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Weiße Magie als Weg zur Selbsterkenntnis ist das Thema dieses Forums.

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Listinus Toplisten
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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 585 mal aufgerufen
 Das Vorgängerforum "Die Macht der weißen Magie"
Amalcia ( gelöscht )
Beiträge:

19.09.2001 09:04
RE: Wicca-Rituale Thread geschlossen

Hi!!!
Ich suche eine möglichst GENAUE Beschreibung des Grundrituals und der Jahresrituale im Wicca!
Wer Infos hat bitte posten oder mailen!
DANKE im Voraus!!
Amalcia

Der Meister spricht ( gelöscht )
Beiträge:

22.09.2001 09:05
#2 RE: Wicca-Rituale Thread geschlossen

...und vergiß den ganzen Hexenmist. Laß Dich nicht anstecken von diesen Irren hier im Forum!
Wer sich ein bißchen in der Literatur umschaut (nicht in dem WQuatsch, der hier propagiert wird, sondern einfach nur in Geschichtsbüchern), der wird sehr rasch erkennen, daß hier nix als Wunschträumen verbreitet wird (womit dann auch noch labile Jugendliche und Kinder verrückt gemacht werden). Was man hier so liest, das ist Freigänger-Literatur aus der Klappsmühle.

Hexen und Zauberer! Ich könnte mich beömmeln, bei so viel Bekloppten, die sich hier tummeln!

The real Slim Shady ( gelöscht )
Beiträge:

27.11.2001 09:15
#3 RE: Wicca-Rituale Thread geschlossen

>...und vergiß den ganzen Hexenmist. Laß Dich nicht anstecken von diesen Irren hier im Forum!
Wer sich ein bißchen in der Literatur umschaut (nicht in dem WQuatsch, der hier propagiert wird, sondern einfach nur in Geschichtsbüchern), der wird sehr rasch erkennen, daß hier nix als Wunschträumen verbreitet wird (womit dann auch noch labile Jugendliche und Kinder verrückt gemacht werden).

Wenn dir unsere Einstellung nicht passt, dann verschwinde hier!
Erstens ist die Magie kein Mist oder ein Wunschtraum (obwohl das nicht bewiesen ist, aber bei so vielen, die sie ausüben, wird sie ja existieren) und zweitens bin ich zwar eine Jugendliche, aber bestimmt nicht labil.
Warum sollte ich in Geschichtsbüchern nach Magie suchen, anstatt in Büchern zum Thema darüber nachzulesen? Was steht in Geschichtsbüchern über Hexen, doch nicht mehr als über die Hexenverfolgungen, oder was habe ich überlesen?



>Was man hier so liest, das ist Freigänger-Literatur aus der Klappsmühle.

Den Mist, den du hier verzapfst, dass ist Freigänger-Literatur aus der Klappsmühle.



Ich werde sie nicht mit meinen Argumenten bekehren können, aber bei so vielen Vorurteilen musste ich meinen Senf unbedingt dazugeben.


Blessed be!
The real Slim Shady

Jade ( gelöscht )
Beiträge:

22.09.2001 09:27
#4 RE: Wicca-Rituale Thread geschlossen

Ich entnehme deinen Worten mal, daß du ein Christ bist und das mit Leib und Seele. Was suchst du denn eigentlich hier, wenn du nur gegen un und unseren Glauben wettern kannst? Wo ist den die Toleranz die ihr lehrt?
Mach dir dein eigenes Forum auf, dort kannst du über andere Leute herziehen, du wirst dort zwar mutterseelen alleine sein, aber vielleicht brauchst du das ja.
Herzlichst
Jade
*auch eine Hexe mit Leib und Seele, die ihr Glauben glücklich macht*

Natasha ( gelöscht )
Beiträge:

22.09.2001 09:41
#5 RE: Wicca-Rituale Thread geschlossen

...tja weißt Du, es gibt da so ein Wörtchen und das heißt Toleranz....
...wenn Menschen in sich ruhen und mit sich selbst zufrieden, selbst-bewußt sind, läßt sie der Anderen Meinung nicht aus der Ruhe bringen...auch bei der Entwicklung der persönlichen Stärke kann der Hexenglauben helfen.
Vielleicht hast Du ein falsches Bild..aber die Hexerei hat nichts mit Zaubern zu tuen. Es ist eine Lebensphilosophie, die sich zum Ziel gesetzt hat, in möglichster Harmonie mit sich, Natur und Umwelt zu leben. Das Außen wird als Materilisation der inneren Entwicklung empfunden und so entwickelt sich hex ständig weiter. Selbstverantwortung für Denken, sprechen, Handeln ist oberstes Gebot...und mit Sicherheit ein weises. Würde es mehr Menschen geben, die hinter ihren Taten auc stehen können, bzw. nachdenken, bevor es zu der Tat kommt, könnte unsere Welt um einiges friedlicher verlaufen. Weiter ist uns unsere Authenzität sehr wichtig, das stimmigsein mit dem Selbst. Lachen, Tanzen, Feiern, ..Lust auf Leben, Liebe,Sex und alles, was das Leben so faszinierend und schön macht.Das ist alles und das ist viel. Das herkömmliche Bild von buckeligen Hexen, die sich Räucherstäbchen in die Ohren, oder sonstwohin stecken ist doch das durch die Medien verbreitete und schlittert absolut am Wesentlichen vorbei. Nein, wir sammeln keinen Knabenurin, nein, wir kochen keine Krötensuppen...*ggggggg*

Mich macht meine Religion glücklich,
gibt mir Kraft, schenkt mir Erfüllung und
TIERISCHE LUST AUFS LEBEN.

Liebe Grüße
von einer Wicca durch und durch.
Natasha.

BLESSED BE!

Natasha ( gelöscht )
Beiträge:

19.09.2001 09:45
#6 RE: Wicca-Rituale Thread geschlossen

Hallo Amalcia,

hier ein Text aussem Netz - Adresse verschludert - für nen ersten, jedoch guten Ein- und Überblick!
Falls Du noch Fragen haben solltest...dann frag!

Lieben Gruß,
Natasha.

B*B!

Am Anfang war .......
Über die Anfänge der philosophischen und religiösen Entwicklung kann heute nur spekuliert werden. Naturgemäß fehlen schriftliche Aufzeichnungen völlig. Im norwegisch/schwedisch/finnischen Grenzgebiet hat sich jedoch eine samische (lappländische) Kultur erhalten, die weitgehend unbeeinflußt von der modernen Gesellschaft geblieben ist. Auch wenn dort inzwischen natürlich auch Fernsehgeräte, Computer, Autos, Motorboote und Motorschlitten Einzug gehalten haben, ist trotzdem das gesamte Leben von der dort übermächtigen Natur, mit ihren langen Wintern und ihren kurzen heftigen Sommern und den Rentierpfaden abhängig. Das Christentum ist dort in keiner Weise verankert. Größere Städte, wie Narvik oder Kiruna, haben zwar jeweils eine christliche Kirche. Diese ist aber im Verhältnis zur Einwohnerzahl geradezu lächerlich klein. Jedes 300-Einwohner-Dorf in Deutschland hat eine größere Kirche. Die Religiosität der Menschen hat sich dort seit tausenden Jahren kaum geändert, die Wurzeln sind dort heute deutlich sichtbar.
Um zu den Wurzeln der Spiritualität unserer Region zu gelangen, müssen wir weit in unsere Geschichte eintauchen. Stellen wir uns die eiszeitliche oder bronzezeitliche Sippe vor, die weitgehend abhängig war von der Natur und den für sie unerklärlichen Naturgewalten. Ihr eigenes Überleben konnten sie nur dann sichern, wenn sie im Einklang mit der Natur lebten und zugleich Erfolg in der Jagd und in der Durchsetzung ihrer Interessen gegen andere Sippen hatten.
Zu allen Zeiten hat es einzelne Menschen gegeben, die aufgrund ihrer persönlichen Disposition und besonderen Eigenschaften einen leichteren Zugang zu verborgenen und transzendenten Welten fanden. Sobald sich bei einem Heranwachsenden (meist in der Pubertät) diese Eigenschaften zeigten, wurde er von allen alltäglichen Verpflichtungen in der Gemeinschaft entbunden und dem Schamanen der Sippe (jede Sippe hatte ihren Schamanen) als Helfer übergeben. Da er bei allen Verrichtungen des Schamanen zugegen war, bedeutete diese Zeit als Helfer zugleich eine Lehrzeit. Nach einer Initiation, die die Samen "Entfaltung" (in samisch "Leahkastin") nennen, am Ende der Lehrzeit, wird der Helfer zum Schamanen. Diese "Entfaltung" ist eine bewußt herbeigeführte Grenzerfahrung. Der Initiant begibt sich in eine Situation in der körperliche Kräfte und Fähigkeiten keine Rolle spielen und die körperliche Existenz über einen längeren Zeitraum, stunden- oder tagelang, fraglich wird. Das Bewußtsein dieser Situation fordert seine psychischen Fähigkeiten aufs äußerste. Der Ritus ansich wird vor dem Initianten geheimgehalten; erst wenn er sich zur "Entfaltung" bereit erklärt hat, wird ihm eröffnet, wie er seine Initiation zu gestalten hat. Ein Initiationsritus, der sich zum einen heute nur noch schwer realisieren läßt, sei hier beschrieben.
Der Initiant wird von den Fußknöcheln bis zum Hals in das Fell eines frisch geschlachteten Rentieres eingenäht. Die Fellseite weist hierbei zum Körper des Initianten. Die noch blutige und mit Fleischresten behaftete Innenseite wird zur Außenseite. Anschließend wird der Initiant an einem Weg, der häufig von Bären begangen wird oder vor einer bewohnten Bärenhöhle abgelegt. Er hat keinerlei Möglichkeit sich aus seinem Fellsack zu befreien. Zunächst wird er versuchen, seine Ängste (die ja durchaus einen realen Hintergrund haben) zu verdrängen und sich soweit möglich abzulenken. Für eine gewisse Zeit mag dies gelingen, aber nach einigen Stunden und besonders dann, wenn die Gefahr real wird, also ein Bär sich nähert, wird er zwangsläufig aus dieser Verdrängungshaltung gerissen. Da ihm alle anderen Möglichkeiten, wie Flucht oder Gegenwehr, genommen sind, versucht er dann seine erlernten schamanischen Fähigkeiten einzusetzen. Praktisch sieht das so aus, daß er ein Schutzlied anstimmt, seine Seele den Körper verläßt und er versucht in den Geist des Bären einzutauchen. Gelingt ihm dies, so wird er den Bären veranlassen können, dem frischen Fleisch und Blut auf dem Rentierfell zu widerstehen und weiter zu ziehen. Falls nicht, war er nicht zum Schamanen berufen.
In unserer rationalen Gesellschaft erscheint uns eine solche Initiation als barbarisch und die Tatsache, daß sich jemand im Bewußtsein der Gefahr freiwillig in eine solche Situation begibt, als irrsinnig.
Das Ergebnis dieser "Entfaltung" wird sein, sofern der Initiant das Leahkastin körperlich und geistig gesund übersteht, daß sich ihm seine Götter, Krafttiere und seine persönlichen Schwächen, Mängel und Unzulänglichkeiten, sowie das gesammelte Wissen der Ahnen seiner Sippe vermitteln. Dies geschieht natürlich nicht in einem rationalen Akt sondern, in einem tranceähnlichen Zustand und über die direkte Erfahrung. Besonders die Konfrontation mit sich selbst und seinen Schattenseiten ist eine der wesentlichen Erfahrungen des Leahkastin. Psychologisch ausgedrückt, befähigt ihn diese Selbsterfahrung dazu, künftig ohne die Projektion der eigenen Schattenseiten auf die Umwelt und seine Mitmenschen, heilend tätig zu sein.
In prähistorischer Zeit waren Schamanen auf Lebenszeit freigestellt von den üblichen Aufgaben eines Mannes oder einer Frau (damals wie heute gab es männliche und weibliche Schamanen) freigestellt. Seine Aufgabe war es nicht zu jagen, sondern den Zeitpunkt der Jagd zu bestimmen, jagdbare Tiere heran zu locken, die Geister der Tiere mit dem Jäger zu versöhnen, körperliche und psychische Krankheiten und Verletzungen zu heilen und Mittler zu den Ahnen, Erdgeistern und Göttern zu sein.
Er/Sie war in jeder Beziehung der unangefochtene geistige und religiöse Führer der Sippe. Aus dieser Führerschaft erwuchs eine große Ehrerbietung, die Schamanen entgegen gebracht wurde. Auf der anderen Seite waren Schamanen nicht nur hoch geachtet, sie wurden auch, selbst von den Mitgliedern, der eigenen Sippe gefürchtet.
Diese Furcht resultierte daraus, daß Schamanen in keiner Weise den sonst geltenden Regularien (Gesetzen) der Sippe unterworfen waren. In Verbindung mit ihrem pharmakologischen und spirituellen Wissen und ihrer Einstellung, nur dem Willen der Götter unterworfen zu sein, waren ihr Weg und ihre Entscheidungen oft nicht für ihre Umgebung nachvollziehbar. Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß Schamanen, da sie Menschen waren, natürlich auch ganz persönliche menschliche Unzulänglichkeiten hatten und im Namen des Schamanismus natürlich auch von einzelnen ganz erhebliches Unrecht verübt wurde.
Aus welchen Gründen auch immer; einen Schamanen zum Feind zu haben, war wohl das Schlimmste, was einem steinzeitlichen Jäger passieren konnte. Es bedeutete seine totale Isolation in der Sippe, sein wirtschaftliches und soziales Ende.
Das Leben der Menschen wurde von der Geburt bis zum Tode (und darüber hinaus) durch den Schamanen begleitet. Die erste Aufgabe eines Schamanen nach der Geburt eines Kindes war es, sein Totem-/Krafttier herauszufinden und einen hierzu passenden Namen fest zu legen. Ausbildung, eigene Erfahrung und nicht zuletzt das Leahkastin befähigten ihn hierzu.
Verstarb ein Mitglied der Sippe, so war es Aufgabe des Schamanen ein Begräbnis zu organisieren, den Grabplatz her zu richten und dem Toten eine möglichst angenehme Reise in die Anderswelt zu ermöglichen. Je nach sozialem Rang, geschichtlicher Epoche und entsprechend regionalen Besonderheiten waren diese Riten unterschiedlich. Zum Teil wurden auf diese Weise unvergängliche Kunstwerke geschaffen. Das Grab auf der Ille de Gavrinis (Bretagne), die Boyne-Gräber (Irland), allen voran Newgrange, die Cueva de Menga (Antequera, Spanien), die maltesischen und kanarischen Gräber mögen als Beleg genügen.
Es sollte aber nicht davon ausgegangen werden, daß diese reiche Ornamentik und Felsritzungen durch Schamanen selbst angebracht wurden. Dies dürfte wohl die Aufgabe ihrer Helfer/Schüler gewesen sein.
Nicht nur Gräber, auch magische Werkzeuge und Ritualorte wurden mit sakraler Kunst versehen. Als Belege hierfür mögen die allseits bekannten Höhlen von Altamira und Lascaux gelten.
Diese "Kunst", so sehr sie uns heute auch berühren mag, darf aber nicht als Kunst oder Selbstzweck gesehen werden. Letztlich handelte es sich um einen Tribut an die Geister der Tiere, des Waldes und der Steppe und um ein Zeichen der Hochachtung vor den Göttern.
Das Pantheon der samischen Religion ist nahezu unüberschaubar; ähnlich wird es sich zu prähistorischen Zeiten verhalten haben. Neben einer Vielzahl von Dämonen, Wald-, Steppen- und Tiergeistern, Feenwesen, Unterweltstrollen, Erd-, Wind- und Wassergeistern, die zwar alle mächtig sind, jedoch keinen Götterstatus besitzen, gibt es eine erhebliche Anzahl an echten Göttern. Jeder Gott hat eine weibliche Entsprechung in Form einer Göttin, die mit den gleichen Fähigkeiten und Wesenszügen ausgerüstet ist. Die Samen begreifen diese Götter und Göttinnen jedoch nur als Einzelaspekte der einen Göttin, die sie DIE GROSSE MUTTER nennen. Die Aufspaltung in Einzelgottheiten hat nur den Zweck, die große Göttin für den begrenzten menschlichen Verstand begreifbar zu machen. Als Ursprung allen Seins und allumfassende Göttin des Universums verstehen sie die große Mutter, die unter dem Namen Madder-Edne verehrt wird. Diese Göttin sehen sie in allem, von den Sternen bis zum Staubkorn. Sie wird ausschließlich von Schamanen verehrt, denen sie sich im Leahkastin erschlossen hat. Madder-Edne ist die Mutter von drei Töchtern, Sar-Edne, Juks-Edne und Uks-Edne.
Sar-Edne wird als die Schöpferin der sichtbaren Welt und der Anderswelt gesehen. Nach der Vorstellung der Samen wurde sie als reine Seele geboren, die sich als Gefäß für diese Seele selbst einen Körper schuf. Sowohl Madder-Edne als auch Sar-Edne werden oft auf den Trommeln der Schamanen, die ihre Reittiere zu anderen Welten sind, dargestellt. Während Madder-Edne körperlos und nur als Symbol, drei Strahlen mit einem gemeinsamen Ursprung, dargestellt wird,
wird Sar-Edne als reife Frau dargestellt, die in ihren Händen einen an der Spitze gespaltenen Stab hält. Sar-Edne gilt als Geburtsgöttin, die allem Leben auf der Erde zu seiner Bestimmung verhilft und somit auch dem Neugeborenen bei der Trennung von der Mutter. Der gespaltene Stab ist ein Symbol dieser Trennung.
Juks-Edne wird als alte Frau gesehen. Ihr Symbole sind Pfeil und Bogen. Sie ist eine kriegerische Göttin, die das Erbe ihrer Mutter (die Natur, Anm. d. Verf.) notfalls auch mit Gewalt verteidigt. Sie ist der todbringende Aspekt der großen Mutter.
Uks-Edne findet sich in allen Darstellungen als junge Frau. Ihr Aspekt ist die Schöpfung von neuem, so entscheidet sie zum Beispiel darüber, ob ein Fötus im Mutterleib ein Junge oder ein Mädchen wird.
Eine weitere Göttin ist Yabme-Edne. Sie ist die Göttin der Anderswelt und wird als Skelett in den Kleidern einer alten Frau dargestellt. Sie herrscht über ein Totenreich und gilt als äußerst unumgänglich. Ihr zur Seite steht ein Helfer, ein kleiner Mann in einem blauen Gewand. In dieser Figur ist der Ursprung der blauen Ritualkleidung der Schamanen zu sehen.
Rana Neida ist die Frühlingsgöttin der Samen. Sie steht für geistiges und physisches Wachstum. In ihrem dunklen Aspekt werden ihr Blutopfer gebracht.
Poshjo-Edne ist eine Jagdgöttin. Es ist Sitte vor einem ihr geweihten Busch (meistens Haselnuß) den Kopf des getöteten Tieres zu vergraben. Dies ist notwendig, damit dem Tier eine Wiedergeburt und somit die Rückkehr in den ewigen Kreislauf erlaubt wird.
Pohjan-Edne ist die Göttin eines Totenlandes, in das nur eines gewaltsamen Todes gestorbene Menschen kommen. Das Land heißt Pohjan. Pohjan-Edne ist die Schutzmutter aller Schamanen und Hexen. Nur diesen ist es auch erlaubt, das Land Pohjan als lebende Menschen zu betreten.
Mere-Ama ist die Göttin des Meeres und aller fließenden Gewässer. Sie wird als junge Frau mit silberweißem langen Haar gesehen. Sie schützt die Menschen vor der verderblichen Kraft des Wassers, ihr werden Lebensmittel, Brot und Früchte (kein Fleisch) geopfert, indem man die Nahrung in ein fließendes Gewässer oder das Meer wirft.
Paive ist die Sonnengöttin der Samen. Sie reist mit einem von Rentieren gezogenen Wagen über das Firmament. Paive wird oft bei Heilungsritualen durch Schamanen angerufen, da sie über Heilkraft und Energie verfügt.
Lodis-Edne ist die Göttin der Luft. Ihr unterstehen alle Tiere des Himmels. Sie erscheint als junge Frau, die anstelle der Arme Adlerschwingen hat. Sie gilt als die Göttin, die den Menschen Wissen, Weisheit und Kenntnisse gebracht hat.
Neben diesen echten Göttern existieren noch göttliche Wesen, die zwischen den Menschen und Göttern angesiedelt sind. Während die Götter jedoch immer in Persona einen weiblichen und einen männlichen Aspekt haben, die weiblichen Aspekte werden durch Schamanen gerufen und verehrt, die männlichen durch Schamaninnen, sind diese Zwitterwesen zwischen Gott und Mensch immer als (Ehe)-paar dargestellt. Das Paar des Neumondes sind Urd (weiblich) und Werd (männlich), das Paar des Vollmondes sind Raiive (weiblich) und Alto (männlich). Diese "Götter" haben eine Schutzfunktion für die sie verehrenden Menschen und werden rituell bei Vollmond und Neumond angerufen.
Dies mag als kleiner Einblick in das Pantheon der Samen genügen, es soll aber nicht verschwiegen werden, daß es noch wesentlich mehr Aspekte der großen Mutter gibt, die hier unberücksichtigt blieben.
In Ritualen von Schamaninnen und Schamanen sind diese ohne Geschlecht. Natürlich bleibt die äußere Form erhalten, jedoch sind alle Handlungen während eines Rituals so, als wären sie von einem geschlechtslosen Wesen getan worden. Diese Beschränkung ist wohl historisch gewachsen, da nur sie es einem männlichen Schamanen ermöglicht in die intimsten Bereiche einer Frau zum Beispiel im Rahmen eines Heilungsrituals vorzudringen, gleiches gilt für Schamaninnen im Umgang mit Männern. In Anbetracht der großen Entfernungen und der wenigen Schamanen, war dies die einzige Möglichkeit um in Notfällen rasch Hilfe leisten zu können. Außerdem können ein geschlechtsloser Schamane oder eine geschlechtslose Schamanin keine sexuellen Tabus verletzen und zum Beispiel Eifersucht produzieren.
Gemeinsamkeiten ...........
Neben den vorwiegend äußerlichen Unterschieden, gibt es eine Reihe, aus gemeinsamer Geschichte resultierende, Gemeinsamkeiten zwischen WICCA und Schamanismus.
Eine völlige Übereinstimmung des Gottesbildes, oder besser gesagt des Göttinnenbildes ist die wichtigste Gemeinsamkeit. Wicca und samische Schamanen begreifen die Welt als Ganzes als göttlich. Die Göttin des WICCA und die GROßE WEIßE MUTTER der Schamanen findet sich in jedem Staubkorn genauso wie im Universum als Gesamtheit. Für beide Glaubenssysteme gilt, daß jedem Wesen, jedem Menschen, jedem Tier , jeder Pflanze und jedem Stein mit Respekt zu begegnen ist, da alles eine Verkörperung der höchsten Gottheit ist. Beide Systeme gehen auch nicht davon aus, daß nur ein Aspekt der Göttin oder ein Teil von ihr in einzelnen Gegenständen oder Lebewesen vorhanden ist; vielmehr ist die Göttin in allem jeweils vollkommen enthalten.
Beide Religionen gehen von einer unsterblichen Persönlichkeit, Christen würden es Seele nennen, Heiden nennen es Geist, in jedem Menschen aus. Dieser Geist ist wiederum mit allem anderen verbunden, in der Psychologie ist hierfür der Begriff "das kollektiv Unbewußte" oder das "höhere Selbst" eingeführt.
Beide Richtungen haben ein völlig unverkrampftes Verhältnis zur Magie. Im WICCA wird sie als Handwerk oder Kunst begriffen, im Schamanismus ist sie ein Grundbestandteil jeden Handelns. Beide Systeme lassen jedoch keine unbeschränkte Ausübung von Magie zu. Im WICCA gibt es hierzu zwei Grundregeln: "Tue alles was du willst, solange es niemand schadet!" und "Alles was du tust, erhältst du dreifach zurück!". Schamanen sind durch solche Regeln nicht gebunden, wenden sie aber ihre Kenntnisse für negative Beeinflussung an, so schwächt das ihre Kraft und hat letztlich starke Auswirkungen auf sie selbst und ihre Gesundheit. Natürlich läßt sich Magie auch für negative Beeinflussung nützen, aber durch die Gewißheit alles dreifach zurück zu erhalten und das Bewußtsein sich durch solche Magie selbst zu schwächen, ist jeder Mißbrauch für den Mißbrauchenden mit einem großen persönlichen Risiko behaftet. Das Bild der bösen, warzigen und runzeligen Alten, die stets auf Böses sinnt und verfluchende Hexensprüche über jeden spricht, der ihr nicht paßt, stammt aus der Christianisierung der Gesellschaft und hat mit der Realität nichts zu tun. Die Hexe aus dem Märchen "Hänsel und Gretel" ist viel weniger wahrscheinlich, als die kräuterkundige Dorfheilerin des Mittelalters oder der heilende Schamane. Magie ist für beide nur ein Weg, bei dem mittels geistiger und spiritueller Kraft die Wirklichkeit verändert wird.
Sowohl im WICCA, wie auch im Schamanismus, haben ekstatische Techniken ihren festen Platz. Während Wiccas Trancen und ekstatische Zustände vorwiegend über Tänze, Gesänge und Anrufungen herbeiführen, benutzt der Schamane hierfür sein "Reittier", seine Trommel. Er trommelt, einen jeweils dem Anlaß angemessenen Rhythmus, auf dem er in die Trance "reitet" und der ihn letztlich wieder in die Realität zurückführt.
Auch die Werkzeuge des Wicca und des Schamanen sind weitgehend identisch. Beide verwenden Räucherungen, einen Dolch (im WICCA Athame genannt), einen Stab, ein Trinkgefäß (Schamanen einen Becher, Wiccas einen Kelch), Kerzen, zauberkräftige Pulver (im WICCA Jinx genannt), Schnüre/Kordeln und Amulette (im WICCA ein Pentagramm). Wiccas besitzen außerdem noch einen Altar, eventuell ein Schwert, ein Messer, Salz- und Wassergefäß und eine Peitsche.
Rezepte, wie wirksame Pulver und Tinkturen herzustellen sind, Anweisungen für gute Rituale und wichtige Grundsätze sind im WICCA in einem "Buch der Schatten" notiert. Dieses Buch wird nach der Initiation in den ersten Grad durch den neuen Wicca vom Buch der Schatten der initiierenden Hohepriesterin/Hohepriesters abgeschrieben. Schamanen lehnen grundsätzlich alle schriftlichen Aufzeichnungen ab, das gesamte Wissen wird mündlich und durch praktische Arbeit weitergegeben.
Beide Religionen sind reine Priesterreligionen. Es gibt keine Laien-Schamanen oder Laien-Wiccas. In jedem Fall ist mindestens eine Initiation erforderlich. Bei dieser Initiation, oder in deren Folge, erschließt sich demjenigen, der diesen Weg beschreitet, der Grundgehalt der Religion.
Beide Richtungen sind nach ihrem Grundprinzip undogmatisch angelegt, im WICCA entwickelt jeder Coven im Laufe der Zeit, entsprechend erwiesener Wirksamkeit und nach den Vorlieben der Mitglieder ausgerichtet, eigene Formen für Rituale. Im Schamanismus ist eine starke Individualität schon dadurch gegeben, daß ein Schamane nur sich selbst und der Göttin gegenüber für sein Tun verantwortlich ist. Er wird im Laufe der Zeit alle Rituale an seine ganz persönlichen Vorlieben und Stärken anpassen.
Diese große Übereinstimmung zwischen den beiden Religionen ermöglicht es Schamanen innerhalb von WICCA-Coven zu arbeiten und umgekehrt Wicca-Priestern und Wicca-Priesterinnen schamanische Praktiken anzunehmen.
Einige Göttinnen im WICCA
Hier muß zunächst vorangestellt werden, daß im WICCA Göttinnen unter allen verfügbaren Namen verehrt werden und nahezu keine Religion auf dieser Welt nicht irgendeine Göttin zum Wicca-Pantheon zur Verfügung stellen mußte.
Insofern wäre es vermessen, das Wicca-Pantheon hier umfassend darstellen zu wollen, vermutlich gibt es tausende Aspekte und Namen unter der Göttinnen und Götter im WICCA verehrt werden. Der Teufel gehört übrigens, entgegen landläufiger (christlicher) Meinung nicht dazu. Es wird zwar der Gott Pan, der rein äußerlich eine Gewisse Ähnlichkeit mit dem christlichen Teufel hat, verehrt, inhaltlich unterscheidet er sich aber eklatant von dieser Vorstellung.
Das Zentrum jeder religiösen Verehrung im WICCA sind die Göttin und der Gott schlechthin. Die Göttin symbolisiert hierbei die weiblichen Eigenschaften der Welt, der Gott umfaßt den maskulinen Aspekt. Zusammen stellen sie die Dualität des gesamten Universums dar, vergleichbar der Symbolik des Yin und Yang.
Da im WICCA der weibliche Aspekt wesentlich deutlicher in den Vordergrund tritt, als in anderen Religionen und männliche Götter nur einen nachgeordneten Aspekt darstellen, wird hier auf die Darstellung der Götter zugunsten der Göttinnen verzichtet.
Wie bereits ausgeführt, ist im WICCA ein gewisser Eklektizismus stark verbreitet; das heißt zum Beispiel, daß Göttinnen einer anderen Religion quasi adoptiert oder ausgeliehen werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist Diana. Im WICCA symbolisiert sie die jungfräuliche Form der Göttin. Sie steht für alles, was noch nicht ist und was sich noch nicht vollständig entfaltet hat. Im Gegensatz zur christlichen Maria ist sie jedoch nicht asexuell, man könnte ihren Zustand eher präsexuell nennen.
Tatsächlich handelt es sich bei Diana um eine Göttin des griechisch/römischen Pantheons. Im griechischen Kulturraum wurde sie unter dem Namen Artemis verehrt. Dargestellt wurde sie dort entweder als vielbrüstige große Mutter, ein Symbol der Fruchtbarkeit, aber genauso als kriegerische Kämpferin. Ihre Verehrung war in Griechenland weit verbreitet und fand weitgehend im Freien und bei Vollmond statt. Die römische Diana läßt den Aspekt der sexuellen mütterlichen Gottheit Artemis vermissen. Dort ist sie eher die jugendliche Göttin, die in einem leichten Jagdgewand, bewaffnet mit Pfeil und Bogen, durch den Wald streift. Ihre Rolle in Bezug auf Männer ist klar definiert, sie galt als Beschützerin der Jungfräulichkeit und in ihrem präsexuellen Aspekt lehnte sie jeden Kontakt mit Männern ab. Diese Erscheinungsweise der Diana wurde in WICCA übernommen. Es existiert eine eigene Richtung des WICCA, die dianische, in der Coven ausschließlich aus Frauen bestehen. Hier sammeln sich vorwiegend stark emanzipatorisch geprägte Frauen. Im Gegensatz zum übrigen Wicca, wo in Hinblick auf eine Ausgewogenheit der Energien angestrebt wird, ein möglichst ausgewogenes Zahlenverhältnis zwischen Männern und Frauen zu erreichen, wird hier bewußt auf den maskulinen Bereich verzichtet um eine größtmögliche Entfaltungsplatttform für die Frauen zu bieten.
Weit verbreitet ist im WICCA die Verehrung der altägytischen Göttin Isis. Sie wird häufig als geflügelte Göttin mit einem Stirnband mündend in einen Falken- und einem Schlangenkopf dargestellt, seltener auch mit einem Kopfschmuck aus Kuhhörnern. Ursprünglich war ihr Name Au-Set ("Mehr als Königin", "Geist"), erst die Griechen verballhornten diesen Namen zu dem für sie besser aussprechbaren "Isis". In einem Totenbuch werden ihr die Worte in den Mund gelegt: "Ihr sollt meiner Gnade teilhaftig werden und unter meinem Schutz in Herrlichkeit leben. Und wenn ihr die euch zugewiesene Lebensspanne vollendet habt und zur Unterwelt hinabsteigt, werdet ihr mich auch dort leuchten sehen, wie ihr mich jetzt seht..... Und wenn ihr euch meiner Göttlichkeit gehorsam erweist, werde ich -als Einzige, die dies vermag- euch erlauben, euer Leben über die euch vom Schicksal zugewiesene Spanne auszudehnen." Bereits der berühmte Isis-/Osiris-Mythos beinhaltete in verschiedenen Sichtwinkeln den Wiedergeburtsaspekt. Der Isis Kult ist stark auf den Mond ausgerichtet, auch dies kann als Symbol für die Wiedergeburt gesehen werden: Neumond-zunehmender Mond-Vollmond-abnehmender Mond-Neumond......... Im Zuge der Ägyptenbegeisterung des ausgehenden 19. Jahrhunderts und verstärkt durch sensationelle archäologische Funde Anfang dieses Jahrhunderts (Beispiel: Tut-Ankh-Amun Grab) kam es in den zwanziger Jahren zu einer stark romantisierten Renaissance altägyptischer Kulte. In magischen Zirkeln und Gesellschaften wurde Isis verehrt und angerufen. Über diesen Weg wurde die Göttin in WICCA eingeführt.
Eine weitere sehr alte Göttin, der in verschiedenen Wicca-Coven große Verehrung entboten wird, ist die hinduistische Göttin Kali. Auf alten indischen Tempelreliefs wird sie als furchterregende Göttin dargestellt. Sie ist die "Schwarze Mutter Zeit", die Leben unaufhörlich in einen Tanz des Todes verwandelt. Als Todesgöttin erinnert Kali die Wiccas an ihre eigene Sterblichkeit. Wiccas gehen grundsätzlich davon aus, daß die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod eine wesentliche Voraussetzung für spirituelles Wachstum ist, was sich besonders deutlich in der Verehrung der Kali und im Jahresrad zeigt.
Vieles spricht dafür, daß die ebenfalls verehrte Göttin Astarte oder Astoreth in Wahrheit nur eine hebräisierte Form der Göttin Ishtar ist. Diese sumerische Göttin ist das Symbol für eine ausschweifende Sexualität schlechthin. Ihre babylonischen Tempel hatten wohl mehr Ähnlichkeit mit heutigen Bordellen, als mit Tempeln und ihre Priesterinnen hatten einen Status von rituellen Huren. Ishtar war für die Sumerer das Leben in allen Aspekten selbst. Somit sind ihr auch alle Aspekte des Lebens und auch das Sterben und die Wiedergeburt zugeordnet. Wie in allen übrigen Aspekten gibt es auch zu diesem Themenkomplex in WICCA kein Dogma, aber viele Wiccas sind von der Realität einer Wiedergeburt überzeugt.
Auch die griechische Göttin Demeter fand ihren Platz im Wicca-Pantheon. Sie ist die Göttin der Erde, des Wachstums, der Reife und somit die Schutzgöttin für alles was wächst, Menschen, Tiere und Pflanzen. Ihr zu Ehren wurden im alten Griechenland die Eleusinischen Mysterien abgehalten. Hierunter hat man sich eine Veranstaltung unter freiem Himmel vorzustellen, bei der die gesamte Geschichte der Demeter in Form eines (Laien-) Schauspiels dargestellt wurde und die zum Teil recht ekstatischen Charakter annahm.
Ebenfalls aus der griechischen Mythologie stammt die Göttin Hekate. Sie repräsentiert die Göttin als alte Frau, Königin der Nacht, Göttin des Neumondes und Herrin über die Geister der Toten. Sie ist die weise alte Zauberin und verkörpert die Höchst Stufe weiblicher Entwicklung. Besonders in Neumond- (Schwarzmond-) Ritualen wird Hekate häufig in Wicca-Coven angerufen.
Auch die sumerische Göttin Inanna wird relativ oft angerufen. Inanna wird oft, ähnlich wie Isis, als geflügeltes Wesen dargestellt. Sie gilt als Königin des Himmels und der Erde. Häufig wird sie als Sonnengöttin gesehen. Sie verkörpert dann allerdings nicht die zerstörerische Seite der Sonne, sondern die Wärme gebende und Wachstum fördernde.
Ein nicht unerheblicher Flügel des WICCA-Pantheons wird durch Göttinnen des keltisch/walisisch/irischen Kulturkreises bewohnt. Der Verfasser möchte hier nicht leugnen, daß dies die Göttinnen sind, die für ihn persönlich die größte und stärkste Aussagekraft haben. In der Religion WICCA ist Cerridwen sicher die bekannteste Göttin aus diesem Dunstkreis. Cerridwen ist eine eher düstere Gottheit. Nach alten Sagen heißt es, daß sie in Wales auf einer Insel inmitten des Sees Tegid mit ihren zwei Söhnen lebte. Der eine Sohn war wunderschön und gut gewachsen. Der andere Sohn soll eine Ausgeburt an Häßlichkeit gewesen sein. Um ihm im Leben für seine Häßlichkeit einen gewissen Ausgleich zu geben, beschloß Cerridwen einen Zaubertrank zu brauen, der dieses Kind zu dem begabtesten und hervorragendsten Mann machen sollte. Da dieser Trank ein Jahr über einem Feuer kochen mußte, stellte Cerridwen einen Helfer an, der die Aufgabe hatte, das Feuer zu schüren und den Trank umzurühren. Hierbei geschah es, daß ein heißer Tropfen des Trankes auf den Finger des Helfers spritzte. Als er im Schmerz den Finger in den Mund steckte, nahm er so den Zaubertrank auf und besaß sofort das Wissen um alle Geheimnisse der Vergangenheit und der Zukunft, außerdem konnte er alle Geräusche der Welt hören und sich in jedes beliebige Wesen verwandeln. Da er wußte, das Cerridwen ihn töten würde, wenn sie wüßte, daß er von dem Trank gekostet hat, flüchtete er in verschiedenen Tiergestalten. Cerridwen verfolgte ihn in der Gestalt des Freßfeindes des jeweiligen Tieres. Schließlich machte er einen Fehler und versteckte sich in Form eines Weizenkornes. Cerridwen verwandelte sich in eine Henne und fraß das Weizenkorn. Als sie in ihre eigene Gestalt zurückgekehrt war, stellte sie fest, daß sie schwanger war. Nach neun Monaten gebar sie dann den Dichter/Barden/Zauberer/ Druiden Taliesin. Von seriösen Historikern wird Taliesin heute häufig mit dem Merlin der Artussage gleichgesetzt. Auch in der Geschichte der Cerridwen wird wiederum der Wiedergeburtsaspekt deutlich.
Wesentlich sympathischer und freundlicher als die düstere Cerridwen (wenn auch weniger bekannt) erscheint die Göttin Arianrhod. Wörtlich übersetzt heißt das walisische Arianrhod "silbernes Rad". Hieraus kann man eindeutig auf eine matriarchale Mondgöttin schließen. Sie wird als Hexenmeisterin, Zauberin und mit allen weiblichen Attributen versehene Göttin verehrt.
Ebenfalls weniger bekannt ist die Göttin Rhiannon. Sie wird oft als eine wunderschöne Göttin, die auf einem uneinholbaren Pferd, begleitet von Zaubervögeln, durch die Welt reitet, dargestellt. Sie hat die Fähigkeit, Tote wieder aufzuwecken und Lebende in einen siebenjährigen Schlaf zu versetzen. Rhiannon ist sowohl die Göttin der Freude und des Vergessens, wie auch die Königin der Anderswelt.
Eine der inzwischen umstrittensten Göttinnen ist die Göttin Bride. Sie ist eine Göttin der keltischen Scoten im heutigen Schottland. Als Bride ist sie mit Sicherheit die Urform der irisch/walisischen Brigit und der romanisierten Form Brigantia. Als Tochter des Dagda (des vorkeltischen Hauptgottes) war sie in diesem Kulturkreis eine der höchsten Göttinnen. Sie war so tief im Bewußtsein der Menschen verwurzelt, daß ihre Verehrung durch die christlichen Missionare nicht ausgelöscht werden konnte. Also wurde sie kurzerhand ebenfalls bekehrt und in die christliche Brigit/Brigitte verwandelt. Ihr Festtag war der 1. Februar; selbst dieser Festtag wurde durch die Christen mit übernommen und umgedeutet. Heute läßt sich nur schwer trennen, welche ihrer Eigenschaften originär und welche christlichen Ursprungs sind. Nach Auffassung des Verfassers und gestützt auf alte Quellen, war sie ursprünglich eine mächtige Feuergöttin, die über das Wachstum wachte, die Künste förderte, den Menschen die Heilkunst und das Schmiedehandwerk brachte und das Wissen um Zauberei. In ihrer Geschichte schrieben ihr christliche Missionare noch viele weitere Eigenschaften zu und nahmen ihr die Fähigkeit der Hexerei. Insofern ist eine Anrufung oder eine Gebet zu dieser Göttin besonders stark abhängig von der Vorstellungswelt des Sprechers.
Es soll hier aber nicht verschwiegen werden, daß auch germanisch/nordische Göttinnen Eingang in das Pantheon der Wicca fanden. Exemplarisch hierfür steht die Göttin Freya, eine Wanin, die Frau des Gottes Odin und die höchste Göttin der Germanen. Freya ist eine relativ ekstatische, sexuell sehr aktive Göttin, es gibt wohl kaum einen Gott des germanischen Himmels, der nicht den Weg in ihr Bett fand. Sie war die Göttin der Geburt und des Todes und von allem was zwischen diesen Ereignissen liegt. Sie wohnt in einem großen Palast in Asgard und versammelt dort ihre Geisterhorden, die sie aus getöteten Kriegern auf den Schlachtfeldern rekrutiert hat. Sie durfte unter den Toten zunächst auswählen, ihr Gatte Odin bekam nur die, die sie übrig ließ.
Durch diese Auswahl an Göttinnen sollte sich jedoch niemand eingeschränkt fühlen. Die Auswahl ist stark angelehnt an persönliche Vorlieben des Verfassers und sollte eigentlich lediglich die Breite des Spektrums von WICCA-Göttinnen exemplarisch darstellen. Letztlich ist es für praktizierende Wicca-Priesterinnen und Priester völlig gleichgültig unter welchem Namen eine Göttin verehrt wird, denn alle Göttinnen sind eine Göttin in ihren verschiedenen Manifestationen.
Grundlagen .........
Um dieser Thematik gerecht zu werden, ist es zunächst erforderlich die geschichtlichen, philosophischen und religiösen Grundlagen der heutigen Gesellschaft zu erörtern. Naturgemäß entbehrt diese Erörterung jeglicher Vollständigkeit und kann nur den Zusammenhang zu diesem einen Thema quasi wie in einem Scheinwerferkegel beleuchten. Es liegt auf der Hand, daß der Bereich außerhalb dieses Kegels wesentlich größer ist, als der Kegel selbst. Als Entschuldigung mag gelten, daß das Bemühen darauf gerichtet war, in diesem Kegel für gutes helles Licht zu sorgen.
Bevor romanische Völker in Mitteleuropa eine Vormachtstellung erreichten, unterschied sich die philosophisch-religiöse Weltsicht der Menschen in diesem Raum nur dadurch, daß ein Teil einem Sonnenkult, der andere Teil einem Mondkult anhing. Letztlich waren beide Kulte, wie eben Tag und Nacht, nur die zwei Seiten ein und derselben Münze. Trotzdem, und dies läßt sich aus archäologischen Funden einwandfrei rekonstruieren, unterschieden sich beide Kulte deutlich in ihrer Ausrichtung. Während der Sonnenkult deutlich maskulin geprägt war, feste Tempelanlagen, zum Teil megalitischen Ausmaßes, erstellte und neben einer mächtigen Priesterschaft auch einen nicht unerheblichen Verwaltungsapparat benötigte, um die Bauwerke zu erstellen und zu bewahren, war der Mondkult eher feminin ausgerichtet. Seine Tempel waren natürliche Orte, wie Quellen, Haine und sonstige markante Geländeformationen. Während auf dem europäischen Festland die Priesterschaft, nach allem was wir wissen, vermutlich in der Hand von Schamanen und Schamaninnen lag, gab es im heutigen Britannien in Cornwall, Wales, England, Schottland und in Irland wohl auch eine fest organisierte Priesterschaft. Soweit dies heute rekonstruierbar ist, handelte es sich bei den Priesterinnen vorwiegend um einen Typus, den wir heute als Hexe bezeichnen würden. Es waren wohl schamanische Heilerinnen, die über erhebliches pharmazeutisches, medizinisches Wissen und allgemeine Kenntnisse der Biologie verfügten. Die verehrten Gottheiten hatten eine durchweg weibliche Ausprägung, was nicht zugleich bedeutet, daß alle Gottheiten dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden mußten.
Den Gegenpol zu diesen Mondpriesterinnen bildete eine Druidenschaft. Druiden waren mit absoluter Sicherheit wesentlich differenzierter, als ihr heute existierendes Klischee. Während sie heute nahezu ausschließlich in einer Funktion als Magier gesehen werden, waren sie zur hohen Zeit ihres Kultes wohl eine Mischung aus Magier, Seher, Astronom, Astrologe, Arzt, Philosoph, Sänger, Dichter, Theologe und nicht zuletzt Politiker. So werden sie uns auch vom römischen Geschichtsschreiber Cicero geschildert.
Soweit dies heute aufgrund der fehlenden schriftlichen Überlieferung feststellbar ist, waren die beiden Ausrichtungen im Normalfall streng getrennt. Den Omphalos, den religiösen Mittelpunkt, des maskulinen Sonnenkultes vermutet man heute in den druidischen Heiligtümern auf der heutigen Halbinsel Angelsey (mit altem Namen Inis Môn). Den Gegenpol zu diesem Omphalos stellte das Zentrum einer Priesterinnenkultur in Inis Witrin dar, welches wir heute in der Gegend um das südenglische Glastonbury vermuten. Einige alte Quellen, deuten an, daß es sich hierbei außerdem wohl um das sagenhafte Avalon gehandelt haben könnte. Während aber das druidische Zentrum in Inis Môn durch den römischen Geschichtsschreiber Tacitus eindeutig belegt ist, fehlen solche eindeutigen Dokumente in Bezug auf Inis Witrin völlig. Inis Witrin läßt sich nur aufgrund von mündlichen Überlieferungen und alten Sagen räumlich eingrenzen. Ebenfalls nach alten Überlieferungen kam es nur jeweils in der Nacht vor Beltane ("Feuer des Bel") zu einer Vereinigung der beiden Kulte. Beltane selbst ist wohl keltischen Ursprunges wie auch der Name auf den Gott Bel hindeutet. Das Fest selbst ist aber deutlich älter. Bereits die Vorkelten, über die wir nur sehr wenig wissen, feierten an diesem Tag die Ankunft der Tuatha de Danann auf der Erde. Die Tuatha de Danann müssen wir uns als eine Sippe von Göttern vorstellen, deren Herkunft im Dunkel liegt, von der heute jedoch nicht wenige annehmen, daß ihre ursprüngliche Heimat im sagenhaften Atlantis lag. Der philosophisch-religiöse Hintergrund des Beltanefestes war damals eine Vereinigung der Menschen mit dem Land, das sie bewohnten. So wie sich die Tuatha de Danann bei ihrer Ankunft mit dem Land und den Einwohnern vermählten, vollzogen zu keltischer Zeit Druiden und Priesterinnen an diesem Tag eine Vereinigung, wobei die Druiden den Sonnenaspekt und die Priesterinnen das Land symbolisierten. Diese Vereinigung der Kulte zu einer für diesen Tag wirksamen und auf das ganze Jahr ausstrahlenden Macht wurde wahrscheinlich nicht nur symbolisch, sondern tatsächlich in einem vielfachen sexuellen Akt begangen. In dieser Nacht gezeugte Kinder wurden als dem Sonnengott Bel geweiht und quasi heilig betrachtet.
Beide Kulte waren stark auf individuelle Entwicklung ausgerichtet. Sowohl bei den Druiden als auch den Mondpriesterinnen war alles darauf ausgerichtet, durch persönliche Entwicklung im Rahmen eines übergeordneten kollektiven Planes und durch die Entfaltung eigener, wohl magischer Fähigkeiten, zugleich verändernd auf diesen Plan einzuwirken. Mit zunehmender Keltisierung zog ebenfalls das Bild paralleler Welten in die Philosophie ein. Das Verständnis für die real wahrnehmbare Welt wurde unmittelbar verknüpft mit der einer parallelen Welt Namens Anwn. Anwn ist am besten mit dem Begriff Anderswelt zu übersetzen. Die Vorstellung ging dahin, daß es sich bei dieser Welt um eine Realität handelt, die unserer Realität sehr ähnelt, mit dem großen Unterschied, daß man sie in der Regel nur durch das Sterben in der wahrnehmbaren Welt erreichen konnte und dort keinerlei Zeit existiert. Lebende Menschen, die durch schamanische Fähigkeiten bewußt in diese Welt reisten oder Menschen, die durch eine Verkettung verschiedener Fügungen versehentlich dorthin gerieten, konnten sich dort Jahre aufhalten, während in der real wahrnehmbaren Welt nur Stunden vergangen waren; anderseits wurde in Sagen beschrieben, daß Menschen nur kurz in Anwn weilten und erst mehrere Generationen später in unsere Welt zurückkehrten.
Für Verstorbene war Anwn eine Zwischenstation, in der sie sich vom Leben erholen konnten. Nach einer nur durch eigene Bestimmung festgelegten Zeit konnten sie wieder in die Welt der Lebenden in einem Akt der Wiedergeburt zurückkehren. In diesen Wiedergeburtszyklen erreichen sie sozusagen in einem Automatismus irgendwann eine Endstufe der Entwicklung. In dieser Stufe erreichen sie einen göttlichen Status. Nach dem Erreichen dieser Entwicklungsstufe, haben sie jedoch weiterhin die Möglichkeit in die wahrnehmbare Welt zurück zu kehren; sie werden allerdings nicht mehr wiedergeboren, sie können frei zwischen den Welten wechseln. Nach keltischer Auffassung kommen sie dann als Lehrer und Bewahrer vor Unheil in unsere Welt zurück.
Der Wunsch nach persönlicher Entwicklung und die große Individualität der keltischen Philosophie führte dazu, daß sich die Kelten sehr leicht von den christiansierten Römern assimilieren ließen. Nirgendwo war christliche Missionierung so leicht machbar wie in den keltischen Regionen Europas. Das Christentum stellte ebenfalls die persönliche Entwicklung des Einzelnen in den Vordergrund, auch wenn dem Menschen hierfür in dieser Religion nur ein Leben zur Verfügung stand. Bis auf diesen Umstand waren die Vorstellungen zwischen christlichen Priestern und den alten Kulten scheinbar sehr ähnlich. Das einfache Volk hatte keine Probleme mit der Übernahme der neuen Religion und praktizierte zeitweise beide Religionen parallel.
Die christlichen Missionare taten ein Übriges, in dem sie versuchten, integrierbare Teile der alten Religion in das Christentum einzubringen. Als Beispiele seien hier die vielen christlichen Kirchen genannt, die auf den Fundamenten von alten Tempeln erbaut wurden oder die keltische Göttin Bride, die über die römischen Brigantia zur christlichen Brigit (Brigitte) wurde.
Die philosophisch gebildeteren Bevölkerungsschichten, Druiden und Mond-priesterinnen, erkannten zwar mit absoluter Sicherheit die großen Unterschiede zwischen den Religionen, hatten aber der wirtschaftlichen, sozialen und militärischen Macht des vorwärtsdrängenden Christentums nichts Entscheidendes entgegen zu setzen. So kam es dort nicht zu den gewaltigen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der alten Religion und den vorrückenden christlichen Missionaren, wie dies zum Beispiel in Germanien am Beispiel des Bonifatius dokumentiert ist, der eine heilige Eiche fällte und daraufhin von der Bevölkerung gelyncht wurde. Selbst diesen Todesfall versuchte das Christentum jedoch noch auf eine höhere Ebene zu heben und die Heiligkeit des Tuns des Bonifatius dadurch hervorzuheben, daß er nicht irgendeine heilige Eiche gefällt habe, es sei die Irminsûl gewesen, was natürlich absoluter Unsinn ist.
Ein weiterer taktisch gut gewählter Aspekt der christlichen Missionierung war, daß zunächst nicht versucht wurde, die breite Masse des Volkes zu erreichen. Es wurde angestrebt, den jeweiligen Herrscher zu "bekehren". War dies gelungen und das Christentum zur Staatsreligion geworden, wurde die Macht des Herrschers für die Christianisierung des Volkes genutzt.
So, wie das Christentum immer weiter in den Vordergrund trat, so zog sich die alte Religion zunehmend zurück. Trotz aller Vernichtungsfeldzüge auf militärischer und psychologischer Ebene gelang es jedoch den Christen nie aller religiösen Führer und Führerinnen der alten Religion habhaft zu werden. Selbst neun Millionen ermordete Frauen und Männer in der Zeit der Inquisition änderten an diesem Sachverhalt nichts. Das Wissen wurde weiterhin an neue Generationen weitergegeben und lebt auch im Volk weiter, wenn sich die Menschen dessen heute auch nicht mehr bewußt sind. Was ursprünglich als genialer Schachzug der christlichen Kirche und ihrer Missionare erschien, nämlich die Okkupation der alten Feste und deren Besetzung mit christlichen Inhalten hat letztlich dazu geführt, daß diese Feste auch heute noch Bestand haben. Als Beispiele seien Beltane/1.Mai, Ostara/Ostern und Mitwinter/Weihnachten genannt.
Was hat das nun alles mit unserer heutigen Situation zu tun? Niemand wird ernsthaft die heutige mittel- und westeuropäische Gesellschaft als christlich bezeichnen. Trotz-dem ist es unverkennbar, daß 2000 Jahre Christentum tiefe Spuren in der Gesellschaft hinterlassen haben und maßgeblich für deren heutigen Zustand verantwortlich sind. Beispielsweise die Geringschätzung der Natur, die uns in unsere gegenwärtige ökologische Krise geführt hat, läßt sich in letzter Konsequenz auf den biblischen Satz "Ihr seid die Krone der Schöpfung, macht euch die Erde untertan" zurück führen. Nur mit einer Einstellung, wie sie hinter diesem Satz steht, läßt sich der gedankenlose Umgang der Mittel- und Westeuropäer mit ihrer Umwelt erklären. Für die Anhänger der alten Religion wäre es, selbst wenn sie die technischen Möglichkeiten besessen hätten, unvorstellbar gewesen, Atomkraftwerke mit ihren nicht abschätzbaren Folgen für die Umwelt (und das auf tausende Generationen hin) zu bauen. Dies war nur in einer Gesellschaft möglich, die in philosophisch/religiöser Hinsicht den Menschen zum Maß aller Dinge machte.
Im 9. Jahrhundert beginnend hat das Christentum in den letzten tausend Jahren das gesamte gesellschaftliche Leben in seinem Einzugsbereich durchdrungen. Sich dessen bewußt zu sein und sich zugleich gegen diese Durchdringung zu wehren, ist für heutige Menschen ein schwieriges Unterfangen. Dies äußert sich zum Beispiel in Kleinigkeiten unseres Alltags. Ist uns zum Beispiel etwas gelungen, was genauso gut schlecht hätte ausgehen können, was sagen wir? "Gott sei Dank." Oder irgend etwas will uns gar nicht gelingen: "Es ist wie verhext."
Heutzutage gibt es praktisch keinen Aspekt des Lebens in unserer Region, der nicht christlicher Prägung und Mitbestimmung unterworfen ist. Als Beispiele seien "die Ehe als Keimzelle des Staates", die Kirchensteuer, die unsägliche Abtreibungsdebatte in Deutschland, Empfängnisverhütung, Selbstbestimmung der Frauen, der Religions-unterricht in den Schulen, Schulgottesdienste, die quasi gewerkschaftsfreien "Tendenzarbeitsverhältnisse" in kirchennahen Institutionen, die staatlich verordneten christlichen Feiertage, die "Sonntagsruhe", die staatlich freigegebenen Missionierungsfelder (Beispiel: christliche Kindergärten) genannt und nicht zu letzt unterliegen selbst die Friedhöfe kirchlichen Regularien. So wurde es einem Bürger einer kleinen (katholischen) Eifelgemeinde gerichtlich untersagt, seine verstorbene Ehefrau nach ägyptischem Ritus einbalsamieren und auf dem örtlichen Friedhof begraben zu lassen.
Dies ist nun kein Plädoyer gegen die christliche Religion. Es ist eine Religion, wie alle anderen und kann einzelnen Menschen sehr wohl spirituelles Wachstum bringen. Aber sie gehört nicht in unseren Kulturraum und ist nach Ansicht des Verfassers nicht mit unserer Mentalität (ohne Schaden für uns und andere) vereinbar. Ihre verheerende Wirkung bezieht diese Religion nicht aus sich selbst sondern aus dem Zusammenspiel zwischen sich und der west-/mitteleuropäischen Mentalität. Genau diese aggressiv auf Expansion bedachte Religion traf in der Geschichte auf Menschen wie Karl dem Großen, Cortez, Columbus, Heinrich VIII. und Richard Löwenherz, die im Namen dieser Religion unsägliches Leid über die Völker der Erde bringen konnten. Unter dem Deckmantel des Christentums konnten eigene Machtgelüste und die Unterdrückung ganzer Völker realisiert werden, zum Nutzen des jeweiligen Herrschers und der christlichen Kirchen.
Welche Auswirkungen hat dies nun auf Menschen, die heute die alte Religion ausüben? Libertinär gesinnte Menschen würden sagen: "Keine. Es gibt keine Scheiterhaufen mehr, Religionsfreiheit ist grundgesetzlich garantiert."
Beides ist zwar zutreffend, aber bedingt durch die Durchdringung der Gesellschaft durch das Christentum funktioniert die Unterdrückung heute auf eine weitaus differenziertere Weise. Wer sich heute offen zu Naturreligion, Hexerei und Schamanentum bekennt, wird bestenfalls als Spinner und Sonderling abgetan. Wahrscheinlicher ist aber, daß er einer gesellschaftlichen Ächtung anheim fällt, gemieden wird und beruflich erhebliche Schwierigkeiten zu erwarten hat. Aus den einst hochgeachteten Schamanen, Druiden, Mondpriesterinnen, Magiern, Hexern und Hexen sind heute Menschen geworden, die ihr Handwerk (denn das ist es auch) und ihre Religion nur im Verborgenen ausüben können. In den letzten fünfzig Jahren hat sich hier jedoch fast unbemerkt, mit dem Heraufziehen des Wassermann- Zeitalters, eine Wandlung vollzogen. Immer mehr Menschen suchen ihre ursprüngliche Spiritualität und wenden sich der alten Religion zu.
Magische - Werkzeuge
Zur Ausübung ihrer Kunst benutzen sowohl Schamanen wie auch Wiccas magisches Werkzeuge. Nach Ansicht des Verfassers werden diese Werkzeuge nicht unbedingt benötigt, alle magischen Handlungen und Rituale funktionieren gleich, ob ein Werkzeug verwendet wird oder nicht. Die Werkzeuge sind allerdings hilfreich und beflügeln die visionäre Kraft des Schamanen, des Wicca - Priesters, der Wicca - Priesterin und nicht zuletzt aller übrigen Anwesenden. Sie stellen also ein Hilfsmittel dar, mehr nicht.
Schamanen verwenden vorwiegend eine Trommel in ihren Ritualen. In der Regel handelt es sich hierbei um eine Handtrommel, die entweder am Gürtel getragen wird oder mittels einer Schlaufe am Körper befestigt wird. Die Trommel ist das Reittier auf dem der Schamane in eine Trance und wieder aus ihr heraus reitet. Ihr Name ist STUORRA RUMBU. Der Verfasser bevorzugt allerdings einen irischen Bodhran, den er mit einem Paukenschlägel anschlägt. Es ist allerdings völlig vom einzelnen Schamanen abhängig, für welche Trommel er sich entscheidet. Wenn sie ihm passend erscheint, ist sie richtig.
Außer der Trommel benötigen Schamanen nur relativ wenige Ritualgegenstände: verschiedene Schnüre, ein scharfes Messer, Becher, einen nichtmetallischen Ritualdolch, verschiedene Steine und verschiedene Kräuter. Die Schnüre werden zur symbolischen Verknüpfung mehrerer Menschen in einer gemeinsamen Meditation, zur Symbolisierung der großen Schlange, zum Bewirken eines Knotenzaubers und zur Erdrosselung von Opfertieren genutzt.
Das scharfe Messer dient dem Ausweiden von Opfertieren und allen profanen Schneidevorgängen im Ritual.
Der Ritualdolch des Schamanen besteht aus Knochen, Stein oder Holz und ist mit den individuellen Kraftzeichen des Schamanen versehen. Er dient allen rituellen Handlungen und zur Kanalisierung von Energie.
Der Becher, der aus Stein oder Holz besteht, dient zum Auffangen von Opferblut und zur Darreichung ritueller Getränke.
Die Steine eines Schamanen stammen grundsätzlich von geheiligten Orten. Sie dienen der Markierung eines Raumes bei Ritualen und als Kraftspeicher. Manche Steine sind unbehandelt, andere sind mit Zeichen zu einem bestimmten Zweck versehen.
Die Kräuter, Pilze, Flechten und Früchte bewahrt der Schamane in kleinen Säckchen aus blauem, schwarzem, roten, braunem und weißem Stoff auf. Je nach Zweck des Inhaltes unterscheidet sich das Säckchen. In jedem Säckchen befindet sich nur das Material für eine Räucherung, Medizin oder Opfergabe.
Manche Schamanen tragen bei Ritualen ein Fell ihres Krafttieres oder das blaue Initiationsgewand, welches sie sich unmittelbar nach ihrer Initiation, noch vor der ersten Nahrungsaufnahme, selbst schneidern.
Im WICCA sind Ritualwerkzeuge weit verbreitet. Verwendet werden Wasserschale, Salzgefäß, Räuchergefäß, Feuerstelle (Schale), Dolch (Athame), Schwert, Stab, Kessel, Besen, Kelch, Kerzen, Öle, Salben, Peitsche (Geißel), Pentagramm, Altar und verschiedene Schnüre.
Die Wasserschale wird benötigt zur Reinigung des Kreises, für die Schaffung magischen Wassers, in Mondritualen und für Spiegel-Rituale. Das Salzgefäß wird ebenfalls zur Reinigung des Kreises benötigt. Das Räuchergefäß dient wie die Wasserschale und das Salzgefäß zur Reinigung des Kreises, für Rauchopfer und magische Räucherungen. Die Feuerstelle bildet häufig den Mittelpunkt eines Kreises, sie steht sowohl für das Element Feuer, wie auch als Projektionsfläche für Meditationen. Da WICCA nicht in einer selbständigen Welt lebt, losgelöst von esoterischen Modeströmungen, wird sie natürlich auch für Feuerläufe genutzt. Kessel und Besen sind sicherlich die dem allgemeinen Volkstum vertrautesten Ritualwerkzeuge. Der schon sprichwörtliche Hexenkessel ist aber nur in den seltensten Fällen das, was sich die Allgemeinheit darunter vorstellt: Ein Kessel, in dem ein teuflisches Gebräu mit infernalischem Gestank vor sich hin brodelt. Tatsächlich wird er zur Herstellung von Kräutersud benutzt, manchmal auch als Feuerstelle und manchmal als Spiegelfläche. Ganz undogmatische Hexen verwenden ihn auch zu dem ganz profanen Zweck, darin Mahlzeiten zu kochen.
Ähnlich verhält es sich mit dem Besen. Die sprichwörtlich auf ihm reitende Hexe hat der Verfasser noch nicht kennen gelernt, wohl aber Hexen, die mit diesem Besen das Innere eines Kreises oder ihre Wohnung ausfegten.
Messer und Dolche, sind viel gebrauchte und sehr typische Hexenwerkzeuge. Grundsätzlich gibt es hier zwei zu unterscheidende Dolche: Einen Dolch mit schwarzem Griff und ein Messer mit weißem Griff. Der Dolch mit schwarzem Griff wird Athame genannt. Er sollte zweischneidig sein, einen Griff aus Holz und eine Klinge aus silbern reflektierendem Metall. Die Zweischneidigkeit hat einen symbolhaften Charakter. Während eine Schneide auf ein Objekt zeigt, zeigt die andere Schneide auf den Wicca-Priester, der diese Waffe benutzt. Dies ist ein Hinweis darauf, daß alles was getan wird in irgendeiner Form auch auf den Handelnden Auswirkungen hat und auf ihn zurückfallen kann. Die Athame wird zum Ziehen des Kreises, für Anrufungen, Segnungen und Bannungen benutzt. Das Messer hat einen weißen Griff aus Holz, Horn oder Stein. Es wird ausschließlich innerhalb von Kreisen verwandt und zwar zum Schnitzen, Schneiden und zum Gravieren von Symbolen oder Zeichen in andere Werkzeuge, Kerzen, Sigillen oder dergleichen.
In wesentlichen Bereichen ist das Schwert mit der Athame vergleichbar. Es wird wie die Athame verwandt und hat ebenfalls eine zweischneidige Klinge. In geschlossenen Räumen ist die Handhabung eines Schwertes relativ problematisch, daher wird es fast nur bei Ritualen in freier Natur verwandt.
Der Stab (jedenfalls alle die der Verfasser bisher gesehen hat) hat ebenfalls wenig Ähnlichkeit mit der allgemeinen Vorstellung eines Zauberstabes. Er besteht aus einem gewachsenen Holz und ist gewöhnlich mit Runen oder Schnitzereien verziert. Er dient zum Beispiel zur Durchführung von Anrufungen.
Der Kelch ist ein Symbol der Göttin. Er findet bei nahezu allen Ritualen Verwendung. Wein wird in ihm gesegnet und dargereicht.
Das Pentagramm besteht in der Regel aus Metall. Es können magische Zeichen in es geritzt werden. Bei Ritualen wird es für Anrufungen verwandt, außerdem verfügt es über eine starke Schutzfunktion.
Der Altar besteht in der Regel aus Stein oder Holz und wird in rituellen Kreisen verwandt. Auf ihm befinden sich alle Werkzeuge die für ein Ritual benötigt werden.
Öle und Salben dienen dazu Gegenstände oder Personen zu weihen, zu reinigen oder in einen transzendenten Zustand zu versetzen.
Die Peitsche oder Geißel ist ein wenig verwendetes Werkzeug. In einigen Traditionen wird sie im Rahmen der ersten Initiation verwandt.
Schnüre und Kordeln werden ebenfalls bei Initiationen verwandt. Je nach Zweck sind sie unterschiedlich gefärbt. Außerdem werden sie für Knotenzauber und dergleichen benötigt. Mit ihnen wird auch Energie auf Personen oder Gegenstände übertragen.
Es ist nun aber selbst für einen überzeugten Wicca-Anhänger wenig sinnvoll sein gesamtes Vermögen in diese Ritualgegenstände zu investieren. Längst nicht jedes Werkzeug wird von jedem benötigt. Die Werkzeuge können gekauft oder selbst gefertigt werden. Bei einem Kauf darf über den Preis allerdings nicht verhandelt werden. Bevor diese an sich profanen Gegenstände in einem Kreis verwendet werden können, müssen sie erst geweiht werden. Dies geschieht in einem rituellen Rahmen. Anzahl und Art der Werkzeuge sind aber von der persönlichen Einstellung des Praktizierenden abhängig. Ein Extremfall ist, wenn ein Wicca alle Werkzeuge besitzt, der andere Extremfall wenn er keines besitzt. Beides ist aber grundsätzlich möglich und gleichwertig. Diese Werkzeuge sind Hilfsmittel, die es dem menschlichen Geist und der menschlichen Phantasie leicht machen, sich die magischen Vorgänge vorzustellen, die mit ihnen bewirkt werden. Geübte Priester oder Menschen mit einer hohen Imaginationsgabe werden die Werkzeuge nur dann benötigen, wenn sie mit Menschen zusammen arbeiten, die nicht über diese Eigenschaften verfügen. Für den Handelnden selbst sind die Werkzeuge dann ohne große Bedeutung, sie ermöglichen aber allen anderen Anwesenden seine Handlungen gedanklich nachzuvollziehen, da jede Handlung durch die Verwendung des entsprechenden Symbolgegenstandes unterstützt wird. Auf einen kurzen Nenner gebracht, läßt sich das ungefähr so darstellen: Wenn alle Mitglieder eines Kreises über eine gute Imagination, genügend Übung und Wissen verfügen, ist ein Kreis, der nur in Gedanken gebildet, gereinigt und geweiht wird, genauso gut wie ein Kreis, der durch Salz, Wasser und Rauch gereinigt wird und mit der Athame oder dem Schwert gezogen wird. Sobald sich Hohepriesterin oder Hohepriester dieser Voraussetzung jedoch nicht absolut sicher sind, werden sie die Werkzeuge sicherheitshalber verwenden.
Modernes schamanisches WICCA
Unsere Umwelt ist heute nicht so ausgestaltet, daß Menschen frei an ihrem spirituellen Wachstum arbeiten können, wenn sie sich nicht einer allgemein anerkannten Religionsgemeinschaft anschließen. Als allgemein anerkannt gelten eigentlich nur die großen christlichen Kirchen. Selbst christliche Randgruppen und große Weltreligionen wie Islam, Hinduismus und Buddhismus werden nicht anerkannt. Immerhin werden sie inzwischen weitgehend als vorhanden akzeptiert, wenn ihre aktive Ausübung auch durch gesellschaftliche Konventionen, die Industrialisierung der Produktion und den aktiven Einfluß der etablierten christlichen Kirchen auf die Politik, stark beeinträchtigt wird.
Naturreligionen haben in dieser Gesellschaft keinen philosophisch religiösen Stellenwert. Da auch die Anzahl ihrer Anhänger relativ gering ist, sie somit ein christlich geprägtes Gesellschaftsprofil nicht beeinträchtigen, findet keine direkte Verfolgung statt. Wer allerdings hieraus schließen wollte, daß er an seinem Arbeitsplatz locker über Naturgeister, Feen, Elfen, Pflanzenaura, Göttinnen, Geistheilungen oder schamanische Praktiken reden kann, braucht sich nicht zu wundern, wenn er nicht mehr akzeptiert oder für einen Spinner gehalten wird.
Mithin wird jeder Anhänger einer Naturreligion, der sich nicht bewußt ausschließt und abgrenzt von dieser Gesellschaft, vor dem Problem stehen, daß er seine Religion mehr oder weniger versteckt ausüben muß. Coven sind normalerweise in ihrer Umgebung nicht als solche bekannt. Dies stellt für jemanden, der sich grundsätzlich für diese Thematik interessiert zunächst eine nicht unerhebliche Hürde dar. Im Allgemeinen wird aber davon ausgegangen, daß sofern der Interessent reif genug ist und ein wirkliches starkes Interesse besteht, diese Hürde von selbst fällt. Es darf auch nicht davon ausgegangen werden, daß WICCA oder gar Schamanismus für jeden, der sich spirituell entwickeln möchte, einen Weg darstellt. Während Schamanismus per se absolut elitär ist, erhebt WICCA diesen Anspruch nicht. Im Gegensatz zu den etablierten Religionen missioniert WICCA allerdings auch nicht. Die grundsätzliche Auffassung ist die, daß jedes Glaubenssystem Vorzüge hat und jede spirituelle Suche immer zu dem Suchenden passen muß. Für den einen Menschen mag WICCA der passende Weg sein, für andere der Islam, Hinduismus, der Buddhismus oder der Atheismus. Der Verfasser hält den Atheismus ebenfalls für ein religiös/philosophisches Glaubenssystem, da der Atheismus den festen Glauben voraussetzt, daß es keine Transzendenz gibt. Da sich diese Schrift mit dem west- und zentraleuropäischen Gebiet befaßt, wurde das Christentum hier nicht als gangbarer Weg aufgeführt. Durch seine Vormachtstellung in diesem Raum, seinen missionarischen Expansionsdrang, seine Intoleranz und seine Stellung in der Gesellschaft prägt es die Lebensumstände so stark, daß es jede spirituelle Entwicklung außerhalb seiner selbst, verhindert. In anderen Regionen dieser Erde trifft dies mit Sicherheit auch auf die anderen Weltreligionen zu. Für einen Bürger Saudi-Arabiens zum Beispiel mag das Christentum ein möglicher Weg zu spiritueller Entwicklung sein, negativ wird er sich mit dem Islam auseinander zu setzen haben.
Unabhängig davon, welcher Weg gewählt wird, ist das Ziel jeder spirituellen Entwicklung das "Seelenheil". Allgemein versteht man unter "Heil" etwas, das in seiner Ganzheit vorhanden ist, keine Brüche aufweist und an dem nichts fehlt. Der in jedem Menschen ruhende Wunsch heil zu sein wird jedoch oft überlagert durch die Notwendigkeiten des Alltagslebens, einem gewissen Phlegma und den Zwängen einer modernen Industriegesellschaft. WICCA ist der Versuch, diesen Einschränkungen über den Weg von rituellen Bildern, Ritualen, einer permanenten Bewußtmachung und der Einbindung in eine Tradition Gleichgesinnter diesen Hinderungen zur Entwicklung entgegen zu wirken. Sich für dieses System zu entscheiden ist nur ein beschränkt autonomer Akt eines Einzelnen. Zunächst müssen Grundvoraussetzungen gegeben sein. Als wesentliche Voraussetzungen sieht der Verfasser die vollkommene Abkehr vom Christentum, die grundsätzliche Akzeptanz eines matriarchalen Glaubenssystems, ein ökologisches Bewußtsein, eine liberale Grundeinstellung und der zielstrebig verfolgte Wunsch nach persönlicher Entwicklung. Auf diese Voraussetzungen soll zunächst detaillierter eingegangen werden:
Vollkommene Abkehr vom

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