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Weiße Magie als Weg zur Selbsterkenntnis ist das Thema dieses Forums.

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Listinus Toplisten
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Dieses Thema hat 14 Antworten
und wurde 806 mal aufgerufen
 Das Vorgängerforum "Die Macht der weißen Magie"
Etolf ( gelöscht )
Beiträge:

13.11.2001 09:11
RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

Kann mir jemand helfen?? Kann mir jemand erklären wie das kleine Pentagrammritual funktionier bzw.
wie man es durchführt?

Natasha ( gelöscht )
Beiträge:

13.11.2001 09:04
#2 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

Hallo Etolf,

anbei 2 Texte, die Deine Frage eventuell beantworten werden.
(Apfelmann-Text befürworte ich nicht voll und ganz, kann Dir aber als Info-Quelle dienen).

Lieben Gruß,
Natasha.

Blessed Be!

Compiliert von GardenStone

Zeremonialmagie:
Das kleine Ritual des Pentagramm
Ein Zipfel des Schleiers gelüftet
GardenStone


In der Zeremonialmagie sind Rituale keine einfache Sache. Damit meine ich, daß ziemlich viel Text und Bewegung Teil eines solchen Rituals sind. Ohne ein Mindestmaß an Basiskenntnissen dieser Art der Magie hat die Durchführung eines Rituals keinen Sinn, und führt nicht zum erwünschten Erfolg.
Kenntnisse und Beherrschung von Meditation, Konzentration und Visualisation sind dabei 'nur' Vorkenntnisse. Sie könnten z.B. einmal einen Blick in ein Buch über Zeremonialmagie werfen, um einen Eindruck zu gewinnen: Franz Bardon schrieb mehrere Werke, Dolores Ashcroft-Nowicki schrieb ein praktisches Handbuch, Aleister Crowley bietet eine große Auswahl, Pete Carroll bringt eine neue Richtung, einige Jahrhunderte alt sind die magischen Werke von Agrippa von Nettesheim und Johannes Faustus, noch älter ist Abraham von Worms' Abramelin. Und das ist bloß die Spitze eines riesigen Eisbergs.
Es gibt mehrere Richtungen (Schulen) der Zeremonialmagie, die dieses Ritual benutzen, das folgende Beispiel kommt aus einer chaosmagischen Schule
Weil eine Durchführung zeremonialmagischer Rituale gefährlich sein kann, Schaden bringen kann, haben Magier die Gewohnheit in ihren Beschreibungen magischer Praxis einige wichtige 'Kleinigkeiten' auszulassen, oder etwas zu ändern, damit der Laie keinen unbeabsichten Schaden verursachen kann.
Wenn ein Magier mit seiner Magie ein bestimmtes Ziel erreichen will, dann kreïert er zuerst eine 'Arbeitsumgebung'; das ist ein Platz der, auch mit Hilfe der Magie, abgeschirmt wird von unerwünschten magischen Einflüssen, damit nur die vom Magier aufgerufenen Kräfte dort wirksam sind. Es gibt verschiedene Techniken, um so eine beschützte Stelle zu schaffen, eine dieser Techniken wird unten beschrieben. Das folgende Ritual ist also Teil eines größeren Rituals. Es wird am Anfang durchgeführt, um den Schutz aufzubauen, und nochmal am Ende, um den Schutz aufzulösen.
Wenn in dem folgenden Ritualtext steht 'sage', dann soll das aufgefaßt werden als: Die Worte mit vibrierender Stimme aussprechen und länger anhalten.


Das kleine Ritual des Pentagramm
1. Berühre die Stirn mit dem Zeigefinger und sage 'Atah'
2. Berühre die Brust und sage 'Aiwass' (oder IAO)
3. Berühre die Genitalien und sage 'Malkuth'
4. Berühre die rechte Schulter und sage 've-Geburah'
5. Berühre die linke Schulter und sage 've-Gedulah'
6. Lege die Handflächen übereinander auf die Brust und sage 'le-Olahm, Amen'
7. Zum Osten gedreht, ziehe das Pentagram (der Erde) mit der angemessenen magischen Waffe (dem Stab um anzurufen, den Dolch um zu bannen) Sage (d.h. vibriere) 'Yod-Heh-Vav-Heh' während des Zeichens des Horus (um dies zu machen, setze den linken Fuß einen kleinen Schritt nach vorne, werfe den Körper nach vorn, ziehe die Hände zur Seite auf Augenhöhe, und lasse sie nach vorne schießen. Die Zeigefinger sind dabei gestreckt und herausschießende Energie wird imaginiert).
Gehe zurück in das Zeichen der Ruhe (um dies zu machen, ziehe den linken Fuß leicht zurück und lege den Zeigefinger auf der Unterlippe). Dieses Zeichen ist auch das Zeichen des Harpocrates.
8. Drehe dich zum Süden und mache dasselbe, sage aber 'Adonai'
9. Drehe dich zum Westen und mache dasselbe, sage aber 'Eheieh'
10. Drehe dich zum Norden und mache dasselbe, sage aber 'Atah Gibor le-Olahm Adonai'
11. Strecke die Arme in der Form eines Kreuzes aus und sage:
12. 'Ich rufe vor mich Raphael'
13. 'Hinter mich Gabriel'
14. 'An meine rechte Seite Michael'
15. 'An meine linke Seite Auriel'
16. 'Es umflammt mich das Pentagram'
17. 'Und im Zentrum brennt der sechsstrahlige Stern' (=Hexagramm)
18-23. Wiederhole 1 bis 6. (Dieser Teil heißt 'das kabbalistische Kreuz').
24. Beende alles mit dem Zeichen der Ruhe (Zeichen des Harpocrates)


DIE GRUNDSTRUKTUREN DES MAGISCHEN RITUAL

Fra.: Apfelmann


Wenn wir die Geschichte der westlichen Zeremonialmagie betrachten, fällt auf, dass sich darin zwei Hauptströmungen parallel zueinander entwickelt haben, zwar ohne sich gegenseitig auszuschließen, aber auch ohne sich gegenseitig in nennenswertem Umfang zu befruchten. Wir meinen damit die "zyklische" oder "kreisförmige" und die "winklige" oder "eckige" Ritualform.

Fürs erste soll hier die Kreisstruktur im Vordergrund stehen, da sie sich vor allem dem Anfänger leichter erschließt als die
winklige und zudem auch in Alleinregie müheloser zu handhaben ist.

Die Winkelstruktur dagegen setzt ein hohes Maß symbolkundlichen Grundwissens voraus und eignet sich fast nur für die Arbeit in Gruppen von mindestens drei Personen. Auch hier bestätigen Ausnahmen natürlich die Regel, doch als groben Überblick kann man diese Feststellung durchaus gelten lassen. Zudem findet sich die Winkelstruktur typischerweise vornehmlich in dogmatischen und rein mystischen Systemen.

Zur Vermeidung von Mißverständnissen sei gesagt, daá die
Bezeichnung "Kreisstruktur" sich nicht alleine darauf bezieht, daá mit einem magischen Kreis gearbeitet wird, sondern vielmehr auch den Ablauf selbst meint. Dieser soll hier zunächst Gegenstand unserer Betrachtung sein. Die nun folgende Schilderung der Ritualstruktur gibt einen Sachverhalt wieder, der sich zwar in den allermeisten Ritualen dieser Art findet, den sich die Praktikanten und Autoren aber nur selten bewußt machen. Es ist jedoch hilfreich, wenn man diese Grundstruktur verstanden hat, weil man dadurch symbol-logische Fehler oder Widersprüch bei der Entwicklung eigener Rituale vermeidet.


Ein typisches Ritual der Kreistradition ist folgendermaßen
aufgebaut:

1. VORBEREITUNG DES RITUALS

2. EROEFFNENDE BANNUNG/REINIGUNG

3. HAUPTTEIL

4. ABSCHLIEáENDE BANNUNG/REINIGUNG u. ENTLASSUNGSFORMEL

5. NACHBEREITUNG DES RITUALS


Die Punkte im einzelnen:

1. Die Vorbereitung des Rituals

Zur Vorbereitung gehören die Bestimmung der Zielsetzung, die Auswahl der Utensilien, die Terminierung der Operation, das Festlegen des Ritualablaufs, bei Gruppenritualen die Aufgabenverteilung - soweie natürlich auch dasinnere Sicheinstellen auf das Ritual und seinen Zweck. Häufig gehen Perioden des Fastens, des Schlafentzugs, des ekstatischen Tanzens oder andere, die rituelle Gnosis fördernde Praktiken dem eigentlichen Ritual voraus, ebenso Waschungen und bestimmte Formen der Reinigung. Auch das Anlegen von Ritualkleidung, das Entzünden des Weihrauchs und andere für das Ritual erforderliche Maánahmen sind Bestandteil der Vorbereitung.

Häufig stellt die Ritualplanung auf der feinenergetischen Ebene bereits eine Art Durchführung des Rituals selbst dar: Wenn man dann endlich anfängt, merkt man, daá eigentlich schon alles erledigt ist! Dennoch sollte man das Ritual auch dann noch durchführen, und sei es nur als symbolische Krönung und Danksagung. Immerhin zeigt dieses Phänomen aber auch, daá mit einer gründlichen Vorbereitung schon die halbe Arbeit erledigt wurde.

2. Die eröffnende Bannung/Reinigung

Hier sind das "Kleine Bannende Pentagramm-Ritual" und das "Gnostische Bannungs Ritual" die wohl bekanntesten Bannungs- und Reinigungsformen. Nähere Beschreibungen hierzu sind sicher in der ChaosBox und in der Dateiliste des Boudicca's Bard zu finden.


3. Der Hauptteil

Im Hauptteil finden spezielle magische Operationen statt. Dazu gehören beispielsweise das Rufen von Energien, ihre Polarisierung, Lenkung und "Verwertung", ebenso aber auch ganz schlicht ihre Erfahrung. Invokationen, Ladung von Talismanen und Amuletten, mystische Erlebnisse, Evokationen, Fernbeeinflussungen - die Liste der Möglichkeiten ließe sich beliebig fortsetzen, und wir wollen erst später detaillieter darauf eingehen. In der Regel gehört auch eine Meditation zur Arbeit im Hauptteil des Rituals, gegenenenfalls auch - speziell bei festlichen Ritualen in der Gruppe, etwa zu Ehren von Pan, der Mondgöttin oder anderer Energien - ein lockerer Teil, bei dem beispielsweise Opfergaben verzehrt werden, gelacht und geplaudert wird, usw.

4. Die abschließende Bannung/Reinigung u. Entlassungsformel

Mit der abschließenden Bannung/Reinigung und der Entlassungsformel wird unter anderem der Wiedereintritt ins Alltagsbewußtsein symbolisch signalisiert.

5. Die Nachbereitung des Rituals

Die sorgfältige Nachbereitung ist sicherlich ebenso wichtig wie das ganze Ritual selbst. Dazu gehört nicht nur die Eintragung ins Magische Tagebuch, auch die anschließende Erfolgskontrolle und Auswertung des Rituals (ebenso die Ritualkritik!) müssen dazugezählt werden.

Kreisrituale verlaufen stets mehr oder weniger symmetrisch: Beginnt man beispielsweise mit einem Gnostischen Bannungsritual zur Bannung und Reinigung, so wird man auch mit diesem enden; wird der "Schleier der Mysterien" durch eine symbolische Geste geöffnet, so wird er zum Schluß auch wieder geschlossen, usw. Die zyklische Symmetrie ist einer der wichtigsten Bestandteile dieser Ritualform und sollte stets beachtet werden. Verstößt man unbeabsichtigt dagegen, stellt dies oft den Erfolg der gesamten Operation in Frage, da es, bildlich gesprochen, dem Versuch gleichkommt, einen eckigen Klotz in eine runde Öffnung zu treiben - so etwas nimmt das magische Unbewußte nur selten gnädig auf. Bestenfalls geschieht überhaupt nichts (oder zumindest nichts Wahrnehmbares), schlimmstenfalls bekommt man es mit einem magischen Rohrkrepierer zu tun, bei dem die aktivierten Energien sich gegen den Magier selbst wenden.


RITUALPLAN

für ...................-Ritual

1. Tempel-/Ritualplatzaufbau:

2. Zubehör:

a, Beleuchtung:

b, Weitere Korrenspondenzen:
Metall:
Farben:
Edelsteine:
Duftstoffe:
Pflanzen / Räuchermittel:
Sonstiges:

3. Ritualablauf:

1, Vorbereitung:
2, Bannungsritual:
3, Invozierendes Hexagrammritual:
4, Anrufung der Energie:
5, Konzentration der Energie:
6, Arbeit mit der Energie:
7, Danksagung und Verabschiedung:
8, Bannungsritual:
9, Entlassungsformel:

Anrufungstext:


RITUALPLAN für Merkur-Ritual

1. Tempel-/Ritualplatzaufbau:
- Altar in der Mitte d. Tempels
- Vorraum für Disput

2. Zubehör:
a, Beleuchtung/Kerzen: 8 gelbe Kerzen / Punktstrahler
b, weitere Korrespondenzen:
Metall: Messingplatte, achteckig
Farben: orange, gelb - Schleier, Stirnband
Edelsteine: Opal
Duftstoffe: Äther
c, Pflanzen/Räuchermittel:
Mastix & Salbei
d, Sonstiges:
Fisch, Weáswein, Schieábaumwolle,
Flügelsandalen, Wörterbuch, Rap-Musik

3. Ritualablauf:
1, Vorbereitung:
Med. über Intellekt/Sprache, Lösung v. Mathematikaufgaben/Denkpuzzles, philosoph. Disput
2, Bannungsritual: wie üblich
3, Invorzierendes Hexagrammritual:
A. ELOHIM B. TZABAOTH
4, Anrufung: s.u.
5, Konzentration der Energie: Meditation,
Mantras
6, Arbei mit der Energie: Talismanladung, Tarotbefragung, Verzehr der Opfergaben
7, Danksagung und Verabschiedung: wie üblich
8, Bannungsritual: wie üblich
9, Entlassungsformel: wie üblich

Anrufungstext:
HYMNE AN MERKUR
Hoher Geist des Intellekts,
spielerischer Narr der Diebe:
gibst uns Wissen um das Wissen,
flinkes Spiel des Worts und Denkens.
Wirst gerufen schon seit Zeiten
von den Ahnen unser Zunft:
Denker, Magier und Gauckler
heischen stets nach Deiner Gunst.
Gibst uns spottend deine Gaben,
schnell gewonnen, schnell verloren:
glänzend scheint Mercurius,
scheint und blitzt nur kurz im Auge,
bricht das starre Denken auf.
Gib mir, ach, Ideen zum Leben,
mach mich reich in Deinem Wissen,
lehr mich Suchen, lehr mich Streben -
zeig die Fugen in den Rissen !

(danach 8 Glockenschläge)

Erlauterungen zum Ritualplan-Beispiel

Anhand dieses Beispiels wollen wir stellvertretend für alle Rituale dieser Art einmal durchgehen, worauf es bei der Gestaltung einer magischen Zeremonie ankommt. Betrachte den Ritualplan bitte nur als Vorschlag, eben als Beispiel - es soll niemand hindern, alles nach den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen umzugestalten!

Zu Punkt 1.:
Tempel-/Ritualplatzaufbau
Bei den meisten Planetenritualen ist der Aufbau des Tempels oder des Ritualplatzes derselbe. Doch bei manchen Operationen ist eine Veränderung erforderlich, beispielsweise bei traditionellen Dämonenevokationen, die nach einem Dreieck außerhalb des Kreises verlangen. Auch Gruppenarbeiten erfordern eine gewisse Vorbereitung des Raumes, denn schließlich sollen sich alle teilnehmende Magier nicht gegenseitig auf die Füsse treten. Rituale in der winkligen Tradition verlangen gelegentlich sogar nach einer richtig ausgefeilten Choreographie, nicht selten muß dabei ein Tempelbeamter den Teilnehmern ihre Plätze zuweisen usw. Auch bei der Arbeit allein sollte man darauf achten, daß alles an seinem Platz ist, denn eine zeitraubende Suche nach einem benötigten Gegenstand - zudem in magischer Trance! - stört den Ablauf empfindlich.

Zu Punkt 2.:
Zubehör
Hier braucht nur das für das Ritual spezifische "Sonderzubehör" aufgeführt zu werden, also nicht etwa auch die üblichen Paraphernalia wie Robe, Dolch, Gürtel usw. Vergeßliche Magier sollten allerdings auf jeden Fall daran denken, daß sie Schreibzeug auf einem Beistelltisch bereithalten, denn oft erhält man in der Ritualtrance wichtige Informationen, die man sofort festhalten sollte - man kann dies mit Traumarbeit vergleichen, bei der die sofortige Aufzeichnung ebenfalls eine Garantie für das Weiterkommen darstellt. Die Auswahl des ritualspezifischen Zubehörs richtet sich nach den persönlichen Korrespondenzen des Magiers. (Deshalb sei hier noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Ritualplan nur ein Beispiel sein will und kann!) Oft wird dabei der Faktor "Beleuchtung" vergessen, obwohl sich dieser (besonders in Form von farbigen Kerzen oder Lampen) zur Herstellung einer korrespondenzorientierten Atmosphäre geradezu anbietet. Es gibt zwar einige Autoren, die jedes elektrische Licht im Tempel ablehnen, doch lassen sich auch zahlreiche Gegenbeispiele aufführen - auf jeden Fall bietet die moderne Beleuchtungstechnik dem aufgeschlossenen Magier eine Menge Möglichkeiten, um mit ihrer Hilfe korrespondenz- entsprechende Farbeffekte herzustellen, nach denen sich unsere Ahnen sicherlich alle zehn Finger geleckt hätten - ein ganzer Tempel in orangefarbenes (Merkur) oder grünes Licht (Venus) getaucht, ist als theatralisches Stimulanz gewiá nicht zu verachten. Der Zahl der weiteren Korrespondenzen sind bei der Tempelausstattung natürlich keine Grenzen gesetzt, und so wollen wir hier nur auf einige übliche Beispiele eingehen, zumal diese den Umgang mit den magischen Analogien der Tradition veranschaulichen. Zunächst einmal finden wir unter 2.b eine achteckige Messingplatte eingetragen - hier liegt also eine Verbindung der Korrespondenzen "8" und "Messing" vor, und eine solche Verschmelzung ist relativ typisch für das praktische magische Denken. (Ebenso könnte man beispielsweise bei einer Marsarbeit einen fünfeckigen Eisenring mit eingefaástem Rubin verwenden, auf den mit Blut Symbole aufgetragen wurden usw.) Die verwendeten Korrespondenzen sind nicht einmalig, d.h. sie können durchaus mehrfach auftreten. Wir könnten also beispielsweise eine zusätzliche achteckige Messingplatte an einem gelben oder orangefarbenen Stirnband befestigen, den Gürtel mit acht orangefarbenen achteckigen Lederstücken verzieren und in die (Messing-)Schnalle einen Achat einlassen usw. Dies mag manchem zwar als ziemlich aufwendig, ja theatralisch und geschmacklos erscheinen, doch sollten wir uns bei solchen Überlegungen auch immer daran erinnern, dass das Unbewußte in seiner "kindlichen" Art auf ein Uebermaß an Reizen sehr dankbar reagiert. Denn in der Magie ist bekanntlich nichts so wirksam wie der Exzess! Oder wie es der Volksmund ausdrückt: "Viel hilft viel". Insofern kann man es mit den Korrespondenzen garnicht übertreiben, und intellektuell- ästhetische Erwägungen müssen in den Hintergrund treten. Vieles am Magischen mag dem ästhetischen sensiblen Laien ohnehin recht geschmacklos vorkommen, doch geht es dabei - wie in jedem Handwerk auch - in erster Linie um die Funktionalität. Wird es jedoch konsequent genug betrieben, entwickelt es schon von allein eine eigengesetzliche, spezifische Ästhetik, in die der Betrachter ebenso hineinwachsen muß wie beispielsweise in die Ästhetik des Futurismus oder des Kubismus.

Zwischen Duftstoffen und Räuchermitteln gibt es häufig Überschneidungen, da das eine oft die Stelle des anderen einnimmt. Im allgemeinen können wir in der Zeremonialmagie allerdings zwischen Duftstoffen unterscheiden, die als Parfüm oder Öl dienen, und solchen, die zur Räucherung verwendet werden. Ihre Verwendungsart ergibt sich häufig aus der Praxis selbst: Wenn gleich Rosen in frischem Zustand recht lieblich duften können und durchaus an Venus erinnern, entwickeln getrocknete (aber auch frische) Rosenblätter beim Räuchern dagegen einen geradezu pestilenzialischen Gestank, der die Assoziation "Venus" und "Lieblichkeit" selbst beim erfahrendsten Magier ziemlich erschweren dürfte. Und nicht jedes Öl, das auf der Haut gut riecht, tut dies auch beim Verdampfen oder Verbrennen. Und es empfiehlt sich auch nicht, um auf unser Beispiel zurückzukehren, hochexplosiven Äther räuchern zu wollen - dagegen wird er, in geringen Dosen gerochen (jedoch möglichst nicht bis zum Rausch!) durchaus etwas von der Beschwingtheit des Merkur vermitteln (aber Vorsicht mit offenem Feuer - Äther entflammt sehr schnell - also nicht offen herumstehen lassen!), während Salbeiöl auf der Haut mit Sicherheit keine intellektuelle Anregung (außer vielleicht dem Nachdenken über den bisweilen doch ziemlich exotischen Charakter der Magie...) bescheren, sondern eher an Krankenzimmer erinnern dürfte, während das Kraut in getrocknetem Zustand durchaus reinigend-klärend wirken kann usw.

Wir haben die sogenannten Sakramente unter der Rubrik "Sonstiges" zusammengefaßt, da nicht jedes Ritual mit Opferungen arbeitet. Generell gesprochen gibt es in der Magie - wie übrigens auch in der Religion - zwei "Opferschulen": Die Anhänger der einen pflegen die Opfergaben nach dem Ritus zu vernichten (was in Form von Verbrennen, Vergraben usw. geschehen kann), die Anhänger der anderen nehmen die Opfergaben zu sich. Letztere Schule, der ich persönlich auch angehöre, läßt sich wieder in zwei Gruppen unterteilen: a) Magier/Mystiker, die die Opfergabe erhöhen (z.B. im Christentum, wo aus Brot der Leib der Gottheit wird) und b) Magier/Mystiker, die sich selbst zur Gottheit erhöhen, der die Opfergaben zustehen und die diese deshalb auch verzehren. Der Weg b) scheint mir im Rahmen der Invokationsmagie der logischere zu sein, doch soll damit nicht ausgesagt werden, daá für die anderen Richtungen nichts spräche. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Glaubens- und/oder Temperamentfrage, die jeder für sich selbst beantworten muß. Die theophagische (vom griechischen theos - "Gott" und phagein - "essen,fressen") oder kannibalistische ("Gott ist Mensch geworden", "Dies ist mein Leib") Richtung hat unter magischen Gesichtspunkten immerhin den Vorteil, in ihrem Paradigma die Kraftaufnahme von auáen ("Geist Gottes", "Gnade des Höchsten" usw.) zu verankern, was schon psychologisch einen nicht zu unterschätzenden Wert hat.

Die Flügelsandalen (, die sich jeder Magier wohl selbst anfertigen muß,) entsprechen natürlich der herkömmlichen Gestalt des Merkus-Hermes in seiner Funktion als Götterbote. Auch die Zuordnung Fisch (u.a. wegen der Schnelligkeit und Beweglichkeit dieser Wassertiere) und Weisswein (u.a. wegen der Klarheit und beschwingenden Wirkung dieses Getränks) ist traditionell. Das Wörterbuch als Korrespondenz ergibt sich ganz logisch aus der Funktion des Merkur als Kommunikator (entsprechend dem altägyptischen Thot, dem Erfinder der Schrift). Weniger orthodox mögen dagegen auf den ersten Blick Zuordnungen wie Schießbaumwolle und Rap-Musik erscheinen, doch handelt es sich dabei tatsächlich nur um Erweiterungen der Tradition in die Moderne: Schießbaumwolle sieht völlig harmlos aus, ja sie läßt sich sogar weitgehend wie ganz gewöhnliche Baumwolle bzw. Watte verwenden - erst durch die Berührung mit Feuer wird ihr wahres, durchaus nicht ungefährliches Wesen offenbar: Gibt es eine schönere Analogie für Merkur, der ja immerhin auch der Gott der Diebe und Gauner, der Trickbetrüger und Gauckler ist? Die Rap-"Musik" dagegen lebt vom gesprochenen Wort, Text und Sprache stehen einerseits im Vordergrund, andererseits gehen Wortbedeutungen und -sinn auch eine pfiffige Symbiose mit ihrem rhythmischen Gebrauch ein - dies speigelt das Bild des Merkur mit Sprache, Wahrheit und Witz wider.

Ein wesentlicher Bestandteil des magischen Umgangs mit Korrespondenzen ist ihre Umsetzung in praktisches Tun. Es hat sich gezeigt, daá dies besonders wirkungsvoll bei der Vorbereitung einer magischen Operation berücksichtigt werden kann. Zu Anfang mag es etwas gekünstelt wirken, wenn man unmittelbar vor dem Ritual gewissermaßen auf Befehl einen philosophischen Disput (noch dazu womöglich mit sich selbst) vom Zaun brechen soll, doch wird sich schon sehr bald zeigen, dass es gerade solche Aktionen sind, die den Erfolg der Arbeit fördern oder sogar garantieren. Einfallsreichtum ist dabei nicht nur erwünscht, er ist sogar integraler Bestandteil der Magie selbst, denn durch die konsequente Umsetzung der Korrespondenzen in Alltagshandlungen und -wahrnehmungen erwachen diese zum Leben und geben dem Magier etwas von ihrer ihnen innewohnenden Kraft und Energie ab.

In die Rubriken 2 und 3 lassen sich vor allem zu Anfang kleine Merkhilfen eintragen, also etwa, wie in unserem Beispiel, die hebräischen Ritualformeln (die Formel "Ararita" haben wir hier als bekannt vorausgesetzt, da diese bei allen Hexagrammen verwendet wird). Ebenso könnten aber auch die Zugrichtungen von Penta- oder Hexagrammen in Form von kleinen Skizzen vermerkt werden usw.

Für die Gruppenarbeit ist es wichtig, daá jeder im voraus seine ihm zugewiesene Rolle kennt, das wird dann entsprechend im Ritualplan vermerkt (z.B. würde dann unter 2 stehen "Frater X", unter 3 "Sorror Y" usw.).

Wie unser Ritualplan zeigt, muß eine Hymne, also ein Anrufungstext, nicht unbedingt ganze Seiten füllen. Doch solltet Ihr Euch von Anfang an daran gewöhnen, DEINE HYMNEN MÖGLICHST SELBST ZU SCHREIBEN ! Das mag manchen sprachlich nicht sonderlich firmen Magier zunächst in wahre Höllenqualen stoßen, doch ist das eigentlich gar nicht nötig. Denn erstens müssen Hymnen nicht irgendwelchen literaturkritischen Normen entsprechen, Ihr braucht damit ja nicht gleich einen Literaturnobelpreis anzustreben. Und zweitens können Hymnen noch viel schlichter sein als die obige, oft genügt ein inbrünstiges Wiederholen des Planetennamens mit einem "Komm, komm!", um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Aus diesem Beispiel erseht Ihr, dass unsere Hymne selbst wiederum Träger für allerlei Korrespondenzen ist ("Geist des Intellekts", "spielerischer Narr der Diebe" usw.). Wenn ihr Schwierigkeiten mit der sprachlichen Formulierung von Hymnen haben solltet, so haltet den Text kurz und knapp und sorgt statt dessen für eine um so umfangreichere Ausstattung des Tempels mit Korrespondenzen..

Allerdings solltet Ihr Euch auch klar machen, welche Funktion eine Hymne im Ritual hat: Sie ist gewissermaßen der "Telefonanruf", mit dem der endgültige Kontakt mit der gewünschten Energie hergestellt wird. (Man spricht ja aus gutem Grund von "Anrufungstexten".) Psychologisch gesehen wird das Unbewußte durch eine Merkur-Anrufung darauf hingewiesen, daß es nun Merkur-Energien aktivieren soll. Deshalb sollten wir zumindest in den ersten Jahren der Praxis nicht auf solche Texte verzichten, stellen sie doch zudem eine Artikulation unseres Willens (also Willenssätze) dar. Später werdet Ihr die verwendeten Korrespondenzen reduzieren können.

Durch den häufigen Gebrauch von Korrespondenzen wird das Unbewußte zudem regelrecht konditioniert, bis Ihr schließlich mit Styrax-Duft oder der Farbe Orange schon ganz automatisch "Merkur" assoziiert. Habt Ihr dies erreicht, werdet Ihr in Zukunft nur noch wenige Korrespondenzen benötigen, um die gewünschte Energie wachzurufen.

Auf jeden Fall solltet Ihr Euch im Rahmen Eurer Beschäftigung mit der Planetenmagie auch mit Mythologie auseinandersetzen, da es natürlich große Schwierigkeiten bereiten kann, eine Planetengottheit zu rufen, von der man so gut wie nichts weiß. Auch dies gehört zur magischen Konditionierung.

Sei Narr !

Fra:. Apfelmann

Der Meister meldet sich z ( gelöscht )
Beiträge:

17.11.2001 09:07
#3 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

...ihr habt alle ziemlich was in der Birne. Vollziehe den Quatsch mal in der Praxis nach. Und was, meine liebe Möchtegern-Hexe, wird passieren? Nichts...

Ich höre es förmlich, wie Du diesen Schwachsinn nachbrabbelst und Dich Deine Hoffnung dann selbst betrügt. Jesus-Maria, nein! Das ist ein Forum zum Beömmeln hier! Was gibt es doch für Hirnis in unserem Land. Vielleicht sollte man ganz Deutschland überdachen. Dann brauch man nicht so viele Klapsmühlen zu bauen.

Der Meister aller Hexen

p.s. für einige hier empfehle ich mal Goethes Faust zu lesen. An den richtigen Stellen versteht sich, oder am besten alles. Das Hexeneinmaleins wäre doch was für Euch, oder?
Hier geht's zur wahren Wahrheit

Natasha ( gelöscht )
Beiträge:

18.11.2001 09:03
#4 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

.

Jade ( gelöscht )
Beiträge:

18.11.2001 09:02
#5 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

Aber klüger isser immer noch nicht *fg*

Etolf ( gelöscht )
Beiträge:

13.11.2001 09:19
#6 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

Hi! Danke für die lange Antwort aber wie es geht weis ich ja, ich weis nicht wie ich
es druchführen soll.Also was bedeutet ziehe das Pentagram (der Erde) mit der angemessenen magischen Waffe (dem Stab um anzurufen, den Dolch um zu bannen??Brauch ich unbedingt so eine Waffe?? und was
bedeutet ziehe??Und was ist das Pentagramm der Erde??Bitte hilf mir

Der Hexagon ( gelöscht )
Beiträge:

19.11.2001 09:37
#7 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

...... nicht in der Mitte!

Hallo,

meinst Du nicht, Du solltest erst mal ein vernünftiges Fundament in Dir selber schaffen, Dich dann mit den GRUNDLAGEN des magischen Handelns beschäftigen und zum Schluß die Überlegung anstellen, ein Ritual zu vollziehen? Allein das Studium der Grundlagen über die Bedeutung des Penta; und Hexagramms beansprucht einige Jahre intensiven Lernens. Warum meint immer jeder der mal ein Buch über „Oma´s Hausapotheke“ gelesen hat, Er könne nun eine Herzklappenverpflanzung ohne Mühe durchziehen *fg*?

Nicht böse sein, aber beginne mit der ersten Stufe ( hier mal ein Link der etwas über die Grundlage zeigt: http://www.keltenwelt.de/erwachen.htm )und nimm nicht 12 auf ein Mal. Das geht nicht! Magie und Ritual – Magie macht man nicht mal eben so. Es bedarf eines Studium wie alle anderen Dinge der hohen Geisteswissenschaft auch.


Möge die Göttin Dich leiten und Dir Weisheit schenken.

Der Hexagon

Über Kelten, Druiden, den

Evocato ( gelöscht )
Beiträge:

13.11.2001 09:57
#8 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

Hi Etolf,
wie schon von Natasha beschrieben ist das kleine Pentagrammritual (auch kleines bannendes Pentagrammritual genannt) ein reines Schutzritual vor einem eigentlichen Ritual. Es soll den Magier mit einem Schutz umgeben, damit "Wesenheiten", die durch sein Tun angelockt werden (wie die Motten durch das Licht ;-)) keinen Einfluss ausüben können. Mit dem Pentagrammritual allein bewegst Du gar nichts. Das Erdpentagramm (ich setze mal voraus, dass Du weißt, wie ein Pentagramm aussieht) fängt "unten links" an und wird dann zur obersten Spitze "gezogen" (kannst es Dir wie nachzeichnen vorstellen) Wenn Du keinen Dolch hast nimm Zeige- und Mittelfinger (über die Auswahl der Finger gibt es sicherlich auch unterschiedliche Ansichten - jedenfalls kannst Du die Finger statt des Dolches nehmen), von oben nach "unten rechts" dann nach "links aussen", dann nach "rechts aussen" und wieder zum Ursprung zurück. Das bannende Pentagrammritual wird immer im Urzeigersinn und das anrufende gegen den Uhrzeigersinn "gezogen".
Magische Grüße ;-)

Etolf ( gelöscht )
Beiträge:

13.11.2001 09:29
#9 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

Hi! Was ist der unterschied zwischen dem bannendem und anrufenden Pentagrammritual??

Natasha ( gelöscht )
Beiträge:

14.11.2001 09:10
#10 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

Hallo Etolf,

nur mal eine Frage zum Verständnis...
Du willst allen Ernst den Unterschied zwischen "bannen" und "anrufen" erklärt bekommen?

Natasha.

>Hi! Was ist der unterschied zwischen dem bannendem und anrufenden Pentagrammritual??

Etolf ( gelöscht )
Beiträge:

14.11.2001 09:46
#11 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

Ja

Natasha ( gelöscht )
Beiträge:

14.11.2001 09:00
#12 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

Hallo Etolf,

ohne Dir zu nahe treten zu wollen...bin jetzt doch ein wenig skeptisch geworden und mir drängt sich der Verdacht auf, dass Deine Anfrage keinem ersten Anliegen entspringt.... Sollte mich mein Gefühl nicht trügen, fände ich es doch recht bedauernswert... Ich glaube, wir alle hier haben beileibe genügend um die Ohren...
Wenn hex sich die Zeit nimmt, Fragen zu beantworten, ist dies auch ein Entgegenkommen im eigenen Sinne...Samen auslegen und pflegen... Aber Zeit, Entgegenkommen spaßeshalber zu nutzen erscheint mir doch recht unfair.

Du möchtest das Kleine Pentagrammritual durchführen, aber Grundlegendes ist Dir kein Begriff... entweder, Du "foppst" uns hier, oder aber, Du bist ein neugieriger Einsteiger und überspringst ein paar Stufen. Solltest Du wirklich zu den Neulingen gehören, dann möchte ich Dich bitten, Dich mit den Anfängen zu beschäftigen. Ein Erstklässler wird auch nicht nach einem halben Jahr das Abitur absolvieren. ...
Die Zauberei ist lediglich eine Begleiterscheinung der Hexerei, sie ist kein Muss, ebenso sind die Ritual kein Muss, sondern ein Weg Deines Ichs, Deines Unterbewußtseins, Kräfte zu konzentrieren, zu kanalisieen,...um sie dann eventuell gezielt einzusetzen, oder aber auch einfach nur zu "danken" und die Kraft zu "ehren".
Bevor Du Dich jedoch ans "Eingemachte" begibst, solltest Du zunächst wissen, um was es eigentlich geht.... Wenn Du Dich mit Kräften konfrontieren möchtest, dann solltest Du wissen, welchen Ursprunges sie sind und warum....Bevor Du Dich jedoch an diese Stelle begibst, solltest Du Deine eigenen Kräfte schulen.

Weißt Du, wer Du bist, was Du willst?
Bist Du Deiner selbst bewußt?
Vermagst Du Dich zu kontrollieren?
Bist Du dazu imstande, Deinen Geist, Dein Herz, Deinen Körper zu kontrollieren?
Weißt Du, wie es sich anfühlt, "Erde" zu sein?
Auf wen bist Du in der Kontemplation Deines Atems getroffen?.....
Wessen Stimme ruft Dich?

Fragen über Fragen...und sie dienen Deinem persönlichen Schutze...denn ganz am Anfang steht die Selbstfindung und Selbstschulung...und nichts anderem dient die Hexerei- meines ERachtens. Ein Weg, Dich kennenzulernen, um Dich in Harmonie einzuordnen in das Höhere Ganze. ...
Geh den Weg SChritt für SChritt, ...Wenn Du wichtige Stufen überspringst passiert im harmlosesten Falle NIX aufgrund der mangelnden Fertigkeiten,, im weniger harmlosen Falle wirst Du mit Dingen konfrontiert, die Dein ungeschultes Selbst noch garnicht verkraften kann, ..........oder aber...und da bringe ich immer wieder ein recht profanes Beispiel....
Was passiert, wenn ein geübter Gewichtsheber 100 kg stemmt? Nüs...
und was passiert, wenn dies ein Anfänger probiert? Das Gewicht wird ihn hoffnungslos plattmachen....
Wohlan....
Hier paar Seiten, die Dir als Neuling einen Einstieg ermöglichen... Ich persönlich möchte Dir die Hexen.org ans Herz legen...unter den FAQs wirst Du viele Fragen beantwortet finden.

http://www.hexen.org/ritualtempel/ritualtempel.html
http://www.magieheim.at/jade/
http://www.hexenkids.de/index.phtml
http://www.teenwitch.de/index3_junghexen.htm

Es gibt auch viele, gute Literatur.... also, gemach, gemach......fang Vorne an... und wenn Du dann weißt, was der Unterschied zwischen "anrufen" und "bannen" ist....kannst Du auch ins Praktizieren gehen.

Lieben Gruß,
Natasha.

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

14.11.2001 09:55
#13 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

Danke Dir, Natasha, Du hast Dir mit Etolf sehr viel Mühe gegeben und ihm sehr einfühlsam klar gemacht, was mit ihm wahrscheinlich los ist, ich wäre etwas kürzer und barscher gewesen, was leider auch nicht immer angemessen ist. Ich finde es echt doll von Dir ...
Bei der Gelegenheit, was ist eigentlich mit Deiner hübschen Farbe? Soll ich dir das Passwort nochmal mailen oder falls Dir ein anderes merkbareres Passwort lieber ist mail mir es und ich stelle es für Dich ein ...
Alles Liebe
Zaubergeist

Zaubergeist ( gelöscht )
Beiträge:

14.11.2001 09:58
#14 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

Quatsch, Natasha, jetzt sehe ich es, Du bist ja schon errötet ... fg
Nix, für ungut
Zaubergeist


>Danke Dir, Natasha, Du hast Dir mit Etolf sehr viel Mühe gegeben und ihm sehr einfühlsam klar gemacht, was mit ihm wahrscheinlich los ist, ich wäre etwas kürzer und barscher gewesen, was leider auch nicht immer angemessen ist. Ich finde es echt doll von Dir ...
>Bei der Gelegenheit, was ist eigentlich mit Deiner hübschen Farbe? Soll ich dir das Passwort nochmal mailen oder falls Dir ein anderes merkbareres Passwort lieber ist mail mir es und ich stelle es für Dich ein ...
>Alles Liebe
>Zaubergeist

Natasha ( gelöscht )
Beiträge:

15.11.2001 09:52
#15 RE: Kleines Pentagrammritual Thread geschlossen

Lieber Zaubergeist,

dank Dir für Dein Lob und die liebe Nachhilfe in Sachen interneturaler Unbedarftheit,
da muss ich ja glatt erröten..*fg*

Lieben Gruß an Dich,
Natasha.

Blessed Be!

>Quatsch, Natasha, jetzt sehe ich es, Du bist ja schon errötet ... fg
>Nix, für ungut
>Zaubergeist
>
>>Danke Dir, Natasha, Du hast Dir mit Etolf sehr viel Mühe gegeben und ihm sehr einfühlsam klar gemacht, was mit ihm wahrscheinlich los ist, ich wäre etwas kürzer und barscher gewesen, was leider auch nicht immer angemessen ist. Ich finde es echt doll von Dir ...
>>Bei der Gelegenheit, was ist eigentlich mit Deiner hübschen Farbe? Soll ich dir das Passwort nochmal mailen oder falls Dir ein anderes merkbareres Passwort lieber ist mail mir es und ich stelle es für Dich ein ...
>>Alles Liebe
>>Zaubergeist

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