kamen von den beiden Statuen meine zwei Beine geflogen aus Stein, die sich in mich einfügten und meine Muskeln wurden mächtiger als die eines Bodybuilders und noch stärker und fester. Danach geschah das gleiche mit zwei Armen die auch jeweils von einer Statue kamen. Danach ebenso kamen je zwei Gesichtshälften von den Statuen und das Gesicht gebann sich zu verwandeln. Dann war ich weg und wieder da und die Gesichter kamen noch einmal geflogen als halbe Kriegerhelme mit Harnisch und links und rechts waren je zwei Stücke Metall nach unten gehend ein Stück. So ein spezieller Helm. Sie kamen an, fügten sich zusammen und wurden durchsichtig blau wie Wasser und wollten das Gesicht verwandeln. Aber die Person darunter hielt inne und hielt sie fest. Sie lächelte und ich sagte ihr es wäre gut, woraufhin sie es zuließ. Dann betrachtete ich sie. Es war ein mächtiges Wesen und das Gesicht war wie von Anubis und es brüllte. Sein Fleisch war mächtig und übermächtiger als Menschen, der Körper nun etwa eineinhalb so groß wie ein Mensch und ich konnte mir vorstellen, daß dies Angst machen kann. Aber es würde keine Angst mehr machen, denn es würde stets verbunden bleiben mit den Menschen auf den Straßen, so daß sie von ihm nicht mehr getrennt wären.
>Sicherlich ein sehr interessanter Traum zumal ich überhaupt nichts mit Wüste, Sand, Löwen oder Ägypten zu schaffen habe und ich davon schon lange nichts gehört habe. Was kann das bedeuten ? Ist es ein Plan oder eine Erklärung ? Etwas zukünftiges, vergangenes oder ein Zwischending ?
>
>Lieber Großmeister schreibe mir mal deine Gedanken dazu.
>danke,
>Sebastian

hab leider übersehen das du mich direkt angesprochen hast, sorry.
zaubergeist hat dir ja schon eine ganze menge zu deinem traum gesagt.
ich seh deinen traum hauptsächlich als wunschtraun. ich erkenne keine großen visionen und auch nur wenig magisches, was nicht heißen muß das da nichts ist.
ich würde diesem traum keine zu große bedeutung zumessen und wenn doch kommen klarere zeichen und auf die würd ich in aller ruhe warten.

Schlaf gut und träum was schönes
Großmeister

Sebastian ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2003 11:57
#17 RE: Bitte an Großmeister und Zaubergeist Thread geschlossen

Ja. Habe wenige Träume die merk-würdig sind und seitdem ich sie gleich notiere kann ich wenigstens ein wenig mehr verstehen was hinter den Kulissen los ist wo ich die meiste Zeit nichts sehe. :-)

auch dir eine gute Nacht,
Sebastian

Sebastian ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2003 11:25
#18 RE: Bitte an Großmeister und Zaubergeist Thread geschlossen

Will noch etwas anmerken. Der See war wie mein Bauch mein Gefühl meine Macht. Wurde er abgelassen war ich dementsprechend ohne Gefühl weitestgehend. Es war wie wenn der See da war war ich ganz.

Meine Mutter hat mir übrigens nie einen Zwanziger zugesteckt, von ihr kann ich das Bild also nicht haben. Hat wohl eher etwas mit der Gabe von etwas materieller Macht zu tun ?

Weiß es nicht und würde gern eure Meinung hören.

Sebastian

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2003 11:42
#19 RE: Bitte an Großmeister und Zaubergeist Thread geschlossen

>Will noch etwas anmerken. Der See war wie mein Bauch mein Gefühl meine Macht. Wurde er abgelassen war ich dementsprechend ohne Gefühl weitestgehend. Es war wie wenn der See da war war ich ganz.
>Meine Mutter hat mir übrigens nie einen Zwanziger zugesteckt, von ihr kann ich das Bild also nicht haben. Hat wohl eher etwas mit der Gabe von etwas materieller Macht zu tun ?
>Weiß es nicht und würde gern eure Meinung hören.
>Sebastian
-
Na mit diesem Nachtrag kann ich die Traumdeutung noch kürzer als beabsichtigt machen, lieber Sebastian: Du willst wer sein, der Du nicht bist. Bist Du der, der Du bist, kannst Du sein, der Du sein willst.
Licht und Liebe
Zaubergeist

Sebastian ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2003 11:08
#20 RE: Bitte an Großmeister und Zaubergeist Thread geschlossen

Hallo Zaubergeist,

wie wäre denn die längere Fassung ausgefallen weil du kennst das vielleicht mit den Nachträgen. Tausend Gedanken was vielleicht vorher nicht dabei war. Aber ich denke schon es war so.

Gut. Du sagst ich will etwas sein. Woraus siehst du das ? Wenn das Traumich ganz war wenn der See vorhanden war und vorher und hinterher ohne Gefühl siehst du diesen Zustand als richtig an ? Ist eine Wüste etwas, was ein ausgeglichenes Land ist ? Oder gehört zu einem Land auch eine Portion Wasser dazu ?

Ich sehe schon ein was du im letzten Satz sagst nur was ist wenn das Traumich eben nur normal sein will und das treiben des Königs der lieber über ein dürres Land herrschen will dem Traumich ein Schaden ist ? Wer das Wasser abläßt will sich wahrscheinlich damit nicht beschäftigen und kann nicht mit etwas unkontrollierbarem umgehen, oder ? Würde ihm nicht Vertrauen und Weiblichkeit fehlen ?

Ich hoffe du sagst noch etwas dazu.

danke,
Sebastian

Sebastian ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2003 11:20
#21 RE: Bitte an Großmeister und Zaubergeist Thread geschlossen

Hallo Zaubergeist,

ich will das noch ein bißchen erklären warum ich diese Meinung habe. Ich habe gerade ein wenig Zeit gefunden über den Traum nachzudenken.

Das Problem See ablassen und alles ist tot was mit dem Gefühl zusammenhängt ist mir selbst bekannt aus meinem Leben. Es ist ein altes Leiden, was ich Zeit meines Lebens habe. Stell dir vor es gibt etwas, was daherkommt und dich all deiner Gefühle beraubt und all dem was zum Bauch gehört. Stell dir vor etwas kommt und nimmt dir das Gefühl für die Magie, alle magischen Werkzeuge, alles was mit dem fühlen zu tun hat. Und es nimmt es einfach fort. Man ist tot, schwach, gefühllos und alle annehmende Qualität ist vergangen, so daß man fast an extremer Starrheit sterben könnte, würde man nicht sich zwingen alles wieder und wieder aufzubauen.

Und dieses ablassen des Sees sieht sehr sehr nach ebendiesem aus. Allerdings habe ich gelernt trotzdem handlungsfähig zu bleiben. Und es war im Traum eben all diese Gefühle. Erst alles gut, alles Sein was in eine Seele gehört ist am Platz und es ist normal. Dann wegnehmen. Das Traumich bleibt handlungsfähig in Verbundenheit zu anderem Sein durch Harmonie und Liebe. Daher kann es mit dem König sprechen.

Warum er in die Stadt geht weiß ich nicht, denn der König dachte nach, doch sollte es sicher so sein. Die Statue die entstand, ob sie ist was er in Wahrheit ist ? Weil wenn sein wahres Sein gestohlen ist und er seine Seele als See nur unzureichend aufbauen muß und sie genommen werden kann weil sie nicht das Wahre ist, wo sollte dann die wahre Seele sein ? Wird der Mensch durch die Teile vervollkommnet ? Am Ende war das Traumich, was ich dann von außen sah, stark, saftig und fleischig, was vorher nur in Verbundenheit möglich war.

So wenn ich den Traum so betrachte enthält er vielleicht genau daß wonach ich mein Leben suche bzw worum ich kämpfe. Ich selbst sein zu dürfen und es mir gestattet ist ich zu sein ohne das ich zerschlagen werde durch irgendetwas.

Die Löwen hinter dem Tor als materielle Macht habe ich gelernt anzunehmen und ihnen verbunden zu sein, so kann das Tor mich nicht schrecken. Der Raum, ein Tempel oder so etwas war eine Zäsur zwischen Maske schon auf und Gesicht verwandelt sich und Maske kommt an und der Delinquent stockt, woraufhin das Traumich ihm erklärt es wäre recht. Vielleicht war das, was verwandelt wurde auch etwas anderes, denn das Traumich sah von davor was geschah.

Verstehe mich, ich will nur sein wie ich bin und es soll mir gestattet sein mich zu entfalten und zu sein wie ich sein werde. Ich gebe zu ich habe dadurch viel gelernt wie man möglichst ohne viel Schaden da durch gelangt nur wünsche ich, daß ich sein kann wie ich bin und alles was ich ist bei mir ist. Und der Traum beschreibt eigentlich alles sehr genau. Die, die mich begleiten und mir helfen, meine Situation usw. So frage ich mich, das Tor mit den Löwen habe ich überwunden, bin ich bereits im Tempel gewesen oder ist die Zäsur dadurch zustandegekommen, daß das Traumich von außen schaut. Nach dem Motto, Vergangenheit als ich und Zukunft als Zuschauer ? Dann bliebe den Tempel zu finden und zu wissen was der Tempel ist. Ich war durch den Tempel, der eigentlich nur dieser Raum war mit meinen Augen gegangen und habe mir das so kurz angesehen. Nur was ist er und wo ? Oder sind bereits Beine und Arme hergekommen und der Harnisch wäre das nächste ? Beine-Materie, Arme-Luft, Harnisch-Feuer und da stocke ich ? Zweifellos nimmt er es, denn er hat es genommen aus Vertrauen auf den der ihn beruhigte nur wie kann ich da vorwärtsgehen ? Auf jeden Fall ein sehr interessanter Traum aus der Kategorie "Bedeut-Sam".

Und ich frage mich, wenn der König das Wasser abläßt, ist er ein Teil von mir ? Der Wille etwa oder die materielle Macht Erde ? Das Orakel des Wassers ? Die Löwen als materielle Macht ? Kann denn ein Teil von mir so völlig ohne mein Zutun mir schaden ?

nur ein paar Gedanken und danke dir daß du dir auch welche machst :-),
Sebastian

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2003 11:44
#22 RE: Bitte an Großmeister und Zaubergeist Thread geschlossen

>Hallo Zaubergeist,
>ich will das noch ein bißchen erklären warum ich diese Meinung habe. Ich habe gerade ein wenig Zeit gefunden über den Traum nachzudenken.
>Das Problem See ablassen und alles ist tot was mit dem Gefühl zusammenhängt ist mir selbst bekannt aus meinem Leben. Es ist ein altes Leiden, was ich Zeit meines Lebens habe. Stell dir vor es gibt etwas, was daherkommt und dich all deiner Gefühle beraubt und all dem was zum Bauch gehört. Stell dir vor etwas kommt und nimmt dir das Gefühl für die Magie, alle magischen Werkzeuge, alles was mit dem fühlen zu tun hat. Und es nimmt es einfach fort. Man ist tot, schwach, gefühllos und alle annehmende Qualität ist vergangen, so daß man fast an extremer Starrheit sterben könnte, würde man nicht sich zwingen alles wieder und wieder aufzubauen.
>Und dieses ablassen des Sees sieht sehr sehr nach ebendiesem aus. Allerdings habe ich gelernt trotzdem handlungsfähig zu bleiben. Und es war im Traum eben all diese Gefühle. Erst alles gut, alles Sein was in eine Seele gehört ist am Platz und es ist normal. Dann wegnehmen. Das Traumich bleibt handlungsfähig in Verbundenheit zu anderem Sein durch Harmonie und Liebe. Daher kann es mit dem König sprechen.
>Warum er in die Stadt geht weiß ich nicht, denn der König dachte nach, doch sollte es sicher so sein. Die Statue die entstand, ob sie ist was er in Wahrheit ist ? Weil wenn sein wahres Sein gestohlen ist und er seine Seele als See nur unzureichend aufbauen muß und sie genommen werden kann weil sie nicht das Wahre ist, wo sollte dann die wahre Seele sein ? Wird der Mensch durch die Teile vervollkommnet ? Am Ende war das Traumich, was ich dann von außen sah, stark, saftig und fleischig, was vorher nur in Verbundenheit möglich war.
>So wenn ich den Traum so betrachte enthält er vielleicht genau daß wonach ich mein Leben suche bzw worum ich kämpfe. Ich selbst sein zu dürfen und es mir gestattet ist ich zu sein ohne das ich zerschlagen werde durch irgendetwas.
>Die Löwen hinter dem Tor als materielle Macht habe ich gelernt anzunehmen und ihnen verbunden zu sein, so kann das Tor mich nicht schrecken. Der Raum, ein Tempel oder so etwas war eine Zäsur zwischen Maske schon auf und Gesicht verwandelt sich und Maske kommt an und der Delinquent stockt, woraufhin das Traumich ihm erklärt es wäre recht. Vielleicht war das, was verwandelt wurde auch etwas anderes, denn das Traumich sah von davor was geschah.
>Verstehe mich, ich will nur sein wie ich bin und es soll mir gestattet sein mich zu entfalten und zu sein wie ich sein werde. Ich gebe zu ich habe dadurch viel gelernt wie man möglichst ohne viel Schaden da durch gelangt nur wünsche ich, daß ich sein kann wie ich bin und alles was ich ist bei mir ist. Und der Traum beschreibt eigentlich alles sehr genau. Die, die mich begleiten und mir helfen, meine Situation usw. So frage ich mich, das Tor mit den Löwen habe ich überwunden, bin ich bereits im Tempel gewesen oder ist die Zäsur dadurch zustandegekommen, daß das Traumich von außen schaut. Nach dem Motto, Vergangenheit als ich und Zukunft als Zuschauer ? Dann bliebe den Tempel zu finden und zu wissen was der Tempel ist. Ich war durch den Tempel, der eigentlich nur dieser Raum war mit meinen Augen gegangen und habe mir das so kurz angesehen. Nur was ist er und wo ? Oder sind bereits Beine und Arme hergekommen und der Harnisch wäre das nächste ? Beine-Materie, Arme-Luft, Harnisch-Feuer und da stocke ich ? Zweifellos nimmt er es, denn er hat es genommen aus Vertrauen auf den der ihn beruhigte nur wie kann ich da vorwärtsgehen ? Auf jeden Fall ein sehr interessanter Traum aus der Kategorie "Bedeut-Sam".
>Und ich frage mich, wenn der König das Wasser abläßt, ist er ein Teil von mir ? Der Wille etwa oder die materielle Macht Erde ? Das Orakel des Wassers ? Die Löwen als materielle Macht ? Kann denn ein Teil von mir so völlig ohne mein Zutun mir schaden ?
>nur ein paar Gedanken und danke dir daß du dir auch welche machst :-),
>Sebastian
-
Lieber Sebastian,
auch Deine lange Deutung weist nicht über meine knappe Deutung hinaus. Träume sind nicht so kompliziert in dem was sie schildern. Sie schildern eine unbesagte Stimmung, ein Erleben, ein Sehnen, ein Gefühl, einen Konflikt etc. Nur das schildern sie meist sehr kompliziert, verschlüsselt und bildreich, weil es mit Tabus belegt ist. Gleichwohl liegst Du in Deiner einzlenen Deutung meiner Meinung ziemlich richtig. Wem das Wasser ausgehet, dem geht die Luft aus. Wer auf dem Trockenen sitzt, der ist vom Strom abgeschnitten. Die Wüste ist nicht nur Wüst sondern Verwüstung des Lebens, der Perspektiven. Wer mit den Wölfen heult, will so stark sein wie ein Wolf. Wer schwache Beine hat, will Beine aus Stahl. Wer kein Gesicht hat, braucht eine Maske. Wer verletztlich ist, braucht einen Harnisch. Wer Angst hat wird zu Stein. Wer sich fürchtet, will sich aus seiner Furcht erhöhen.
Was ist aus dem Gassenkind in der Oase eigentlich geworden, dass sich mit seinem Kumpanen ein Eis kaufen wollte? Warum steht es am Ende in einer riesengroßen leeren Halle auf einem Podest? Welche Geschichte liegt dazwischen? Sicher nicht die Geschichte, die Dir Dein Traum vorgauckelt. Und diese Geschichte ist wahrscheinlich das Tabu, dass Dir im Unsichtbaren begegnet.
Sieh dies als Gedankenhilfe, aber nicht als Deutung.
Licht und Liebe
Zaubergeist

Sebastian ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2003 11:47
#23 RE: Bitte an Großmeister und Zaubergeist Thread geschlossen

Hallo Zaubergeist,

ich denke es gibt recht unterschiedliche Traumarten. Je realer sie sind und je echter es einem vorkommt, desto bedeutsamer denke ich. Da gibt es sicherlich Träume die sich um nur um eine Stimmung drehen oder so. Seit ich aber wirklich darauf achte und mir Träume auch aufschreibe um sie nicht zu vergessen, wenn sie eben nicht nur eine Grundstimmung haben habe ich bemerkt daß da doch einiges drinsteckt. Seit ich so handle habe ich wenn auch sehr symbolhaft endlich eine Möglichkeit ein paar Dinge die mit mir und um mich herum geschehen auch aus einer Sicht zu sehen wo ich in meinem jetzigen Zustand nichts sehen kann. Dieser Traum war wie eine Geschichte und es waren so viele unterschiedliche Gefühlsregungen darin usw, daß es nicht nur so ein normaler Traum ist.

Wenn du nach dem Jungen dem Traumich fragst so war er mit dem König wie auch dem Orakel wie als Sohn verbunden fast würde ich sagen. Das war auch der Junge der über den Zaun sprang und im Tempel war. Der andere Junge war schon nicht mehr dabei als es zum Orakel ging.

Ich denke mal ein Traum kann sich nur so darstellen wie der Träumer Bilder dazu hat um es in eine Form zu kleiden. Sieht er eine schwarze Kugel ist er vielleicht bestrebt sie in einen Tannenzapfen zu erkennen usw. Stimmungen werden in Bilder gekleidet wo man die Stimmung herkennt usw. Von daher kann ein Traum der etwas erzählen will nicht genau sein. So etwas wie andere Leute träumen genau dies und jenes geschieht ist mir noch nicht passiert. Symbolhaft schon. Daher glaube ich auch nicht daß da etwas versteckt werden kann. Es wird automatisch in Bildern gesehen die zu dem gefühlten passen.

Daß das Traumich dort steht kann natürlich heißen es will etwas besseres sein. Der, der da stand war nicht schwach. Er war mächtig und stark schon vorher nur anders. Er war dem König ähnlich dem das Wasser fehlt. Er darf sich kein neues Wasser bauen so sucht er sein eigenes Wasser, denn dieses kann nicht mehr genommen werden. Ich denke was in den Statuen verstaut war war sein eigenes.

Du glaubst er will stärker sein ? Die Folgerungen daraus sind alle richtig nur war er vorher schon Stein. Er war durch des Königs Macht geschädigt seines Wassers beraubt und zur Verhärtung verdammt würde er nicht dagegen wirken. Er wäre nicht in der Gefahr wenn das Wasser in ihm wäre. Doch dem ist nicht so, also kauft er sich ein Eis und das Wasser ist da. Der König findet das nicht gut und macht das wieder kaputt. Der Junge ist aber bereist so stark, daß das, was sein eigenes Wasser ist ihm nicht mehr genommen werden kann, wenn er es hat doch hat der König noch Macht über ihn da er das persönliche Wasser hat. Und vielleicht ist Stein ein geeigneter Ort um so etwas gefangezuhalten in Getrenntheit. Eine Hälfte je in einer anderen Statue. Wenn der Junge normal zu Stein wird durch das Treiben des Königs, er sich nichts neues bauen darf hat er doch keine andere Chance als sich sein eigenes Sein zurückzuholen, oder ? Die Steine die geflogen kamen waren nur seine eigene Stärke und sie fügten sich zusammen zu einem Fleisch. Er wurde dadurch nicht hart er war vorher hart und wurde weich. Der Ruf den es ausstieß war ohne das Gefühl von Macht es war nur erklärend um hineinfühlen zu können in das neue Fleisch von außen.

Du sagst sein Körper wäre schwach. Hm. Er kennt aber das Gefühl dämonischer Macht aus Stein und genau das ist was der König ihm aufzwingen will. Wöllte er so handeln wie er handeln soll wäre er eine grausame Plage ein Schlächter des Lebens, doch irgendwie will er lieber ganz sein. Ein Gesicht ? Der Delinquent hatte eines und hielt ja inne sie anzunehmen. Ich denke es war von ihm. Beide getrennt und wieder eine Person.

Wenn es um mich geht ist es mir vollkommen egal was ich wirklich bin, hauptsache ich bin es, denn dann kann ich alles werden, aber so etwas hast du ja schon mal geschrieben. Es ist mir wirklich egal und erheben, den Quatsch habe ich hinter mir. Es ist nur eine Qual für das, was man zurückläßt und wer die Trauer und die Pein erfahren hat die das geliebte eigene Sein bei der Rückkehr verspürt wird nicht mehr wegrennen und Frau und Kinder in der Hungersnot und Pest zurücklassen um sich in schönere Gefilde zu erheben. Dies und auf anderer Ebene daß es oftmals gewünscht wird daß ein Mensch sich erhebe aus dem einzigen Grund seine Körper schuztlos zur Speiße kranken Seins zurückzulassen. Wer so handelt und denkt hat hinterher riesig viel aufzuräumen.

Du meinst mit dem Werdegang des Kindes eine Art Selbstentfaltung ? Er will etwas aufbauen darf aber nicht ? Du meinst er will sich falsch entfalten ? Hm. Egal auf welche Weise würde er richtig daran tun sein eigenes Sein zu erhalten und wenn es das im Tempel war, war es richtig. Es war nichts getrenntes was zu einem wurde, es war eines. Es war kein Kampfanzug oder so etwas. Es war richtig. Sag, kann es sein, daß dieses Sein gerade deswegen abgelehnt ist, weil es mächtig ist ? Vom König wie vom Jungen ? Vielleicht. Es stand nur auf dem sonst leeren Podest um zu werden zu dem einen Sein. Danach wäre es hinausgegangen. Es war kein Denkmal oder so.

alles gute,
Sebastian

Großmeister ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2003 11:01
#24 RE: Bitte an Großmeister und Zaubergeist Thread geschlossen

>ach so. Ich dachte du meinst jetzt wirklich was staatlich offiziell geschütztes. ein geschützter Titel. Wenn es so nicht ist kann ja auch jeder einzelne sich selbst Meister nennen und das muß nichts aussagen.
>alles gute,
>Sebastian

Ich Meister, du meister und wer schiebt die karre.
gruß
Großmeister

Sebastian ( gelöscht )
Beiträge:

07.05.2003 11:02
#25 RE: Bitte an Großmeister und Zaubergeist Thread geschlossen

Wie ? Muß die denn einer schieben ? Wäre ja traurig. Wenns wehtut bewegen sich sowieso alle.

Seiten 1 | 2
 Sprung  
Xobor Ein Kostenloses Forum | Einfach ein Forum erstellen