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Weiße Magie als Weg zur Selbsterkenntnis ist das Thema dieses Forums.

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Listinus Toplisten
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Dieses Thema hat 12 Antworten
und wurde 150 mal aufgerufen
 Das Vorgängerforum "Die Macht der weißen Magie"
MicRophone ( gelöscht )
Beiträge:

19.06.2005 13:51
RE: Das Gute Thread geschlossen

Ich wünsche allen an diesem einzigartigen Frühlingstag
einen wünderschönen und erleuchteten Ostermontag,
dass ihr den Tag nicht nutzt, um Buße, sondern Gutes zu tun.


Einen lieben Gruss
Michael

formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

19.06.2005 13:56
#2 RE: Das Gute Thread geschlossen

>Ich wünsche allen an diesem einzigartigen Frühlingstag
>einen wünderschönen und erleuchteten Ostermontag,
>dass ihr den Tag nicht nutzt, um Buße, sondern Gutes zu tun.
>
>Einen lieben Gruss
>Michael
An solch einem Tag wird Weisheit zu teil.
Scheinbar, ob man will oder nicht :-).
Alles gute auch von mir.
Liebe Grüße, formidolosus!

Sonnenstark ( gelöscht )
Beiträge:

19.06.2005 13:08
#3 RE: Das Gute Thread geschlossen

>>Ich wünsche allen an diesem einzigartigen Frühlingstag
>>einen wünderschönen und erleuchteten Ostermontag,
>>dass ihr den Tag nicht nutzt, um Buße, sondern Gutes zu tun.
>>
>>Einen lieben Gruss
>>Michael
>An solch einem Tag wird Weisheit zuteil.
>Scheinbar, ob man will oder nicht :-).
>Alles gute auch von mir.
>Liebe Grüße, formidolosus!
Ich habe heute einer alten Frau über die Straße geholfen, das war gut!

Helga ( gelöscht )
Beiträge:

20.06.2005 13:53
#4 RE: Das Gute Thread geschlossen

>>>Ich wünsche allen an diesem einzigartigen Frühlingstag
>>>einen wünderschönen und erleuchteten Ostermontag,
>>>dass ihr den Tag nicht nutzt, um Buße, sondern Gutes zu tun.
>>>
>>>Einen lieben Gruss
>>>Michael
>>An solch einem Tag wird Weisheit zuteil.
>>Scheinbar, ob man will oder nicht :-).
>>Alles gute auch von mir.
>>Liebe Grüße, formidolosus!
>Ich habe heute einer alten Frau über die Straße geholfen, das war gut!
>

Was ist denn gut ? Der Frau über die Straße zu helfen oder den Verkehr anzuhalten.Da könnte sie alleine gehen nicht war.
Ganz liebe Grüße an alle von Helga

Katharina ( gelöscht )
Beiträge:

20.06.2005 13:42
#5 RE: Das Gute Thread geschlossen

>>>>Ich wünsche allen an diesem einzigartigen Frühlingstag
>>>>einen wünderschönen und erleuchteten Ostermontag,
>>>>dass ihr den Tag nicht nutzt, um Buße, sondern Gutes zu tun.
>>>>
>>>>Einen lieben Gruss
>>>>Michael
>>>An solch einem Tag wird Weisheit zuteil.
>>>Scheinbar, ob man will oder nicht :-).
>>>Alles gute auch von mir.
>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>Ich habe heute einer alten Frau über die Straße geholfen, das war gut!
>>
>Was ist denn gut ? Der Frau über die Straße zu helfen oder den Verkehr anzuhalten.Da könnte sie alleine gehen nicht war.
>Ganz liebe Grüße an alle von Helga

tja, harte nuss, denn nicht immer ist gut gemeint auch gut und genauso is gut nicht immer gut gemeint....

lieber gruß
katharina

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

20.06.2005 13:36
#6 RE: Das Gute Thread geschlossen

>>>>>>Ich wünsche allen an diesem einzigartigen Frühlingstag
>>>>>>einen wünderschönen und erleuchteten Ostermontag,
>>>>>>dass ihr den Tag nicht nutzt, um Buße, sondern Gutes zu tun.
>>>>>>
>>>>>>Einen lieben Gruss
>>>>>>Michael
>>>>>An solch einem Tag wird Weisheit zuteil.
>>>>>Scheinbar, ob man will oder nicht :-).
>>>>>Alles gute auch von mir.
>>>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>>>Ich habe heute einer alten Frau über die Straße geholfen, das war gut!
>>>>
>>>Was ist denn gut ? Der Frau über die Straße zu helfen oder den Verkehr anzuhalten.Da könnte sie alleine gehen nicht war.
>>>Ganz liebe Grüße an alle von Helga
>>tja, harte nuss, denn nicht immer ist gut gemeint auch gut und genauso is gut nicht immer gut gemeint....
>>lieber gruß
>>katharina
>Wohl wahr!
>Lieber Gruß von Sandra
Es wär was Gutes, führte dieser Faden zu etwas Gutem!
Darum mal meine Frage, wer teilte denn gestern die Weisheit aus, an der ich nicht teilhatte?
Dem Wahren, Schönen und Guten
Zaubergeist
fc447

formidolosus ( gelöscht )
Beiträge:

20.06.2005 13:19
#7 RE: Das Gute Thread geschlossen

>>>>>>>>Ich wünsche allen an diesem einzigartigen Frühlingstag
>>>>>>>>einen wünderschönen und erleuchteten Ostermontag,
>>>>>>>>dass ihr den Tag nicht nutzt, um Buße, sondern Gutes zu tun.
>>>>>>>>
>>>>>>>>Einen lieben Gruss
>>>>>>>>Michael
>>>>>>>An solch einem Tag wird Weisheit zuteil.
>>>>>>>Scheinbar, ob man will oder nicht :-).
>>>>>>>Alles gute auch von mir.
>>>>>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>>>>>Ich habe heute einer alten Frau über die Straße geholfen, das war gut!
>>>>>>
>>>>>Was ist denn gut ? Der Frau über die Straße zu helfen oder den Verkehr anzuhalten.Da könnte sie alleine gehen nicht war.
>>>>>Ganz liebe Grüße an alle von Helga
>>>>tja, harte nuss, denn nicht immer ist gut gemeint auch gut und genauso is gut nicht immer gut gemeint....
>>>>lieber gruß
>>>>katharina
>>>Wohl wahr!
>>>Lieber Gruß von Sandra
>>Es wär was Gutes, führte dieser Faden zu etwas Gutem!
>>Darum mal meine Frage, wer teilte denn gestern die Weisheit aus, an der ich nicht teilhatte?
>>Dem Wahren, Schönen und Guten
>>Zaubergeist
>> fc447
>Tja, keine Ahnung wer gestern Weisheit ausgeteilt hat, jetzt hier weise war oder nicht. Ich fand den Satz von Katharina aber allerdings sehr weise. Denn viele meinen sie tun einem anderen mit ihrem Handeln etwas gutes, was aber nicht gleich bedeuten kann, dass dies für den Betreffenden auch immer wirklich gut ist. Ich persönlich sehe, was dieses Thema angeht noch etwas mehr. Es geht in diesem Punkt viel mehr auch um die Beachtung des freien Willens, auch um das von vielen verkappte Helfersyndrom, vor allem aber geht es wieder einmal um das liebe Ego desjenigen, der meint er müßte etwas gutes tun. Viele handeln aus bestem Wissen und Gewissen etwas Gutes zu tun, oft aber kann dabei aber mehr Schaden angerichtet werden, ohne es wirklich zu wollen, als das man wirklich gutes tut. Vordergründig macht es den Anschein, man tut etwas gutes, da man es ja auch gut meint, dass ist aber ein Trugschluß, denn es kann auch eine sehr subtile For von Machtausübung sein. Und überhaupt, was ist das denn, Gutes tun? Die meissten, die sich vornehmen etwas gutes zu tun, dies auch noch an bestimmten Tagen festmachen sind in meinen Augen nichts als Heuchler. Sie nehmen gerade dann diese Tage zum Anlaß um das Gefühl irgendwo, an irgendjemandem abzugeben, wenn man dann etwas gutes tue fühlt man mich besser, weil sonst kommt man ja nicht dazu.Auf einmal wird gerade an solchen Tagen den menschen das Leid der Welt ins Bewußtsein gerufen, ach ja, da war ja noch was, da gibt es ja auch noch Menschen, denen es nicht so gut geht wie einem selbst, da fällt das Leid der Welt auf einmal besonders ins Gewicht. Solche Anlässe wie Feiertage werden oft nur dazu mißbraucht um vor dem eigenen Münchhausen in sich selbst und vor allem vor dem eigenen schlechten Gewissen zuflüchten, was Unsinn ist, denn dann tun wir nicht wirklich etwas Gutes, sondern flüchten uns in Mitleid anstatt in Mitgefühl, und damit ist niemandem wirklich geholfen. Die Illusion, jetzt tue ich mal was Gutes, jetzt ist der richtige Tag dafür ist nur eine Illusion und vor allem ist es Selbstbetrug. Das Leid anderer beschränkt sich eben nicht nur auf diese einzelnen Tage, es ist immer da. Wer braucht denn Feier oder Gedenktage um etwas Gutes zu tun? Ich brauch die nicht, jedenfalls nicht dafür. Warum wollen hier eigendlich alle etwas gutes tun? Habt ihr alle ein schlechtes Gewissen? Wem und was gegenüber blos nur? Etwas Gutes zu tun hat was mit einer Wertung gemein, die mir nicht gefällt. Denn was für den einen gut ist, kann für den anderen genauso schlecht sein, denn etwas Gutes tun wird von dem, dem es zuteil wird immer als subjektiv empfunden. Jemandem spontan und aus Freundschaft zu helfen, wenn auch der andere es will, ohne denjenigen dazu zu mißbrauchen um das eigenes Ego aufzupolieren, nichts als Gegenleistung zu erwarten, dass ist Liebe. Und die sollten wir nicht nur an Feier oder Gedenktagen ausüben. Ehrlichkeit mit sich selbst und dem anderen tut einem selber gut und dem anderen ebenso, auch wenn dieser es vielleicht in diesem Moment nicht so empfindet, aber gerade Ehrlichkeit macht wahre Freundschaft aus. Ich bin allen Menschen dankbar, die ehrlich zu mir NEIN sagen können, als zu tun, was ich gerne möchte. Das ist Liebe, auch wenn sie oft falsch verstanden wird, und ich glaube genau das wollte Katharina damit auch mit ihrem Satz zum Ausdruck bringen.
>Lieben Gruß von Sandra
Ich gestehe, letztens Weißheit ausgeteilt zu haben.
In der Tat sollte sich das Gute nicht auf Feiertage beschränken.
Ich würde lieber anstatt des guten von Liebe sprechen, weil das Gute meiner Ansicht nach etwas von außen vorgegebenes ist.
Was gut ist, ist bereits klar vorgegeben.
Das Gute halte ich für die Summe akzeptierter Handlungsbestimmungen von außen.
Die Liebe jedoch ist eigenständig.
Ist es da nicht besser, wenn man etwas zu jeder Zeit aus Liebe tut, als gutes nach Terminplahn zu tun?
Wenn man etwas gutes tut, dann kann das auch unbeabsichtigte Folgen haben.
Während die Liebe einfach da ist, kommt das Gute aus dem Denken.
Das Denken ist aber unvollständig, weil es aus unvollständigen Kenntnissen gespeist wird.
Wenn das Gute also durch denken entstanden ist, dann ist es auch unvollständig.
Die Liebe aber ist vollständig und immer da, sofern man sie zuläßt.
Naja, ich hör mal lieber auf.
Gruß, formidolosus!

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

20.06.2005 13:42
#8 RE: Das Gute Thread geschlossen

>>>>>>>>>>Ich wünsche allen an diesem einzigartigen Frühlingstag
>>>>>>>>>>einen wünderschönen und erleuchteten Ostermontag,
>>>>>>>>>>dass ihr den Tag nicht nutzt, um Buße, sondern Gutes zu tun.
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>Einen lieben Gruss
>>>>>>>>>>Michael
>>>>>>>>>An solch einem Tag wird Weisheit zuteil.
>>>>>>>>>Scheinbar, ob man will oder nicht :-).
>>>>>>>>>Alles gute auch von mir.
>>>>>>>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>>>>>>>Ich habe heute einer alten Frau über die Straße geholfen, das war gut!
>>>>>>>>
>>>>>>>Was ist denn gut ? Der Frau über die Straße zu helfen oder den Verkehr anzuhalten.Da könnte sie alleine gehen nicht war.
>>>>>>>Ganz liebe Grüße an alle von Helga
>>>>>>tja, harte nuss, denn nicht immer ist gut gemeint auch gut und genauso is gut nicht immer gut gemeint....
>>>>>>lieber gruß
>>>>>>katharina
>>>>>Wohl wahr!
>>>>>Lieber Gruß von Sandra
>>>>Es wär was Gutes, führte dieser Faden zu etwas Gutem!
>>>>Darum mal meine Frage, wer teilte denn gestern die Weisheit aus, an der ich nicht teilhatte?
>>>>Dem Wahren, Schönen und Guten
>>>>Zaubergeist
>>>> fc447
>>>Tja, keine Ahnung wer gestern Weisheit ausgeteilt hat, jetzt hier weise war oder nicht. Ich fand den Satz von Katharina aber allerdings sehr weise. Denn viele meinen sie tun einem anderen mit ihrem Handeln etwas gutes, was aber nicht gleich bedeuten kann, dass dies für den Betreffenden auch immer wirklich gut ist. Ich persönlich sehe, was dieses Thema angeht noch etwas mehr. Es geht in diesem Punkt viel mehr auch um die Beachtung des freien Willens, auch um das von vielen verkappte Helfersyndrom, vor allem aber geht es wieder einmal um das liebe Ego desjenigen, der meint er müßte etwas gutes tun. Viele handeln aus bestem Wissen und Gewissen etwas Gutes zu tun, oft aber kann dabei aber mehr Schaden angerichtet werden, ohne es wirklich zu wollen, als das man wirklich gutes tut. Vordergründig macht es den Anschein, man tut etwas gutes, da man es ja auch gut meint, dass ist aber ein Trugschluß, denn es kann auch eine sehr subtile For von Machtausübung sein. Und überhaupt, was ist das denn, Gutes tun? Die meissten, die sich vornehmen etwas gutes zu tun, dies auch noch an bestimmten Tagen festmachen sind in meinen Augen nichts als Heuchler. Sie nehmen gerade dann diese Tage zum Anlaß um das Gefühl irgendwo, an irgendjemandem abzugeben, wenn man dann etwas gutes tue fühlt man mich besser, weil sonst kommt man ja nicht dazu.Auf einmal wird gerade an solchen Tagen den menschen das Leid der Welt ins Bewußtsein gerufen, ach ja, da war ja noch was, da gibt es ja auch noch Menschen, denen es nicht so gut geht wie einem selbst, da fällt das Leid der Welt auf einmal besonders ins Gewicht. Solche Anlässe wie Feiertage werden oft nur dazu mißbraucht um vor dem eigenen Münchhausen in sich selbst und vor allem vor dem eigenen schlechten Gewissen zuflüchten, was Unsinn ist, denn dann tun wir nicht wirklich etwas Gutes, sondern flüchten uns in Mitleid anstatt in Mitgefühl, und damit ist niemandem wirklich geholfen. Die Illusion, jetzt tue ich mal was Gutes, jetzt ist der richtige Tag dafür ist nur eine Illusion und vor allem ist es Selbstbetrug. Das Leid anderer beschränkt sich eben nicht nur auf diese einzelnen Tage, es ist immer da. Wer braucht denn Feier oder Gedenktage um etwas Gutes zu tun? Ich brauch die nicht, jedenfalls nicht dafür. Warum wollen hier eigendlich alle etwas gutes tun? Habt ihr alle ein schlechtes Gewissen? Wem und was gegenüber blos nur? Etwas Gutes zu tun hat was mit einer Wertung gemein, die mir nicht gefällt. Denn was für den einen gut ist, kann für den anderen genauso schlecht sein, denn etwas Gutes tun wird von dem, dem es zuteil wird immer als subjektiv empfunden. Jemandem spontan und aus Freundschaft zu helfen, wenn auch der andere es will, ohne denjenigen dazu zu mißbrauchen um das eigenes Ego aufzupolieren, nichts als Gegenleistung zu erwarten, dass ist Liebe. Und die sollten wir nicht nur an Feier oder Gedenktagen ausüben. Ehrlichkeit mit sich selbst und dem anderen tut einem selber gut und dem anderen ebenso, auch wenn dieser es vielleicht in diesem Moment nicht so empfindet, aber gerade Ehrlichkeit macht wahre Freundschaft aus. Ich bin allen Menschen dankbar, die ehrlich zu mir NEIN sagen können, als zu tun, was ich gerne möchte. Das ist Liebe, auch wenn sie oft falsch verstanden wird, und ich glaube genau das wollte Katharina damit auch mit ihrem Satz zum Ausdruck bringen.
>>>Lieben Gruß von Sandra
>>Ich gestehe, letztens Weißheit ausgeteilt zu haben.
>>In der Tat sollte sich das Gute nicht auf Feiertage beschränken.
>>Ich würde lieber anstatt des guten von Liebe sprechen, weil das Gute meiner Ansicht nach etwas von außen vorgegebenes ist.
>>Was gut ist, ist bereits klar vorgegeben.
>>Das Gute halte ich für die Summe akzeptierter Handlungsbestimmungen von außen.
>>Die Liebe jedoch ist eigenständig.
>>Ist es da nicht besser, wenn man etwas zu jeder Zeit aus Liebe tut, als gutes nach Terminplahn zu tun?
>>Wenn man etwas gutes tut, dann kann das auch unbeabsichtigte Folgen haben.
>>Während die Liebe einfach da ist, kommt das Gute aus dem Denken.
>>Das Denken ist aber unvollständig, weil es aus unvollständigen Kenntnissen gespeist wird.
>>Wenn das Gute also durch denken entstanden ist, dann ist es auch unvollständig.
>>Die Liebe aber ist vollständig und immer da, sofern man sie zuläßt.
>>Naja, ich hör mal lieber auf.
>>Gruß, formidolosus!
>Hi Formi, Gutes zu tun sollte nie beabsichtigt sein, wie ich schon schrieb, spontan und aus Freundschaft, dass ist ehrlich und nicht nach Terminplan. Auch ist das Gute meiner Meinung nach nicht vorgegeben, denn nichts ist so wie es scheint. Das Gute kann also schlecht sein, sowie das Schlechte gut. In einem Wolf kann ein Lamm stecken, sowie in dem Lamm der Wolf. Liebe ist einfach und kann nicht geplant werden. Wer sie plant, plant nicht das Gute, sondern seine Motive zu vertuschen. Für mich gibt es nichts Gutes, außer man tut es. Aber du hast Recht, eine Diskussion über das Gute oder das Schlechte macht genauso wenig Sinn als wie intellektuell über die Dummheit zu palavern. Ich tue mir jetzt mal was Gutes und lege mich eine Stunde ins Bett, entspanne mich und lege meinen Streß beiseite. Gut ist es, dass Beste aus den Situationen zu machen.
>Wünsch dir alles Liebe!
>Gruß sandra
Was sind das nur für Eiertänze? Ostern ist schon vorbei! Gutes zu tun sollte nie beabsichtigt sein? Wenn das so ist, wird noch weniger Gutes in der Welt geschehen. Vom Guten tun soll man keinen Vorteil haben? Käse, wenn ich Gutes tue habe ich Vorteile, weil ich mir andere Menschen zum Freund mache, weil ich etwas weiterreiche, was wiederum weitergereicht wird. Warum immer dieses Hintenrumdenken? Warum nicht grad aus, auch gerade aus denken kann magisch sein. Nicht alles was wie Paradoxie klingt, ist auch paradox. Und nicht jede Paradoxie ist magisch.
Ich hoffe, liebe Sandra, wenn du wach wirst, siehst du, daß ich dir grad was Gutes getan habe. Jedenfalls zerre ich, anders als Sonni, nicht jeden Ostermontag alte Frauen gegen ihren Willen über den Zebrastreifen. Dafür tut man kleinen Kindern oft gegen ihren Willen Gutes, indem man ihrem Wollen was entgegensetzt.
Aber der Anstoß von Microphon war doch ganz simpel. Heut ist ein guter Tag, Gutes zu tun. Peng, das war's. Also schlicht und einfach etwas tun, von dem man überzeugt ist, daß es etwas Gutes ist. Das kann doch wirklich nicht zu schwer sein. Da muß ich doch wirklich nicht das Rätsel "Alle Kreter lügen!, sagt der Kreter" lösen.
Guten Abendgruß
Zaubergeist

Katharina ( gelöscht )
Beiträge:

20.06.2005 13:33
#9 RE: Das Gute Thread geschlossen

>>>>>>>>>>>>Ich wünsche allen an diesem einzigartigen Frühlingstag
>>>>>>>>>>>>einen wünderschönen und erleuchteten Ostermontag,
>>>>>>>>>>>>dass ihr den Tag nicht nutzt, um Buße, sondern Gutes zu tun.
>>>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>>>Einen lieben Gruss
>>>>>>>>>>>>Michael
>>>>>>>>>>>An solch einem Tag wird Weisheit zuteil.
>>>>>>>>>>>Scheinbar, ob man will oder nicht :-).
>>>>>>>>>>>Alles gute auch von mir.
>>>>>>>>>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>>>>>>>>>Ich habe heute einer alten Frau über die Straße geholfen, das war gut!
>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>Was ist denn gut ? Der Frau über die Straße zu helfen oder den Verkehr anzuhalten.Da könnte sie alleine gehen nicht war.
>>>>>>>>>Ganz liebe Grüße an alle von Helga
>>>>>>>>tja, harte nuss, denn nicht immer ist gut gemeint auch gut und genauso is gut nicht immer gut gemeint....
>>>>>>>>lieber gruß
>>>>>>>>katharina
>>>>>>>Wohl wahr!
>>>>>>>Lieber Gruß von Sandra
>>>>>>Es wär was Gutes, führte dieser Faden zu etwas Gutem!
>>>>>>Darum mal meine Frage, wer teilte denn gestern die Weisheit aus, an der ich nicht teilhatte?
>>>>>>Dem Wahren, Schönen und Guten
>>>>>>Zaubergeist
>>>>>> fc447
>>>>>Tja, keine Ahnung wer gestern Weisheit ausgeteilt hat, jetzt hier weise war oder nicht. Ich fand den Satz von Katharina aber allerdings sehr weise. Denn viele meinen sie tun einem anderen mit ihrem Handeln etwas gutes, was aber nicht gleich bedeuten kann, dass dies für den Betreffenden auch immer wirklich gut ist. Ich persönlich sehe, was dieses Thema angeht noch etwas mehr. Es geht in diesem Punkt viel mehr auch um die Beachtung des freien Willens, auch um das von vielen verkappte Helfersyndrom, vor allem aber geht es wieder einmal um das liebe Ego desjenigen, der meint er müßte etwas gutes tun. Viele handeln aus bestem Wissen und Gewissen etwas Gutes zu tun, oft aber kann dabei aber mehr Schaden angerichtet werden, ohne es wirklich zu wollen, als das man wirklich gutes tut. Vordergründig macht es den Anschein, man tut etwas gutes, da man es ja auch gut meint, dass ist aber ein Trugschluß, denn es kann auch eine sehr subtile For von Machtausübung sein. Und überhaupt, was ist das denn, Gutes tun? Die meissten, die sich vornehmen etwas gutes zu tun, dies auch noch an bestimmten Tagen festmachen sind in meinen Augen nichts als Heuchler. Sie nehmen gerade dann diese Tage zum Anlaß um das Gefühl irgendwo, an irgendjemandem abzugeben, wenn man dann etwas gutes tue fühlt man mich besser, weil sonst kommt man ja nicht dazu.Auf einmal wird gerade an solchen Tagen den menschen das Leid der Welt ins Bewußtsein gerufen, ach ja, da war ja noch was, da gibt es ja auch noch Menschen, denen es nicht so gut geht wie einem selbst, da fällt das Leid der Welt auf einmal besonders ins Gewicht. Solche Anlässe wie Feiertage werden oft nur dazu mißbraucht um vor dem eigenen Münchhausen in sich selbst und vor allem vor dem eigenen schlechten Gewissen zuflüchten, was Unsinn ist, denn dann tun wir nicht wirklich etwas Gutes, sondern flüchten uns in Mitleid anstatt in Mitgefühl, und damit ist niemandem wirklich geholfen. Die Illusion, jetzt tue ich mal was Gutes, jetzt ist der richtige Tag dafür ist nur eine Illusion und vor allem ist es Selbstbetrug. Das Leid anderer beschränkt sich eben nicht nur auf diese einzelnen Tage, es ist immer da. Wer braucht denn Feier oder Gedenktage um etwas Gutes zu tun? Ich brauch die nicht, jedenfalls nicht dafür. Warum wollen hier eigendlich alle etwas gutes tun? Habt ihr alle ein schlechtes Gewissen? Wem und was gegenüber blos nur? Etwas Gutes zu tun hat was mit einer Wertung gemein, die mir nicht gefällt. Denn was für den einen gut ist, kann für den anderen genauso schlecht sein, denn etwas Gutes tun wird von dem, dem es zuteil wird immer als subjektiv empfunden. Jemandem spontan und aus Freundschaft zu helfen, wenn auch der andere es will, ohne denjenigen dazu zu mißbrauchen um das eigenes Ego aufzupolieren, nichts als Gegenleistung zu erwarten, dass ist Liebe. Und die sollten wir nicht nur an Feier oder Gedenktagen ausüben. Ehrlichkeit mit sich selbst und dem anderen tut einem selber gut und dem anderen ebenso, auch wenn dieser es vielleicht in diesem Moment nicht so empfindet, aber gerade Ehrlichkeit macht wahre Freundschaft aus. Ich bin allen Menschen dankbar, die ehrlich zu mir NEIN sagen können, als zu tun, was ich gerne möchte. Das ist Liebe, auch wenn sie oft falsch verstanden wird, und ich glaube genau das wollte Katharina damit auch mit ihrem Satz zum Ausdruck bringen.
>>>>>Lieben Gruß von Sandra
>>>>Ich gestehe, letztens Weißheit ausgeteilt zu haben.
>>>>In der Tat sollte sich das Gute nicht auf Feiertage beschränken.
>>>>Ich würde lieber anstatt des guten von Liebe sprechen, weil das Gute meiner Ansicht nach etwas von außen vorgegebenes ist.
>>>>Was gut ist, ist bereits klar vorgegeben.
>>>>Das Gute halte ich für die Summe akzeptierter Handlungsbestimmungen von außen.
>>>>Die Liebe jedoch ist eigenständig.
>>>>Ist es da nicht besser, wenn man etwas zu jeder Zeit aus Liebe tut, als gutes nach Terminplahn zu tun?
>>>>Wenn man etwas gutes tut, dann kann das auch unbeabsichtigte Folgen haben.
>>>>Während die Liebe einfach da ist, kommt das Gute aus dem Denken.
>>>>Das Denken ist aber unvollständig, weil es aus unvollständigen Kenntnissen gespeist wird.
>>>>Wenn das Gute also durch denken entstanden ist, dann ist es auch unvollständig.
>>>>Die Liebe aber ist vollständig und immer da, sofern man sie zuläßt.
>>>>Naja, ich hör mal lieber auf.
>>>>Gruß, formidolosus!
>>>Hi Formi, Gutes zu tun sollte nie beabsichtigt sein, wie ich schon schrieb, spontan und aus Freundschaft, dass ist ehrlich und nicht nach Terminplan. Auch ist das Gute meiner Meinung nach nicht vorgegeben, denn nichts ist so wie es scheint. Das Gute kann also schlecht sein, sowie das Schlechte gut. In einem Wolf kann ein Lamm stecken, sowie in dem Lamm der Wolf. Liebe ist einfach und kann nicht geplant werden. Wer sie plant, plant nicht das Gute, sondern seine Motive zu vertuschen. Für mich gibt es nichts Gutes, außer man tut es. Aber du hast Recht, eine Diskussion über das Gute oder das Schlechte macht genauso wenig Sinn als wie intellektuell über die Dummheit zu palavern. Ich tue mir jetzt mal was Gutes und lege mich eine Stunde ins Bett, entspanne mich und lege meinen Streß beiseite. Gut ist es, dass Beste aus den Situationen zu machen.
>>>Wünsch dir alles Liebe!
>>>Gruß sandra
>>Was sind das nur für Eiertänze? Ostern ist schon vorbei! Gutes zu tun sollte nie beabsichtigt sein? Wenn das so ist, wird noch weniger Gutes in der Welt geschehen. Vom Guten tun soll man keinen Vorteil haben? Käse, wenn ich Gutes tue habe ich Vorteile, weil ich mir andere Menschen zum Freund mache, weil ich etwas weiterreiche, was wiederum weitergereicht wird. Warum immer dieses Hintenrumdenken? Warum nicht grad aus, auch gerade aus denken kann magisch sein. Nicht alles was wie Paradoxie klingt, ist auch paradox. Und nicht jede Paradoxie ist magisch.
>>Ich hoffe, liebe Sandra, wenn du wach wirst, siehst du, daß ich dir grad was Gutes getan habe. Jedenfalls zerre ich, anders als Sonni, nicht jeden Ostermontag alte Frauen gegen ihren Willen über den Zebrastreifen. Dafür tut man kleinen Kindern oft gegen ihren Willen Gutes, indem man ihrem Wollen was entgegensetzt.
>>Aber der Anstoß von Microphon war doch ganz simpel. Heut ist ein guter Tag, Gutes zu tun. Peng, das war's. Also schlicht und einfach etwas tun, von dem man überzeugt ist, daß es etwas Gutes ist. Das kann doch wirklich nicht zu schwer sein. Da muß ich doch wirklich nicht das Rätsel "Alle Kreter lügen!, sagt der Kreter" lösen.
>>Guten Abendgruß
>>Zaubergeist>Stimmt es, dass du an Sonn und Feiertagen friedliebende Radfahrer mit dem Basketballschläger behilflich bist aus dem Sattel zu kommen?
>Lieber Zaubergeist, sei vorsichtig, sonst kommt zu deinem Beinamen "Der Große" auch noch der "Gute" hinzu.
>Ich habe Großmeister gefragt warum er sich nicht herabläßt aus seiner Klause und zu diesem Faden etwas zu schreiben, er zitierte daraufhin Knabe Süßlein: "Dazu bin ich zu weise, dass mir zu diesem Thema etwas einfiel" Wenn ich deine und Großmeisters Reaktion sehe beschleicht mich so der Verdacht, dass die weiße Magie eine verdammt arrogante Magie ist.
>Lieben Gruß von Sandra

da geb ich dir recht, ich hab noch nirgendwo so geballte ehrliche arroganz erlebt, wie hier
nun, da es mich interessiert hat hab ich mal nachgeschaut und geb euch meinen fund aus wikipedia:

Mit Arroganz (lat. von „arrogantia") bezeichnet man im deutschen Sprachgebrauch gleichermaßen die älteren Begriffe Anmaßung, Hochmut und Dünkelhaftigkeit, ohne dass man sich dieses Zusammenhanges heute bewusst wird. Denn "Arroganz" wird heute häufig als Vorwurf gegen vielerlei Haltungen vorgebracht, mit denen sich Menschen vor Aufdringlichkeit schützen oder generell auf soziale Distanz achten (vgl. auch Duzen, Ehrfurcht, Snob, Würde).

fand ich ganz interessant....

lieber, ehrlich arroganter gruß
katharina

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

25.05.2005 13:03
#10 RE: Das Gute Thread geschlossen

>>>>>>>>>>>>>Ich wünsche allen an diesem einzigartigen Frühlingstag
>>>>>>>>>>>>>einen wünderschönen und erleuchteten Ostermontag,
>>>>>>>>>>>>>dass ihr den Tag nicht nutzt, um Buße, sondern Gutes zu tun.
>>>>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>>>>Einen lieben Gruss
>>>>>>>>>>>>>Michael
>>>>>>>>>>>>An solch einem Tag wird Weisheit zuteil.
>>>>>>>>>>>>Scheinbar, ob man will oder nicht :-).
>>>>>>>>>>>>Alles gute auch von mir.
>>>>>>>>>>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>>>>>>>>>>Ich habe heute einer alten Frau über die Straße geholfen, das war gut!
>>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>Was ist denn gut ? Der Frau über die Straße zu helfen oder den Verkehr anzuhalten.Da könnte sie alleine gehen nicht war.
>>>>>>>>>>Ganz liebe Grüße an alle von Helga
>>>>>>>>>tja, harte nuss, denn nicht immer ist gut gemeint auch gut und genauso is gut nicht immer gut gemeint....
>>>>>>>>>lieber gruß
>>>>>>>>>katharina
>>>>>>>>Wohl wahr!
>>>>>>>>Lieber Gruß von Sandra
>>>>>>>Es wär was Gutes, führte dieser Faden zu etwas Gutem!
>>>>>>>Darum mal meine Frage, wer teilte denn gestern die Weisheit aus, an der ich nicht teilhatte?
>>>>>>>Dem Wahren, Schönen und Guten
>>>>>>>Zaubergeist
>>>>>>> fc447
>>>>>>Tja, keine Ahnung wer gestern Weisheit ausgeteilt hat, jetzt hier weise war oder nicht. Ich fand den Satz von Katharina aber allerdings sehr weise. Denn viele meinen sie tun einem anderen mit ihrem Handeln etwas gutes, was aber nicht gleich bedeuten kann, dass dies für den Betreffenden auch immer wirklich gut ist. Ich persönlich sehe, was dieses Thema angeht noch etwas mehr. Es geht in diesem Punkt viel mehr auch um die Beachtung des freien Willens, auch um das von vielen verkappte Helfersyndrom, vor allem aber geht es wieder einmal um das liebe Ego desjenigen, der meint er müßte etwas gutes tun. Viele handeln aus bestem Wissen und Gewissen etwas Gutes zu tun, oft aber kann dabei aber mehr Schaden angerichtet werden, ohne es wirklich zu wollen, als das man wirklich gutes tut. Vordergründig macht es den Anschein, man tut etwas gutes, da man es ja auch gut meint, dass ist aber ein Trugschluß, denn es kann auch eine sehr subtile For von Machtausübung sein. Und überhaupt, was ist das denn, Gutes tun? Die meissten, die sich vornehmen etwas gutes zu tun, dies auch noch an bestimmten Tagen festmachen sind in meinen Augen nichts als Heuchler. Sie nehmen gerade dann diese Tage zum Anlaß um das Gefühl irgendwo, an irgendjemandem abzugeben, wenn man dann etwas gutes tue fühlt man mich besser, weil sonst kommt man ja nicht dazu.Auf einmal wird gerade an solchen Tagen den menschen das Leid der Welt ins Bewußtsein gerufen, ach ja, da war ja noch was, da gibt es ja auch noch Menschen, denen es nicht so gut geht wie einem selbst, da fällt das Leid der Welt auf einmal besonders ins Gewicht. Solche Anlässe wie Feiertage werden oft nur dazu mißbraucht um vor dem eigenen Münchhausen in sich selbst und vor allem vor dem eigenen schlechten Gewissen zuflüchten, was Unsinn ist, denn dann tun wir nicht wirklich etwas Gutes, sondern flüchten uns in Mitleid anstatt in Mitgefühl, und damit ist niemandem wirklich geholfen. Die Illusion, jetzt tue ich mal was Gutes, jetzt ist der richtige Tag dafür ist nur eine Illusion und vor allem ist es Selbstbetrug. Das Leid anderer beschränkt sich eben nicht nur auf diese einzelnen Tage, es ist immer da. Wer braucht denn Feier oder Gedenktage um etwas Gutes zu tun? Ich brauch die nicht, jedenfalls nicht dafür. Warum wollen hier eigendlich alle etwas gutes tun? Habt ihr alle ein schlechtes Gewissen? Wem und was gegenüber blos nur? Etwas Gutes zu tun hat was mit einer Wertung gemein, die mir nicht gefällt. Denn was für den einen gut ist, kann für den anderen genauso schlecht sein, denn etwas Gutes tun wird von dem, dem es zuteil wird immer als subjektiv empfunden. Jemandem spontan und aus Freundschaft zu helfen, wenn auch der andere es will, ohne denjenigen dazu zu mißbrauchen um das eigenes Ego aufzupolieren, nichts als Gegenleistung zu erwarten, dass ist Liebe. Und die sollten wir nicht nur an Feier oder Gedenktagen ausüben. Ehrlichkeit mit sich selbst und dem anderen tut einem selber gut und dem anderen ebenso, auch wenn dieser es vielleicht in diesem Moment nicht so empfindet, aber gerade Ehrlichkeit macht wahre Freundschaft aus. Ich bin allen Menschen dankbar, die ehrlich zu mir NEIN sagen können, als zu tun, was ich gerne möchte. Das ist Liebe, auch wenn sie oft falsch verstanden wird, und ich glaube genau das wollte Katharina damit auch mit ihrem Satz zum Ausdruck bringen.
>>>>>>Lieben Gruß von Sandra
>>>>>Ich gestehe, letztens Weißheit ausgeteilt zu haben.
>>>>>In der Tat sollte sich das Gute nicht auf Feiertage beschränken.
>>>>>Ich würde lieber anstatt des guten von Liebe sprechen, weil das Gute meiner Ansicht nach etwas von außen vorgegebenes ist.
>>>>>Was gut ist, ist bereits klar vorgegeben.
>>>>>Das Gute halte ich für die Summe akzeptierter Handlungsbestimmungen von außen.
>>>>>Die Liebe jedoch ist eigenständig.
>>>>>Ist es da nicht besser, wenn man etwas zu jeder Zeit aus Liebe tut, als gutes nach Terminplahn zu tun?
>>>>>Wenn man etwas gutes tut, dann kann das auch unbeabsichtigte Folgen haben.
>>>>>Während die Liebe einfach da ist, kommt das Gute aus dem Denken.
>>>>>Das Denken ist aber unvollständig, weil es aus unvollständigen Kenntnissen gespeist wird.
>>>>>Wenn das Gute also durch denken entstanden ist, dann ist es auch unvollständig.
>>>>>Die Liebe aber ist vollständig und immer da, sofern man sie zuläßt.
>>>>>Naja, ich hör mal lieber auf.
>>>>>Gruß, formidolosus!
>>>>Hi Formi, Gutes zu tun sollte nie beabsichtigt sein, wie ich schon schrieb, spontan und aus Freundschaft, dass ist ehrlich und nicht nach Terminplan. Auch ist das Gute meiner Meinung nach nicht vorgegeben, denn nichts ist so wie es scheint. Das Gute kann also schlecht sein, sowie das Schlechte gut. In einem Wolf kann ein Lamm stecken, sowie in dem Lamm der Wolf. Liebe ist einfach und kann nicht geplant werden. Wer sie plant, plant nicht das Gute, sondern seine Motive zu vertuschen. Für mich gibt es nichts Gutes, außer man tut es. Aber du hast Recht, eine Diskussion über das Gute oder das Schlechte macht genauso wenig Sinn als wie intellektuell über die Dummheit zu palavern. Ich tue mir jetzt mal was Gutes und lege mich eine Stunde ins Bett, entspanne mich und lege meinen Streß beiseite. Gut ist es, dass Beste aus den Situationen zu machen.
>>>>Wünsch dir alles Liebe!
>>>>Gruß sandra
>>>Was sind das nur für Eiertänze? Ostern ist schon vorbei! Gutes zu tun sollte nie beabsichtigt sein? Wenn das so ist, wird noch weniger Gutes in der Welt geschehen. Vom Guten tun soll man keinen Vorteil haben? Käse, wenn ich Gutes tue habe ich Vorteile, weil ich mir andere Menschen zum Freund mache, weil ich etwas weiterreiche, was wiederum weitergereicht wird. Warum immer dieses Hintenrumdenken? Warum nicht grad aus, auch gerade aus denken kann magisch sein. Nicht alles was wie Paradoxie klingt, ist auch paradox. Und nicht jede Paradoxie ist magisch.
>>>Ich hoffe, liebe Sandra, wenn du wach wirst, siehst du, daß ich dir grad was Gutes getan habe. Jedenfalls zerre ich, anders als Sonni, nicht jeden Ostermontag alte Frauen gegen ihren Willen über den Zebrastreifen. Dafür tut man kleinen Kindern oft gegen ihren Willen Gutes, indem man ihrem Wollen was entgegensetzt.
>>>Aber der Anstoß von Microphon war doch ganz simpel. Heut ist ein guter Tag, Gutes zu tun. Peng, das war's. Also schlicht und einfach etwas tun, von dem man überzeugt ist, daß es etwas Gutes ist. Das kann doch wirklich nicht zu schwer sein. Da muß ich doch wirklich nicht das Rätsel "Alle Kreter lügen!, sagt der Kreter" lösen.
>>>Guten Abendgruß
>>>Zaubergeist>>Stimmt es, dass du an Sonn und Feiertagen friedliebende Radfahrer mit dem Basketballschläger behilflich bist aus dem Sattel zu kommen?
>>Lieber Zaubergeist, sei vorsichtig, sonst kommt zu deinem Beinamen "Der Große" auch noch der "Gute" hinzu.
>>Ich habe Großmeister gefragt warum er sich nicht herabläßt aus seiner Klause und zu diesem Faden etwas zu schreiben, er zitierte daraufhin Knabe Süßlein: "Dazu bin ich zu weise, dass mir zu diesem Thema etwas einfiel" Wenn ich deine und Großmeisters Reaktion sehe beschleicht mich so der Verdacht, dass die weiße Magie eine verdammt arrogante Magie ist.
>>Lieben Gruß von Sandra
>da geb ich dir recht, ich hab noch nirgendwo so geballte ehrliche arroganz erlebt, wie hier
>nun, da es mich interessiert hat hab ich mal nachgeschaut und geb euch meinen fund aus wikipedia:
>Mit Arroganz (lat. von „arrogantia") bezeichnet man im deutschen Sprachgebrauch gleichermaßen die älteren Begriffe Anmaßung, Hochmut und Dünkelhaftigkeit, ohne dass man sich dieses Zusammenhanges heute bewusst wird. Denn "Arroganz" wird heute häufig als Vorwurf gegen vielerlei Haltungen vorgebracht, mit denen sich Menschen vor Aufdringlichkeit schützen oder generell auf soziale Distanz achten (vgl. auch Duzen, Ehrfurcht, Snob, Würde).
>fand ich ganz interessant....
>lieber, ehrlich arroganter gruß
>katharina

Ach, hätte ich nur ein wenig von Knabe Süßleins Weisheit gehabt!
Zaubergeist

Katharina ( gelöscht )
Beiträge:

20.06.2005 13:10
#11 RE: Das Gute Thread geschlossen

>>>>>>>>>>>Ich wünsche allen an diesem einzigartigen Frühlingstag
>>>>>>>>>>>einen wünderschönen und erleuchteten Ostermontag,
>>>>>>>>>>>dass ihr den Tag nicht nutzt, um Buße, sondern Gutes zu tun.
>>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>>Einen lieben Gruss
>>>>>>>>>>>Michael
>>>>>>>>>>An solch einem Tag wird Weisheit zuteil.
>>>>>>>>>>Scheinbar, ob man will oder nicht :-).
>>>>>>>>>>Alles gute auch von mir.
>>>>>>>>>>Liebe Grüße, formidolosus!
>>>>>>>>>Ich habe heute einer alten Frau über die Straße geholfen, das war gut!
>>>>>>>>>
>>>>>>>>Was ist denn gut ? Der Frau über die Straße zu helfen oder den Verkehr anzuhalten.Da könnte sie alleine gehen nicht war.
>>>>>>>>Ganz liebe Grüße an alle von Helga
>>>>>>>tja, harte nuss, denn nicht immer ist gut gemeint auch gut und genauso is gut nicht immer gut gemeint....
>>>>>>>lieber gruß
>>>>>>>katharina
>>>>>>Wohl wahr!
>>>>>>Lieber Gruß von Sandra
>>>>>Es wär was Gutes, führte dieser Faden zu etwas Gutem!
>>>>>Darum mal meine Frage, wer teilte denn gestern die Weisheit aus, an der ich nicht teilhatte?
>>>>>Dem Wahren, Schönen und Guten
>>>>>Zaubergeist
>>>>> fc447
>>>>Tja, keine Ahnung wer gestern Weisheit ausgeteilt hat, jetzt hier weise war oder nicht. Ich fand den Satz von Katharina aber allerdings sehr weise. Denn viele meinen sie tun einem anderen mit ihrem Handeln etwas gutes, was aber nicht gleich bedeuten kann, dass dies für den Betreffenden auch immer wirklich gut ist. Ich persönlich sehe, was dieses Thema angeht noch etwas mehr. Es geht in diesem Punkt viel mehr auch um die Beachtung des freien Willens, auch um das von vielen verkappte Helfersyndrom, vor allem aber geht es wieder einmal um das liebe Ego desjenigen, der meint er müßte etwas gutes tun. Viele handeln aus bestem Wissen und Gewissen etwas Gutes zu tun, oft aber kann dabei aber mehr Schaden angerichtet werden, ohne es wirklich zu wollen, als das man wirklich gutes tut. Vordergründig macht es den Anschein, man tut etwas gutes, da man es ja auch gut meint, dass ist aber ein Trugschluß, denn es kann auch eine sehr subtile For von Machtausübung sein. Und überhaupt, was ist das denn, Gutes tun? Die meissten, die sich vornehmen etwas gutes zu tun, dies auch noch an bestimmten Tagen festmachen sind in meinen Augen nichts als Heuchler. Sie nehmen gerade dann diese Tage zum Anlaß um das Gefühl irgendwo, an irgendjemandem abzugeben, wenn man dann etwas gutes tue fühlt man mich besser, weil sonst kommt man ja nicht dazu.Auf einmal wird gerade an solchen Tagen den menschen das Leid der Welt ins Bewußtsein gerufen, ach ja, da war ja noch was, da gibt es ja auch noch Menschen, denen es nicht so gut geht wie einem selbst, da fällt das Leid der Welt auf einmal besonders ins Gewicht. Solche Anlässe wie Feiertage werden oft nur dazu mißbraucht um vor dem eigenen Münchhausen in sich selbst und vor allem vor dem eigenen schlechten Gewissen zuflüchten, was Unsinn ist, denn dann tun wir nicht wirklich etwas Gutes, sondern flüchten uns in Mitleid anstatt in Mitgefühl, und damit ist niemandem wirklich geholfen. Die Illusion, jetzt tue ich mal was Gutes, jetzt ist der richtige Tag dafür ist nur eine Illusion und vor allem ist es Selbstbetrug. Das Leid anderer beschränkt sich eben nicht nur auf diese einzelnen Tage, es ist immer da. Wer braucht denn Feier oder Gedenktage um etwas Gutes zu tun? Ich brauch die nicht, jedenfalls nicht dafür. Warum wollen hier eigendlich alle etwas gutes tun? Habt ihr alle ein schlechtes Gewissen? Wem und was gegenüber blos nur? Etwas Gutes zu tun hat was mit einer Wertung gemein, die mir nicht gefällt. Denn was für den einen gut ist, kann für den anderen genauso schlecht sein, denn etwas Gutes tun wird von dem, dem es zuteil wird immer als subjektiv empfunden. Jemandem spontan und aus Freundschaft zu helfen, wenn auch der andere es will, ohne denjenigen dazu zu mißbrauchen um das eigenes Ego aufzupolieren, nichts als Gegenleistung zu erwarten, dass ist Liebe. Und die sollten wir nicht nur an Feier oder Gedenktagen ausüben. Ehrlichkeit mit sich selbst und dem anderen tut einem selber gut und dem anderen ebenso, auch wenn dieser es vielleicht in diesem Moment nicht so empfindet, aber gerade Ehrlichkeit macht wahre Freundschaft aus. Ich bin allen Menschen dankbar, die ehrlich zu mir NEIN sagen können, als zu tun, was ich gerne möchte. Das ist Liebe, auch wenn sie oft falsch verstanden wird, und ich glaube genau das wollte Katharina damit auch mit ihrem Satz zum Ausdruck bringen.
>>>>Lieben Gruß von Sandra
>>>Ich gestehe, letztens Weißheit ausgeteilt zu haben.
>>>In der Tat sollte sich das Gute nicht auf Feiertage beschränken.
>>>Ich würde lieber anstatt des guten von Liebe sprechen, weil das Gute meiner Ansicht nach etwas von außen vorgegebenes ist.
>>>Was gut ist, ist bereits klar vorgegeben.
>>>Das Gute halte ich für die Summe akzeptierter Handlungsbestimmungen von außen.
>>>Die Liebe jedoch ist eigenständig.
>>>Ist es da nicht besser, wenn man etwas zu jeder Zeit aus Liebe tut, als gutes nach Terminplahn zu tun?
>>>Wenn man etwas gutes tut, dann kann das auch unbeabsichtigte Folgen haben.
>>>Während die Liebe einfach da ist, kommt das Gute aus dem Denken.
>>>Das Denken ist aber unvollständig, weil es aus unvollständigen Kenntnissen gespeist wird.
>>>Wenn das Gute also durch denken entstanden ist, dann ist es auch unvollständig.
>>>Die Liebe aber ist vollständig und immer da, sofern man sie zuläßt.
>>>Naja, ich hör mal lieber auf.
>>>Gruß, formidolosus!
>>Hi Formi, Gutes zu tun sollte nie beabsichtigt sein, wie ich schon schrieb, spontan und aus Freundschaft, dass ist ehrlich und nicht nach Terminplan. Auch ist das Gute meiner Meinung nach nicht vorgegeben, denn nichts ist so wie es scheint. Das Gute kann also schlecht sein, sowie das Schlechte gut. In einem Wolf kann ein Lamm stecken, sowie in dem Lamm der Wolf. Liebe ist einfach und kann nicht geplant werden. Wer sie plant, plant nicht das Gute, sondern seine Motive zu vertuschen. Für mich gibt es nichts Gutes, außer man tut es. Aber du hast Recht, eine Diskussion über das Gute oder das Schlechte macht genauso wenig Sinn als wie intellektuell über die Dummheit zu palavern. Ich tue mir jetzt mal was Gutes und lege mich eine Stunde ins Bett, entspanne mich und lege meinen Streß beiseite. Gut ist es, dass Beste aus den Situationen zu machen.
>>Wünsch dir alles Liebe!
>>Gruß sandra
>Was sind das nur für Eiertänze? Ostern ist schon vorbei! Gutes zu tun sollte nie beabsichtigt sein? Wenn das so ist, wird noch weniger Gutes in der Welt geschehen. Vom Guten tun soll man keinen Vorteil haben? Käse, wenn ich Gutes tue habe ich Vorteile, weil ich mir andere Menschen zum Freund mache, weil ich etwas weiterreiche, was wiederum weitergereicht wird. Warum immer dieses Hintenrumdenken? Warum nicht grad aus, auch gerade aus denken kann magisch sein. Nicht alles was wie Paradoxie klingt, ist auch paradox. Und nicht jede Paradoxie ist magisch.
>Ich hoffe, liebe Sandra, wenn du wach wirst, siehst du, daß ich dir grad was Gutes getan habe. Jedenfalls zerre ich, anders als Sonni, nicht jeden Ostermontag alte Frauen gegen ihren Willen über den Zebrastreifen. Dafür tut man kleinen Kindern oft gegen ihren Willen Gutes, indem man ihrem Wollen was entgegensetzt.
>Aber der Anstoß von Microphon war doch ganz simpel. Heut ist ein guter Tag, Gutes zu tun. Peng, das war's. Also schlicht und einfach etwas tun, von dem man überzeugt ist, daß es etwas Gutes ist. Das kann doch wirklich nicht zu schwer sein. Da muß ich doch wirklich nicht das Rätsel "Alle Kreter lügen!, sagt der Kreter" lösen.
>Guten Abendgruß
>Zaubergeistlg
katharina, mal ganz allgemein

MicRophone ( gelöscht )
Beiträge:

20.06.2005 13:02
#12 RE: Das Gute Thread geschlossen

Es wär was Gutes, führte dieser Faden zu etwas Gutem!

Es ist etwas Gutes, weil dieser Faden zu etwas Gutem führt.
Grüsse Michael

Katharina ( gelöscht )
Beiträge:

19.06.2005 13:17
#13 RE: Das Gute Thread geschlossen

>>>Ich wünsche allen an diesem einzigartigen Frühlingstag
>>>einen wünderschönen und erleuchteten Ostermontag,
>>>dass ihr den Tag nicht nutzt, um Buße, sondern Gutes zu tun.
>>>
>>>Einen lieben Gruss
>>>Michael
>>An solch einem Tag wird Weisheit zuteil.
>>Scheinbar, ob man will oder nicht :-).
>>Alles gute auch von mir.
>>Liebe Grüße, formidolosus!
>Ich habe heute einer alten Frau über die Straße geholfen, das war gut!
>

bist du dir sicher, dass sie auch über die starße wollte? das wär gut!
gruß
kathi, die sich heut selbst mehrmals was gutes getan hat

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