Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  
logo

Weiße Magie als Weg zur Selbsterkenntnis ist das Thema dieses Forums.

Listinus Toplisten Dieses Forum ist nicht mehr aktiv. Es dient mit seinen Beiträgen als Archiv.

Betreiber dieses Forums ist Matthias Mala. Zu Büchern zur Theurgie von Matthias Mala klicken Sie bitte hier. Sein aktuelles Blog zu Mystik und Kontemplation finden Sie hier.

Listinus Toplisten
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 22 Antworten
und wurde 286 mal aufgerufen
 Das Vorgängerforum "Die Macht der weißen Magie"
Seiten 1 | 2
formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2005 13:02
#16 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>Krishnamurti
>Wenn willst Du schon wieder mit Krishnamurti zum Schweigen bringen? Doch egal, auch K. hatte seine Meinung zu den Dingen in der Welt. Hatte er sie aus dem Ungetrennten heraus, war es wohl eine Tatsächlichkeit und der Rezipient vernahm es als Urteil. Denn die Tatsächlichkeit, daß zum Beispiel ein Bild Kitsch ist, ist nicht Urteil. Doch für den, der dies über sein Bild vernimmt, ist sie gleichwohl Urteil, weil er die vermittelte Wahrnehmung in der Trennung zu ihr vernimmt. Er ist dagegen mit seinem Werk verbunden und das vermeintliche Urteil schneidet ein, trennt seine Verbundenheit, die sein Ich mit dem Werk verknüpfte. Freiheit in der Wahrnehmung ist zudem nicht Meinungslosigkeit, denn in der materiellen Welt bedarf es steter Entscheidungen. Mögen sie auch aus der ungeteilten Wahrnehmung herausgeschehen, bleiben sie letztlich materieller Natur und somit Wahl, wenn auch aus dem Wahllosen angestoßen.
>Was also - Fangfrage - willst Du nun mit dieser Tatsächlichkeit anfangen?
>Licht und Liebe
>Zaubergeist
Nichts.
Licht und Liebe, formidolosus!

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2005 13:27
#17 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>Krishnamurti
>>Wenn willst Du schon wieder mit Krishnamurti zum Schweigen bringen? Doch egal, auch K. hatte seine Meinung zu den Dingen in der Welt. Hatte er sie aus dem Ungetrennten heraus, war es wohl eine Tatsächlichkeit und der Rezipient vernahm es als Urteil. Denn die Tatsächlichkeit, daß zum Beispiel ein Bild Kitsch ist, ist nicht Urteil. Doch für den, der dies über sein Bild vernimmt, ist sie gleichwohl Urteil, weil er die vermittelte Wahrnehmung in der Trennung zu ihr vernimmt. Er ist dagegen mit seinem Werk verbunden und das vermeintliche Urteil schneidet ein, trennt seine Verbundenheit, die sein Ich mit dem Werk verknüpfte. Freiheit in der Wahrnehmung ist zudem nicht Meinungslosigkeit, denn in der materiellen Welt bedarf es steter Entscheidungen. Mögen sie auch aus der ungeteilten Wahrnehmung herausgeschehen, bleiben sie letztlich materieller Natur und somit Wahl, wenn auch aus dem Wahllosen angestoßen.
>>Was also - Fangfrage - willst Du nun mit dieser Tatsächlichkeit anfangen?
>>Licht und Liebe
>>Zaubergeist
>Nichts.
>Licht und Liebe, formidolosus!
Nichts, ist die nur die halbe Wahrheit. Du nichts, die Tatsächlichkeit allein wirkt, wäre die bessere Lösung, weil lösend, gewesen.
Zaubergeist

formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:55
#18 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>>Krishnamurti
>>>>Wenn willst Du schon wieder mit Krishnamurti zum Schweigen bringen? Doch egal, auch K. hatte seine Meinung zu den Dingen in der Welt. Hatte er sie aus dem Ungetrennten heraus, war es wohl eine Tatsächlichkeit und der Rezipient vernahm es als Urteil. Denn die Tatsächlichkeit, daß zum Beispiel ein Bild Kitsch ist, ist nicht Urteil. Doch für den, der dies über sein Bild vernimmt, ist sie gleichwohl Urteil, weil er die vermittelte Wahrnehmung in der Trennung zu ihr vernimmt. Er ist dagegen mit seinem Werk verbunden und das vermeintliche Urteil schneidet ein, trennt seine Verbundenheit, die sein Ich mit dem Werk verknüpfte. Freiheit in der Wahrnehmung ist zudem nicht Meinungslosigkeit, denn in der materiellen Welt bedarf es steter Entscheidungen. Mögen sie auch aus der ungeteilten Wahrnehmung herausgeschehen, bleiben sie letztlich materieller Natur und somit Wahl, wenn auch aus dem Wahllosen angestoßen.
>>>>Was also - Fangfrage - willst Du nun mit dieser Tatsächlichkeit anfangen?
>>>>Licht und Liebe
>>>>Zaubergeist
>>>Nichts.
>>>Licht und Liebe, formidolosus!
>>Nichts, ist die nur die halbe Wahrheit. Du nichts, die Tatsächlichkeit allein wirkt, wäre die bessere Lösung, weil lösend, gewesen.
>>Zaubergeist
>Kann es also dann logischerweise auch so sein, dass man sich von der Tatsächlichkeit löst, idem man sie zuläßt, und sie dann somit frei von der Illusion wirken zulassen, ohne das man in ihr begrenzt, sondern sie unbegrenzt leben kann?
>Gruß Sandra
Es scheint mir, daß es tatsächlich auch so sein kann.
Logischer weise natürlich :-).
Wenn wir weiter den magischen Rotstift ansetzen, bleibt wohl nur noch Leere übrig oder?
Außer, die Leere kann sich noch selbst entleeren und irgendwas krasses hervorbringen *g*.
Liebe Grüße, formidolosus!

Großmeister ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:12
#19 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>>>Krishnamurti
>>>>>Wenn willst Du schon wieder mit Krishnamurti zum Schweigen bringen? Doch egal, auch K. hatte seine Meinung zu den Dingen in der Welt. Hatte er sie aus dem Ungetrennten heraus, war es wohl eine Tatsächlichkeit und der Rezipient vernahm es als Urteil. Denn die Tatsächlichkeit, daß zum Beispiel ein Bild Kitsch ist, ist nicht Urteil. Doch für den, der dies über sein Bild vernimmt, ist sie gleichwohl Urteil, weil er die vermittelte Wahrnehmung in der Trennung zu ihr vernimmt. Er ist dagegen mit seinem Werk verbunden und das vermeintliche Urteil schneidet ein, trennt seine Verbundenheit, die sein Ich mit dem Werk verknüpfte. Freiheit in der Wahrnehmung ist zudem nicht Meinungslosigkeit, denn in der materiellen Welt bedarf es steter Entscheidungen. Mögen sie auch aus der ungeteilten Wahrnehmung herausgeschehen, bleiben sie letztlich materieller Natur und somit Wahl, wenn auch aus dem Wahllosen angestoßen.
>>>>>Was also - Fangfrage - willst Du nun mit dieser Tatsächlichkeit anfangen?
>>>>>Licht und Liebe
>>>>>Zaubergeist
>>>>Nichts.
>>>>Licht und Liebe, formidolosus!
>>>Nichts, ist die nur die halbe Wahrheit. Du nichts, die Tatsächlichkeit allein wirkt, wäre die bessere Lösung, weil lösend, gewesen.
>>>Zaubergeist
>>Kann es also dann logischerweise auch so sein, dass man sich von der Tatsächlichkeit löst, idem man sie zuläßt, und sie dann somit frei von der Illusion wirken zulassen, ohne das man in ihr begrenzt, sondern sie unbegrenzt leben kann?
>>Gruß Sandra
>Es scheint mir, daß es tatsächlich auch so sein kann.
>Logischer weise natürlich :-).
>Wenn wir weiter den magischen Rotstift ansetzen, bleibt wohl nur noch Leere übrig oder?
>Außer, die Leere kann sich noch selbst entleeren und irgendwas krasses hervorbringen *g*.
>Liebe Grüße, formidolosus!

Wenn sie es gut meint, bringt sie das gezeichnete ICH hervor.
Gruß Großmeister

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2005 13:06
#20 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>>>>Krishnamurti
>>>>>>Wenn willst Du schon wieder mit Krishnamurti zum Schweigen bringen? Doch egal, auch K. hatte seine Meinung zu den Dingen in der Welt. Hatte er sie aus dem Ungetrennten heraus, war es wohl eine Tatsächlichkeit und der Rezipient vernahm es als Urteil. Denn die Tatsächlichkeit, daß zum Beispiel ein Bild Kitsch ist, ist nicht Urteil. Doch für den, der dies über sein Bild vernimmt, ist sie gleichwohl Urteil, weil er die vermittelte Wahrnehmung in der Trennung zu ihr vernimmt. Er ist dagegen mit seinem Werk verbunden und das vermeintliche Urteil schneidet ein, trennt seine Verbundenheit, die sein Ich mit dem Werk verknüpfte. Freiheit in der Wahrnehmung ist zudem nicht Meinungslosigkeit, denn in der materiellen Welt bedarf es steter Entscheidungen. Mögen sie auch aus der ungeteilten Wahrnehmung herausgeschehen, bleiben sie letztlich materieller Natur und somit Wahl, wenn auch aus dem Wahllosen angestoßen.
>>>>>>Was also - Fangfrage - willst Du nun mit dieser Tatsächlichkeit anfangen?
>>>>>>Licht und Liebe
>>>>>>Zaubergeist
>>>>>Nichts.
>>>>>Licht und Liebe, formidolosus!
>>>>Nichts, ist die nur die halbe Wahrheit. Du nichts, die Tatsächlichkeit allein wirkt, wäre die bessere Lösung, weil lösend, gewesen.
>>>>Zaubergeist
>>>Kann es also dann logischerweise auch so sein, dass man sich von der Tatsächlichkeit löst, idem man sie zuläßt, und sie dann somit frei von der Illusion wirken zulassen, ohne das man in ihr begrenzt, sondern sie unbegrenzt leben kann?
>>>Gruß Sandra
>>Es scheint mir, daß es tatsächlich auch so sein kann.
>>Logischer weise natürlich :-).
>>Wenn wir weiter den magischen Rotstift ansetzen, bleibt wohl nur noch Leere übrig oder?
>>Außer, die Leere kann sich noch selbst entleeren und irgendwas krasses hervorbringen *g*.
>>Liebe Grüße, formidolosus!
>Wenn sie es gut meint, bringt sie das gezeichnete ICH hervor.
>Gruß Großmeister
Ja, da sind wir also hinterm Vorhang angelangt, wenn sich die Leere selbst entleert. Oder ist das schon wieder nur cerebrale Masturbation?
Zaubergeist

formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2005 13:50
#21 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>Krishnamurti
>>>Wenn willst Du schon wieder mit Krishnamurti zum Schweigen bringen? Doch egal, auch K. hatte seine Meinung zu den Dingen in der Welt. Hatte er sie aus dem Ungetrennten heraus, war es wohl eine Tatsächlichkeit und der Rezipient vernahm es als Urteil. Denn die Tatsächlichkeit, daß zum Beispiel ein Bild Kitsch ist, ist nicht Urteil. Doch für den, der dies über sein Bild vernimmt, ist sie gleichwohl Urteil, weil er die vermittelte Wahrnehmung in der Trennung zu ihr vernimmt. Er ist dagegen mit seinem Werk verbunden und das vermeintliche Urteil schneidet ein, trennt seine Verbundenheit, die sein Ich mit dem Werk verknüpfte. Freiheit in der Wahrnehmung ist zudem nicht Meinungslosigkeit, denn in der materiellen Welt bedarf es steter Entscheidungen. Mögen sie auch aus der ungeteilten Wahrnehmung herausgeschehen, bleiben sie letztlich materieller Natur und somit Wahl, wenn auch aus dem Wahllosen angestoßen.
>>>Was also - Fangfrage - willst Du nun mit dieser Tatsächlichkeit anfangen?
>>>Licht und Liebe
>>>Zaubergeist
>>Nichts.
>>Licht und Liebe, formidolosus!
>Nichts, ist die nur die halbe Wahrheit. Du nichts, die Tatsächlichkeit allein wirkt, wäre die bessere Lösung, weil lösend, gewesen.
>Zaubergeist

formidolosus!

Großmeister ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2005 13:58
#22 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>>Krishnamurti
>>>>Wenn willst Du schon wieder mit Krishnamurti zum Schweigen bringen? Doch egal, auch K. hatte seine Meinung zu den Dingen in der Welt. Hatte er sie aus dem Ungetrennten heraus, war es wohl eine Tatsächlichkeit und der Rezipient vernahm es als Urteil. Denn die Tatsächlichkeit, daß zum Beispiel ein Bild Kitsch ist, ist nicht Urteil. Doch für den, der dies über sein Bild vernimmt, ist sie gleichwohl Urteil, weil er die vermittelte Wahrnehmung in der Trennung zu ihr vernimmt. Er ist dagegen mit seinem Werk verbunden und das vermeintliche Urteil schneidet ein, trennt seine Verbundenheit, die sein Ich mit dem Werk verknüpfte. Freiheit in der Wahrnehmung ist zudem nicht Meinungslosigkeit, denn in der materiellen Welt bedarf es steter Entscheidungen. Mögen sie auch aus der ungeteilten Wahrnehmung herausgeschehen, bleiben sie letztlich materieller Natur und somit Wahl, wenn auch aus dem Wahllosen angestoßen.
>>>>Was also - Fangfrage - willst Du nun mit dieser Tatsächlichkeit anfangen?
>>>>Licht und Liebe
>>>>Zaubergeist
>>>Nichts.
>>>Licht und Liebe, formidolosus!
>>Nichts, ist die nur die halbe Wahrheit. Du nichts, die Tatsächlichkeit allein wirkt, wäre die bessere Lösung, weil lösend, gewesen.
>>Zaubergeist
>
>formidolosus!

ein freund fragte mich die tage, ob ich erleuchtet sei. meine antwort war, ich weiß es nicht. darauf meinte mein freund, wir sollten übers ficken reden, weil wir da alle was davon verstehen.
Licht und Liebe
Großmeister

formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2005 13:46
#23 RE: tatsächlich Thread geschlossen

>>>>>>Das Wesen des Seins ist Nichtsein, und um die Tiefe des Nichtseins zu »sehen«,
>>>>>>muß Freiheit vom Werden sein. Freiheit hat nichts mit Kontinuität zu tun; alles, was Kontinuität hat,
>>>>>>ist zeitgebunden. Jede Erfahrung bindet das Denken an die Zeit, und einem Geist in einem Zustand
>>>>>>des Nicht-Erfahrens erschließt sich das innerste Wesen. Dieser Zustand, in dem alles Erfahren zu
>>>>>>Ende gegangen ist, ist keine Lähmung des Geistes; im Gegenteil, der Geist, der vermehrt, der Geist,
>>>>>>der anhäuft, ist es, der verkümmert. Denn das Anhäufen ist mechanisch, ist Wiederholung; beides,
>>>>>>sowohl die Weigerung zu erwerben wie auch das bloße Erwerben sind Wiederholung und
>>>>>>Nachahmung. Der Geist, der diesen anhäufenden und defensiven Mechanismus total zerstört, ist frei,
>>>>>>und damit hat die Erfahrung ihre Bedeutung verloren.
>>>>>>Dann bleibt nur das Tatsächliche und nicht das Erfahren des Tatsächlichen; die Meinung über das
>>>>>>Tatsächliche, das Bewerten seiner Schönheit oder Nicht-Schönheit ist die Erfahrung des Tatsäch-
>>>>>>lichen. Das Erfahren des Tatsächlichen heißt, es zu leugnen, vor ihm zu fliehen. Das Erfahren einer
>>>>>>Tatsache ohne Denken oder Fühlen ist ein profundes Ereignis.
>>>>>>Krishnamurti
>>>>>Wenn willst Du schon wieder mit Krishnamurti zum Schweigen bringen? Doch egal, auch K. hatte seine Meinung zu den Dingen in der Welt. Hatte er sie aus dem Ungetrennten heraus, war es wohl eine Tatsächlichkeit und der Rezipient vernahm es als Urteil. Denn die Tatsächlichkeit, daß zum Beispiel ein Bild Kitsch ist, ist nicht Urteil. Doch für den, der dies über sein Bild vernimmt, ist sie gleichwohl Urteil, weil er die vermittelte Wahrnehmung in der Trennung zu ihr vernimmt. Er ist dagegen mit seinem Werk verbunden und das vermeintliche Urteil schneidet ein, trennt seine Verbundenheit, die sein Ich mit dem Werk verknüpfte. Freiheit in der Wahrnehmung ist zudem nicht Meinungslosigkeit, denn in der materiellen Welt bedarf es steter Entscheidungen. Mögen sie auch aus der ungeteilten Wahrnehmung herausgeschehen, bleiben sie letztlich materieller Natur und somit Wahl, wenn auch aus dem Wahllosen angestoßen.
>>>>>Was also - Fangfrage - willst Du nun mit dieser Tatsächlichkeit anfangen?
>>>>>Licht und Liebe
>>>>>Zaubergeist
>>>>Nichts.
>>>>Licht und Liebe, formidolosus!
>>>Nichts, ist die nur die halbe Wahrheit. Du nichts, die Tatsächlichkeit allein wirkt, wäre die bessere Lösung, weil lösend, gewesen.
>>>Zaubergeist
>>
>>formidolosus!
>ein freund fragte mich die tage, ob ich erleuchtet sei. meine antwort war, ich weiß es nicht. darauf meinte mein freund, wir sollten übers ficken reden, weil wir da alle was davon verstehen.
>Licht und Liebe
>Großmeister
Ich bin ganz Ohr :-).
ganz liebe grüße, formidolosus!

Seiten 1 | 2
 Sprung  
Xobor Ein Kostenloses Forum | Einfach ein Forum erstellen