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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 383 mal aufgerufen
 Kontemplation und Meditation
formidolosus Offline



Beiträge: 74

01.09.2013 00:29
RE: Gedankenstille antworten

Wenn man Gedankenstille erreichen will, fällt es viel schwerer. Gedankenstille stellt sich einfach ein, wie es auch eine Sache der Einstellung ist, wie man damit umgeht. Es ist eigentlich so, wie wenn man tief versunken ist. In der Versenkung fällt man auch für Augenblicke in eine Leere im Geist.
Meiner Meinung nach ist es jedoch nichts aktives, denn das erzeugt nur Druck und Stress. Nichtdenken ist schon ein Gedanke. Man sollte die Gedanken einfach zur Kenntnis nehmen und sie fließen lassen.
Dann findet man viel leichter zu jener inneren Ruhe, die als Gedankenstille verstanden wird.
Solch einen Zustand über einen längeren Zeitraum als par Sekunden aufrecht zu erhalten, ist schon Komtemplation.
Bewusstes und intensives Erleben ist aber auch Kontemplation und wenn man sich in einer Sache verliert, dann ist ja auch eine gewisse Gedankenstille vorhanden. Naja, das ist aber auch schon wieder Konzentration auf etwas.

Baumwurzelfee Offline



Beiträge: 10

02.09.2013 19:30
#2 RE: Gedankenstille antworten

Hey, lieber Formi.

Gedankenstille tritt bei mir anders ein ... erst ist da die Beobachtung und Einsicht, dass der Gedankenreichtum den ganzen Tag über meist doch nur Schrott ist. Meist werden defizitäre Gedanken gepflegt und über Sachen nachgedacht, die jetzt nicht sind; Gespräche repliziert; Mimiken gedeutet; Handlungen durchdacht, die in Wirklichkeit nie geschehen; Sorgen und Ängste über die Gesundheit in wahnhafter Selbstbeobachtung ventiliert; und dann kommt bald ja auch die Oma oder sonst ein Störenfried aus der Familie. Das ist alles Munition fürs Gehirn. Damit sind die Menschen rund um die Uhr beschäftigt.

Ich auch. Außer ich erkenne vom Bauch her den Schwachsinn, der da rattert, und dann kann es plötzlich sehr still werden und es entsteht eine andere Handlungsfähigkeit. Nicht mehr eingekeilt in unsäglichen Gedanken und gefangen in einem sehr begrenzten Netz, das auch anscheinende Sicherheit vermittelt, sondern frei, befreit von meiner eigenen Beklemmung; und dann entsteht Lebendiges statt Starrem.

Liebe Grüße

Baumwurzelfee

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