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Weiße Magie als Weg zur Selbsterkenntnis ist das Thema dieses Forums.

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Listinus Toplisten
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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 226 mal aufgerufen
 Das Vorgängerforum "Die Macht der weißen Magie"
Seiten 1 | 2
Großmeister ( gelöscht )
Beiträge:

08.01.2005 12:13
#16 RE: eine Art Magie.. Thread geschlossen

>>>>>>>>Nichts ist so wie es scheint, liebe Ianalex. Zaubergeist ist der letzte, der Heinrich Heine den zugang in diesem Forum verweigern würde. Dieses Gedicht ist sprachlich ein Kunstwerk weil zugleich auf hohem und niedrigen Niveau. Mir würde ja jede zweite zeile reichen, nur wäre es dann kein Kunsterk mehr. Unabhänig von diesem Gedicht fand ich Heine schon immer gut.
>>>>>>>>Gruß Großmeister
>>>>>>>Also Ianalex laß ich die Heine-Plasphemie zwecks dem Witz noch durchgehen, aber dich lieber Großmeister straft meine ganzer Groll ob Deiner Zuschreibung.
>>>>>>>>>>>>>>Nichts ist mit dummen anzufangen;
>>>>>>>Doch als ich mich an die klugen gemacht,
>>>>>>>Da ist es mir noch schlimmer ergangen.
>>>>>>>Die klugen waren mir viel zu klug,
>>>>>>>Ihr Fragen machte mich ungeduldig,
>>>>>>>Und wenn ich selber das Wichtigste frug,
>>>>>>>Da blieben sie lachend die Antwort schuldig.
>>>>>>er ist genial. so geht es mir auch immer *g*. nur wenn ich mich auf den moment einlass und einfach nur geschehen lass, und nicht frag und suche, dann funktionierts, irgendwie.
>>>>>>gruß, ianalex
>>>>>
>>>>>Lasse geschehen und schweige.
>>>>>Knabe Süßlein
>>>>manchmal ist reden schon in ordnung. bilder sagen viel. worte auch.
>>>>ianalex
>>>Liebste Iana,
>>>Eine Heine Gedicht nur für Dich, mit Ergänzung von mir.
>>>Heinrich Heine
>>>(Ohne Titel)
>>>Ich steh auf des Berges Spitze,
>>>Und werde sentimental.
>>>»Wenn ich ein Vöglein wäre!«
>>>Seufz ich viel tausendmal.
>>>Wenn ich eine Schwalbe wäre,
>>>So flög ich zu dir, mein Kind,
>>>Und baute mir mein Nestchen,
>>>Wo deine Fenster sind.
>>>Wenn ich eine Nachtigall wäre,
>>>So flög ich zu dir mein Kind,
>>>Und sänge dir Nachts meine Lieder
>>>Herab von der grünen Lind.
>>>Wenn ich ein Gimpel wäre,
>>>So flög ich gleich an dein Herz;
>>>Du bist ja hold den Gimpeln,
>>>Und heilest Gimpelschmerz.
>>>H.H.
>>>Wenn ich ein Vöglein wäre,
>>>flög ich zu Dir,
>>>weil ich kein Vöglein bin,
>>>vögel ich hier.
>>>Dein Großmeister
>>
>>Heinrich Heine schreibt mir hier ein Liebesgedicht. Wow. Obwohl das wäre und flög...
>>Bezüglich uns:
>>Der letzte Absatz hat was *g*. Was hat der? Realismus, Machbarkeit und Ehrlichkeit. Und Witz.
>>Sonntäglichen Gruß!
>>Ianalex
>
>Klar, voll realistisch hier übers Netz. Machbar, ochhh die Dame läßt sich herab, wie süß. Ehrlich? Meenst wohl ehrlich verarscht.
>Gruß Susi, kennt die Männer

Denk ich an Susi in der Nacht,
wird mir kalt und ungemach,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
vor Angst die geilen Säfte fließen.

Die Monde kommen und vergehn!
Ich will die Mutter gar nicht sehn,
Zwölf Monde sind schon hingegangen;
Es wächst kein Sehnen und Verlangen.

Die alte Schlampe hat mich gar so lieb,
Und in den Briefen, die sie an mich schrieb,
seh ich, wie auch ihre Hand gezittert,
was mich bis ins Knochenmark erschüttert.

Die Schlampe liegt mir stets im Sinn.
Zwölf Monde flossen hin,
Zwölf lange Monde sind verflossen,
Seit sie mich ins Herz geschlossen.

Seit ich die Pommesbud geschlossen hab,
So viele haben sich dort gelabt,
Die ich geliebt - wenn ich sie zähle,
So will verbluten meine Seele.

Und zählen muss ich - Mit der Zahl
Schwillt immer höher meine Qual,
Mir ist, als wälzten sich die Leiber
Auf meiner Brust - Gottlob! Es sind Weiber!

Gottlob! Durch meine Fenster bricht
Pfälzisch heitres Tageslicht;
Es kommt mein Weib, schön wie der Morgen,
Und bläst sie fort die dummen Sorgen.
Frei nach H. Heine
Großmeister

Knabe Süßlein ( gelöscht )
Beiträge:

08.01.2005 12:16
#17 RE: eine Art Magie.. Thread geschlossen

>>>>>>>>>Nichts ist so wie es scheint, liebe Ianalex. Zaubergeist ist der letzte, der Heinrich Heine den zugang in diesem Forum verweigern würde. Dieses Gedicht ist sprachlich ein Kunstwerk weil zugleich auf hohem und niedrigen Niveau. Mir würde ja jede zweite zeile reichen, nur wäre es dann kein Kunsterk mehr. Unabhänig von diesem Gedicht fand ich Heine schon immer gut.
>>>>>>>>>Gruß Großmeister
>>>>>>>>Also Ianalex laß ich die Heine-Plasphemie zwecks dem Witz noch durchgehen, aber dich lieber Großmeister straft meine ganzer Groll ob Deiner Zuschreibung.
>>>>>>>>>>>>>>>>Nichts ist mit dummen anzufangen;
>>>>>>>>Doch als ich mich an die klugen gemacht,
>>>>>>>>Da ist es mir noch schlimmer ergangen.
>>>>>>>>Die klugen waren mir viel zu klug,
>>>>>>>>Ihr Fragen machte mich ungeduldig,
>>>>>>>>Und wenn ich selber das Wichtigste frug,
>>>>>>>>Da blieben sie lachend die Antwort schuldig.
>>>>>>>er ist genial. so geht es mir auch immer *g*. nur wenn ich mich auf den moment einlass und einfach nur geschehen lass, und nicht frag und suche, dann funktionierts, irgendwie.
>>>>>>>gruß, ianalex
>>>>>>
>>>>>>Lasse geschehen und schweige.
>>>>>>Knabe Süßlein
>>>>>manchmal ist reden schon in ordnung. bilder sagen viel. worte auch.
>>>>>ianalex
>>>>Liebste Iana,
>>>>Eine Heine Gedicht nur für Dich, mit Ergänzung von mir.
>>>>Heinrich Heine
>>>>(Ohne Titel)
>>>>Ich steh auf des Berges Spitze,
>>>>Und werde sentimental.
>>>>»Wenn ich ein Vöglein wäre!«
>>>>Seufz ich viel tausendmal.
>>>>Wenn ich eine Schwalbe wäre,
>>>>So flög ich zu dir, mein Kind,
>>>>Und baute mir mein Nestchen,
>>>>Wo deine Fenster sind.
>>>>Wenn ich eine Nachtigall wäre,
>>>>So flög ich zu dir mein Kind,
>>>>Und sänge dir Nachts meine Lieder
>>>>Herab von der grünen Lind.
>>>>Wenn ich ein Gimpel wäre,
>>>>So flög ich gleich an dein Herz;
>>>>Du bist ja hold den Gimpeln,
>>>>Und heilest Gimpelschmerz.
>>>>H.H.
>>>>Wenn ich ein Vöglein wäre,
>>>>flög ich zu Dir,
>>>>weil ich kein Vöglein bin,
>>>>vögel ich hier.
>>>>Dein Großmeister
>>>
>>>Heinrich Heine schreibt mir hier ein Liebesgedicht. Wow. Obwohl das wäre und flög...
>>>Bezüglich uns:
>>>Der letzte Absatz hat was *g*. Was hat der? Realismus, Machbarkeit und Ehrlichkeit. Und Witz.
>>>Sonntäglichen Gruß!
>>>Ianalex
>>
>>Klar, voll realistisch hier übers Netz. Machbar, ochhh die Dame läßt sich herab, wie süß. Ehrlich? Meenst wohl ehrlich verarscht.
>>Gruß Susi, kennt die Männer
>Denk ich an Susi in der Nacht,
>wird mir kalt und ungemach,
>Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
>vor Angst die geilen Säfte fließen.
>Die Monde kommen und vergehn!
>Ich will die Mutter gar nicht sehn,
>Zwölf Monde sind schon hingegangen;
>Es wächst kein Sehnen und Verlangen.
>Die alte Schlampe hat mich gar so lieb,
>Und in den Briefen, die sie an mich schrieb,
>seh ich, wie auch ihre Hand gezittert,
>was mich bis ins Knochenmark erschüttert.
>Die Schlampe liegt mir stets im Sinn.
>Zwölf Monde flossen hin,
>Zwölf lange Monde sind verflossen,
>Seit sie mich ins Herz geschlossen.
>Seit ich die Pommesbud geschlossen hab,
>So viele haben sich dort gelabt,
>Die ich geliebt - wenn ich sie zähle,
>So will verbluten meine Seele.
>Und zählen muss ich - Mit der Zahl
>Schwillt immer höher meine Qual,
>Mir ist, als wälzten sich die Leiber
>Auf meiner Brust - Gottlob! Es sind Weiber!
>Gottlob! Durch meine Fenster bricht
>Pfälzisch heitres Tageslicht;
>Es kommt mein Weib, schön wie der Morgen,
>Und bläst sie fort die dummen Sorgen.
>Frei nach H. Heine
>Großmeister


OH, oh, nun dreht er sich im Grabe und nach der langen Zeit, wird es sehr staubig.
Knabe Süßlein

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