Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  
logo

Weiße Magie als Weg zur Selbsterkenntnis ist das Thema dieses Forums.

Listinus Toplisten Dieses Forum ist nicht mehr aktiv. Es dient mit seinen Beiträgen als Archiv.

Betreiber dieses Forums ist Matthias Mala. Zu Büchern zur Theurgie von Matthias Mala klicken Sie bitte hier. Sein aktuelles Blog zu Mystik und Kontemplation finden Sie hier.

Listinus Toplisten
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 29 Antworten
und wurde 277 mal aufgerufen
 Das Vorgängerforum "Die Macht der weißen Magie"
Seiten 1 | 2
formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

27.10.2005 13:39
RE: Erkenntnis Thread geschlossen

Hallo allerseits,
oft haben wir über Erkenntnis und mehr noch über Selbsterkenntnis gesprochen. Was aber ist Erkenntnis überhaupt? Bedeutet Erkenntnis, daß wir etwas was wir schon einaml wußten wiedererkennen müssen, weil wir es vergessen haben? Eigentlich kann man ja nur etwas erkennen, was man bereits kannte. Das Neue kann man nur kennen lernen, aber kann man es auch erkennen? Demnach könnte Selbsterkenntnis bedeuten, dass wir uns an das Selbst erinnern müssen, weil wir es vergessen haben. Somit kann man doch nur das Bekannte erkennen, doch das Unbekannte kann man bestenfalls entdecken?!
Liebe Grüße Formidolosus

Hans ( gelöscht )
Beiträge:

28.10.2005 13:21
#2 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

>Hallo allerseits,
>oft haben wir über Erkenntnis und mehr noch über Selbsterkenntnis gesprochen. Was aber ist Erkenntnis überhaupt? Bedeutet Erkenntnis, daß wir etwas was wir schon einaml wußten wiedererkennen müssen, weil wir es vergessen haben? Eigentlich kann man ja nur etwas erkennen, was man bereits kannte. Das Neue kann man nur kennen lernen, aber kann man es auch erkennen? Demnach könnte Selbsterkenntnis bedeuten, dass wir uns an das Selbst erinnern müssen, weil wir es vergessen haben. Somit kann man doch nur das Bekannte erkennen, doch das Unbekannte kann man bestenfalls entdecken?!
>Liebe Grüße Formidolosus
Hallo Formi,
ist es nicht so, daß es hier um Semiotik geht? Daß der begriffliche Inhalt Deine Frage lenkt? Denn rein vom Wortsinn her setzt Erkennen Kennen voraus, doch inhaltlich will Erkenntnis über dieses Wiedererkennen hinaus weisen. Die Frage also ist, was sollte Erkenntnis sein, die mehr erkennt als das Bekannte ... also keine Deduktion, sondern Schöpfung ist. Geht es Dir also um Schöpfung? Dann nähern wir uns der Alchemie oder der Vergeistigung.
Gruß Hans

Scriniarius ( gelöscht )
Beiträge:

28.10.2005 13:31
#3 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

>>Hallo allerseits,
>>oft haben wir über Erkenntnis und mehr noch über Selbsterkenntnis gesprochen. Was aber ist Erkenntnis überhaupt? Bedeutet Erkenntnis, daß wir etwas was wir schon einaml wußten wiedererkennen müssen, weil wir es vergessen haben? Eigentlich kann man ja nur etwas erkennen, was man bereits kannte. Das Neue kann man nur kennen lernen, aber kann man es auch erkennen? Demnach könnte Selbsterkenntnis bedeuten, dass wir uns an das Selbst erinnern müssen, weil wir es vergessen haben. Somit kann man doch nur das Bekannte erkennen, doch das Unbekannte kann man bestenfalls entdecken?!
>>Liebe Grüße Formidolosus
>Hallo Formi,
>ist es nicht so, daß es hier um Semiotik geht? Daß der begriffliche Inhalt Deine Frage lenkt? Denn rein vom Wortsinn her setzt Erkennen Kennen voraus, doch inhaltlich will Erkenntnis über dieses Wiedererkennen hinaus weisen. Die Frage also ist, was sollte Erkenntnis sein, die mehr erkennt als das Bekannte ... also keine Deduktion, sondern Schöpfung ist. Geht es Dir also um Schöpfung? Dann nähern wir uns der Alchemie oder der Vergeistigung.
>Gruß Hans
Hi Hans, damit bleibst Du auf der Oberfläche, denn wenn Du den Wortsinn analysierst, bekommst du zwar eine schöne Liste weiterer Worte aber noch keinen wirklichen Inhalt. Ob es dabei um Semiotik geht, möchte ich in Frage stellen, ich denke eher, das fällt der Semantik zu. Doch egal, es geht nicht tiefer. Auch dort, wo Du Tiefe andeutest, sehe ich noch die Oberfläche. Du meinst, wenn Erkenntnis mehr als das Bekannte erkennt, sei sie Schöpfung. Womöglich, sage ich.
Denn Erkenntnis ist nicht frei vom Erkennenden. Es ist der Erkennende der Erkenntnis hat und nicht die Erkenntnis. Wobei hier ein Ansatz ist, das Ganze zu transzendieren. Ich versuche es.
Wir gehen von Hans aus. Hans sucht nach Erkenntnis, weil Hans erkannt hat, dass er mehr erkennen kann, als er kennt. Hans sieht und hört Neues und erkennt, das ist neu. Hans schließt daraus, ich habe Erkenntniszuwachs. Prima. Doch wie hat Hans was erkannt? Es sah und hörte Neues und er glich es mit dem ab, was er kannte. Er kannte schon sehr viel, dies aber nicht. Also erkannte er, das kenne ich nicht, aber das ist so und so und so ähnlich wie dies, was ich schon kenne. Und dann erkannte er, dass er das Unbekannte mit Hilfe des Bekannten erkennen konnte. Hans freut sich und ist zufrieden.
Doch ich frage mich nun, hat Hans wirklich etwas erkannt, oder hat er nur das bereits Bekannte so umgeschichtet, daß das Neue in ihm seinen Platz findet und entsprechende Koordinaten erhält, damit es das nächste Mal als Bekanntes wiedererkannt werden kann.
Damit will ich sagen, Hans hat nichts erkannt, sondern nur seine Ordnung im Oberstübchen erweitert. Also bleibt Hansens Erkenntnis in sich selbst beschränkt.
Nun sprach Formidolosus von Selbsterkenntnis. Das wäre das Ding, wo ich zuvor meinte, da könnte man was transzendieren. Frage nämlich: kann Hans erkennen, dass seine Erkenntnis in sich selbst beschränkt ist? Und was geschieht dann? - Wahrscheinlich sage ich, kann er dies erkennen, weil jeder, der Hansens Erkenntnisproblem beobachtet hat, erkennt, dass auch er selbst nur mit dem Bekannten erkennt, also nicht wirklich etwas erkennt („erkennt“ in dem Sinne, dass Erkenntnis eine vollkommen neue Sicht der Dinge und Rezeption ist). Erkennt er dies wirklich, also nicht nur als reine Ableitung, erkennt er sich selbst.
Hat dies für ihn keine Konsequenz, hat er jedoch im Grunde nichts erkannt. Hat es aber die Konsequenz, dass er erkennt, daß zwischen Wahrnehmung des Neuen und seiner Deutung Zeit liegt, ist er einen Schritt weiter. Er hat erkannt, daß diese Zeit ein Prozess der Distanzierung ist, in dem sich der Wahrnehmung ein Beobachter gegenüberstellt (von der Perzeption zur Apperzeption). Er sieht das die Distanz zur Wahrnehmung ihre Deutung erzwingt und somit die Erkenntnis begrenzt; weil solche Erkenntnis stets begrenzt ist.
Kann Hans also bevor er den zweiten Schritt, die Erkenntnis der Wahrnehmung vollzieht, beim ersten Schritt bleiben, nämlich der Wahrnehmung und auf Erkenntnis verzichten, weil sie ohnehin beschränkt ist? Kann Hans dies, dann ist die Wahrnehmung die Erkenntnis. Dann wird die Wahrnehmung nicht katalogisiert, um andere Wahrnehmungen mit ihrer Hilfe zu deuten. Dann haben wir Erkenntnis, die sich selbst genügt, weil sie keinen Erkennenden braucht.
Das wäre die pure Magie. Es wäre kein Erkennender (kein Hans) mehr da, sondern nur noch die Erkenntnis. Sprich die Welt erkennt sich selbst. Denn sie ist die Bibliothek allen Seins.
Hast Du Deinen Beitrag so gemeint, dann könnte ich Dir in Bezug auf Schöpfung zustimmen. Denn Schöpfung wäre in der Tat das, wo etwas in die Welt tritt, was nicht aus dem Bekannten abgeleitet wurde.
Heftig für Samstag Mittag finde ich.
Scriniarius

Hans ( gelöscht )
Beiträge:

28.10.2005 13:10
#4 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

In der von Dir beschriebenen Weise habe ich es gemeint, wobei ich es etwas knapper formulierte. Jedenfalls hast Du recht, dass es sich um eine semantische und keine semiotische Fragestellung handelt, was die Begrifflichkeit "Erkenntnis" betrifft.
Ich denke, dass das Problem grundsätzlich unter dem Aspekt gesehen werden muss, inwieweit man personale und apersonale Wahrnehmungen voneinander abgrenzen kann. Ich bezweifle, ob dies überhaupt möglich ist.
Gruß Hans

formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

29.10.2005 13:06
#5 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

>In der von Dir beschriebenen Weise habe ich es gemeint, wobei ich es etwas knapper formulierte. Jedenfalls hast Du recht, dass es sich um eine semantische und keine semiotische Fragestellung handelt, was die Begrifflichkeit "Erkenntnis" betrifft.
>Ich denke, dass das Problem grundsätzlich unter dem Aspekt gesehen werden muss, inwieweit man personale und apersonale Wahrnehmungen voneinander abgrenzen kann. Ich bezweifle, ob dies überhaupt möglich ist.
>Gruß Hans
Die Frage, ob Erkenntnis ein alchemistischer Vorgang oder ein Aspekt der Schöpfung ist, läßt sich kaum getrennt untersuchen, weil die Alchemie einen schöpferischen Prozeß darlegt und die Schöpfung möglicher Weise als alchemistischer Vorgang gesehen werden kann.
Gehen wir davon aus, daß Erkenntnis als Rückbesinnung auf die Leere gesehen werden kann und Leere etwas schöpferisches ist, so könnte Erkenntnis sowohl als alchemistischer Vorgang, als auch Schöpfung gesehen werden.
Liebe Grüße, formidolosus!

Hans ( gelöscht )
Beiträge:

29.10.2005 13:46
#6 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

>>In der von Dir beschriebenen Weise habe ich es gemeint, wobei ich es etwas knapper formulierte. Jedenfalls hast Du recht, dass es sich um eine semantische und keine semiotische Fragestellung handelt, was die Begrifflichkeit "Erkenntnis" betrifft.
>>Ich denke, dass das Problem grundsätzlich unter dem Aspekt gesehen werden muss, inwieweit man personale und apersonale Wahrnehmungen voneinander abgrenzen kann. Ich bezweifle, ob dies überhaupt möglich ist.
>>Gruß Hans
>Die Frage, ob Erkenntnis ein alchemistischer Vorgang oder ein Aspekt der Schöpfung ist, läßt sich kaum getrennt untersuchen, weil die Alchemie einen schöpferischen Prozeß darlegt und die Schöpfung möglicher Weise als alchemistischer Vorgang gesehen werden kann.
>Gehen wir davon aus, daß Erkenntnis als Rückbesinnung auf die Leere gesehen werden kann und Leere etwas schöpferisches ist, so könnte Erkenntnis sowohl als alchemistischer Vorgang, als auch Schöpfung gesehen werden.
>Liebe Grüße, formidolosus!

Demnach wäre Erkenntnis wohl etwas Religiöses. Leere ist jedenfalls nach heutiger physikalischer Meinung der Ursprung der Schöpfung. Nur welche Form der Erkenntnis ist in dieser Weise schöpferisch? Doch nur die apersonale? Und doch weiß der Mensch, dass er erkannt hat, was er nicht erkennen kann. Seltsam.
Gruß Hans

Sonnenstark ( gelöscht )
Beiträge:

30.10.2005 13:54
#7 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

>>>In der von Dir beschriebenen Weise habe ich es gemeint, wobei ich es etwas knapper formulierte. Jedenfalls hast Du recht, dass es sich um eine semantische und keine semiotische Fragestellung handelt, was die Begrifflichkeit "Erkenntnis" betrifft.
>>>Ich denke, dass das Problem grundsätzlich unter dem Aspekt gesehen werden muss, inwieweit man personale und apersonale Wahrnehmungen voneinander abgrenzen kann. Ich bezweifle, ob dies überhaupt möglich ist.
>>>Gruß Hans
>>Die Frage, ob Erkenntnis ein alchemistischer Vorgang oder ein Aspekt der Schöpfung ist, läßt sich kaum getrennt untersuchen, weil die Alchemie einen schöpferischen Prozeß darlegt und die Schöpfung möglicher Weise als alchemistischer Vorgang gesehen werden kann.
>>Gehen wir davon aus, daß Erkenntnis als Rückbesinnung auf die Leere gesehen werden kann und Leere etwas schöpferisches ist, so könnte Erkenntnis sowohl als alchemistischer Vorgang, als auch Schöpfung gesehen werden.
>>Liebe Grüße, formidolosus!
>Demnach wäre Erkenntnis wohl etwas Religiöses. Leere ist jedenfalls nach heutiger physikalischer Meinung der Ursprung der Schöpfung. Nur welche Form der Erkenntnis ist in dieser Weise schöpferisch? Doch nur die apersonale? Und doch weiß der Mensch, dass er erkannt hat, was er nicht erkennen kann. Seltsam.
>Gruß Hans
Noch einfacher und noch kürzer. Ich erkenne was ich bereits kenne. Erkennen ist Wiederkennenlernen. Ich erkenne: Ich ist Illusion. Illusion verfliegt. Zurück bleibt Hirn, das nun erkennt, was es kennt, aber Ich nicht kannte. Ende der Seltsamkeit.
sonnig+stark=Sonnenstark

Helga ( gelöscht )
Beiträge:

30.10.2005 13:38
#8 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

>>>>In der von Dir beschriebenen Weise habe ich es gemeint, wobei ich es etwas knapper formulierte. Jedenfalls hast Du recht, dass es sich um eine semantische und keine semiotische Fragestellung handelt, was die Begrifflichkeit "Erkenntnis" betrifft.
>>>>Ich denke, dass das Problem grundsätzlich unter dem Aspekt gesehen werden muss, inwieweit man personale und apersonale Wahrnehmungen voneinander abgrenzen kann. Ich bezweifle, ob dies überhaupt möglich ist.
>>>>Gruß Hans
>>>Die Frage, ob Erkenntnis ein alchemistischer Vorgang oder ein Aspekt der Schöpfung ist, läßt sich kaum getrennt untersuchen, weil die Alchemie einen schöpferischen Prozeß darlegt und die Schöpfung möglicher Weise als alchemistischer Vorgang gesehen werden kann.
>>>Gehen wir davon aus, daß Erkenntnis als Rückbesinnung auf die Leere gesehen werden kann und Leere etwas schöpferisches ist, so könnte Erkenntnis sowohl als alchemistischer Vorgang, als auch Schöpfung gesehen werden.
>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>Demnach wäre Erkenntnis wohl etwas Religiöses. Leere ist jedenfalls nach heutiger physikalischer Meinung der Ursprung der Schöpfung. Nur welche Form der Erkenntnis ist in dieser Weise schöpferisch? Doch nur die apersonale? Und doch weiß der Mensch, dass er erkannt hat, was er nicht erkennen kann. Seltsam.
>>Gruß Hans
>Noch einfacher und noch kürzer. Ich erkenne was ich bereits kenne. Erkennen ist Wiederkennenlernen. Ich erkenne: Ich ist Illusion. Illusion verfliegt. Zurück bleibt Hirn, das nun erkennt, was es kennt, aber Ich nicht kannte. Ende der Seltsamkeit.
>sonnig+stark=Sonnenstark
>

Verstehe ich nich. Wieso ist Ich Illusion? Gerade das nackte Ich ,allso wenn man alles ablegen könnte und eben dieses Ich betrachten würde ,würde man sich dann nicht erkennen? Sein wares Ich erkennen.Es würde durch nicht verfälscht.
Gruß Helga

Janina ( gelöscht )
Beiträge:

31.10.2005 13:57
#9 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

>>>>>In der von Dir beschriebenen Weise habe ich es gemeint, wobei ich es etwas knapper formulierte. Jedenfalls hast Du recht, dass es sich um eine semantische und keine semiotische Fragestellung handelt, was die Begrifflichkeit "Erkenntnis" betrifft.
>>>>>Ich denke, dass das Problem grundsätzlich unter dem Aspekt gesehen werden muss, inwieweit man personale und apersonale Wahrnehmungen voneinander abgrenzen kann. Ich bezweifle, ob dies überhaupt möglich ist.
>>>>>Gruß Hans
>>>>Die Frage, ob Erkenntnis ein alchemistischer Vorgang oder ein Aspekt der Schöpfung ist, läßt sich kaum getrennt untersuchen, weil die Alchemie einen schöpferischen Prozeß darlegt und die Schöpfung möglicher Weise als alchemistischer Vorgang gesehen werden kann.
>>>>Gehen wir davon aus, daß Erkenntnis als Rückbesinnung auf die Leere gesehen werden kann und Leere etwas schöpferisches ist, so könnte Erkenntnis sowohl als alchemistischer Vorgang, als auch Schöpfung gesehen werden.
>>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>>Demnach wäre Erkenntnis wohl etwas Religiöses. Leere ist jedenfalls nach heutiger physikalischer Meinung der Ursprung der Schöpfung. Nur welche Form der Erkenntnis ist in dieser Weise schöpferisch? Doch nur die apersonale? Und doch weiß der Mensch, dass er erkannt hat, was er nicht erkennen kann. Seltsam.
>>>Gruß Hans
>>Noch einfacher und noch kürzer. Ich erkenne was ich bereits kenne. Erkennen ist Wiederkennenlernen. Ich erkenne: Ich ist Illusion. Illusion verfliegt. Zurück bleibt Hirn, das nun erkennt, was es kennt, aber Ich nicht kannte. Ende der Seltsamkeit.
>>sonnig+stark=Sonnenstark
>>
>Verstehe ich nich. Wieso ist Ich Illusion? Gerade das nackte Ich ,allso wenn man alles ablegen könnte und eben dieses Ich betrachten würde ,würde man sich dann nicht erkennen? Sein wares Ich erkennen.Es würde durch nicht verfälscht.
>Gruß Helga

Wenn alles "abgelegt" ist, gibt es kein ICH mehr.
Das ICH-Bewusstsein ist das Ego.

Gruß Janina

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

31.10.2005 13:16
#10 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

>>>>>>In der von Dir beschriebenen Weise habe ich es gemeint, wobei ich es etwas knapper formulierte. Jedenfalls hast Du recht, dass es sich um eine semantische und keine semiotische Fragestellung handelt, was die Begrifflichkeit "Erkenntnis" betrifft.
>>>>>>Ich denke, dass das Problem grundsätzlich unter dem Aspekt gesehen werden muss, inwieweit man personale und apersonale Wahrnehmungen voneinander abgrenzen kann. Ich bezweifle, ob dies überhaupt möglich ist.
>>>>>>Gruß Hans
>>>>>Die Frage, ob Erkenntnis ein alchemistischer Vorgang oder ein Aspekt der Schöpfung ist, läßt sich kaum getrennt untersuchen, weil die Alchemie einen schöpferischen Prozeß darlegt und die Schöpfung möglicher Weise als alchemistischer Vorgang gesehen werden kann.
>>>>>Gehen wir davon aus, daß Erkenntnis als Rückbesinnung auf die Leere gesehen werden kann und Leere etwas schöpferisches ist, so könnte Erkenntnis sowohl als alchemistischer Vorgang, als auch Schöpfung gesehen werden.
>>>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>>>Demnach wäre Erkenntnis wohl etwas Religiöses. Leere ist jedenfalls nach heutiger physikalischer Meinung der Ursprung der Schöpfung. Nur welche Form der Erkenntnis ist in dieser Weise schöpferisch? Doch nur die apersonale? Und doch weiß der Mensch, dass er erkannt hat, was er nicht erkennen kann. Seltsam.
>>>>Gruß Hans
>>>Noch einfacher und noch kürzer. Ich erkenne was ich bereits kenne. Erkennen ist Wiederkennenlernen. Ich erkenne: Ich ist Illusion. Illusion verfliegt. Zurück bleibt Hirn, das nun erkennt, was es kennt, aber Ich nicht kannte. Ende der Seltsamkeit.
>>>sonnig+stark=Sonnenstark
>>>
>>Verstehe ich nich. Wieso ist Ich Illusion? Gerade das nackte Ich ,allso wenn man alles ablegen könnte und eben dieses Ich betrachten würde ,würde man sich dann nicht erkennen? Sein wares Ich erkennen.Es würde durch nicht verfälscht.
>>Gruß Helga
>Wenn alles "abgelegt" ist, gibt es kein ICH mehr.
>Das ICH-Bewusstsein ist das Ego.
>Gruß Janina

So isses ! Unsere "Ichs" sind unsere Masken, die Rollen, die wir spielen auf der Bühne des Lebens, oder im Forum der Magie. Unsere Rollen sind eine erträumte Sammlung aus Zuneigungen, Abneigungen, Begierden, Vorstellungen und Anhaftungen, die das Ich in ein Gefängnis aus selbigem einkerkern, was den Irrglauben an das Ego noch verstärkt und die Illusion des Abgetrenntseins vom Ganzen zementiert. Ein weiser Weißer sagte mir hierzu, dass es dennoch nicht darum geht, dieses unvollkommene, erträumte und illusionäre Ich abzulehnen. Ich sage, hier beißt sich die Katze nicht in den Schwanz, sondern in die Feiheit.
Gruß Anke

Janina ( gelöscht )
Beiträge:

31.10.2005 13:30
#11 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

>>>>>>>In der von Dir beschriebenen Weise habe ich es gemeint, wobei ich es etwas knapper formulierte. Jedenfalls hast Du recht, dass es sich um eine semantische und keine semiotische Fragestellung handelt, was die Begrifflichkeit "Erkenntnis" betrifft.
>>>>>>>Ich denke, dass das Problem grundsätzlich unter dem Aspekt gesehen werden muss, inwieweit man personale und apersonale Wahrnehmungen voneinander abgrenzen kann. Ich bezweifle, ob dies überhaupt möglich ist.
>>>>>>>Gruß Hans
>>>>>>Die Frage, ob Erkenntnis ein alchemistischer Vorgang oder ein Aspekt der Schöpfung ist, läßt sich kaum getrennt untersuchen, weil die Alchemie einen schöpferischen Prozeß darlegt und die Schöpfung möglicher Weise als alchemistischer Vorgang gesehen werden kann.
>>>>>>Gehen wir davon aus, daß Erkenntnis als Rückbesinnung auf die Leere gesehen werden kann und Leere etwas schöpferisches ist, so könnte Erkenntnis sowohl als alchemistischer Vorgang, als auch Schöpfung gesehen werden.
>>>>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>>>>Demnach wäre Erkenntnis wohl etwas Religiöses. Leere ist jedenfalls nach heutiger physikalischer Meinung der Ursprung der Schöpfung. Nur welche Form der Erkenntnis ist in dieser Weise schöpferisch? Doch nur die apersonale? Und doch weiß der Mensch, dass er erkannt hat, was er nicht erkennen kann. Seltsam.
>>>>>Gruß Hans
>>>>Noch einfacher und noch kürzer. Ich erkenne was ich bereits kenne. Erkennen ist Wiederkennenlernen. Ich erkenne: Ich ist Illusion. Illusion verfliegt. Zurück bleibt Hirn, das nun erkennt, was es kennt, aber Ich nicht kannte. Ende der Seltsamkeit.
>>>>sonnig+stark=Sonnenstark
>>>>
>>>Verstehe ich nich. Wieso ist Ich Illusion? Gerade das nackte Ich ,allso wenn man alles ablegen könnte und eben dieses Ich betrachten würde ,würde man sich dann nicht erkennen? Sein wares Ich erkennen.Es würde durch nicht verfälscht.
>>>Gruß Helga
>>Wenn alles "abgelegt" ist, gibt es kein ICH mehr.
>>Das ICH-Bewusstsein ist das Ego.
>>Gruß Janina
>So isses ! Unsere "Ichs" sind unsere Masken, die Rollen, die wir spielen auf der Bühne des Lebens, oder im Forum der Magie. Unsere Rollen sind eine erträumte Sammlung aus Zuneigungen, Abneigungen, Begierden, Vorstellungen und Anhaftungen, die das Ich in ein Gefängnis aus selbigem einkerkern, was den Irrglauben an das Ego noch verstärkt und die Illusion des Abgetrenntseins vom Ganzen zementiert. Ein weiser Weißer sagte mir hierzu, dass es dennoch nicht darum geht, dieses unvollkommene, erträumte und illusionäre Ich abzulehnen. Ich sage, hier beißt sich die Katze nicht in den Schwanz, sondern in die Feiheit.
>Gruß Anke

Hi Anke,
also ich sehs so.
Es geht nicht darum es Ego aufzugeben, sondern die Motive zu beherrschen. Da ist auch wieder der Wille entscheidend, geh ich in das Motiv und leb es aus oder geh ich bewusst raus.
Ich hab die Ambition die Illusionen zu erkennen. Der Krux *gg* ist, es ist im Verhältnis recht einfach Illusionen aufzugeben, die man eh doof fand...es gibt nun aber auch die, die man mag und die auch aufzugeben, ist für mich nicht ganz so einfach. Nur an so Stellen muss man gucken was man will.
Und wenn Du weißt dass es Illusion ist, kannst Du entscheiden welche Du bewusst lebst... weil wir sind ja alle voraussichtlich noch ein paar Jahre hier.
Gruß Janina

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

03.11.2005 13:03
#12 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

>>>>>>>>In der von Dir beschriebenen Weise habe ich es gemeint, wobei ich es etwas knapper formulierte. Jedenfalls hast Du recht, dass es sich um eine semantische und keine semiotische Fragestellung handelt, was die Begrifflichkeit "Erkenntnis" betrifft.
>>>>>>>>Ich denke, dass das Problem grundsätzlich unter dem Aspekt gesehen werden muss, inwieweit man personale und apersonale Wahrnehmungen voneinander abgrenzen kann. Ich bezweifle, ob dies überhaupt möglich ist.
>>>>>>>>Gruß Hans
>>>>>>>Die Frage, ob Erkenntnis ein alchemistischer Vorgang oder ein Aspekt der Schöpfung ist, läßt sich kaum getrennt untersuchen, weil die Alchemie einen schöpferischen Prozeß darlegt und die Schöpfung möglicher Weise als alchemistischer Vorgang gesehen werden kann.
>>>>>>>Gehen wir davon aus, daß Erkenntnis als Rückbesinnung auf die Leere gesehen werden kann und Leere etwas schöpferisches ist, so könnte Erkenntnis sowohl als alchemistischer Vorgang, als auch Schöpfung gesehen werden.
>>>>>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>>>>>Demnach wäre Erkenntnis wohl etwas Religiöses. Leere ist jedenfalls nach heutiger physikalischer Meinung der Ursprung der Schöpfung. Nur welche Form der Erkenntnis ist in dieser Weise schöpferisch? Doch nur die apersonale? Und doch weiß der Mensch, dass er erkannt hat, was er nicht erkennen kann. Seltsam.
>>>>>>Gruß Hans
>>>>>Noch einfacher und noch kürzer. Ich erkenne was ich bereits kenne. Erkennen ist Wiederkennenlernen. Ich erkenne: Ich ist Illusion. Illusion verfliegt. Zurück bleibt Hirn, das nun erkennt, was es kennt, aber Ich nicht kannte. Ende der Seltsamkeit.
>>>>>sonnig+stark=Sonnenstark
>>>>>
>>>>Verstehe ich nich. Wieso ist Ich Illusion? Gerade das nackte Ich ,allso wenn man alles ablegen könnte und eben dieses Ich betrachten würde ,würde man sich dann nicht erkennen? Sein wares Ich erkennen.Es würde durch nicht verfälscht.
>>>>Gruß Helga
>>>Wenn alles "abgelegt" ist, gibt es kein ICH mehr.
>>>Das ICH-Bewusstsein ist das Ego.
>>>Gruß Janina
>>So isses ! Unsere "Ichs" sind unsere Masken, die Rollen, die wir spielen auf der Bühne des Lebens, oder im Forum der Magie. Unsere Rollen sind eine erträumte Sammlung aus Zuneigungen, Abneigungen, Begierden, Vorstellungen und Anhaftungen, die das Ich in ein Gefängnis aus selbigem einkerkern, was den Irrglauben an das Ego noch verstärkt und die Illusion des Abgetrenntseins vom Ganzen zementiert. Ein weiser Weißer sagte mir hierzu, dass es dennoch nicht darum geht, dieses unvollkommene, erträumte und illusionäre Ich abzulehnen. Ich sage, hier beißt sich die Katze nicht in den Schwanz, sondern in die Feiheit.
>>Gruß Anke
>Hi Anke,
>also ich sehs so.
>Es geht nicht darum es Ego aufzugeben, sondern die Motive zu beherrschen. Da ist auch wieder der Wille entscheidend, geh ich in das Motiv und leb es aus oder geh ich bewusst raus.
>Ich hab die Ambition die Illusionen zu erkennen. Der Krux *gg* ist, es ist im Verhältnis recht einfach Illusionen aufzugeben, die man eh doof fand...es gibt nun aber auch die, die man mag und die auch aufzugeben, ist für mich nicht ganz so einfach. Nur an so Stellen muss man gucken was man will.
>Und wenn Du weißt dass es Illusion ist, kannst Du entscheiden welche Du bewusst lebst... weil wir sind ja alle voraussichtlich noch ein paar Jahre hier.
>Gruß Janina

Hallo Janina,
so kompliziert mache ich es mir zur Zeit nicht mehr, denn auch im Bezug auf die Motive kann man sich leicht mal ein X für ein U vormachen. Ich versuche also gar nicht erst, meine Motive zu beherrschen. Viel mehr beherrsche ich meine Gedanken, d.h. ich lasse in alles einfach Liebe fließen. Ärgere ich mich beispielsweise über irgendetwas, dann sehe ich mir das zwar an, aber ich halte mich nicht damit auf, ich betrachte es mit den Augen der Liebe und, lasse es dann los. Sehe ich es mir hingegen an und denke, dass ich dieses oder jenes nicht an mir haben möchte, investiere ich ablehnende Energie, was höchstens zu dem Erfolg führt, dass sich die Kraft dessen, was ich loswerden möchte, noch verstärkt. Bedinungslose Liebe ist alles was Du brauchst um frei zu sein, denn knüpfst Du die Liebe an diese oder jene Motive, Verhaltensmuster e.t.c., bindest Du die Energie und blockierst sie wieder und wieder.
Viele Grüsse
Anke

Janina ( gelöscht )
Beiträge:

03.11.2005 13:46
#13 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

>>>>>>>>>In der von Dir beschriebenen Weise habe ich es gemeint, wobei ich es etwas knapper formulierte. Jedenfalls hast Du recht, dass es sich um eine semantische und keine semiotische Fragestellung handelt, was die Begrifflichkeit "Erkenntnis" betrifft.
>>>>>>>>>Ich denke, dass das Problem grundsätzlich unter dem Aspekt gesehen werden muss, inwieweit man personale und apersonale Wahrnehmungen voneinander abgrenzen kann. Ich bezweifle, ob dies überhaupt möglich ist.
>>>>>>>>>Gruß Hans
>>>>>>>>Die Frage, ob Erkenntnis ein alchemistischer Vorgang oder ein Aspekt der Schöpfung ist, läßt sich kaum getrennt untersuchen, weil die Alchemie einen schöpferischen Prozeß darlegt und die Schöpfung möglicher Weise als alchemistischer Vorgang gesehen werden kann.
>>>>>>>>Gehen wir davon aus, daß Erkenntnis als Rückbesinnung auf die Leere gesehen werden kann und Leere etwas schöpferisches ist, so könnte Erkenntnis sowohl als alchemistischer Vorgang, als auch Schöpfung gesehen werden.
>>>>>>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>>>>>>Demnach wäre Erkenntnis wohl etwas Religiöses. Leere ist jedenfalls nach heutiger physikalischer Meinung der Ursprung der Schöpfung. Nur welche Form der Erkenntnis ist in dieser Weise schöpferisch? Doch nur die apersonale? Und doch weiß der Mensch, dass er erkannt hat, was er nicht erkennen kann. Seltsam.
>>>>>>>Gruß Hans
>>>>>>Noch einfacher und noch kürzer. Ich erkenne was ich bereits kenne. Erkennen ist Wiederkennenlernen. Ich erkenne: Ich ist Illusion. Illusion verfliegt. Zurück bleibt Hirn, das nun erkennt, was es kennt, aber Ich nicht kannte. Ende der Seltsamkeit.
>>>>>>sonnig+stark=Sonnenstark
>>>>>>
>>>>>Verstehe ich nich. Wieso ist Ich Illusion? Gerade das nackte Ich ,allso wenn man alles ablegen könnte und eben dieses Ich betrachten würde ,würde man sich dann nicht erkennen? Sein wares Ich erkennen.Es würde durch nicht verfälscht.
>>>>>Gruß Helga
>>>>Wenn alles "abgelegt" ist, gibt es kein ICH mehr.
>>>>Das ICH-Bewusstsein ist das Ego.
>>>>Gruß Janina
>>>So isses ! Unsere "Ichs" sind unsere Masken, die Rollen, die wir spielen auf der Bühne des Lebens, oder im Forum der Magie. Unsere Rollen sind eine erträumte Sammlung aus Zuneigungen, Abneigungen, Begierden, Vorstellungen und Anhaftungen, die das Ich in ein Gefängnis aus selbigem einkerkern, was den Irrglauben an das Ego noch verstärkt und die Illusion des Abgetrenntseins vom Ganzen zementiert. Ein weiser Weißer sagte mir hierzu, dass es dennoch nicht darum geht, dieses unvollkommene, erträumte und illusionäre Ich abzulehnen. Ich sage, hier beißt sich die Katze nicht in den Schwanz, sondern in die Feiheit.
>>>Gruß Anke
>>Hi Anke,
>>also ich sehs so.
>>Es geht nicht darum es Ego aufzugeben, sondern die Motive zu beherrschen. Da ist auch wieder der Wille entscheidend, geh ich in das Motiv und leb es aus oder geh ich bewusst raus.
>>Ich hab die Ambition die Illusionen zu erkennen. Der Krux *gg* ist, es ist im Verhältnis recht einfach Illusionen aufzugeben, die man eh doof fand...es gibt nun aber auch die, die man mag und die auch aufzugeben, ist für mich nicht ganz so einfach. Nur an so Stellen muss man gucken was man will.
>>Und wenn Du weißt dass es Illusion ist, kannst Du entscheiden welche Du bewusst lebst... weil wir sind ja alle voraussichtlich noch ein paar Jahre hier.
>>Gruß Janina
>Hallo Janina,
>so kompliziert mache ich es mir zur Zeit nicht mehr, denn auch im Bezug auf die Motive kann man sich leicht mal ein X für ein U vormachen. Ich versuche also gar nicht erst, meine Motive zu beherrschen. Viel mehr beherrsche ich meine Gedanken, d.h. ich lasse in alles einfach Liebe fließen. Ärgere ich mich beispielsweise über irgendetwas, dann sehe ich mir das zwar an, aber ich halte mich nicht damit auf, ich betrachte es mit den Augen der Liebe und, lasse es dann los. Sehe ich es mir hingegen an und denke, dass ich dieses oder jenes nicht an mir haben möchte, investiere ich ablehnende Energie, was höchstens zu dem Erfolg führt, dass sich die Kraft dessen, was ich loswerden möchte, noch verstärkt. Bedinungslose Liebe ist alles was Du brauchst um frei zu sein, denn knüpfst Du die Liebe an diese oder jene Motive, Verhaltensmuster e.t.c., bindest Du die Energie und blockierst sie wieder und wieder.
>Viele Grüsse
>Anke

Hi Anke,
ich kann sehr gut nehmen was Du sagst. So habe ich das mit der Motivkontrollen nicht gemeint, nicht im Sinne von "dagegen kämpfen".
Das wäre Ego mit Ego bekämpfen. Es ist ein Teil von mir und wenn ich es ablehne, wird es größer, wie ein Kind dass Aufmerksamkeit sucht, sie nicht bekommt und dann die Tischdecke runterreißt, dann hat man den Salat.

Ich finde du machst auch eine Art von Motivkontrolle, allein wenn Du Liebe durch das Motiv fließen lässt und es langsam dadurch ersetzt. Es ist eine schöne Art aus der Rille zu gehen.
Du hast ja mehrere Möglichkeiten aus den Motiven rauszugehen, wenn Du willst, jeweils auch auf den drei Ebenen.
Du nimmst die Seelenebene, was ich persönlich sehr schön finde, da mir das Seelengefühl subjektiv auch das schönste Gefühl gibt.
Bei mir klappt es mit Humor oder Körperlichkeit gut.
Vielleicht bist du schon mehr in der Liebe, dass Du dieses Instrument so wirkungsvoll einsetzen kannst, für mich ist das in einer Motivsituation ein zu großer Sprung.
Oder ist es vielleicht auch so, dass wenn ich aus einer Rille gehen will, ich auch über Humor und Körperlichkeit in die Liebe gehe? Quasi als Zwischenstation.
liebe Grüße Janina

Anke ( gelöscht )
Beiträge:

04.11.2005 13:01
#14 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

>>>>>>>>>>In der von Dir beschriebenen Weise habe ich es gemeint, wobei ich es etwas knapper formulierte. Jedenfalls hast Du recht, dass es sich um eine semantische und keine semiotische Fragestellung handelt, was die Begrifflichkeit "Erkenntnis" betrifft.
>>>>>>>>>>Ich denke, dass das Problem grundsätzlich unter dem Aspekt gesehen werden muss, inwieweit man personale und apersonale Wahrnehmungen voneinander abgrenzen kann. Ich bezweifle, ob dies überhaupt möglich ist.
>>>>>>>>>>Gruß Hans
>>>>>>>>>Die Frage, ob Erkenntnis ein alchemistischer Vorgang oder ein Aspekt der Schöpfung ist, läßt sich kaum getrennt untersuchen, weil die Alchemie einen schöpferischen Prozeß darlegt und die Schöpfung möglicher Weise als alchemistischer Vorgang gesehen werden kann.
>>>>>>>>>Gehen wir davon aus, daß Erkenntnis als Rückbesinnung auf die Leere gesehen werden kann und Leere etwas schöpferisches ist, so könnte Erkenntnis sowohl als alchemistischer Vorgang, als auch Schöpfung gesehen werden.
>>>>>>>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>>>>>>>Demnach wäre Erkenntnis wohl etwas Religiöses. Leere ist jedenfalls nach heutiger physikalischer Meinung der Ursprung der Schöpfung. Nur welche Form der Erkenntnis ist in dieser Weise schöpferisch? Doch nur die apersonale? Und doch weiß der Mensch, dass er erkannt hat, was er nicht erkennen kann. Seltsam.
>>>>>>>>Gruß Hans
>>>>>>>Noch einfacher und noch kürzer. Ich erkenne was ich bereits kenne. Erkennen ist Wiederkennenlernen. Ich erkenne: Ich ist Illusion. Illusion verfliegt. Zurück bleibt Hirn, das nun erkennt, was es kennt, aber Ich nicht kannte. Ende der Seltsamkeit.
>>>>>>>sonnig+stark=Sonnenstark
>>>>>>>
>>>>>>Verstehe ich nich. Wieso ist Ich Illusion? Gerade das nackte Ich ,allso wenn man alles ablegen könnte und eben dieses Ich betrachten würde ,würde man sich dann nicht erkennen? Sein wares Ich erkennen.Es würde durch nicht verfälscht.
>>>>>>Gruß Helga
>>>>>Wenn alles "abgelegt" ist, gibt es kein ICH mehr.
>>>>>Das ICH-Bewusstsein ist das Ego.
>>>>>Gruß Janina
>>>>So isses ! Unsere "Ichs" sind unsere Masken, die Rollen, die wir spielen auf der Bühne des Lebens, oder im Forum der Magie. Unsere Rollen sind eine erträumte Sammlung aus Zuneigungen, Abneigungen, Begierden, Vorstellungen und Anhaftungen, die das Ich in ein Gefängnis aus selbigem einkerkern, was den Irrglauben an das Ego noch verstärkt und die Illusion des Abgetrenntseins vom Ganzen zementiert. Ein weiser Weißer sagte mir hierzu, dass es dennoch nicht darum geht, dieses unvollkommene, erträumte und illusionäre Ich abzulehnen. Ich sage, hier beißt sich die Katze nicht in den Schwanz, sondern in die Feiheit.
>>>>Gruß Anke
>>>Hi Anke,
>>>also ich sehs so.
>>>Es geht nicht darum es Ego aufzugeben, sondern die Motive zu beherrschen. Da ist auch wieder der Wille entscheidend, geh ich in das Motiv und leb es aus oder geh ich bewusst raus.
>>>Ich hab die Ambition die Illusionen zu erkennen. Der Krux *gg* ist, es ist im Verhältnis recht einfach Illusionen aufzugeben, die man eh doof fand...es gibt nun aber auch die, die man mag und die auch aufzugeben, ist für mich nicht ganz so einfach. Nur an so Stellen muss man gucken was man will.
>>>Und wenn Du weißt dass es Illusion ist, kannst Du entscheiden welche Du bewusst lebst... weil wir sind ja alle voraussichtlich noch ein paar Jahre hier.
>>>Gruß Janina
>>Hallo Janina,
>>so kompliziert mache ich es mir zur Zeit nicht mehr, denn auch im Bezug auf die Motive kann man sich leicht mal ein X für ein U vormachen. Ich versuche also gar nicht erst, meine Motive zu beherrschen. Viel mehr beherrsche ich meine Gedanken, d.h. ich lasse in alles einfach Liebe fließen. Ärgere ich mich beispielsweise über irgendetwas, dann sehe ich mir das zwar an, aber ich halte mich nicht damit auf, ich betrachte es mit den Augen der Liebe und, lasse es dann los. Sehe ich es mir hingegen an und denke, dass ich dieses oder jenes nicht an mir haben möchte, investiere ich ablehnende Energie, was höchstens zu dem Erfolg führt, dass sich die Kraft dessen, was ich loswerden möchte, noch verstärkt. Bedinungslose Liebe ist alles was Du brauchst um frei zu sein, denn knüpfst Du die Liebe an diese oder jene Motive, Verhaltensmuster e.t.c., bindest Du die Energie und blockierst sie wieder und wieder.
>>Viele Grüsse
>>Anke
>Hi Anke,
>ich kann sehr gut nehmen was Du sagst. So habe ich das mit der Motivkontrollen nicht gemeint, nicht im Sinne von "dagegen kämpfen".
>Das wäre Ego mit Ego bekämpfen. Es ist ein Teil von mir und wenn ich es ablehne, wird es größer, wie ein Kind dass Aufmerksamkeit sucht, sie nicht bekommt und dann die Tischdecke runterreißt, dann hat man den Salat.
>Ich finde du machst auch eine Art von Motivkontrolle, allein wenn Du Liebe durch das Motiv fließen lässt und es langsam dadurch ersetzt. Es ist eine schöne Art aus der Rille zu gehen.
>Du hast ja mehrere Möglichkeiten aus den Motiven rauszugehen, wenn Du willst, jeweils auch auf den drei Ebenen.
>Du nimmst die Seelenebene, was ich persönlich sehr schön finde, da mir das Seelengefühl subjektiv auch das schönste Gefühl gibt.
>Bei mir klappt es mit Humor oder Körperlichkeit gut.
>Vielleicht bist du schon mehr in der Liebe, dass Du dieses Instrument so wirkungsvoll einsetzen kannst, für mich ist das in einer Motivsituation ein zu großer Sprung.
>Oder ist es vielleicht auch so, dass wenn ich aus einer Rille gehen will, ich auch über Humor und Körperlichkeit in die Liebe gehe? Quasi als Zwischenstation.
>liebe Grüße Janina

Hallo Janina,
Deine Natur ist Liebe, Du kannst nicht mehr oder weniger darin sein. Die Frage ist jeweils nur, ob Du die Liebe zulassen kannst, oder ob Du sie blockierst. Blockierst Du ihre Energie, entsteht Dunkelheit. Dunkelheit läßt sich nicht durch Liebe ersetzen oder, wie Du schreibst, gar kontrollieren. Dunkelheit löst sich auf, wenn sie mit Licht ( Liebe ) durchflutet wird. Deine Motive können daher sein, was sie sein wollen. Ist Dein Motiv Liebe, kann es durch Liebe nur noch verstärkt werden. Ist Dein Motiv Eigennutz, löst es sich durch Liebe auf. Entscheidest Du Dich durch die Kraft Deiner Gedanken dafür, dass Du Dich und Deine momentane Situation liebst, erwarte kein bestimmtes Gefühl, oder, dass Du augenblicklich aus dem Schneider bist. Es geht einfach nur darum jegliches Analysieren und Bewerten aufzugeben und Dich immer wieder für Deine wahre Natur zu entscheiden. Was du fühlst oder denkst, das bist Du nicht. Alles was Du bist ist bedingunslose Liebe. Solange Du sagst, dieser oder jener Sprung ist mir noch zu groß, weißt Du nicht, dass Du Liebe bist. Wenn ich morgens aufwache und mich mies fühle, dann identifiziere ich mich nicht mehr damit, einfach weil ich weiß, dass ich nicht dieses Gefühl bin. Das bedeutet nicht, dass ich es verdränge. Ich sehe es mir an und sage: Ich liebe Dich, und dann löst es sich auf. Wenn es am nächsten Tag wieder an meine Türe klopft, umarme ich es wieder. Würde ich allerdings darauf achten, alles so einzurichten, damit ich mich ja nicht mies fühle, dann würde ich Kontrolle und somit Macht ausüben. Sei Dir sicher, dass sich das miese Gefühl dadurch erst recht willkommen fühlt. Im Grunde bedeutet lieben alles aufzugeben, nicht nur einmal, zweimal oder gelegentlich, sondern immer und in jeder Lage.
Viele Grüsse
Anke

Janina ( gelöscht )
Beiträge:

04.11.2005 13:51
#15 RE: Erkenntnis Thread geschlossen

>Hallo Janina,
>Deine Natur ist Liebe, Du kannst nicht mehr oder weniger darin sein. Die Frage ist jeweils nur, ob Du die Liebe zulassen kannst, oder ob Du sie blockierst. Blockierst Du ihre Energie, entsteht Dunkelheit. Dunkelheit läßt sich nicht durch Liebe ersetzen oder, wie Du schreibst, gar kontrollieren. Dunkelheit löst sich auf, wenn sie mit Licht ( Liebe ) durchflutet wird. Deine Motive können daher sein, was sie sein wollen. Ist Dein Motiv Liebe, kann es durch Liebe nur noch verstärkt werden. Ist Dein Motiv Eigennutz, löst es sich durch Liebe auf. Entscheidest Du Dich durch die Kraft Deiner Gedanken dafür, dass Du Dich und Deine momentane Situation liebst, erwarte kein bestimmtes Gefühl, oder, dass Du augenblicklich aus dem Schneider bist. Es geht einfach nur darum jegliches Analysieren und Bewerten aufzugeben und Dich immer wieder für Deine wahre Natur zu entscheiden. Was du fühlst oder denkst, das bist Du nicht. Alles was Du bist ist bedingunslose Liebe. Solange Du sagst, dieser oder jener Sprung ist mir noch zu groß, weißt Du nicht, dass Du Liebe bist. Wenn ich morgens aufwache und mich mies fühle, dann identifiziere ich mich nicht mehr damit, einfach weil ich weiß, dass ich nicht dieses Gefühl bin. Das bedeutet nicht, dass ich es verdränge. Ich sehe es mir an und sage: Ich liebe Dich, und dann löst es sich auf. Wenn es am nächsten Tag wieder an meine Türe klopft, umarme ich es wieder. Würde ich allerdings darauf achten, alles so einzurichten, damit ich mich ja nicht mies fühle, dann würde ich Kontrolle und somit Macht ausüben. Sei Dir sicher, dass sich das miese Gefühl dadurch erst recht willkommen fühlt. Im Grunde bedeutet lieben alles aufzugeben, nicht nur einmal, zweimal oder gelegentlich, sondern immer und in jeder Lage.
>Viele Grüsse
>Anke

Anke,
dazu ist für mich nichts mehr zu sagen. Aber ich will noch was sagen und zwar, dass ich die Liebe in Deinen Worten gespürt habe und mich sehr freue, dass ich hier solche Zeilen von Dir lesen darf und ich wünsche mir dass ich lerne, dass ich das, was ich bin nicht mehr verleugne, wegstoße oder Angst davor habe.

Janina

Seiten 1 | 2
 Sprung  
Xobor Ein Kostenloses Forum | Einfach ein Forum erstellen