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Listinus Toplisten
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Dieses Thema hat 34 Antworten
und wurde 331 mal aufgerufen
 Das Vorgängerforum "Die Macht der weißen Magie"
Seiten 1 | 2 | 3
Rumburak ( gelöscht )
Beiträge:

24.05.2005 13:15
#16 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>Licht und Liebe
>>Zaubergeist
>> fc447
>Lieber Zaubergeist,
>zunächst einmal dank ich dir für deine Unterstützung. Durch den Kontakt zu Matthias Mala ist mir , wie dir ja auch das künstlerische Schaffen dessen Ehefrau Ruth nicht verborgen geblieben. Die eigenwillige Art und Ausdrucksform, sowohl in der Materialauswahl als auch in der Gestaltung, ihrer Werke find ich mehr als beachtlich.. Das von Dir eingestellte Bild habe ich auf www.mala.de.vu , der Seite von Ruth Mala, gefunden. Wie ich finde für die Osterzeit ein tolles Motiv. Die Intention, welche Ruth Mala beim schaffen des Werkes hatte, ist für mich schlüssig und nachvollziehbar, gleichwohl sich mir beim Anblick eine ganz andere Interpretation auf drängte. Zunächst sah ich die Verbindung zum Abendmahl von Leonardo da Vinci ,.und ich fand es eine gelungene Persiflage. Dann fiel mir auf, dass die 12 nur 11 sind, und dass der Chef eine Chefin ist.. Nun war der Fall für mich klar, keine Persiflage, sondern ein aufhellender Blick auf das Danach. Der Chef verkündet seinen Zwölfen, von Tot, Verrat und Auferstehung. Alles sehr ernste Männer mit Bart und ehrenvollen Motiven. Was danach geschah weiß man ja, aber was kam dann? Ich stellte mir vor, alle verbliebenen treffen sich zum Leichenschmaus. Geladen hat Maria Magdalena (wer auch sonst?) und alle kamen bis auf einen, der hing bereits, mit Kopf nach unten, am Baum. Die Jünger ihrer geistigen Führung beraubt, kahl ohne Identität und bartlos. Das Arrangement, weiblich, sinnlich und verschwenderisch spiegelt für mich nur die Bedeutung des weiblichen Elements, welches aus kirchenpolitischen Gründen ignorant unter den Teppich gekehrt wurde, eindrucksvoll wider.
>Das sich meine Interpretation weit entfernt von der ursprünglichen Intention, ist für mich nur ein Beweiß dafür, wie magisch doch Kunst sein kann.
>Ich weiß, das Ruth Mala nicht allzu begeistert war hier sich darzustellen, weil sie als Künstlerin ihre Eigenständigkeit wahren will und nicht als die Frau von Matthias Mala im Schatten seines künstlerischen Schaffens stehen will. Um so mehr, weiß ich es zu schätzen, dass sie sich dann doch einverstanden erklärt hat.

Ich bilde mir ein, dass sie das auch aus Sympathie zu mir getan hat und dafür auch hier herzlichen dank
>Liebe Grüße Großmeister

Klaro, Einbildung ist auch eine Form von Bildung

formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

12.06.2005 13:36
#17 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>>Licht und Liebe
>>>Zaubergeist
>>> fc447
>>Lieber Zaubergeist,
>>zunächst einmal dank ich dir für deine Unterstützung. Durch den Kontakt zu Matthias Mala ist mir , wie dir ja auch das künstlerische Schaffen dessen Ehefrau Ruth nicht verborgen geblieben. Die eigenwillige Art und Ausdrucksform, sowohl in der Materialauswahl als auch in der Gestaltung, ihrer Werke find ich mehr als beachtlich.. Das von Dir eingestellte Bild habe ich auf www.mala.de.vu , der Seite von Ruth Mala, gefunden. Wie ich finde für die Osterzeit ein tolles Motiv. Die Intention, welche Ruth Mala beim schaffen des Werkes hatte, ist für mich schlüssig und nachvollziehbar, gleichwohl sich mir beim Anblick eine ganz andere Interpretation auf drängte. Zunächst sah ich die Verbindung zum Abendmahl von Leonardo da Vinci ,.und ich fand es eine gelungene Persiflage. Dann fiel mir auf, dass die 12 nur 11 sind, und dass der Chef eine Chefin ist.. Nun war der Fall für mich klar, keine Persiflage, sondern ein aufhellender Blick auf das Danach. Der Chef verkündet seinen Zwölfen, von Tot, Verrat und Auferstehung. Alles sehr ernste Männer mit Bart und ehrenvollen Motiven. Was danach geschah weiß man ja, aber was kam dann? Ich stellte mir vor, alle verbliebenen treffen sich zum Leichenschmaus. Geladen hat Maria Magdalena (wer auch sonst?) und alle kamen bis auf einen, der hing bereits, mit Kopf nach unten, am Baum. Die Jünger ihrer geistigen Führung beraubt, kahl ohne Identität und bartlos. Das Arrangement, weiblich, sinnlich und verschwenderisch spiegelt für mich nur die Bedeutung des weiblichen Elements, welches aus kirchenpolitischen Gründen ignorant unter den Teppich gekehrt wurde, eindrucksvoll wider.
>>Das sich meine Interpretation weit entfernt von der ursprünglichen Intention, ist für mich nur ein Beweiß dafür, wie magisch doch Kunst sein kann.
>>Ich weiß, das Ruth Mala nicht allzu begeistert war hier sich darzustellen, weil sie als Künstlerin ihre Eigenständigkeit wahren will und nicht als die Frau von Matthias Mala im Schatten seines künstlerischen Schaffens stehen will. Um so mehr, weiß ich es zu schätzen, dass sie sich dann doch einverstanden erklärt hat.
>Ich bilde mir ein, dass sie das auch aus Sympathie zu mir getan hat und dafür auch hier herzlichen dank
>>Liebe Grüße Großmeister
>Klaro, Einbildung ist auch eine Form von Bildung
Jetzt hast du's ihm aber so richtig gegeben.
Junge, wenn du schon jemanden zur Sau machen willst, dann solltest du dich in Verwandlungszaubern üben, denn so sind das nur leere Worthüllsen, die Niemanden interessieren, nicht die Bohne.
Die meisten modernen Magier strahlen ja voller Stolz, daß sie das Prinzip der leeren Hand beherrschen.
Da wird es wohl Niemanden wundern, wenn du mit leeren Händen nach hause kommst, bist ja ein gebildeter Magier.
Gruß, Formidolosus!

Großmeister ( gelöscht )
Beiträge:

12.06.2005 13:55
#18 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>>Licht und Liebe
>>>Zaubergeist
>>> fc447
>>Lieber Zaubergeist,
>>zunächst einmal dank ich dir für deine Unterstützung. Durch den Kontakt zu Matthias Mala ist mir , wie dir ja auch das künstlerische Schaffen dessen Ehefrau Ruth nicht verborgen geblieben. Die eigenwillige Art und Ausdrucksform, sowohl in der Materialauswahl als auch in der Gestaltung, ihrer Werke find ich mehr als beachtlich.. Das von Dir eingestellte Bild habe ich auf www.mala.de.vu , der Seite von Ruth Mala, gefunden. Wie ich finde für die Osterzeit ein tolles Motiv. Die Intention, welche Ruth Mala beim schaffen des Werkes hatte, ist für mich schlüssig und nachvollziehbar, gleichwohl sich mir beim Anblick eine ganz andere Interpretation auf drängte. Zunächst sah ich die Verbindung zum Abendmahl von Leonardo da Vinci ,.und ich fand es eine gelungene Persiflage. Dann fiel mir auf, dass die 12 nur 11 sind, und dass der Chef eine Chefin ist.. Nun war der Fall für mich klar, keine Persiflage, sondern ein aufhellender Blick auf das Danach. Der Chef verkündet seinen Zwölfen, von Tot, Verrat und Auferstehung. Alles sehr ernste Männer mit Bart und ehrenvollen Motiven. Was danach geschah weiß man ja, aber was kam dann? Ich stellte mir vor, alle verbliebenen treffen sich zum Leichenschmaus. Geladen hat Maria Magdalena (wer auch sonst?) und alle kamen bis auf einen, der hing bereits, mit Kopf nach unten, am Baum. Die Jünger ihrer geistigen Führung beraubt, kahl ohne Identität und bartlos. Das Arrangement, weiblich, sinnlich und verschwenderisch spiegelt für mich nur die Bedeutung des weiblichen Elements, welches aus kirchenpolitischen Gründen ignorant unter den Teppich gekehrt wurde, eindrucksvoll wider.
>>Das sich meine Interpretation weit entfernt von der ursprünglichen Intention, ist für mich nur ein Beweiß dafür, wie magisch doch Kunst sein kann.
>>Ich weiß, das Ruth Mala nicht allzu begeistert war hier sich darzustellen, weil sie als Künstlerin ihre Eigenständigkeit wahren will und nicht als die Frau von Matthias Mala im Schatten seines künstlerischen Schaffens stehen will. Um so mehr, weiß ich es zu schätzen, dass sie sich dann doch einverstanden erklärt hat.
>Ich bilde mir ein, dass sie das auch aus Sympathie zu mir getan hat und dafür auch hier herzlichen dank
>>Liebe Grüße Großmeister
>Klaro, Einbildung ist auch eine Form von Bildung

Da erkennt man doch gleich die fundierte, feine Bildung des Raben. Ich stehe zu meiner Einbildung, was deine Bildung angeht, fehlt der beweis.
Grußmeister

Rumburak ( gelöscht )
Beiträge:

13.06.2005 13:14
#19 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>>>Licht und Liebe
>>>>Zaubergeist
>>>> fc447
>>>Lieber Zaubergeist,
>>>zunächst einmal dank ich dir für deine Unterstützung. Durch den Kontakt zu Matthias Mala ist mir , wie dir ja auch das künstlerische Schaffen dessen Ehefrau Ruth nicht verborgen geblieben. Die eigenwillige Art und Ausdrucksform, sowohl in der Materialauswahl als auch in der Gestaltung, ihrer Werke find ich mehr als beachtlich.. Das von Dir eingestellte Bild habe ich auf www.mala.de.vu , der Seite von Ruth Mala, gefunden. Wie ich finde für die Osterzeit ein tolles Motiv. Die Intention, welche Ruth Mala beim schaffen des Werkes hatte, ist für mich schlüssig und nachvollziehbar, gleichwohl sich mir beim Anblick eine ganz andere Interpretation auf drängte. Zunächst sah ich die Verbindung zum Abendmahl von Leonardo da Vinci ,.und ich fand es eine gelungene Persiflage. Dann fiel mir auf, dass die 12 nur 11 sind, und dass der Chef eine Chefin ist.. Nun war der Fall für mich klar, keine Persiflage, sondern ein aufhellender Blick auf das Danach. Der Chef verkündet seinen Zwölfen, von Tot, Verrat und Auferstehung. Alles sehr ernste Männer mit Bart und ehrenvollen Motiven. Was danach geschah weiß man ja, aber was kam dann? Ich stellte mir vor, alle verbliebenen treffen sich zum Leichenschmaus. Geladen hat Maria Magdalena (wer auch sonst?) und alle kamen bis auf einen, der hing bereits, mit Kopf nach unten, am Baum. Die Jünger ihrer geistigen Führung beraubt, kahl ohne Identität und bartlos. Das Arrangement, weiblich, sinnlich und verschwenderisch spiegelt für mich nur die Bedeutung des weiblichen Elements, welches aus kirchenpolitischen Gründen ignorant unter den Teppich gekehrt wurde, eindrucksvoll wider.
>>>Das sich meine Interpretation weit entfernt von der ursprünglichen Intention, ist für mich nur ein Beweiß dafür, wie magisch doch Kunst sein kann.
>>>Ich weiß, das Ruth Mala nicht allzu begeistert war hier sich darzustellen, weil sie als Künstlerin ihre Eigenständigkeit wahren will und nicht als die Frau von Matthias Mala im Schatten seines künstlerischen Schaffens stehen will. Um so mehr, weiß ich es zu schätzen, dass sie sich dann doch einverstanden erklärt hat.
>>Ich bilde mir ein, dass sie das auch aus Sympathie zu mir getan hat und dafür auch hier herzlichen dank
>>>Liebe Grüße Großmeister
>>Klaro, Einbildung ist auch eine Form von Bildung
>Da erkennt man doch gleich die fundierte, feine Bildung des Raben. Ich stehe zu meiner Einbildung, was deine Bildung angeht, fehlt der beweis.
>Grußmeister


Der Rabe (Rumburak) symbolisiert Weisheit, nicht Bildung.
Einbildung ist so illusorisch wie Bildung (oder was dafür gehalten wird) und etwas für Schwätzer.
Was an diesem Forum deutlich wird.
Die Dummheit (in vermeintliches Wissen gewandet) plappert, weil sie nicht und nichts anderes kann.
Weisheit schweigt (frei nach Tao Te King).

(und der Rest ist also darum Schweigen ...)

KnabeSüßlein ( gelöscht )
Beiträge:

13.06.2005 13:57
#20 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>>>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>>>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>>>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>>>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>>>>Licht und Liebe
>>>>>Zaubergeist
>>>>> fc447
>>>>Lieber Zaubergeist,
>>>>zunächst einmal dank ich dir für deine Unterstützung. Durch den Kontakt zu Matthias Mala ist mir , wie dir ja auch das künstlerische Schaffen dessen Ehefrau Ruth nicht verborgen geblieben. Die eigenwillige Art und Ausdrucksform, sowohl in der Materialauswahl als auch in der Gestaltung, ihrer Werke find ich mehr als beachtlich.. Das von Dir eingestellte Bild habe ich auf www.mala.de.vu , der Seite von Ruth Mala, gefunden. Wie ich finde für die Osterzeit ein tolles Motiv. Die Intention, welche Ruth Mala beim schaffen des Werkes hatte, ist für mich schlüssig und nachvollziehbar, gleichwohl sich mir beim Anblick eine ganz andere Interpretation auf drängte. Zunächst sah ich die Verbindung zum Abendmahl von Leonardo da Vinci ,.und ich fand es eine gelungene Persiflage. Dann fiel mir auf, dass die 12 nur 11 sind, und dass der Chef eine Chefin ist.. Nun war der Fall für mich klar, keine Persiflage, sondern ein aufhellender Blick auf das Danach. Der Chef verkündet seinen Zwölfen, von Tot, Verrat und Auferstehung. Alles sehr ernste Männer mit Bart und ehrenvollen Motiven. Was danach geschah weiß man ja, aber was kam dann? Ich stellte mir vor, alle verbliebenen treffen sich zum Leichenschmaus. Geladen hat Maria Magdalena (wer auch sonst?) und alle kamen bis auf einen, der hing bereits, mit Kopf nach unten, am Baum. Die Jünger ihrer geistigen Führung beraubt, kahl ohne Identität und bartlos. Das Arrangement, weiblich, sinnlich und verschwenderisch spiegelt für mich nur die Bedeutung des weiblichen Elements, welches aus kirchenpolitischen Gründen ignorant unter den Teppich gekehrt wurde, eindrucksvoll wider.
>>>>Das sich meine Interpretation weit entfernt von der ursprünglichen Intention, ist für mich nur ein Beweiß dafür, wie magisch doch Kunst sein kann.
>>>>Ich weiß, das Ruth Mala nicht allzu begeistert war hier sich darzustellen, weil sie als Künstlerin ihre Eigenständigkeit wahren will und nicht als die Frau von Matthias Mala im Schatten seines künstlerischen Schaffens stehen will. Um so mehr, weiß ich es zu schätzen, dass sie sich dann doch einverstanden erklärt hat.
>>>Ich bilde mir ein, dass sie das auch aus Sympathie zu mir getan hat und dafür auch hier herzlichen dank
>>>>Liebe Grüße Großmeister
>>>Klaro, Einbildung ist auch eine Form von Bildung
>>Da erkennt man doch gleich die fundierte, feine Bildung des Raben. Ich stehe zu meiner Einbildung, was deine Bildung angeht, fehlt der beweis.
>>Grußmeister
>
>Der Rabe (Rumburak) symbolisiert Weisheit, nicht Bildung.
>Einbildung ist so illusorisch wie Bildung (oder was dafür gehalten wird) und etwas für Schwätzer.
>Was an diesem Forum deutlich wird.
>Die Dummheit (in vermeintliches Wissen gewandet) plappert, weil sie nicht und nichts anderes kann.
>Weisheit schweigt (frei nach Tao Te King).
>(und der Rest ist also darum Schweigen ...)

Dann beweise uns durch Schweigen Deine Weisheit.
Knabe Süßlein

Großmeister ( gelöscht )
Beiträge:

13.06.2005 13:00
#21 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>>>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>>>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>>>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>>>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>>>>Licht und Liebe
>>>>>Zaubergeist
>>>>> fc447
>>>>Lieber Zaubergeist,
>>>>zunächst einmal dank ich dir für deine Unterstützung. Durch den Kontakt zu Matthias Mala ist mir , wie dir ja auch das künstlerische Schaffen dessen Ehefrau Ruth nicht verborgen geblieben. Die eigenwillige Art und Ausdrucksform, sowohl in der Materialauswahl als auch in der Gestaltung, ihrer Werke find ich mehr als beachtlich.. Das von Dir eingestellte Bild habe ich auf www.mala.de.vu , der Seite von Ruth Mala, gefunden. Wie ich finde für die Osterzeit ein tolles Motiv. Die Intention, welche Ruth Mala beim schaffen des Werkes hatte, ist für mich schlüssig und nachvollziehbar, gleichwohl sich mir beim Anblick eine ganz andere Interpretation auf drängte. Zunächst sah ich die Verbindung zum Abendmahl von Leonardo da Vinci ,.und ich fand es eine gelungene Persiflage. Dann fiel mir auf, dass die 12 nur 11 sind, und dass der Chef eine Chefin ist.. Nun war der Fall für mich klar, keine Persiflage, sondern ein aufhellender Blick auf das Danach. Der Chef verkündet seinen Zwölfen, von Tot, Verrat und Auferstehung. Alles sehr ernste Männer mit Bart und ehrenvollen Motiven. Was danach geschah weiß man ja, aber was kam dann? Ich stellte mir vor, alle verbliebenen treffen sich zum Leichenschmaus. Geladen hat Maria Magdalena (wer auch sonst?) und alle kamen bis auf einen, der hing bereits, mit Kopf nach unten, am Baum. Die Jünger ihrer geistigen Führung beraubt, kahl ohne Identität und bartlos. Das Arrangement, weiblich, sinnlich und verschwenderisch spiegelt für mich nur die Bedeutung des weiblichen Elements, welches aus kirchenpolitischen Gründen ignorant unter den Teppich gekehrt wurde, eindrucksvoll wider.
>>>>Das sich meine Interpretation weit entfernt von der ursprünglichen Intention, ist für mich nur ein Beweiß dafür, wie magisch doch Kunst sein kann.
>>>>Ich weiß, das Ruth Mala nicht allzu begeistert war hier sich darzustellen, weil sie als Künstlerin ihre Eigenständigkeit wahren will und nicht als die Frau von Matthias Mala im Schatten seines künstlerischen Schaffens stehen will. Um so mehr, weiß ich es zu schätzen, dass sie sich dann doch einverstanden erklärt hat.
>>>Ich bilde mir ein, dass sie das auch aus Sympathie zu mir getan hat und dafür auch hier herzlichen dank
>>>>Liebe Grüße Großmeister
>>>Klaro, Einbildung ist auch eine Form von Bildung
>>Da erkennt man doch gleich die fundierte, feine Bildung des Raben. Ich stehe zu meiner Einbildung, was deine Bildung angeht, fehlt der beweis.
>>Grußmeister
>
>Der Rabe (Rumburak) symbolisiert Weisheit, nicht Bildung.
>Einbildung ist so illusorisch wie Bildung (oder was dafür gehalten wird) und etwas für Schwätzer.
>Was an diesem Forum deutlich wird.
>Die Dummheit (in vermeintliches Wissen gewandet) plappert, weil sie nicht und nichts anderes kann.
>Weisheit schweigt (frei nach Tao Te King).
>(und der Rest ist also darum Schweigen ...)

Warum verwöhnst du uns nicht mit deiner Weisheit? Mag ja sein, das wir dumm und du weise bist, aber so dumm, um in deinem geblubber weisheit zu erkennen sind wir dann doch nicht.
Großmeister

Sonnenstark ( gelöscht )
Beiträge:

13.06.2005 13:31
#22 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>>>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>>>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>>>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>>>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>>>>Licht und Liebe
>>>>>Zaubergeist
>>>>> fc447
>>>>Lieber Zaubergeist,
>>>>zunächst einmal dank ich dir für deine Unterstützung. Durch den Kontakt zu Matthias Mala ist mir , wie dir ja auch das künstlerische Schaffen dessen Ehefrau Ruth nicht verborgen geblieben. Die eigenwillige Art und Ausdrucksform, sowohl in der Materialauswahl als auch in der Gestaltung, ihrer Werke find ich mehr als beachtlich.. Das von Dir eingestellte Bild habe ich auf www.mala.de.vu , der Seite von Ruth Mala, gefunden. Wie ich finde für die Osterzeit ein tolles Motiv. Die Intention, welche Ruth Mala beim schaffen des Werkes hatte, ist für mich schlüssig und nachvollziehbar, gleichwohl sich mir beim Anblick eine ganz andere Interpretation auf drängte. Zunächst sah ich die Verbindung zum Abendmahl von Leonardo da Vinci ,.und ich fand es eine gelungene Persiflage. Dann fiel mir auf, dass die 12 nur 11 sind, und dass der Chef eine Chefin ist.. Nun war der Fall für mich klar, keine Persiflage, sondern ein aufhellender Blick auf das Danach. Der Chef verkündet seinen Zwölfen, von Tot, Verrat und Auferstehung. Alles sehr ernste Männer mit Bart und ehrenvollen Motiven. Was danach geschah weiß man ja, aber was kam dann? Ich stellte mir vor, alle verbliebenen treffen sich zum Leichenschmaus. Geladen hat Maria Magdalena (wer auch sonst?) und alle kamen bis auf einen, der hing bereits, mit Kopf nach unten, am Baum. Die Jünger ihrer geistigen Führung beraubt, kahl ohne Identität und bartlos. Das Arrangement, weiblich, sinnlich und verschwenderisch spiegelt für mich nur die Bedeutung des weiblichen Elements, welches aus kirchenpolitischen Gründen ignorant unter den Teppich gekehrt wurde, eindrucksvoll wider.
>>>>Das sich meine Interpretation weit entfernt von der ursprünglichen Intention, ist für mich nur ein Beweiß dafür, wie magisch doch Kunst sein kann.
>>>>Ich weiß, das Ruth Mala nicht allzu begeistert war hier sich darzustellen, weil sie als Künstlerin ihre Eigenständigkeit wahren will und nicht als die Frau von Matthias Mala im Schatten seines künstlerischen Schaffens stehen will. Um so mehr, weiß ich es zu schätzen, dass sie sich dann doch einverstanden erklärt hat.
>>>Ich bilde mir ein, dass sie das auch aus Sympathie zu mir getan hat und dafür auch hier herzlichen dank
>>>>Liebe Grüße Großmeister
>>>Klaro, Einbildung ist auch eine Form von Bildung
>>Da erkennt man doch gleich die fundierte, feine Bildung des Raben. Ich stehe zu meiner Einbildung, was deine Bildung angeht, fehlt der beweis.
>>Grußmeister
>
>Der Rabe (Rumburak) symbolisiert Weisheit, nicht Bildung.
>Einbildung ist so illusorisch wie Bildung (oder was dafür gehalten wird) und etwas für Schwätzer.
>Was an diesem Forum deutlich wird.
>Die Dummheit (in vermeintliches Wissen gewandet) plappert, weil sie nicht und nichts anderes kann.
>Weisheit schweigt (frei nach Tao Te King).
>(und der Rest ist also darum Schweigen ...)
-
Ach hättest du nur geschwiegen, du wärst weise gewesen!

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

13.06.2005 13:34
#23 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>>>>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>>>>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>>>>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>>>>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>>>>>Licht und Liebe
>>>>>>Zaubergeist
>>>>>> fc447
>>>>>Lieber Zaubergeist,
>>>>>zunächst einmal dank ich dir für deine Unterstützung. Durch den Kontakt zu Matthias Mala ist mir , wie dir ja auch das künstlerische Schaffen dessen Ehefrau Ruth nicht verborgen geblieben. Die eigenwillige Art und Ausdrucksform, sowohl in der Materialauswahl als auch in der Gestaltung, ihrer Werke find ich mehr als beachtlich.. Das von Dir eingestellte Bild habe ich auf www.mala.de.vu , der Seite von Ruth Mala, gefunden. Wie ich finde für die Osterzeit ein tolles Motiv. Die Intention, welche Ruth Mala beim schaffen des Werkes hatte, ist für mich schlüssig und nachvollziehbar, gleichwohl sich mir beim Anblick eine ganz andere Interpretation auf drängte. Zunächst sah ich die Verbindung zum Abendmahl von Leonardo da Vinci ,.und ich fand es eine gelungene Persiflage. Dann fiel mir auf, dass die 12 nur 11 sind, und dass der Chef eine Chefin ist.. Nun war der Fall für mich klar, keine Persiflage, sondern ein aufhellender Blick auf das Danach. Der Chef verkündet seinen Zwölfen, von Tot, Verrat und Auferstehung. Alles sehr ernste Männer mit Bart und ehrenvollen Motiven. Was danach geschah weiß man ja, aber was kam dann? Ich stellte mir vor, alle verbliebenen treffen sich zum Leichenschmaus. Geladen hat Maria Magdalena (wer auch sonst?) und alle kamen bis auf einen, der hing bereits, mit Kopf nach unten, am Baum. Die Jünger ihrer geistigen Führung beraubt, kahl ohne Identität und bartlos. Das Arrangement, weiblich, sinnlich und verschwenderisch spiegelt für mich nur die Bedeutung des weiblichen Elements, welches aus kirchenpolitischen Gründen ignorant unter den Teppich gekehrt wurde, eindrucksvoll wider.
>>>>>Das sich meine Interpretation weit entfernt von der ursprünglichen Intention, ist für mich nur ein Beweiß dafür, wie magisch doch Kunst sein kann.
>>>>>Ich weiß, das Ruth Mala nicht allzu begeistert war hier sich darzustellen, weil sie als Künstlerin ihre Eigenständigkeit wahren will und nicht als die Frau von Matthias Mala im Schatten seines künstlerischen Schaffens stehen will. Um so mehr, weiß ich es zu schätzen, dass sie sich dann doch einverstanden erklärt hat.
>>>>Ich bilde mir ein, dass sie das auch aus Sympathie zu mir getan hat und dafür auch hier herzlichen dank
>>>>>Liebe Grüße Großmeister
>>>>Klaro, Einbildung ist auch eine Form von Bildung
>>>Da erkennt man doch gleich die fundierte, feine Bildung des Raben. Ich stehe zu meiner Einbildung, was deine Bildung angeht, fehlt der beweis.
>>>Grußmeister
>>
>>Der Rabe (Rumburak) symbolisiert Weisheit, nicht Bildung.
>>Einbildung ist so illusorisch wie Bildung (oder was dafür gehalten wird) und etwas für Schwätzer.
>>Was an diesem Forum deutlich wird.
>>Die Dummheit (in vermeintliches Wissen gewandet) plappert, weil sie nicht und nichts anderes kann.
>>Weisheit schweigt (frei nach Tao Te King).
>>(und der Rest ist also darum Schweigen ...)
>-
>Ach hättest du nur geschwiegen, du wärst weise gewesen!
Überhaupt aufschlußreich, erst trollt er dämlich, dann klotzt er frei nach Lao Tse und macht dabei einen grandiosen Bauchplatscher ... welcher Bösewicht läßt ihn nur durch, damit er sich so blamieren kann? Haben wir nicht auch eine fürsorgende Verantwortung für die Armen im Geiste?
Zaubergeist

Sonnenstark ( gelöscht )
Beiträge:

10.06.2005 13:04
#24 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>Licht und Liebe
>Zaubergeist
> fc447
Also soll ich jetzt was magisches dazu sagen? Mann ja, das Bild hat nen gewaltigen Zauber, eben weil da einer fehlt, aber der fehlt ja dann auf Dauer, der hat sich ja dann aufgehängt, und ward nicht mehr gesehen, aber wenn er es tat, weil der chef sich nicht traute, oder traute sich der chef, durfte es aber nicht, weil dann wäre es so als Überdruß am Leben aufgefaßt worden, verraten aber wäre es nochmal eine Demütigung mehr ... Satz ohne Ende. Jedenfalls wäre ohne Judas die Geschichte anders ausgegangen und dann ...? Also war Judas der Magier, der wußte, wie der Lauf des Schicksals sein sollte, ja sein mußte, und während die anderen sich dagegen stemmten, beging er den Zauber des Verrates und ... aber warum dann sich aufhängen? Weil er als Verräter gar nicht anders konnte, sonst hätte ihm niemand den Verrat abgenommen und dann ... dann wäre es abgekartet gewesen, denn dann hätten ja beide gewußt, daß es zum Ostersonntag mit der Auferstehung sich doch noch zum guten wendet, voll kintopmäßig und so ... also mußte Judas den vollen Zauber abziehen und durch die schwarze Pforte ziehen, während der Chef sich durch die kalte Küche wieder rausmogeln durfte ... ist eigentlich die fantasygeschichte, die formi sich wünschte, also ich könnt die ja schreiben, nur die kauft mir keiner ab, weil sie ja schon geschrieben ist ...ich glaub ich hab mich verrannt, ich mach ein ander Mal weiter
Gute Nacht
sonnig+stark=Sonnenstark

Großmeister ( gelöscht )
Beiträge:

12.06.2005 13:40
#25 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>Licht und Liebe
>>Zaubergeist
>> fc447
>Also soll ich jetzt was magisches dazu sagen? Mann ja, das Bild hat nen gewaltigen Zauber, eben weil da einer fehlt, aber der fehlt ja dann auf Dauer, der hat sich ja dann aufgehängt, und ward nicht mehr gesehen, aber wenn er es tat, weil der chef sich nicht traute, oder traute sich der chef, durfte es aber nicht, weil dann wäre es so als Überdruß am Leben aufgefaßt worden, verraten aber wäre es nochmal eine Demütigung mehr ... Satz ohne Ende. Jedenfalls wäre ohne Judas die Geschichte anders ausgegangen und dann ...? Also war Judas der Magier, der wußte, wie der Lauf des Schicksals sein sollte, ja sein mußte, und während die anderen sich dagegen stemmten, beging er den Zauber des Verrates und ... aber warum dann sich aufhängen? Weil er als Verräter gar nicht anders konnte, sonst hätte ihm niemand den Verrat abgenommen und dann ... dann wäre es abgekartet gewesen, denn dann hätten ja beide gewußt, daß es zum Ostersonntag mit der Auferstehung sich doch noch zum guten wendet, voll kintopmäßig und so ... also mußte Judas den vollen Zauber abziehen und durch die schwarze Pforte ziehen, während der Chef sich durch die kalte Küche wieder rausmogeln durfte ... ist eigentlich die fantasygeschichte, die formi sich wünschte, also ich könnt die ja schreiben, nur die kauft mir keiner ab, weil sie ja schon geschrieben ist ...ich glaub ich hab mich verrannt, ich mach ein ander Mal weiter
>Gute Nacht
>sonnig+stark=Sonnenstark

siehste sonni,
da wird esmal voll magisch und schon werden alle selbsternannten möchtegernmagier ganz still.
Judas, der erste Märtyrer der christengeschichte.Eigentlich der erste Heilige. Sündenbock für die, die vorgeben alles vergeben zu können. Nun Gut, ich mache den Anfang. Ich vergebe Judas Ischariot, weil er verraten hat um das heilige vor verrat zu schützen.
Hat nicht auch der Fels auf dem die katholische Kirsche gebaut ist seinen Herr dreimal verraten, aus feigheit? Der eine Verräter wurde bis in alle Ewigkeit verdammt, der andere zum Stellvertreter. Da fragt man sich, wer dieses Drehbuch geschrieben hat, Nun gut, Petrus vergebe ich auch.
Sonni dein Beitrag regt zum nachdenken an, was mich noch interessiern würde, wie du die Titten auf dem Bild deutest.

Gruß
Großmeister

Schwimmerin ( gelöscht )
Beiträge:

12.06.2005 13:59
#26 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>>Licht und Liebe
>>>Zaubergeist
>>> fc447
>>Also soll ich jetzt was magisches dazu sagen? Mann ja, das Bild hat nen gewaltigen Zauber, eben weil da einer fehlt, aber der fehlt ja dann auf Dauer, der hat sich ja dann aufgehängt, und ward nicht mehr gesehen, aber wenn er es tat, weil der chef sich nicht traute, oder traute sich der chef, durfte es aber nicht, weil dann wäre es so als Überdruß am Leben aufgefaßt worden, verraten aber wäre es nochmal eine Demütigung mehr ... Satz ohne Ende. Jedenfalls wäre ohne Judas die Geschichte anders ausgegangen und dann ...? Also war Judas der Magier, der wußte, wie der Lauf des Schicksals sein sollte, ja sein mußte, und während die anderen sich dagegen stemmten, beging er den Zauber des Verrates und ... aber warum dann sich aufhängen? Weil er als Verräter gar nicht anders konnte, sonst hätte ihm niemand den Verrat abgenommen und dann ... dann wäre es abgekartet gewesen, denn dann hätten ja beide gewußt, daß es zum Ostersonntag mit der Auferstehung sich doch noch zum guten wendet, voll kintopmäßig und so ... also mußte Judas den vollen Zauber abziehen und durch die schwarze Pforte ziehen, während der Chef sich durch die kalte Küche wieder rausmogeln durfte ... ist eigentlich die fantasygeschichte, die formi sich wünschte, also ich könnt die ja schreiben, nur die kauft mir keiner ab, weil sie ja schon geschrieben ist ...ich glaub ich hab mich verrannt, ich mach ein ander Mal weiter
>>Gute Nacht
>>sonnig+stark=Sonnenstark
>siehste sonni,
>da wird esmal voll magisch und schon werden alle selbsternannten möchtegernmagier ganz still.
>Judas, der erste Märtyrer der christengeschichte.Eigentlich der erste Heilige. Sündenbock für die, die vorgeben alles vergeben zu können. Nun Gut, ich mache den Anfang. Ich vergebe Judas Ischariot, weil er verraten hat um das heilige vor verrat zu schützen.
>Hat nicht auch der Fels auf dem die katholische Kirsche gebaut ist seinen Herr dreimal verraten, aus feigheit? Der eine Verräter wurde bis in alle Ewigkeit verdammt, der andere zum Stellvertreter. Da fragt man sich, wer dieses Drehbuch geschrieben hat, Nun gut, Petrus vergebe ich auch.
>Sonni dein Beitrag regt zum nachdenken an, was mich noch interessiern würde, wie du die Titten auf dem Bild deutest.
>Gruß
>Großmeister

Ich kenn mich da nicht so gut aus, aber in welchem zusammenhang hat petrus seinen herrn aus feigheit verraten?
lieben gruß, ianalex

Schwimmerin ( gelöscht )
Beiträge:

12.06.2005 13:40
#27 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>>>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>>>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>>>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>>>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>>>>Licht und Liebe
>>>>>Zaubergeist
>>>>> fc447
>>>>Also soll ich jetzt was magisches dazu sagen? Mann ja, das Bild hat nen gewaltigen Zauber, eben weil da einer fehlt, aber der fehlt ja dann auf Dauer, der hat sich ja dann aufgehängt, und ward nicht mehr gesehen, aber wenn er es tat, weil der chef sich nicht traute, oder traute sich der chef, durfte es aber nicht, weil dann wäre es so als Überdruß am Leben aufgefaßt worden, verraten aber wäre es nochmal eine Demütigung mehr ... Satz ohne Ende. Jedenfalls wäre ohne Judas die Geschichte anders ausgegangen und dann ...? Also war Judas der Magier, der wußte, wie der Lauf des Schicksals sein sollte, ja sein mußte, und während die anderen sich dagegen stemmten, beging er den Zauber des Verrates und ... aber warum dann sich aufhängen? Weil er als Verräter gar nicht anders konnte, sonst hätte ihm niemand den Verrat abgenommen und dann ... dann wäre es abgekartet gewesen, denn dann hätten ja beide gewußt, daß es zum Ostersonntag mit der Auferstehung sich doch noch zum guten wendet, voll kintopmäßig und so ... also mußte Judas den vollen Zauber abziehen und durch die schwarze Pforte ziehen, während der Chef sich durch die kalte Küche wieder rausmogeln durfte ... ist eigentlich die fantasygeschichte, die formi sich wünschte, also ich könnt die ja schreiben, nur die kauft mir keiner ab, weil sie ja schon geschrieben ist ...ich glaub ich hab mich verrannt, ich mach ein ander Mal weiter
>>>>Gute Nacht
>>>>sonnig+stark=Sonnenstark
>>>siehste sonni,
>>>da wird esmal voll magisch und schon werden alle selbsternannten möchtegernmagier ganz still.
>>>Judas, der erste Märtyrer der christengeschichte.Eigentlich der erste Heilige. Sündenbock für die, die vorgeben alles vergeben zu können. Nun Gut, ich mache den Anfang. Ich vergebe Judas Ischariot, weil er verraten hat um das heilige vor verrat zu schützen.
>>>Hat nicht auch der Fels auf dem die katholische Kirsche gebaut ist seinen Herr dreimal verraten, aus feigheit? Der eine Verräter wurde bis in alle Ewigkeit verdammt, der andere zum Stellvertreter. Da fragt man sich, wer dieses Drehbuch geschrieben hat, Nun gut, Petrus vergebe ich auch.
>>>Sonni dein Beitrag regt zum nachdenken an, was mich noch interessiern würde, wie du die Titten auf dem Bild deutest.
>>>Gruß
>>>Großmeister
>>Ich kenn mich da nicht so gut aus, aber in welchem zusammenhang hat petrus seinen herrn aus feigheit verraten?
>>lieben gruß, ianalex
>
>Dann mach dir doch die Mühe und lies die Bibel.
>Gruß Sandra

http://www.dharmalehrer.de/seiten/bild/tara4a.jpg

wenn mich wer dazu fragt - sag ich nicht - lies doch die ganzen sutren...
jeder hat seine vorlieben. das heisst nicht, dass man nicht offen für anderes ist.
lieben gruß
ianalex

formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

13.06.2005 13:00
#28 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>>>>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>>>>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>>>>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>>>>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>>>>>Licht und Liebe
>>>>>>Zaubergeist
>>>>>> fc447
>>>>>Also soll ich jetzt was magisches dazu sagen? Mann ja, das Bild hat nen gewaltigen Zauber, eben weil da einer fehlt, aber der fehlt ja dann auf Dauer, der hat sich ja dann aufgehängt, und ward nicht mehr gesehen, aber wenn er es tat, weil der chef sich nicht traute, oder traute sich der chef, durfte es aber nicht, weil dann wäre es so als Überdruß am Leben aufgefaßt worden, verraten aber wäre es nochmal eine Demütigung mehr ... Satz ohne Ende. Jedenfalls wäre ohne Judas die Geschichte anders ausgegangen und dann ...? Also war Judas der Magier, der wußte, wie der Lauf des Schicksals sein sollte, ja sein mußte, und während die anderen sich dagegen stemmten, beging er den Zauber des Verrates und ... aber warum dann sich aufhängen? Weil er als Verräter gar nicht anders konnte, sonst hätte ihm niemand den Verrat abgenommen und dann ... dann wäre es abgekartet gewesen, denn dann hätten ja beide gewußt, daß es zum Ostersonntag mit der Auferstehung sich doch noch zum guten wendet, voll kintopmäßig und so ... also mußte Judas den vollen Zauber abziehen und durch die schwarze Pforte ziehen, während der Chef sich durch die kalte Küche wieder rausmogeln durfte ... ist eigentlich die fantasygeschichte, die formi sich wünschte, also ich könnt die ja schreiben, nur die kauft mir keiner ab, weil sie ja schon geschrieben ist ...ich glaub ich hab mich verrannt, ich mach ein ander Mal weiter
>>>>>Gute Nacht
>>>>>sonnig+stark=Sonnenstark
>>>>siehste sonni,
>>>>da wird esmal voll magisch und schon werden alle selbsternannten möchtegernmagier ganz still.
>>>>Judas, der erste Märtyrer der christengeschichte.Eigentlich der erste Heilige. Sündenbock für die, die vorgeben alles vergeben zu können. Nun Gut, ich mache den Anfang. Ich vergebe Judas Ischariot, weil er verraten hat um das heilige vor verrat zu schützen.
>>>>Hat nicht auch der Fels auf dem die katholische Kirsche gebaut ist seinen Herr dreimal verraten, aus feigheit? Der eine Verräter wurde bis in alle Ewigkeit verdammt, der andere zum Stellvertreter. Da fragt man sich, wer dieses Drehbuch geschrieben hat, Nun gut, Petrus vergebe ich auch.
>>>>Sonni dein Beitrag regt zum nachdenken an, was mich noch interessiern würde, wie du die Titten auf dem Bild deutest.
>>>>Gruß
>>>>Großmeister
>>>Ich kenn mich da nicht so gut aus, aber in welchem zusammenhang hat petrus seinen herrn aus feigheit verraten?
>>>lieben gruß, ianalex
>>
>>Dann mach dir doch die Mühe und lies die Bibel.
>>Gruß Sandra
>http://www.dharmalehrer.de/seiten/bild/tara4a.jpg
>wenn mich wer dazu fragt - sag ich nicht - lies doch die ganzen sutren...
>jeder hat seine vorlieben. das heisst nicht, dass man nicht offen für anderes ist.
>lieben gruß
>ianalex
Hmmm.
Also wir könnten ja mal Kamasutra lesen.
Kannst mich hinterher auch abfragen :-).
Gruß, formidolosus!

Schwimmerin ( gelöscht )
Beiträge:

13.06.2005 13:03
#29 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>>>>>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>>>>>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>>>>>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>>>>>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>>>>>>Licht und Liebe
>>>>>>>Zaubergeist
>>>>>>> fc447
>>>>>>Also soll ich jetzt was magisches dazu sagen? Mann ja, das Bild hat nen gewaltigen Zauber, eben weil da einer fehlt, aber der fehlt ja dann auf Dauer, der hat sich ja dann aufgehängt, und ward nicht mehr gesehen, aber wenn er es tat, weil der chef sich nicht traute, oder traute sich der chef, durfte es aber nicht, weil dann wäre es so als Überdruß am Leben aufgefaßt worden, verraten aber wäre es nochmal eine Demütigung mehr ... Satz ohne Ende. Jedenfalls wäre ohne Judas die Geschichte anders ausgegangen und dann ...? Also war Judas der Magier, der wußte, wie der Lauf des Schicksals sein sollte, ja sein mußte, und während die anderen sich dagegen stemmten, beging er den Zauber des Verrates und ... aber warum dann sich aufhängen? Weil er als Verräter gar nicht anders konnte, sonst hätte ihm niemand den Verrat abgenommen und dann ... dann wäre es abgekartet gewesen, denn dann hätten ja beide gewußt, daß es zum Ostersonntag mit der Auferstehung sich doch noch zum guten wendet, voll kintopmäßig und so ... also mußte Judas den vollen Zauber abziehen und durch die schwarze Pforte ziehen, während der Chef sich durch die kalte Küche wieder rausmogeln durfte ... ist eigentlich die fantasygeschichte, die formi sich wünschte, also ich könnt die ja schreiben, nur die kauft mir keiner ab, weil sie ja schon geschrieben ist ...ich glaub ich hab mich verrannt, ich mach ein ander Mal weiter
>>>>>>Gute Nacht
>>>>>>sonnig+stark=Sonnenstark
>>>>>siehste sonni,
>>>>>da wird esmal voll magisch und schon werden alle selbsternannten möchtegernmagier ganz still.
>>>>>Judas, der erste Märtyrer der christengeschichte.Eigentlich der erste Heilige. Sündenbock für die, die vorgeben alles vergeben zu können. Nun Gut, ich mache den Anfang. Ich vergebe Judas Ischariot, weil er verraten hat um das heilige vor verrat zu schützen.
>>>>>Hat nicht auch der Fels auf dem die katholische Kirsche gebaut ist seinen Herr dreimal verraten, aus feigheit? Der eine Verräter wurde bis in alle Ewigkeit verdammt, der andere zum Stellvertreter. Da fragt man sich, wer dieses Drehbuch geschrieben hat, Nun gut, Petrus vergebe ich auch.
>>>>>Sonni dein Beitrag regt zum nachdenken an, was mich noch interessiern würde, wie du die Titten auf dem Bild deutest.
>>>>>Gruß
>>>>>Großmeister
>>>>Ich kenn mich da nicht so gut aus, aber in welchem zusammenhang hat petrus seinen herrn aus feigheit verraten?
>>>>lieben gruß, ianalex
>>>
>>>Dann mach dir doch die Mühe und lies die Bibel.
>>>Gruß Sandra
>>http://www.dharmalehrer.de/seiten/bild/tara4a.jpg
>>wenn mich wer dazu fragt - sag ich nicht - lies doch die ganzen sutren...
>>jeder hat seine vorlieben. das heisst nicht, dass man nicht offen für anderes ist.
>>lieben gruß
>>ianalex
>Hmmm.
>Also wir könnten ja mal Kamasutra lesen.
>Kannst mich hinterher auch abfragen :-).
>Gruß, formidolosus!

Du Frechdachs!
ianalex

formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

13.06.2005 13:16
#30 RE: Zum neuen Titelbild Thread geschlossen

>>>>>>>>Seit Anbeginn hatte das Forum ein unverändertes Titelbild. Dieses Bild wurde heute ausgetauscht. Warum?, weil Großmeister eine Idee hatte. Er sprach mit Ruth Mala, der Frau von Matthias Mala, die seit Jahren Object trouvés herstellt, das sind aus gefundenen Gegenständen arrangierte Objekte. Also er sprach als Bewunderer ihres Werkes mit ihr, ob er ein Bild passend zur Osterwoche in das Forum stellen dürfe. Ruth Mala lehnte ab. Doch im Verlauf des Gesprächs änderten beide ihre Meinung und so kam es, daß das Titelbild ausgetauscht wurde.
>>>>>>>>Es zeigt ein Arrangement von Ruth Mala mit dem Titel "Judas ging". Ruth Mala schrieb dazu an einen Priester:
>>>>>>>>"Ich habe meinem Arrangement den Titel "Judas ging" gegeben, nicht weil mir der zwölfte Puppenkopf zu den Aposteln für ein Abendmahlbild fehlte; nein, ich habe sogar dreizehn an der Zahl. Ich gab ihm den Titel, weil ich es nicht unmittelbar in die Reihe der Abendmahldarstellungen rücken wollte. Dies allein schon wegen der verwendeten Objekte. Sie weisen in ihrer Gleichförmigkeit zum einen auf Uniformität, ein Bild, das sich vielfältig auf Mission, Mitläufertum, Kreuzritterei, anonyme Masse, Speisung der 5000 und andere Aspekte der Jüngerschaft, Kirche und Gemeinde übertragen läßt, und das in jeder dieser Übertragungen wiederum einen eigenen Aspekt aufgreift, ihn aber zugleich zu allen anderen in Beziehung setzt. Im gleichen Kontext steht die exponierte weibliche Mittelfigur, als Gegensatz zur tradierten Christusfigur. Eine Bildauffassung, die gern rasch als blasphemisch oder abgetakelte Provokation abgetan wird, die jedoch in ihrer Umkehrung auf die Frau im Patriarchat und damit auf eine symbolische Christusfigur verweist, die in solcher Weise wiederum verschiedene Christusbilder assoziiert. - In diesem Zusammenhang wäre übrigens das derzeit diskutierte Plakat der Modeschöpfer Marithé und François Girbaud auch zu sehen, das ein sehr vieldeutiges Bildwerk ist und viele Metaphern in sich birgt. Wobei dieses Bild als Kunstwerk eine andere Aussage hat anstatt als Werbeträger für Hosen.
>>>>>>>>Ich bedanke mich bei Ruth Mala für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Mehr über die Arbeit von Ruth Mala erfahrt ihr hier http://www.mala.de.vu.
>>>>>>>>Licht und Liebe
>>>>>>>>Zaubergeist
>>>>>>>> fc447
>>>>>>>Also soll ich jetzt was magisches dazu sagen? Mann ja, das Bild hat nen gewaltigen Zauber, eben weil da einer fehlt, aber der fehlt ja dann auf Dauer, der hat sich ja dann aufgehängt, und ward nicht mehr gesehen, aber wenn er es tat, weil der chef sich nicht traute, oder traute sich der chef, durfte es aber nicht, weil dann wäre es so als Überdruß am Leben aufgefaßt worden, verraten aber wäre es nochmal eine Demütigung mehr ... Satz ohne Ende. Jedenfalls wäre ohne Judas die Geschichte anders ausgegangen und dann ...? Also war Judas der Magier, der wußte, wie der Lauf des Schicksals sein sollte, ja sein mußte, und während die anderen sich dagegen stemmten, beging er den Zauber des Verrates und ... aber warum dann sich aufhängen? Weil er als Verräter gar nicht anders konnte, sonst hätte ihm niemand den Verrat abgenommen und dann ... dann wäre es abgekartet gewesen, denn dann hätten ja beide gewußt, daß es zum Ostersonntag mit der Auferstehung sich doch noch zum guten wendet, voll kintopmäßig und so ... also mußte Judas den vollen Zauber abziehen und durch die schwarze Pforte ziehen, während der Chef sich durch die kalte Küche wieder rausmogeln durfte ... ist eigentlich die fantasygeschichte, die formi sich wünschte, also ich könnt die ja schreiben, nur die kauft mir keiner ab, weil sie ja schon geschrieben ist ...ich glaub ich hab mich verrannt, ich mach ein ander Mal weiter
>>>>>>>Gute Nacht
>>>>>>>sonnig+stark=Sonnenstark
>>>>>>siehste sonni,
>>>>>>da wird esmal voll magisch und schon werden alle selbsternannten möchtegernmagier ganz still.
>>>>>>Judas, der erste Märtyrer der christengeschichte.Eigentlich der erste Heilige. Sündenbock für die, die vorgeben alles vergeben zu können. Nun Gut, ich mache den Anfang. Ich vergebe Judas Ischariot, weil er verraten hat um das heilige vor verrat zu schützen.
>>>>>>Hat nicht auch der Fels auf dem die katholische Kirsche gebaut ist seinen Herr dreimal verraten, aus feigheit? Der eine Verräter wurde bis in alle Ewigkeit verdammt, der andere zum Stellvertreter. Da fragt man sich, wer dieses Drehbuch geschrieben hat, Nun gut, Petrus vergebe ich auch.
>>>>>>Sonni dein Beitrag regt zum nachdenken an, was mich noch interessiern würde, wie du die Titten auf dem Bild deutest.
>>>>>>Gruß
>>>>>>Großmeister
>>>>>Ich kenn mich da nicht so gut aus, aber in welchem zusammenhang hat petrus seinen herrn aus feigheit verraten?
>>>>>lieben gruß, ianalex
>>>>
>>>>Dann mach dir doch die Mühe und lies die Bibel.
>>>>Gruß Sandra
>>>http://www.dharmalehrer.de/seiten/bild/tara4a.jpg
>>>wenn mich wer dazu fragt - sag ich nicht - lies doch die ganzen sutren...
>>>jeder hat seine vorlieben. das heisst nicht, dass man nicht offen für anderes ist.
>>>lieben gruß
>>>ianalex
>>Hmmm.
>>Also wir könnten ja mal Kamasutra lesen.
>>Kannst mich hinterher auch abfragen :-).
>>Gruß, formidolosus!
>Du Frechdachs! Außerdem dachte ich, du wärst auch offen für andere Dinge.
Gruß, formidolosus!

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