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Weiße Magie als Weg zur Selbsterkenntnis ist das Thema dieses Forums.

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Listinus Toplisten
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Dieses Thema hat 22 Antworten
und wurde 254 mal aufgerufen
 Das Vorgängerforum "Die Macht der weißen Magie"
Seiten 1 | 2
formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2005 13:17
RE: tatsächlich Thread geschlossen

Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
Krishnamurti

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:55
#2 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>Krishnamurti
>Hi Formi, schwerer Tobak was du da auffährst. Ob nun Krishnamurti hin oder her, muß aber von meiner Seite aus einigem wiedersprechen.
>Erfahrungen sind für mein Verständnis keine Bindung an Zeit, da Zeit ja eigendlich Illusion ist. Erfahrungen haben immer etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, sofern man sie als solches erkennt, dabei spielt Zeit und Raum überhaupt keine Rolle. Der Geist verkümmert nicht indem er Erfahrungen sammelt, im Gegenteil, er verkümmert nur dann, wenn er nicht bereit ist das Beste aus den gesammelten Erfahrungen zu machen. Vielmehr öffnet man sich durch das Zulassen der Erfahrungen dem Wandel, er läßt ihn zu, und somit den Raum. Flucht verschließt den Raum. Der Geist kann also einen scheibar defensiven Mechanismus nicht zerstören, sondern nur beibehalten, wenn er sich dem Wandel der Selbsterkenntnis verschließt. Erfahrung hat nur dann an an Bedeutung verloren, wenn man dem Raum nicht vertraut, und sich ihm hingibt, indem man sich ihm aus Angst vor dem Wandel nicht öffnet. Das Tasächliche kann ja auch der Raum sein, und nicht das, was wir für tatsächlich halten, also die Illusion des Tatsächlichen. Bewerten kann man nur das, was materiell gepolt ist. Der Raum ist allles, also weder schön noch häßlich, noch gut oder schlecht. Wer vor der tatsächlichen Illusion flieht, indem er versucht den Raum zu bezwingen, flieht in der Tat vor dem Wandel, und allem was damit verbunden ist. Das Erfahren von dem Tatsächlichen gilt es anzunehmen, also ehrlich mit ihenen umzugehen, indem man sich selbst eingesteht nicht perfekt zu sein, nicht vor ihm zu fliehen, nur dann kann der Geist sich dem dem Ganzen öffnen und eben nicht verkümmern. Und Erfahrung hat sowiso keine Bedeutung für den Raum,nur für den Einzelnen, denn der Raum schöpt ja aus den Erfahrungen eines Einzelnen. Es wäre ja dann auch Wertung, Erfahrungen an sich zu werten verkümmern den Geist, denn Erfahrung sind weder gut noch ist sie schlecht. Wer das Beste aus Erfahrungen zu machen vermag verliert somit nichts, er kann nur dazubekommen, Selbsterkenntnis.
>Lieben Gruß Sandra

Liebe Sandra,
Zeit ist keine Illusion, sondern eine physikalische Dimension. Was Du meinst zielt auf psychologische Zeit, die die Vorstellung des Werdens vermittelt. Also die durchaus erfahrbare Tatsache, dass man werden kann. Erfahrungen, wie K. sie meinte, sind an solches Werden gebunden. Denn die Erfahrung setzt einen Erfahrenden und das Zu-Erfahrende voraus. Dies verlangt Zeit. Es ist ein kontrollierter Vorgang in dem ein Denkender über das ihm Gegenwärtige nachdenkt.
Erfahrungen haben grundsätzlich nichts mit Selbsterkenntnis zu tun. Sie können ein Selbsterkennen befördern, tun es aber selten. Eher konditionieren sie den Erfahrenden. Er verfängt sich in die Rille seiner Erfahrungen.
Der Geist verkümmert durch die Ansammlung von Erfahrungen, er wird stumpf. Erfahrungen sind die Basis der Vorurteile. Ein erfahrener Geist sammelt die Erfahrungen und misst an ihnen das Neue. Er ist weil erfahren kein geschmeidiger Geist mehr.
Zulassen von Erfahrung öffnet nicht zum Wandel. Erfahrung kann verändern, zugleich aber stabilisiert sie den sich Verändernden auf das Erfahrene hin. Erfahrung hat nichts mit dem Raum gemein. Der Raum bleibt dem Erfahrenden verschlossen. Der Raum ist kein Gegenüber. Er lässt sich nicht analysieren. Wer aus dem Raum flieht, war nie in ihm.
Das Tatsächliche kann nicht auch der Raum sein. Das Tatsächliche ist das Unmittelbare. Es ist der Moment in dem es keinen Beobachter und kein Beobachtetes gibt. Es ist Totalität. Es stellt sich nicht die Frage, ob es im Raum ist. Es ist Raum. Das Tatsächliche ist Meditation, die Abwesenheit des Beobachters.
Der Irrtum bei all diesen Versuchen, sich dem Raum zu nähern, ist der, daß man sich ihm aus seinem Ich heraus nähert. Doch dieses Ich kann sich nicht nähern. Es ist der Kontroller aller Erfahrung. Es will und wird immer nur erfahren. Denn da das Ich nur scheinbar ist, muss es sich bewegen. Bewegung ist Zeit. Zeit stabilisiert das Ich, macht es zum erfahrbaren Gegenstand. Erfahre „ich“ das Tatsächliche, deute „ich“ es. Es ist Trennung da. Diese Trennung aber ist die Flucht des „Ich“, denn nur in der Trennung - in der Zeit – kann es sein.
Licht und Liebe
Zaubergeist

Sonnenstark ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:38
#3 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>Krishnamurti
>Hi Formi, schwerer Tobak was du da auffährst. Ob nun Krishnamurti hin oder her, muß aber von meiner Seite aus einigem wiedersprechen.
>Erfahrungen sind für mein Verständnis keine Bindung an Zeit, da Zeit ja eigendlich Illusion ist. Erfahrungen haben immer etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, sofern man sie als solches erkennt, dabei spielt Zeit und Raum überhaupt keine Rolle. Der Geist verkümmert nicht indem er Erfahrungen sammelt, im Gegenteil, er verkümmert nur dann, wenn er nicht bereit ist das Beste aus den gesammelten Erfahrungen zu machen. Vielmehr öffnet man sich durch das Zulassen der Erfahrungen dem Wandel, er läßt ihn zu, und somit den Raum. Flucht verschließt den Raum. Der Geist kann also einen scheibar defensiven Mechanismus nicht zerstören, sondern nur beibehalten, wenn er sich dem Wandel der Selbsterkenntnis verschließt. Erfahrung hat nur dann an an Bedeutung verloren, wenn man dem Raum nicht vertraut, und sich ihm hingibt, indem man sich ihm aus Angst vor dem Wandel nicht öffnet. Das Tasächliche kann ja auch der Raum sein, und nicht das, was wir für tatsächlich halten, also die Illusion des Tatsächlichen. Bewerten kann man nur das, was materiell gepolt ist. Der Raum ist allles, also weder schön noch häßlich, noch gut oder schlecht. Wer vor der tatsächlichen Illusion flieht, indem er versucht den Raum zu bezwingen, flieht in der Tat vor dem Wandel, und allem was damit verbunden ist. Das Erfahren von dem Tatsächlichen gilt es anzunehmen, also ehrlich mit ihenen umzugehen, indem man sich selbst eingesteht nicht perfekt zu sein, nicht vor ihm zu fliehen, nur dann kann der Geist sich dem dem Ganzen öffnen und eben nicht verkümmern. Und Erfahrung hat sowiso keine Bedeutung für den Raum,nur für den Einzelnen, denn der Raum schöpt ja aus den Erfahrungen eines Einzelnen. Es wäre ja dann auch Wertung, Erfahrungen an sich zu werten verkümmern den Geist, denn Erfahrung sind weder gut noch ist sie schlecht. Wer das Beste aus Erfahrungen zu machen vermag verliert somit nichts, er kann nur dazubekommen, Selbsterkenntnis.
>Lieben Gruß Sandra
Kann es sein, dass du da was nicht verstanden hast? Willst dein Ego an der Schwelle nicht abgeben.[img]http://bilder25.parsimony.net/forum62903/grinsgrins.gif>

Sonnenstark ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:21
#4 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>Krishnamurti
>>>Hi Formi, schwerer Tobak was du da auffährst. Ob nun Krishnamurti hin oder her, muß aber von meiner Seite aus einigem wiedersprechen.
>>>Erfahrungen sind für mein Verständnis keine Bindung an Zeit, da Zeit ja eigendlich Illusion ist. Erfahrungen haben immer etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, sofern man sie als solches erkennt, dabei spielt Zeit und Raum überhaupt keine Rolle. Der Geist verkümmert nicht indem er Erfahrungen sammelt, im Gegenteil, er verkümmert nur dann, wenn er nicht bereit ist das Beste aus den gesammelten Erfahrungen zu machen. Vielmehr öffnet man sich durch das Zulassen der Erfahrungen dem Wandel, er läßt ihn zu, und somit den Raum. Flucht verschließt den Raum. Der Geist kann also einen scheibar defensiven Mechanismus nicht zerstören, sondern nur beibehalten, wenn er sich dem Wandel der Selbsterkenntnis verschließt. Erfahrung hat nur dann an an Bedeutung verloren, wenn man dem Raum nicht vertraut, und sich ihm hingibt, indem man sich ihm aus Angst vor dem Wandel nicht öffnet. Das Tasächliche kann ja auch der Raum sein, und nicht das, was wir für tatsächlich halten, also die Illusion des Tatsächlichen. Bewerten kann man nur das, was materiell gepolt ist. Der Raum ist allles, also weder schön noch häßlich, noch gut oder schlecht. Wer vor der tatsächlichen Illusion flieht, indem er versucht den Raum zu bezwingen, flieht in der Tat vor dem Wandel, und allem was damit verbunden ist. Das Erfahren von dem Tatsächlichen gilt es anzunehmen, also ehrlich mit ihenen umzugehen, indem man sich selbst eingesteht nicht perfekt zu sein, nicht vor ihm zu fliehen, nur dann kann der Geist sich dem dem Ganzen öffnen und eben nicht verkümmern. Und Erfahrung hat sowiso keine Bedeutung für den Raum,nur für den Einzelnen, denn der Raum schöpt ja aus den Erfahrungen eines Einzelnen. Es wäre ja dann auch Wertung, Erfahrungen an sich zu werten verkümmern den Geist, denn Erfahrung sind weder gut noch ist sie schlecht. Wer das Beste aus Erfahrungen zu machen vermag verliert somit nichts, er kann nur dazubekommen, Selbsterkenntnis.
>>>Lieben Gruß Sandra
>>Kann es sein, dass du da was nicht verstanden hast? Willst dein Ego an der Schwelle nicht abgeben.[img]http://bilder25.parsimony.net/forum62903/grinsgrins.gif>>Türsteher Sonnenstark
>Habe einfach mir nur einmal eigenständi gedanken darüber gemacht un den Text von dem guten krishnamurti, nur weil er von ihm ist nicht als nom plus ultra hingenommen. Immer nur texte, auch wenn sie noch so gut sind reinzustellen ist zwar einfach, dennoch ist es auch legitim es auch anders sehen zu könne. Ob das dann nu richtig ist lasse ich ofen. Für mich hat das nichts mit männlicher oder weiblicher Denke zu tun, und wer hingeht und nur dann jemanden hereinläßt, der ohne nachzudenken das was Vorgabe ist hinnimmt, NUR um reinzudürfen, na dann bleib ich lieber "draußen". Die Zeiten wandeln sich eben, und wer auf seinem Standpunkt behaart, ohne ihn zu überdeken kann sich nicht wandeln, bestenfalls entfernen. Von meiner Seite aus will ich niemanden überzeugen, aber aus Ego Prinzipien beizubealten ist alles, aber kein Wandel.
>Gruß zur Nacht
Es ging mir nicht um die polarisation männlich/weibliche Denke, es ging mir ums bild der spermie. Weil sie sich aufgibt entsteht etwas, das ist alles.
Und nur weil du dir selbst gedanken machst, sind das noch keine gedanken, die an der sache ritzen. Ist doch mächtig egomäßig, wenn du meinst, den Krishnamurti auszuhebeln, und dir dabei den hebel verbiegst ... Gute Nacht

Sonnenstark ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:03
#5 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>>>Krishnamurti
>>>>>Hi Formi, schwerer Tobak was du da auffährst. Ob nun Krishnamurti hin oder her, muß aber von meiner Seite aus einigem wiedersprechen.
>>>>>Erfahrungen sind für mein Verständnis keine Bindung an Zeit, da Zeit ja eigendlich Illusion ist. Erfahrungen haben immer etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, sofern man sie als solches erkennt, dabei spielt Zeit und Raum überhaupt keine Rolle. Der Geist verkümmert nicht indem er Erfahrungen sammelt, im Gegenteil, er verkümmert nur dann, wenn er nicht bereit ist das Beste aus den gesammelten Erfahrungen zu machen. Vielmehr öffnet man sich durch das Zulassen der Erfahrungen dem Wandel, er läßt ihn zu, und somit den Raum. Flucht verschließt den Raum. Der Geist kann also einen scheibar defensiven Mechanismus nicht zerstören, sondern nur beibehalten, wenn er sich dem Wandel der Selbsterkenntnis verschließt. Erfahrung hat nur dann an an Bedeutung verloren, wenn man dem Raum nicht vertraut, und sich ihm hingibt, indem man sich ihm aus Angst vor dem Wandel nicht öffnet. Das Tasächliche kann ja auch der Raum sein, und nicht das, was wir für tatsächlich halten, also die Illusion des Tatsächlichen. Bewerten kann man nur das, was materiell gepolt ist. Der Raum ist allles, also weder schön noch häßlich, noch gut oder schlecht. Wer vor der tatsächlichen Illusion flieht, indem er versucht den Raum zu bezwingen, flieht in der Tat vor dem Wandel, und allem was damit verbunden ist. Das Erfahren von dem Tatsächlichen gilt es anzunehmen, also ehrlich mit ihenen umzugehen, indem man sich selbst eingesteht nicht perfekt zu sein, nicht vor ihm zu fliehen, nur dann kann der Geist sich dem dem Ganzen öffnen und eben nicht verkümmern. Und Erfahrung hat sowiso keine Bedeutung für den Raum,nur für den Einzelnen, denn der Raum schöpt ja aus den Erfahrungen eines Einzelnen. Es wäre ja dann auch Wertung, Erfahrungen an sich zu werten verkümmern den Geist, denn Erfahrung sind weder gut noch ist sie schlecht. Wer das Beste aus Erfahrungen zu machen vermag verliert somit nichts, er kann nur dazubekommen, Selbsterkenntnis.
>>>>>Lieben Gruß Sandra
>>>>Kann es sein, dass du da was nicht verstanden hast? Willst dein Ego an der Schwelle nicht abgeben.[img]http://bilder25.parsimony.net/forum62903/grinsgrins.gif>>>>Türsteher Sonnenstark
>>>Habe einfach mir nur einmal eigenständi gedanken darüber gemacht un den Text von dem guten krishnamurti, nur weil er von ihm ist nicht als nom plus ultra hingenommen. Immer nur Texte, auch wenn sie noch so gut sind reinzustellen ist zwar einfach, dennoch ist es auch legitim es auch anders sehen zu könne. Ob das dann nu richtig ist lasse ich ofen. Für mich hat das nichts mit männlicher oder weiblicher Denke zu tun, und wer hingeht und nur dann jemanden hereinläßt, der ohne nachzudenken das was Vorgabe ist hinnimmt, NUR um reinzudürfen, na dann bleib ich lieber "draußen". Die Zeiten wandeln sich eben, und wer auf seinem Standpunkt behaart, ohne ihn zu überdeken kann sich nicht wandeln, bestenfalls entfernen. Von meiner Seite aus will ich niemanden überzeugen, aber aus Ego Prinzipien beizubealten ist alles, aber kein Wandel.
>>>Gruß zur Nacht
>>Es ging mir nicht um die polarisation männlich/weibliche Denke, es ging mir ums bild der spermie. Weil sie sich aufgibt entsteht etwas, das ist alles.
>>Und nur weil du dir selbst gedanken machst, sind das noch keine gedanken, die an der sache ritzen. Ist doch mächtig egomäßig, wenn du meinst, den Krishnamurti auszuhebeln, und dir dabei den hebel verbiegst ... >>Gute Nacht
>>
>Morgen lieber Sonnenstark,
>kann es vielleicht sein dass wir in der Tat aneinander vorbeigeredet haben? Du hast geschrieben ich soll es doch mal mit der männlichen Denke versuchen, so als Spermie gedacht. Das war wohl der Punkt, der mich ins Ego getreiben hat. Was meinst du mit dem Ausdruck Bild der "Spermie"? Das war der Punkt, der mich irritiert hat, weil ich ihn fehlinterpretiert habe, Spermie, hat das nicht was mit Sperma zu tun, oder was war damit sonst gemeint? Bitte erklär es mir. Unlängst hat sich jemand etwas aufgeregt, dass Texte von Krishnamurti bei jeder passenden Gelegenheit einfach so ins Forum gestellt weden, das wäre zu einfach. Diesmal hab ich mir über einen Text von ihm einfach mal meine ganz eigenen Gedanken gemacht, und hab ihn an verschiedenen Stellen nicht eins zu eins so wie der Verfasser gesehen, sondern auch eine andere Sichtweise dessen hinzugefügt, und selbst wenn sie nicht ultra war, ist doch wurscht. Für mich hat das nicht zwangsläufig etwas mit Ego zu tun, aber egal. Du hast Recht, nur weil ich mir Gedanken mache, ritzt es an der Sache an sich ja nichts. Aushebeln tut man auch keinen Text, indem man ihm eine andere Sichtweise hinzufügt.
>Alles Liebe,
>Sandra
Gruß Sonnenstark

KnabeSüßlein ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:56
#6 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>>>>Krishnamurti
>>>>>>Hi Formi, schwerer Tobak was du da auffährst. Ob nun Krishnamurti hin oder her, muß aber von meiner Seite aus einigem wiedersprechen.
>>>>>>Erfahrungen sind für mein Verständnis keine Bindung an Zeit, da Zeit ja eigendlich Illusion ist. Erfahrungen haben immer etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, sofern man sie als solches erkennt, dabei spielt Zeit und Raum überhaupt keine Rolle. Der Geist verkümmert nicht indem er Erfahrungen sammelt, im Gegenteil, er verkümmert nur dann, wenn er nicht bereit ist das Beste aus den gesammelten Erfahrungen zu machen. Vielmehr öffnet man sich durch das Zulassen der Erfahrungen dem Wandel, er läßt ihn zu, und somit den Raum. Flucht verschließt den Raum. Der Geist kann also einen scheibar defensiven Mechanismus nicht zerstören, sondern nur beibehalten, wenn er sich dem Wandel der Selbsterkenntnis verschließt. Erfahrung hat nur dann an an Bedeutung verloren, wenn man dem Raum nicht vertraut, und sich ihm hingibt, indem man sich ihm aus Angst vor dem Wandel nicht öffnet. Das Tasächliche kann ja auch der Raum sein, und nicht das, was wir für tatsächlich halten, also die Illusion des Tatsächlichen. Bewerten kann man nur das, was materiell gepolt ist. Der Raum ist allles, also weder schön noch häßlich, noch gut oder schlecht. Wer vor der tatsächlichen Illusion flieht, indem er versucht den Raum zu bezwingen, flieht in der Tat vor dem Wandel, und allem was damit verbunden ist. Das Erfahren von dem Tatsächlichen gilt es anzunehmen, also ehrlich mit ihenen umzugehen, indem man sich selbst eingesteht nicht perfekt zu sein, nicht vor ihm zu fliehen, nur dann kann der Geist sich dem dem Ganzen öffnen und eben nicht verkümmern. Und Erfahrung hat sowiso keine Bedeutung für den Raum,nur für den Einzelnen, denn der Raum schöpt ja aus den Erfahrungen eines Einzelnen. Es wäre ja dann auch Wertung, Erfahrungen an sich zu werten verkümmern den Geist, denn Erfahrung sind weder gut noch ist sie schlecht. Wer das Beste aus Erfahrungen zu machen vermag verliert somit nichts, er kann nur dazubekommen, Selbsterkenntnis.
>>>>>>Lieben Gruß Sandra
>>>>>Kann es sein, dass du da was nicht verstanden hast? Willst dein Ego an der Schwelle nicht abgeben.[img]http://bilder25.parsimony.net/forum62903/grinsgrins.gif>>>>>Türsteher Sonnenstark
>>>>Habe einfach mir nur einmal eigenständi gedanken darüber gemacht un den Text von dem guten krishnamurti, nur weil er von ihm ist nicht als nom plus ultra hingenommen. Immer nur Texte, auch wenn sie noch so gut sind reinzustellen ist zwar einfach, dennoch ist es auch legitim es auch anders sehen zu könne. Ob das dann nu richtig ist lasse ich ofen. Für mich hat das nichts mit männlicher oder weiblicher Denke zu tun, und wer hingeht und nur dann jemanden hereinläßt, der ohne nachzudenken das was Vorgabe ist hinnimmt, NUR um reinzudürfen, na dann bleib ich lieber "draußen". Die Zeiten wandeln sich eben, und wer auf seinem Standpunkt behaart, ohne ihn zu überdeken kann sich nicht wandeln, bestenfalls entfernen. Von meiner Seite aus will ich niemanden überzeugen, aber aus Ego Prinzipien beizubealten ist alles, aber kein Wandel.
>>>>Gruß zur Nacht
>>>Es ging mir nicht um die polarisation männlich/weibliche Denke, es ging mir ums bild der spermie. Weil sie sich aufgibt entsteht etwas, das ist alles.
>>>Und nur weil du dir selbst gedanken machst, sind das noch keine gedanken, die an der sache ritzen. Ist doch mächtig egomäßig, wenn du meinst, den Krishnamurti auszuhebeln, und dir dabei den hebel verbiegst ... >>>Gute Nacht
>>>
>>Morgen lieber Sonnenstark,
>>kann es vielleicht sein dass wir in der Tat aneinander vorbeigeredet haben? Du hast geschrieben ich soll es doch mal mit der männlichen Denke versuchen, so als Spermie gedacht. Das war wohl der Punkt, der mich ins Ego getreiben hat. Was meinst du mit dem Ausdruck Bild der "Spermie"? Das war der Punkt, der mich irritiert hat, weil ich ihn fehlinterpretiert habe, Spermie, hat das nicht was mit Sperma zu tun, oder was war damit sonst gemeint? Bitte erklär es mir. Unlängst hat sich jemand etwas aufgeregt, dass Texte von Krishnamurti bei jeder passenden Gelegenheit einfach so ins Forum gestellt weden, das wäre zu einfach. Diesmal hab ich mir über einen Text von ihm einfach mal meine ganz eigenen Gedanken gemacht, und hab ihn an verschiedenen Stellen nicht eins zu eins so wie der Verfasser gesehen, sondern auch eine andere Sichtweise dessen hinzugefügt, und selbst wenn sie nicht ultra war, ist doch wurscht. Für mich hat das nicht zwangsläufig etwas mit Ego zu tun, aber egal. Du hast Recht, nur weil ich mir Gedanken mache, ritzt es an der Sache an sich ja nichts. Aushebeln tut man auch keinen Text, indem man ihm eine andere Sichtweise hinzufügt.
>>Alles Liebe,
>>Sandra
>>Gruß Sonnenstark

Erschöpfung in Vollendung, dass ist völlige Dekadenz, widerspricht aber tatsächlich meinem weiblichen Gefüge, denn ich vollende häufig, aber ohne Erschöpfung.
Knabe Süßlein

formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:19
#7 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>>>>>Krishnamurti
>>>>>>>Hi Formi, schwerer Tobak was du da auffährst. Ob nun Krishnamurti hin oder her, muß aber von meiner Seite aus einigem wiedersprechen.
>>>>>>>Erfahrungen sind für mein Verständnis keine Bindung an Zeit, da Zeit ja eigendlich Illusion ist. Erfahrungen haben immer etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, sofern man sie als solches erkennt, dabei spielt Zeit und Raum überhaupt keine Rolle. Der Geist verkümmert nicht indem er Erfahrungen sammelt, im Gegenteil, er verkümmert nur dann, wenn er nicht bereit ist das Beste aus den gesammelten Erfahrungen zu machen. Vielmehr öffnet man sich durch das Zulassen der Erfahrungen dem Wandel, er läßt ihn zu, und somit den Raum. Flucht verschließt den Raum. Der Geist kann also einen scheibar defensiven Mechanismus nicht zerstören, sondern nur beibehalten, wenn er sich dem Wandel der Selbsterkenntnis verschließt. Erfahrung hat nur dann an an Bedeutung verloren, wenn man dem Raum nicht vertraut, und sich ihm hingibt, indem man sich ihm aus Angst vor dem Wandel nicht öffnet. Das Tasächliche kann ja auch der Raum sein, und nicht das, was wir für tatsächlich halten, also die Illusion des Tatsächlichen. Bewerten kann man nur das, was materiell gepolt ist. Der Raum ist allles, also weder schön noch häßlich, noch gut oder schlecht. Wer vor der tatsächlichen Illusion flieht, indem er versucht den Raum zu bezwingen, flieht in der Tat vor dem Wandel, und allem was damit verbunden ist. Das Erfahren von dem Tatsächlichen gilt es anzunehmen, also ehrlich mit ihenen umzugehen, indem man sich selbst eingesteht nicht perfekt zu sein, nicht vor ihm zu fliehen, nur dann kann der Geist sich dem dem Ganzen öffnen und eben nicht verkümmern. Und Erfahrung hat sowiso keine Bedeutung für den Raum,nur für den Einzelnen, denn der Raum schöpt ja aus den Erfahrungen eines Einzelnen. Es wäre ja dann auch Wertung, Erfahrungen an sich zu werten verkümmern den Geist, denn Erfahrung sind weder gut noch ist sie schlecht. Wer das Beste aus Erfahrungen zu machen vermag verliert somit nichts, er kann nur dazubekommen, Selbsterkenntnis.
>>>>>>>Lieben Gruß Sandra
>>>>>>Kann es sein, dass du da was nicht verstanden hast? Willst dein Ego an der Schwelle nicht abgeben.[img]http://bilder25.parsimony.net/forum62903/grinsgrins.gif>>>>>>Türsteher Sonnenstark
>>>>>Habe einfach mir nur einmal eigenständi gedanken darüber gemacht un den Text von dem guten krishnamurti, nur weil er von ihm ist nicht als nom plus ultra hingenommen. Immer nur Texte, auch wenn sie noch so gut sind reinzustellen ist zwar einfach, dennoch ist es auch legitim es auch anders sehen zu könne. Ob das dann nu richtig ist lasse ich ofen. Für mich hat das nichts mit männlicher oder weiblicher Denke zu tun, und wer hingeht und nur dann jemanden hereinläßt, der ohne nachzudenken das was Vorgabe ist hinnimmt, NUR um reinzudürfen, na dann bleib ich lieber "draußen". Die Zeiten wandeln sich eben, und wer auf seinem Standpunkt behaart, ohne ihn zu überdeken kann sich nicht wandeln, bestenfalls entfernen. Von meiner Seite aus will ich niemanden überzeugen, aber aus Ego Prinzipien beizubealten ist alles, aber kein Wandel.
>>>>>Gruß zur Nacht
>>>>Es ging mir nicht um die polarisation männlich/weibliche Denke, es ging mir ums bild der spermie. Weil sie sich aufgibt entsteht etwas, das ist alles.
>>>>Und nur weil du dir selbst gedanken machst, sind das noch keine gedanken, die an der sache ritzen. Ist doch mächtig egomäßig, wenn du meinst, den Krishnamurti auszuhebeln, und dir dabei den hebel verbiegst ... >>>>Gute Nacht
>>>>
>>>Morgen lieber Sonnenstark,
>>>kann es vielleicht sein dass wir in der Tat aneinander vorbeigeredet haben? Du hast geschrieben ich soll es doch mal mit der männlichen Denke versuchen, so als Spermie gedacht. Das war wohl der Punkt, der mich ins Ego getreiben hat. Was meinst du mit dem Ausdruck Bild der "Spermie"? Das war der Punkt, der mich irritiert hat, weil ich ihn fehlinterpretiert habe, Spermie, hat das nicht was mit Sperma zu tun, oder was war damit sonst gemeint? Bitte erklär es mir. Unlängst hat sich jemand etwas aufgeregt, dass Texte von Krishnamurti bei jeder passenden Gelegenheit einfach so ins Forum gestellt weden, das wäre zu einfach. Diesmal hab ich mir über einen Text von ihm einfach mal meine ganz eigenen Gedanken gemacht, und hab ihn an verschiedenen Stellen nicht eins zu eins so wie der Verfasser gesehen, sondern auch eine andere Sichtweise dessen hinzugefügt, und selbst wenn sie nicht ultra war, ist doch wurscht. Für mich hat das nicht zwangsläufig etwas mit Ego zu tun, aber egal. Du hast Recht, nur weil ich mir Gedanken mache, ritzt es an der Sache an sich ja nichts. Aushebeln tut man auch keinen Text, indem man ihm eine andere Sichtweise hinzufügt.
>>>Alles Liebe,
>>>Sandra
>>>>Gruß Sonnenstark
>Erschöpfung in Vollendung, dass ist völlige Dekadenz, widerspricht aber tatsächlich meinem weiblichen Gefüge, denn ich vollende häufig, aber ohne Erschöpfung.
>Knabe Süßlein
Erschöpfung ist auch ne Schöpfung.
Liebe Grüße, formidolosus!

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:00
#8 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>>>>Krishnamurti
>>>>>>Hi Formi, schwerer Tobak was du da auffährst. Ob nun Krishnamurti hin oder her, muß aber von meiner Seite aus einigem wiedersprechen.
>>>>>>Erfahrungen sind für mein Verständnis keine Bindung an Zeit, da Zeit ja eigendlich Illusion ist. Erfahrungen haben immer etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, sofern man sie als solches erkennt, dabei spielt Zeit und Raum überhaupt keine Rolle. Der Geist verkümmert nicht indem er Erfahrungen sammelt, im Gegenteil, er verkümmert nur dann, wenn er nicht bereit ist das Beste aus den gesammelten Erfahrungen zu machen. Vielmehr öffnet man sich durch das Zulassen der Erfahrungen dem Wandel, er läßt ihn zu, und somit den Raum. Flucht verschließt den Raum. Der Geist kann also einen scheibar defensiven Mechanismus nicht zerstören, sondern nur beibehalten, wenn er sich dem Wandel der Selbsterkenntnis verschließt. Erfahrung hat nur dann an an Bedeutung verloren, wenn man dem Raum nicht vertraut, und sich ihm hingibt, indem man sich ihm aus Angst vor dem Wandel nicht öffnet. Das Tasächliche kann ja auch der Raum sein, und nicht das, was wir für tatsächlich halten, also die Illusion des Tatsächlichen. Bewerten kann man nur das, was materiell gepolt ist. Der Raum ist allles, also weder schön noch häßlich, noch gut oder schlecht. Wer vor der tatsächlichen Illusion flieht, indem er versucht den Raum zu bezwingen, flieht in der Tat vor dem Wandel, und allem was damit verbunden ist. Das Erfahren von dem Tatsächlichen gilt es anzunehmen, also ehrlich mit ihenen umzugehen, indem man sich selbst eingesteht nicht perfekt zu sein, nicht vor ihm zu fliehen, nur dann kann der Geist sich dem dem Ganzen öffnen und eben nicht verkümmern. Und Erfahrung hat sowiso keine Bedeutung für den Raum,nur für den Einzelnen, denn der Raum schöpt ja aus den Erfahrungen eines Einzelnen. Es wäre ja dann auch Wertung, Erfahrungen an sich zu werten verkümmern den Geist, denn Erfahrung sind weder gut noch ist sie schlecht. Wer das Beste aus Erfahrungen zu machen vermag verliert somit nichts, er kann nur dazubekommen, Selbsterkenntnis.
>>>>>>Lieben Gruß Sandra
>>>>>Kann es sein, dass du da was nicht verstanden hast? Willst dein Ego an der Schwelle nicht abgeben.[img]http://bilder25.parsimony.net/forum62903/grinsgrins.gif>>>>>Türsteher Sonnenstark
>>>>Habe einfach mir nur einmal eigenständi gedanken darüber gemacht un den Text von dem guten krishnamurti, nur weil er von ihm ist nicht als nom plus ultra hingenommen. Immer nur Texte, auch wenn sie noch so gut sind reinzustellen ist zwar einfach, dennoch ist es auch legitim es auch anders sehen zu könne. Ob das dann nu richtig ist lasse ich ofen. Für mich hat das nichts mit männlicher oder weiblicher Denke zu tun, und wer hingeht und nur dann jemanden hereinläßt, der ohne nachzudenken das was Vorgabe ist hinnimmt, NUR um reinzudürfen, na dann bleib ich lieber "draußen". Die Zeiten wandeln sich eben, und wer auf seinem Standpunkt behaart, ohne ihn zu überdeken kann sich nicht wandeln, bestenfalls entfernen. Von meiner Seite aus will ich niemanden überzeugen, aber aus Ego Prinzipien beizubealten ist alles, aber kein Wandel.
>>>>Gruß zur Nacht
>>>Es ging mir nicht um die polarisation männlich/weibliche Denke, es ging mir ums bild der spermie. Weil sie sich aufgibt entsteht etwas, das ist alles.
>>>Und nur weil du dir selbst gedanken machst, sind das noch keine gedanken, die an der sache ritzen. Ist doch mächtig egomäßig, wenn du meinst, den Krishnamurti auszuhebeln, und dir dabei den hebel verbiegst ... >>>Gute Nacht
>>>
>>Morgen lieber Sonnenstark,
>>kann es vielleicht sein dass wir in der Tat aneinander vorbeigeredet haben? Du hast geschrieben ich soll es doch mal mit der männlichen Denke versuchen, so als Spermie gedacht. Das war wohl der Punkt, der mich ins Ego getreiben hat. Was meinst du mit dem Ausdruck Bild der "Spermie"? Das war der Punkt, der mich irritiert hat, weil ich ihn fehlinterpretiert habe, Spermie, hat das nicht was mit Sperma zu tun, oder was war damit sonst gemeint? Bitte erklär es mir. Unlängst hat sich jemand etwas aufgeregt, dass Texte von Krishnamurti bei jeder passenden Gelegenheit einfach so ins Forum gestellt weden, das wäre zu einfach. Diesmal hab ich mir über einen Text von ihm einfach mal meine ganz eigenen Gedanken gemacht, und hab ihn an verschiedenen Stellen nicht eins zu eins so wie der Verfasser gesehen, sondern auch eine andere Sichtweise dessen hinzugefügt, und selbst wenn sie nicht ultra war, ist doch wurscht. Für mich hat das nicht zwangsläufig etwas mit Ego zu tun, aber egal. Du hast Recht, nur weil ich mir Gedanken mache, ritzt es an der Sache an sich ja nichts. Aushebeln tut man auch keinen Text, indem man ihm eine andere Sichtweise hinzufügt.
>>Alles Liebe,
>>Sandra
>>Gruß Sonnenstark
Das ist Befruchtung und ansonsten Quark. Hirnlose Spermien müssen nicht vom Denken befreit werden.
Zaubergeist

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:02
#9 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>>>>>Krishnamurti
>>>>>>>Hi Formi, schwerer Tobak was du da auffährst. Ob nun Krishnamurti hin oder her, muß aber von meiner Seite aus einigem wiedersprechen.
>>>>>>>Erfahrungen sind für mein Verständnis keine Bindung an Zeit, da Zeit ja eigendlich Illusion ist. Erfahrungen haben immer etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, sofern man sie als solches erkennt, dabei spielt Zeit und Raum überhaupt keine Rolle. Der Geist verkümmert nicht indem er Erfahrungen sammelt, im Gegenteil, er verkümmert nur dann, wenn er nicht bereit ist das Beste aus den gesammelten Erfahrungen zu machen. Vielmehr öffnet man sich durch das Zulassen der Erfahrungen dem Wandel, er läßt ihn zu, und somit den Raum. Flucht verschließt den Raum. Der Geist kann also einen scheibar defensiven Mechanismus nicht zerstören, sondern nur beibehalten, wenn er sich dem Wandel der Selbsterkenntnis verschließt. Erfahrung hat nur dann an an Bedeutung verloren, wenn man dem Raum nicht vertraut, und sich ihm hingibt, indem man sich ihm aus Angst vor dem Wandel nicht öffnet. Das Tasächliche kann ja auch der Raum sein, und nicht das, was wir für tatsächlich halten, also die Illusion des Tatsächlichen. Bewerten kann man nur das, was materiell gepolt ist. Der Raum ist allles, also weder schön noch häßlich, noch gut oder schlecht. Wer vor der tatsächlichen Illusion flieht, indem er versucht den Raum zu bezwingen, flieht in der Tat vor dem Wandel, und allem was damit verbunden ist. Das Erfahren von dem Tatsächlichen gilt es anzunehmen, also ehrlich mit ihenen umzugehen, indem man sich selbst eingesteht nicht perfekt zu sein, nicht vor ihm zu fliehen, nur dann kann der Geist sich dem dem Ganzen öffnen und eben nicht verkümmern. Und Erfahrung hat sowiso keine Bedeutung für den Raum,nur für den Einzelnen, denn der Raum schöpt ja aus den Erfahrungen eines Einzelnen. Es wäre ja dann auch Wertung, Erfahrungen an sich zu werten verkümmern den Geist, denn Erfahrung sind weder gut noch ist sie schlecht. Wer das Beste aus Erfahrungen zu machen vermag verliert somit nichts, er kann nur dazubekommen, Selbsterkenntnis.
>>>>>>>Lieben Gruß Sandra
>>>>>>Kann es sein, dass du da was nicht verstanden hast? Willst dein Ego an der Schwelle nicht abgeben.[img]http://bilder25.parsimony.net/forum62903/grinsgrins.gif>>>>>>Türsteher Sonnenstark
>>>>>Habe einfach mir nur einmal eigenständi gedanken darüber gemacht un den Text von dem guten krishnamurti, nur weil er von ihm ist nicht als nom plus ultra hingenommen. Immer nur Texte, auch wenn sie noch so gut sind reinzustellen ist zwar einfach, dennoch ist es auch legitim es auch anders sehen zu könne. Ob das dann nu richtig ist lasse ich ofen. Für mich hat das nichts mit männlicher oder weiblicher Denke zu tun, und wer hingeht und nur dann jemanden hereinläßt, der ohne nachzudenken das was Vorgabe ist hinnimmt, NUR um reinzudürfen, na dann bleib ich lieber "draußen". Die Zeiten wandeln sich eben, und wer auf seinem Standpunkt behaart, ohne ihn zu überdeken kann sich nicht wandeln, bestenfalls entfernen. Von meiner Seite aus will ich niemanden überzeugen, aber aus Ego Prinzipien beizubealten ist alles, aber kein Wandel.
>>>>>Gruß zur Nacht
>>>>Es ging mir nicht um die polarisation männlich/weibliche Denke, es ging mir ums bild der spermie. Weil sie sich aufgibt entsteht etwas, das ist alles.
>>>>Und nur weil du dir selbst gedanken machst, sind das noch keine gedanken, die an der sache ritzen. Ist doch mächtig egomäßig, wenn du meinst, den Krishnamurti auszuhebeln, und dir dabei den hebel verbiegst ... >>>>Gute Nacht
>>>>
>>>Morgen lieber Sonnenstark,
>>>kann es vielleicht sein dass wir in der Tat aneinander vorbeigeredet haben? Du hast geschrieben ich soll es doch mal mit der männlichen Denke versuchen, so als Spermie gedacht. Das war wohl der Punkt, der mich ins Ego getreiben hat. Was meinst du mit dem Ausdruck Bild der "Spermie"? Das war der Punkt, der mich irritiert hat, weil ich ihn fehlinterpretiert habe, Spermie, hat das nicht was mit Sperma zu tun, oder was war damit sonst gemeint? Bitte erklär es mir. Unlängst hat sich jemand etwas aufgeregt, dass Texte von Krishnamurti bei jeder passenden Gelegenheit einfach so ins Forum gestellt weden, das wäre zu einfach. Diesmal hab ich mir über einen Text von ihm einfach mal meine ganz eigenen Gedanken gemacht, und hab ihn an verschiedenen Stellen nicht eins zu eins so wie der Verfasser gesehen, sondern auch eine andere Sichtweise dessen hinzugefügt, und selbst wenn sie nicht ultra war, ist doch wurscht. Für mich hat das nicht zwangsläufig etwas mit Ego zu tun, aber egal. Du hast Recht, nur weil ich mir Gedanken mache, ritzt es an der Sache an sich ja nichts. Aushebeln tut man auch keinen Text, indem man ihm eine andere Sichtweise hinzufügt.
>>>Alles Liebe,
>>>Sandra
>>>>Gruß Sonnenstark
>Na toll, da macht so eine Geistesgröße wie der gute Krishanamurti solch geschwollende Worte um die Tatsächlichkeit und Erkenntnis, dass wenn man der Tatsächlichkeit zu viel Bedeutung gibt, kann man sie nicht erfahren.
>Also eingendlich geht es ja dann auch in der Magie immer nur ums vögeln*gg* Denn dadurch kann man am besten erkennen wie sehr man sich an körperliche Erfahrungen als Tatsächlichkeit klammert. Wer sich frei machen kann von dieser Illusion, löst seinen Geist und er kann sich vermehren. Somit kann der losgelöste Geist sich in Freiheit mit der tatsächlichen körperlichen Erfahrung verbinden ohne dabei wieder unfrei zu werden.
>Dann kann der Leere Platz gemacht werden und das gezeichnete Ich kann dann Sein.
>Gruß Sandra
Was nun los, woher die Leichtigkeit. Hat Großmeister also doch recht, man sollte über das Thema Nummer Eins reden, weil da kommt jeder mit.
Gruß Zaubergeist

formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:30
#10 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>>>>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>>>>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>>>>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>>>>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>>>>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>>>>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>>>>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>>>>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>>>>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>>>>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>>>>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>>>>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>>>>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>>>>>>>Krishnamurti
>>>>>>>>>Hi Formi, schwerer Tobak was du da auffährst. Ob nun Krishnamurti hin oder her, muß aber von meiner Seite aus einigem wiedersprechen.
>>>>>>>>>Erfahrungen sind für mein Verständnis keine Bindung an Zeit, da Zeit ja eigendlich Illusion ist. Erfahrungen haben immer etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, sofern man sie als solches erkennt, dabei spielt Zeit und Raum überhaupt keine Rolle. Der Geist verkümmert nicht indem er Erfahrungen sammelt, im Gegenteil, er verkümmert nur dann, wenn er nicht bereit ist das Beste aus den gesammelten Erfahrungen zu machen. Vielmehr öffnet man sich durch das Zulassen der Erfahrungen dem Wandel, er läßt ihn zu, und somit den Raum. Flucht verschließt den Raum. Der Geist kann also einen scheibar defensiven Mechanismus nicht zerstören, sondern nur beibehalten, wenn er sich dem Wandel der Selbsterkenntnis verschließt. Erfahrung hat nur dann an an Bedeutung verloren, wenn man dem Raum nicht vertraut, und sich ihm hingibt, indem man sich ihm aus Angst vor dem Wandel nicht öffnet. Das Tasächliche kann ja auch der Raum sein, und nicht das, was wir für tatsächlich halten, also die Illusion des Tatsächlichen. Bewerten kann man nur das, was materiell gepolt ist. Der Raum ist allles, also weder schön noch häßlich, noch gut oder schlecht. Wer vor der tatsächlichen Illusion flieht, indem er versucht den Raum zu bezwingen, flieht in der Tat vor dem Wandel, und allem was damit verbunden ist. Das Erfahren von dem Tatsächlichen gilt es anzunehmen, also ehrlich mit ihenen umzugehen, indem man sich selbst eingesteht nicht perfekt zu sein, nicht vor ihm zu fliehen, nur dann kann der Geist sich dem dem Ganzen öffnen und eben nicht verkümmern. Und Erfahrung hat sowiso keine Bedeutung für den Raum,nur für den Einzelnen, denn der Raum schöpt ja aus den Erfahrungen eines Einzelnen. Es wäre ja dann auch Wertung, Erfahrungen an sich zu werten verkümmern den Geist, denn Erfahrung sind weder gut noch ist sie schlecht. Wer das Beste aus Erfahrungen zu machen vermag verliert somit nichts, er kann nur dazubekommen, Selbsterkenntnis.
>>>>>>>>>Lieben Gruß Sandra
>>>>>>>>Kann es sein, dass du da was nicht verstanden hast? Willst dein Ego an der Schwelle nicht abgeben.[img]http://bilder25.parsimony.net/forum62903/grinsgrins.gif>>>>>>>>Türsteher Sonnenstark
>>>>>>>Habe einfach mir nur einmal eigenständi gedanken darüber gemacht un den Text von dem guten krishnamurti, nur weil er von ihm ist nicht als nom plus ultra hingenommen. Immer nur Texte, auch wenn sie noch so gut sind reinzustellen ist zwar einfach, dennoch ist es auch legitim es auch anders sehen zu könne. Ob das dann nu richtig ist lasse ich ofen. Für mich hat das nichts mit männlicher oder weiblicher Denke zu tun, und wer hingeht und nur dann jemanden hereinläßt, der ohne nachzudenken das was Vorgabe ist hinnimmt, NUR um reinzudürfen, na dann bleib ich lieber "draußen". Die Zeiten wandeln sich eben, und wer auf seinem Standpunkt behaart, ohne ihn zu überdeken kann sich nicht wandeln, bestenfalls entfernen. Von meiner Seite aus will ich niemanden überzeugen, aber aus Ego Prinzipien beizubealten ist alles, aber kein Wandel.
>>>>>>>Gruß zur Nacht
>>>>>>Es ging mir nicht um die polarisation männlich/weibliche Denke, es ging mir ums bild der spermie. Weil sie sich aufgibt entsteht etwas, das ist alles.
>>>>>>Und nur weil du dir selbst gedanken machst, sind das noch keine gedanken, die an der sache ritzen. Ist doch mächtig egomäßig, wenn du meinst, den Krishnamurti auszuhebeln, und dir dabei den hebel verbiegst ... >>>>>>Gute Nacht
>>>>>>
>>>>>Morgen lieber Sonnenstark,
>>>>>kann es vielleicht sein dass wir in der Tat aneinander vorbeigeredet haben? Du hast geschrieben ich soll es doch mal mit der männlichen Denke versuchen, so als Spermie gedacht. Das war wohl der Punkt, der mich ins Ego getreiben hat. Was meinst du mit dem Ausdruck Bild der "Spermie"? Das war der Punkt, der mich irritiert hat, weil ich ihn fehlinterpretiert habe, Spermie, hat das nicht was mit Sperma zu tun, oder was war damit sonst gemeint? Bitte erklär es mir. Unlängst hat sich jemand etwas aufgeregt, dass Texte von Krishnamurti bei jeder passenden Gelegenheit einfach so ins Forum gestellt weden, das wäre zu einfach. Diesmal hab ich mir über einen Text von ihm einfach mal meine ganz eigenen Gedanken gemacht, und hab ihn an verschiedenen Stellen nicht eins zu eins so wie der Verfasser gesehen, sondern auch eine andere Sichtweise dessen hinzugefügt, und selbst wenn sie nicht ultra war, ist doch wurscht. Für mich hat das nicht zwangsläufig etwas mit Ego zu tun, aber egal. Du hast Recht, nur weil ich mir Gedanken mache, ritzt es an der Sache an sich ja nichts. Aushebeln tut man auch keinen Text, indem man ihm eine andere Sichtweise hinzufügt.
>>>>>Alles Liebe,
>>>>>Sandra
>>>>>>>>Gruß Sonnenstark
>>>Na toll, da macht so eine Geistesgröße wie der gute Krishanamurti solch geschwollende Worte um die Tatsächlichkeit und Erkenntnis, dass wenn man der Tatsächlichkeit zu viel Bedeutung gibt, kann man sie nicht erfahren.
>>>Also eingendlich geht es ja dann auch in der Magie immer nur ums vögeln*gg* Denn dadurch kann man am besten erkennen wie sehr man sich an körperliche Erfahrungen als Tatsächlichkeit klammert. Wer sich frei machen kann von dieser Illusion, löst seinen Geist und er kann sich vermehren. Somit kann der losgelöste Geist sich in Freiheit mit der tatsächlichen körperlichen Erfahrung verbinden ohne dabei wieder unfrei zu werden.
>>>Dann kann der Leere Platz gemacht werden und das gezeichnete Ich kann dann Sein.
>>>Gruß Sandra
>>Was nun los, woher die Leichtigkeit. Hat Großmeister also doch recht, man sollte über das Thema Nummer Eins reden, weil da kommt jeder mit. >Wiso NUR reden?
>Gruß Sandra
Ja genau, reden sind nur Worte.
In der Handlung kommt es augenblicklich.
Liebe Grüße, formidolosus!

formidolosus ( gelöscht )
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18.08.2005 13:28
#11 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>>>>Krishnamurti
>>>>>>Hi Formi, schwerer Tobak was du da auffährst. Ob nun Krishnamurti hin oder her, muß aber von meiner Seite aus einigem wiedersprechen.
>>>>>>Erfahrungen sind für mein Verständnis keine Bindung an Zeit, da Zeit ja eigendlich Illusion ist. Erfahrungen haben immer etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, sofern man sie als solches erkennt, dabei spielt Zeit und Raum überhaupt keine Rolle. Der Geist verkümmert nicht indem er Erfahrungen sammelt, im Gegenteil, er verkümmert nur dann, wenn er nicht bereit ist das Beste aus den gesammelten Erfahrungen zu machen. Vielmehr öffnet man sich durch das Zulassen der Erfahrungen dem Wandel, er läßt ihn zu, und somit den Raum. Flucht verschließt den Raum. Der Geist kann also einen scheibar defensiven Mechanismus nicht zerstören, sondern nur beibehalten, wenn er sich dem Wandel der Selbsterkenntnis verschließt. Erfahrung hat nur dann an an Bedeutung verloren, wenn man dem Raum nicht vertraut, und sich ihm hingibt, indem man sich ihm aus Angst vor dem Wandel nicht öffnet. Das Tasächliche kann ja auch der Raum sein, und nicht das, was wir für tatsächlich halten, also die Illusion des Tatsächlichen. Bewerten kann man nur das, was materiell gepolt ist. Der Raum ist allles, also weder schön noch häßlich, noch gut oder schlecht. Wer vor der tatsächlichen Illusion flieht, indem er versucht den Raum zu bezwingen, flieht in der Tat vor dem Wandel, und allem was damit verbunden ist. Das Erfahren von dem Tatsächlichen gilt es anzunehmen, also ehrlich mit ihenen umzugehen, indem man sich selbst eingesteht nicht perfekt zu sein, nicht vor ihm zu fliehen, nur dann kann der Geist sich dem dem Ganzen öffnen und eben nicht verkümmern. Und Erfahrung hat sowiso keine Bedeutung für den Raum,nur für den Einzelnen, denn der Raum schöpt ja aus den Erfahrungen eines Einzelnen. Es wäre ja dann auch Wertung, Erfahrungen an sich zu werten verkümmern den Geist, denn Erfahrung sind weder gut noch ist sie schlecht. Wer das Beste aus Erfahrungen zu machen vermag verliert somit nichts, er kann nur dazubekommen, Selbsterkenntnis.
>>>>>>Lieben Gruß Sandra
>>>>>Kann es sein, dass du da was nicht verstanden hast? Willst dein Ego an der Schwelle nicht abgeben.[img]http://bilder25.parsimony.net/forum62903/grinsgrins.gif>>>>>Türsteher Sonnenstark
>>>>Habe einfach mir nur einmal eigenständi gedanken darüber gemacht un den Text von dem guten krishnamurti, nur weil er von ihm ist nicht als nom plus ultra hingenommen. Immer nur Texte, auch wenn sie noch so gut sind reinzustellen ist zwar einfach, dennoch ist es auch legitim es auch anders sehen zu könne. Ob das dann nu richtig ist lasse ich ofen. Für mich hat das nichts mit männlicher oder weiblicher Denke zu tun, und wer hingeht und nur dann jemanden hereinläßt, der ohne nachzudenken das was Vorgabe ist hinnimmt, NUR um reinzudürfen, na dann bleib ich lieber "draußen". Die Zeiten wandeln sich eben, und wer auf seinem Standpunkt behaart, ohne ihn zu überdeken kann sich nicht wandeln, bestenfalls entfernen. Von meiner Seite aus will ich niemanden überzeugen, aber aus Ego Prinzipien beizubealten ist alles, aber kein Wandel.
>>>>Gruß zur Nacht
>>>Es ging mir nicht um die polarisation männlich/weibliche Denke, es ging mir ums bild der spermie. Weil sie sich aufgibt entsteht etwas, das ist alles.
>>>Und nur weil du dir selbst gedanken machst, sind das noch keine gedanken, die an der sache ritzen. Ist doch mächtig egomäßig, wenn du meinst, den Krishnamurti auszuhebeln, und dir dabei den hebel verbiegst ... >>>Gute Nacht
>>>
>>Morgen lieber Sonnenstark,
>>kann es vielleicht sein dass wir in der Tat aneinander vorbeigeredet haben? Du hast geschrieben ich soll es doch mal mit der männlichen Denke versuchen, so als Spermie gedacht. Das war wohl der Punkt, der mich ins Ego getreiben hat. Was meinst du mit dem Ausdruck Bild der "Spermie"? Das war der Punkt, der mich irritiert hat, weil ich ihn fehlinterpretiert habe, Spermie, hat das nicht was mit Sperma zu tun, oder was war damit sonst gemeint? Bitte erklär es mir. Unlängst hat sich jemand etwas aufgeregt, dass Texte von Krishnamurti bei jeder passenden Gelegenheit einfach so ins Forum gestellt weden, das wäre zu einfach. Diesmal hab ich mir über einen Text von ihm einfach mal meine ganz eigenen Gedanken gemacht, und hab ihn an verschiedenen Stellen nicht eins zu eins so wie der Verfasser gesehen, sondern auch eine andere Sichtweise dessen hinzugefügt, und selbst wenn sie nicht ultra war, ist doch wurscht. Für mich hat das nicht zwangsläufig etwas mit Ego zu tun, aber egal. Du hast Recht, nur weil ich mir Gedanken mache, ritzt es an der Sache an sich ja nichts. Aushebeln tut man auch keinen Text, indem man ihm eine andere Sichtweise hinzufügt.
>>Alles Liebe,
>>Sandra
>>Gruß Sonnenstark
Ist es nicht eher so, daß es eher das befreite Denken ist, daß in Tatsächlichkeit aufgehen läßt?
Das Denken ähnelt begrenzten Formen in abgegrenzten Räumen.
Polarisiertes Denken ist geformt, aber nicht frei.
Gruß, formidolosus!

Zaubergeist ( gelöscht )
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18.08.2005 13:57
#12 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>>>>>Krishnamurti
>>>>>>>Hi Formi, schwerer Tobak was du da auffährst. Ob nun Krishnamurti hin oder her, muß aber von meiner Seite aus einigem wiedersprechen.
>>>>>>>Erfahrungen sind für mein Verständnis keine Bindung an Zeit, da Zeit ja eigendlich Illusion ist. Erfahrungen haben immer etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, sofern man sie als solches erkennt, dabei spielt Zeit und Raum überhaupt keine Rolle. Der Geist verkümmert nicht indem er Erfahrungen sammelt, im Gegenteil, er verkümmert nur dann, wenn er nicht bereit ist das Beste aus den gesammelten Erfahrungen zu machen. Vielmehr öffnet man sich durch das Zulassen der Erfahrungen dem Wandel, er läßt ihn zu, und somit den Raum. Flucht verschließt den Raum. Der Geist kann also einen scheibar defensiven Mechanismus nicht zerstören, sondern nur beibehalten, wenn er sich dem Wandel der Selbsterkenntnis verschließt. Erfahrung hat nur dann an an Bedeutung verloren, wenn man dem Raum nicht vertraut, und sich ihm hingibt, indem man sich ihm aus Angst vor dem Wandel nicht öffnet. Das Tasächliche kann ja auch der Raum sein, und nicht das, was wir für tatsächlich halten, also die Illusion des Tatsächlichen. Bewerten kann man nur das, was materiell gepolt ist. Der Raum ist allles, also weder schön noch häßlich, noch gut oder schlecht. Wer vor der tatsächlichen Illusion flieht, indem er versucht den Raum zu bezwingen, flieht in der Tat vor dem Wandel, und allem was damit verbunden ist. Das Erfahren von dem Tatsächlichen gilt es anzunehmen, also ehrlich mit ihenen umzugehen, indem man sich selbst eingesteht nicht perfekt zu sein, nicht vor ihm zu fliehen, nur dann kann der Geist sich dem dem Ganzen öffnen und eben nicht verkümmern. Und Erfahrung hat sowiso keine Bedeutung für den Raum,nur für den Einzelnen, denn der Raum schöpt ja aus den Erfahrungen eines Einzelnen. Es wäre ja dann auch Wertung, Erfahrungen an sich zu werten verkümmern den Geist, denn Erfahrung sind weder gut noch ist sie schlecht. Wer das Beste aus Erfahrungen zu machen vermag verliert somit nichts, er kann nur dazubekommen, Selbsterkenntnis.
>>>>>>>Lieben Gruß Sandra
>>>>>>Kann es sein, dass du da was nicht verstanden hast? Willst dein Ego an der Schwelle nicht abgeben.[img]http://bilder25.parsimony.net/forum62903/grinsgrins.gif>>>>>>Türsteher Sonnenstark
>>>>>Habe einfach mir nur einmal eigenständi gedanken darüber gemacht un den Text von dem guten krishnamurti, nur weil er von ihm ist nicht als nom plus ultra hingenommen. Immer nur Texte, auch wenn sie noch so gut sind reinzustellen ist zwar einfach, dennoch ist es auch legitim es auch anders sehen zu könne. Ob das dann nu richtig ist lasse ich ofen. Für mich hat das nichts mit männlicher oder weiblicher Denke zu tun, und wer hingeht und nur dann jemanden hereinläßt, der ohne nachzudenken das was Vorgabe ist hinnimmt, NUR um reinzudürfen, na dann bleib ich lieber "draußen". Die Zeiten wandeln sich eben, und wer auf seinem Standpunkt behaart, ohne ihn zu überdeken kann sich nicht wandeln, bestenfalls entfernen. Von meiner Seite aus will ich niemanden überzeugen, aber aus Ego Prinzipien beizubealten ist alles, aber kein Wandel.
>>>>>Gruß zur Nacht
>>>>Es ging mir nicht um die polarisation männlich/weibliche Denke, es ging mir ums bild der spermie. Weil sie sich aufgibt entsteht etwas, das ist alles.
>>>>Und nur weil du dir selbst gedanken machst, sind das noch keine gedanken, die an der sache ritzen. Ist doch mächtig egomäßig, wenn du meinst, den Krishnamurti auszuhebeln, und dir dabei den hebel verbiegst ... >>>>Gute Nacht
>>>>
>>>Morgen lieber Sonnenstark,
>>>kann es vielleicht sein dass wir in der Tat aneinander vorbeigeredet haben? Du hast geschrieben ich soll es doch mal mit der männlichen Denke versuchen, so als Spermie gedacht. Das war wohl der Punkt, der mich ins Ego getreiben hat. Was meinst du mit dem Ausdruck Bild der "Spermie"? Das war der Punkt, der mich irritiert hat, weil ich ihn fehlinterpretiert habe, Spermie, hat das nicht was mit Sperma zu tun, oder was war damit sonst gemeint? Bitte erklär es mir. Unlängst hat sich jemand etwas aufgeregt, dass Texte von Krishnamurti bei jeder passenden Gelegenheit einfach so ins Forum gestellt weden, das wäre zu einfach. Diesmal hab ich mir über einen Text von ihm einfach mal meine ganz eigenen Gedanken gemacht, und hab ihn an verschiedenen Stellen nicht eins zu eins so wie der Verfasser gesehen, sondern auch eine andere Sichtweise dessen hinzugefügt, und selbst wenn sie nicht ultra war, ist doch wurscht. Für mich hat das nicht zwangsläufig etwas mit Ego zu tun, aber egal. Du hast Recht, nur weil ich mir Gedanken mache, ritzt es an der Sache an sich ja nichts. Aushebeln tut man auch keinen Text, indem man ihm eine andere Sichtweise hinzufügt.
>>>Alles Liebe,
>>>Sandra
>>>>Gruß Sonnenstark
>Ist es nicht eher so, daß es eher das befreite Denken ist, daß in Tatsächlichkeit aufgehen läßt?
>Das Denken ähnelt begrenzten Formen in abgegrenzten Räumen.
>Polarisiertes Denken ist geformt, aber nicht frei.
>Gruß, formidolosus!
Ist das Denken befreit, denkt sich nichts mehr. Ist das Denken befreit, denkt es keine Tatsächlichkeiten und geht auch nicht in ihnen auf. Es ist frei und somit still.
Licht und Liebe
Zaubergeist

formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:31
#13 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>Krishnamurti
>Hi Formi, schwerer Tobak was du da auffährst. Ob nun Krishnamurti hin oder her, muß aber von meiner Seite aus einigem wiedersprechen.
>Erfahrungen sind für mein Verständnis keine Bindung an zeit, da Zeit ja Nichts ist. Erfahrungen haben auch immer etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, dabei spielt Zit und Raum überhaupt keine Rolle. Der Geist verkümmert nicht, sondern öffnet sich durch die Erfahrung dem Wandel, er läßt ihn zu, und somit den Raum. Der Geist kann diesen defensiven Mechanismus nicht zerstören, sondern nur beibehalten, wenn er sich dem Wandel der Selbsterkenntnis verschließt. Erfahrung hat nur dann also ihre Bedeutung verloren, wenn man dem Raum nicht vertraut, indem man sich ihm aus Angst vor dem Wandel nicht öffnet. Das tasächliche kann ja auch der Raum sein, und nicht das, was wir für tatsächlich halten, also die Illusion des Tatsächlichen. Bewerten kann man nur das, was materiell gepolt ist. Der Raum ist allles, also weder schön noch häßlich, noch gut oder schlecht. Wer vor der tatsächlichen Illusion flieht, indem er versucht den Raum zu bezwingen, flieht in der Tat vor dem Wandel, und allem was damit verbunden ist. Das Erfahren von dem Tatsächlichen gilt es anzunehmen, nicht vor ihm zu fliehen, nur dann kann der geist sich dem dem ganzen öffnen und eben nicht verkümmern. Und Erfahrung hat sowiso keine Bedeutung, denn das wäre ja dann auch eine Wertung, Erfahrung ist werder gut noch ist sie schlecht. Das Beste aus Erfahrungen zu machen verliert somit nichts, er kann nur dazubekommen, Selbsterkenntnis.
>Lieben Gruß Sandra

Tja, der Raum ist schon genial :-).
Lieben Gruß, formidolosus!

formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:38
#14 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>Krishnamurti
>>>Hi Formi, schwerer Tobak was du da auffährst. Ob nun Krishnamurti hin oder her, muß aber von meiner Seite aus einigem wiedersprechen.
>>>Erfahrungen sind für mein Verständnis keine Bindung an zeit, da Zeit ja Nichts ist. Erfahrungen haben auch immer etwas mit Selbsterkenntnis zu tun, dabei spielt Zit und Raum überhaupt keine Rolle. Der Geist verkümmert nicht, sondern öffnet sich durch die Erfahrung dem Wandel, er läßt ihn zu, und somit den Raum. Der Geist kann diesen defensiven Mechanismus nicht zerstören, sondern nur beibehalten, wenn er sich dem Wandel der Selbsterkenntnis verschließt. Erfahrung hat nur dann also ihre Bedeutung verloren, wenn man dem Raum nicht vertraut, indem man sich ihm aus Angst vor dem Wandel nicht öffnet. Das tasächliche kann ja auch der Raum sein, und nicht das, was wir für tatsächlich halten, also die Illusion des Tatsächlichen. Bewerten kann man nur das, was materiell gepolt ist. Der Raum ist allles, also weder schön noch häßlich, noch gut oder schlecht. Wer vor der tatsächlichen Illusion flieht, indem er versucht den Raum zu bezwingen, flieht in der Tat vor dem Wandel, und allem was damit verbunden ist. Das Erfahren von dem Tatsächlichen gilt es anzunehmen, nicht vor ihm zu fliehen, nur dann kann der geist sich dem dem ganzen öffnen und eben nicht verkümmern. Und Erfahrung hat sowiso keine Bedeutung, denn das wäre ja dann auch eine Wertung, Erfahrung ist werder gut noch ist sie schlecht. Das Beste aus Erfahrungen zu machen verliert somit nichts, er kann nur dazubekommen, Selbsterkenntnis.
>>>Lieben Gruß Sandra
>>
>>Tja, der Raum ist schon genial :-).
>>Lieben Gruß, formidolosus!
>Auch eine Wertung *gg* Raum ist Raum.
>Lieben gruß zurück
>Sandra
Ach, ist nicht einfach, weil es einfach ist *g*.
Der Raum ist!
Lieben Gruß, formidolosus!

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2005 13:14
#15 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>Krishnamurti
Wenn willst Du schon wieder mit Krishnamurti zum Schweigen bringen? Doch egal, auch K. hatte seine Meinung zu den Dingen in der Welt. Hatte er sie aus dem Ungetrennten heraus, war es wohl eine Tatsächlichkeit und der Rezipient vernahm es als Urteil. Denn die Tatsächlichkeit, daß zum Beispiel ein Bild Kitsch ist, ist nicht Urteil. Doch für den, der dies über sein Bild vernimmt, ist sie gleichwohl Urteil, weil er die vermittelte Wahrnehmung in der Trennung zu ihr vernimmt. Er ist dagegen mit seinem Werk verbunden und das vermeintliche Urteil schneidet ein, trennt seine Verbundenheit, die sein Ich mit dem Werk verknüpfte. Freiheit in der Wahrnehmung ist zudem nicht Meinungslosigkeit, denn in der materiellen Welt bedarf es steter Entscheidungen. Mögen sie auch aus der ungeteilten Wahrnehmung herausgeschehen, bleiben sie letztlich materieller Natur und somit Wahl, wenn auch aus dem Wahllosen angestoßen.
Was also - Fangfrage - willst Du nun mit dieser Tatsächlichkeit anfangen?
Licht und Liebe
Zaubergeist

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