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Listinus Toplisten
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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 280 mal aufgerufen
 Das Vorgängerforum "Die Macht der weißen Magie"
Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

23.02.2002 09:09
RE: Wintersonnenwende Thread geschlossen

Morgen um 20:21 Uhr ist die Wintersonnenwende. Dann werden die Tage wieder länger. Eine zauberhafte Zeit beginnt. Das Licht fällt auf die Erde und die Geister geraten in Bewegung. Wer sich fürchtet erlebt die Wilde Jagd, wer aber das Licht in sein Herz einlässt, den wird es verklären.
Alles Liebe
Zaubergeist

Natasha ( gelöscht )
Beiträge:

23.02.2002 09:39
#2 RE: Wintersonnenwende Thread geschlossen

Hallo, Ihr Lieben,

"musste" letzten Text über Yule fertigstellen... na, da dacht ich mir, es könnt hier die eine oder den anderen interessieren?
Lieben Gruß,
Natasha.
An Zaubergeist : Hoffe der link ist okay?!
Gaaaaanz lieben Gruß an Dich!

In dem Hexenjahreskalender der www.hexen.org findet sich die folgende Kurzdefinition:
21. Dezember - Wintersonnenwende, Yule
Die längste Nacht des Jahres verabschiedet die scheinbare Stagnation.... Die Tage werden nun wieder länger, die Natur erwacht und wir erkennen, dass jeder Tod nur ein Schlaf von vorübergehender Dauer ist .... und während die Natur vereist und leblos er-scheint, schenkt die Große Mutter dem Sonnengott neues Leben. Mit seinem Wachsen erwacht das Leben um uns herum.

Das Sonnenwendfest ist ein alter Brauch, der sich in vielen Kulturen wiederfindet.
Wenn die Heiden das Julfest, den 21 ten Dezember (Tag des Apostel Thomas) zelebrieren, dann führen sie unter anderem einen alten, skandinavischen Brauch zu Gunsten des Gottes Frey fort. Das Sonnenwendfest ehrt die Wiedergeburt der Sonne personifiziert in diversen männlichen Gottheiten, s.v.: Frey, Cernunnos, Kris Kringle u.a.. Das Fest zu Ehren der Sonne und damit der Erderneuerung gehört ebenso zu den wichtigsten shamanischen, bzw. indianischen Bräuchen. Nach altem indianischen Brauchtum wird an 24 Tagen um die Sonnenwende Waboose gefeiert, der Hüter des Nordens, des Winters und Mudjekeewis, dem Hüter des Westens, des Herbstes gedankt und verabschiedet.. Die Griechen ehrten Sol Invicuts = den Sonnengott Helios, der mit seinem Wagen das Himmelfirmament beherrscht.
Im alten Rom wurde vom 17.12. bis zum Neujahrstag Saturn, der Gott des Ackerbaus begrüßt. Das Brauchtum des alten heidnischen, vorchristlichen Mithraskultes,
die Wiedergeburt des Helios (Dies Natalis Solis Invicti) am 25.12. zu feiern, als Fortführung eines alten Brauches zu Ehren älterer wiedergeborener Erlösergötter (Dionysos, Attis, Osiris, Baal) wurde von den Christen übernommen und fortgeführt in der Tradition der Feier Christi Geburt.

Die Gestaltung der Feier ist individuell recht unterschiedlich.
Grundsätzlich wird jedoch geschmückt mit Dingen, die die Sonne symbolisieren.
Von Sonnenblumen, über sonnige Farben, Sonnendarstellungen, wie erwähnt der individuellen Assoziation überlassen. Eine wichtige Funktion nimmt das Feuer ein. Wird die Wintersonnenwende über mehrere Tage gefeiert, so ist es üblich ein Feuer mit Beginn der Feier zu entfachen. Die Tage vor der Sonnenwende gelten dem Rückbesinnung auf das Jahr, dem Dank, aber auch dem Sammeln neuer Wünsche, die durch das nun rückkehrende Sonnenlicht wachsen und befruchtet werden sollen. Am Tage der Sonnenwende lässt man das Feuer einschlafen. Nun wird die Zeit für allgemeine Reinigung genutzt. Wohnräume werden ausgeräuchert und damit gereinigt von Altem und frei für das bevorstehende Neue, aber auch die Gemeinschaft reinigt sich durch rituelle Waschungen, Reinigungen. Samen, die symbolisch für die zu befruchtenden Wünsche stehen, werden von der Hohepriesterin an die Erde übergeben. Einem alten keltischen Brauch zufolge wurde 12 Tage lang ein Gefäß mit allen Samen, deren Ernte für das kommende Jahr erwünscht war, auf dem Zentrum eines Hügels vergraben. Dieser Brauch wird beinahe identisch von diversen indianischen Stämmen in dieser Form begangen, wobei ein auf dem vergrabenen Gefäß liegender Stein die Schildkröte und somit Urmutter symbolisiert. Allen Kulturen ist gemein nun zu beten und zu opfern. Bei den Indianern: Tabak, Maismehl, den Heiden Räucherwerk (Harze), Gebäck... . Nach der allgemeinen Reinigung wird das Feuer neu entfacht, Kerzen entzündet und mit diesen symbolisch die Geburt des Sonnengottes, seine nimmerende Widerkehr gefeiert.
Der heute sich in jedem Wohnzimmer befindende Weihnachtsbaum fand seinen Ursprung in den Pinienbäumen, die in den Tempeln der Großen Mutter zu Ehren Attis zur Sonnenwende aufgestellt und geschmückt wurden. Auch der Brauch Wohnungstüren mit Mistelzweigen zu schmücken ist ein alter heidnischer. Die Mistel als pflanzliche Entsprechung der Fruchtbarkeit des Sonnengottes galt als Schlüssel, den Leib der Mutter Erde zu öffnen und zu befruchten. Und auch heute noch gilt, dass unter dem Mistelzweig sich Küssende Segen und Glück finden.


hexen.org

[ Editiert von Administrator Matthias Mala am 22.08.12 14:59 ]

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2002 09:06
#3 RE: Wintersonnenwende Thread geschlossen

Im tiefsten Winter ist die Macht der Dunkelheit gebrochen. Die Sonne kommt wieder.

Gruß an Natasha

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